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Veröffentlicht am 18.07.2018

Eine Geschichte übers "Anderssein"

Mein Weg aus unsichtbarer Tinte
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Inhalt:

Beatrix weiß sehr genau, wie schnell man diese eine Person, die einem so wichtig ist und der man alles anvertrauen konnte, von einem Tag auf den anderen verlieren kann. Seit ihrer Rückkehr aus ...



Inhalt:

Beatrix weiß sehr genau, wie schnell man diese eine Person, die einem so wichtig ist und der man alles anvertrauen konnte, von einem Tag auf den anderen verlieren kann. Seit ihrer Rückkehr aus dem Urlaub ist zwischen Beatrix und ihrer besten Freundin irgendwie nichts mehr wie vorher. Die beiden haben sich auseinandergelebt. Auch die eigenen Eltern haben ständig nur ihre jeweiligen Kunstprojekte im Kopf.
Trost findet Beatrix in ihrer Kunst. Sie verwendet dazu die Form des Haikus, der traditionellen japanischen Gedichtform aus siebzehn Silben. Kurze Gedichte, in denen Worte nicht verschwendet werden, in denen alles genau an seinem richtigen Platz sitzt. Diese Haikus schreibt Beatrix mit Geheimtinte auf kleine Zettel und versteckt sie in einem kleinen Schlitz einer Mauer. Jeden Tag schaut sie nach, ob jemand ihre Worte gefunden hat und plötzlich erhält sie sogar eine Antwort.
Als wenn das nicht schon aufregend genug wäre, spricht sie in der Schule auch noch Mrs. Rod, die Bibliothekarin und Leiterin der Broadside Readaktion an. Mrs. Rod möchte Beatrix unbedingt in ihrem Kurs haben. Beatrix sagt zu und lernt plötzlich eine Menge netter Menschen kennen. Bald schon muss sie sich fragen, ob einer davon nicht sogar derjenige sein könnte, der ihre Briefe beantwortet hat. Aber spielt das überhaupt noch eine Rolle, wenn man plötzlich eine Mission hat? Nämlich die, ein geheimes Labyrinth zu entdecken?



Wichtigste Charaktere:

Beatrix lebt in einem Künstlerhaushalt. Ihre Mutter malt Bilder mit nacktem Blau, ihr Vater zeichnet Comics und ist sehr oft auf Conventions unterwegs. Sie selbst liebt Haikus und schöne Musik.

Will führt ein Leben in Listen. Er mag es nicht, wenn sich etwas grundlegend verändert. Er kennt den Unterschied zwischen Labyrinthen und Irrgärten und möchte nichts lieber als einmal im Leben das unter Verschluss gehaltene Leland-Labyrinth erkunden.

Briggs trägt sein Herz auf der Zunge. Er kann Beatrix Gedichte zitieren und er hat dieses unglaublich süße und einnehmende Lächeln.

S war Beatrix beste Freundin. Doch nun hängt sie nur noch mit A, L und L herum.



Schreibstil:

Beatrix war schon immer etwas Besonderes. Aufgewachsen in einem Haushalt, in dem jeden Tag gezeichnet wird und in dem es okay ist, wenn man sich mal eine Auszeit von der Schule gönnt, weil jeder Mensch einfach mal ab und an einen Seelentag braucht, scheint es nicht verwunderlich, dass das Mädchen manchmal etwas ziellos wirkt. Halt findet Beatrix in dem Schreiben von Haikus.
Die Gedanken, die Beatrix hat, schreibt sie auf kleine Zettelchen und verbirgt diese gleich in zweifacher Weise. Sie schreibt ihre Worte mit einer Geheimtinte, die man nur lesen kann, wenn man ein Streichholz unter das Blatt Papier hält. Schließlich steckt sie die Zettel in den Spalt des „Portals“ einer Mauer, die auf ihrem Weg zwischen der Schule und ihrem Zuhause befindet. Eigentlich wünscht sich Beatrix nichts mehr, als dass diese Gedanken gelesen werden, doch andererseits hat sie auch Angst davor. Als sie eines Tages eine Antwort auf einem ihrer Briefe findet, freut sie sich dennoch sehr.

Aber auch in der Schule passiert einiges. Nach der Einladung von Mrs. Rod in die Broadside Redaktion muss Beatrix feststellen, dass sie mit ihrer Art von Anderssein gar nicht so alleine ist. Diese kleine Gemeinschaft hält zusammen und irgendwie sind alle große Fans von Beatrix Gedichten, die sie damals geschrieben hat und die ihren Haikus nur noch entfernt ähneln.

Hatte ich über die ersten Seiten des Buches vielleicht ein wenig Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden, weil der Rote Faden nicht so recht erkennbar war, gelang es mir nach dem ersten Drittel so richtig in die Geschichte einzutauchen. Mit Beatrix lernt der Leser eine Protagonistin kennen, die anders ist. Sie versteckt ihre Gefühle und ihre Gedanken hinter einer Mauer und versucht sich anzupassen. Dabei steckt sie voller außergewöhlicher Ideen und hat ein großes Herz. Erst durch die Crew der Broadside Redaktion gelingt es Beatrix ihr wahres „Ich“ zu zeigen. Hier trifft sie auf Mitschüler, die sie nehmen, wie sie ist und die ebenfalls ein wenig anders sind. So begegnet man hier zum Beispiel Briggs, der versprochen hat, mit Will „Freundschaft zu schließen“ und somit ein wenig auf den Jungen aufzupassen, der sein Leben in Listen lebt und sehr strukturiert denkt. Oder Jaime, der besten Freundin von Briggs, die immer gute Laune hat und gerne Beatrix Freundin wäre.

Die Spannung zieht dieses Buch aus der Frage, wer wohl der anonyme Briefeschreiber ist, der Beatrix auf ihre Haikus im Portal geantwortet hat. Beatrix lässt sich im Verlauf dieser Geschichte jedoch auch auf ein Abenteuer ein, welches schon im Vorfeld ein paar Gefahren offenbart und gut durchdacht sein will. Natürlich möchte man auch wissen, ob Beatrix die Freundschaft zu S wieder kitten kann und welcher Name überhaupt hinter diesem ominösen Buchstaben steckt. Aber vielleicht wird Beatrix ja auch andere Freunde finden und an ihren Erlebnissen wachsen? All das werdet ihr erfahren, wenn ihr "Mein Weg aus unsichtbarer Tinte" lest.

Ein schönes Special, das die Autorin ihren Leser/innen bietet und das ich euch auch an dieser Stelle nicht verheimlichen möchte, ist die Playlist am Ende des Romans. Hier finden sich viele schöne Songs, die in Beatrix auf ihrem Weg begleiten. Ein kleines Stichwort hinter jedem Lied verrät, an welcher Stelle ihr es am besten hören solltet.



Fazit:

In „Mein Weg aus unsichtbarer Tinte“ geht es um Kunst und um Freundschaft. Es ist die Rede von Figuren, die sich wünschen, aus der Alltagsbanalität auszubrechen, da sie alle auf irgendeine Weise etwas Besonderes sind. Es geht um Haikus, Seelentage und Hymnen, die man braucht, um glücklich zu sein. Wer sich darauf einlassen kann, wird dieses Buch mit großem persönlichen Gewinn lesen. Es entwickelt sich eine zauberhafte Geschichte, die einen nicht so schnell wieder loslassen wird.

Ich empfehle dieses Buch an jüngere und ältere Leser/innen, die gerne ein Abenteuer der besonderen Art erleben möchten. An diejenigen unter euch, die Labyrinthe schon immer lieber mochten als Irrgärten und an Menschen, die schon immer etwas anders waren.



Buchzitate:

… manche Ideen sind vielleicht besser als andere, aber sie sind alle Teil deiner inneren Entwicklung. Ob gut oder schlecht, sie machen dich zu dem Menschen, der du bist, und helfen dir, zu dem zu werden, der du mal sein wirst.

Veröffentlicht am 24.06.2018

Vermittelte mir ein Gefühl von "angekommen sein"

Die kleine Sommerküche am Meer
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Inhalt:

Nach dem Tod ihrer Mutter hatte Flora die alte Heimat auf der schottischen Insel Mure verlassen, um nach London zu ihrem Job als Rechtsanwaltsgehilfin zurückzukehren und Abstand zur Vergangenheit ...


Inhalt:

Nach dem Tod ihrer Mutter hatte Flora die alte Heimat auf der schottischen Insel Mure verlassen, um nach London zu ihrem Job als Rechtsanwaltsgehilfin zurückzukehren und Abstand zur Vergangenheit zu gewinnen. Eigentlich ist sie mit ihrem neuen Leben zufrieden. Sie ist nicht besonders glücklich, aber auch nicht besonders unglücklich.
Floras Welt gerät aber plötzlich aus den Fugen. Denn schon seit längerem schwärmt Flora für ihren attraktiven Chef, dessen herrische und unfreundliche Art jedoch bei den Kollegen nicht gut ankommt. Genau dieser Chef ruft sie nun in sein Büro und präsentiert seiner Angestellten einen großen Kunden. Der Milliadär Coltan hat ein Anliegen, bei dem ihm keine andere als Flora weiterhelfen kann. Seit geraumer Zeit plant er die Eröffnung eines Hotelkomplexes auf der idyllischen Insel Mure. Nur befindet sich mittlerweile ein Windkraftpark in Planung, der die schöne Aussicht versperren würde. Eine Einheimische soll mit den Anwohnern sprechen und diese gegen den Windkraftpark mobilisieren. Denn bislang ist es so, dass Mures Einwohner ihm gegenüber, überwiegend skeptisch eingestellt sind. Flora ist geschockt, denn Mure ist die Insel, auf der sie aufgewachsen und von der sie geflohen ist. Und nun soll sie dorthin zurückkehren und ihrer Familie wieder in die Augen blicken?



Die Welt:

Jenny Colgan erwähnt in ihrem Vorwort, dass sie die Insel Mure frei erfunden hat. Das Gebiet soll jedoch die Elemente der schottischen Inseln Lewis, Harris, Bute, Orkney und Shetland in sich vereinen.

Auf Mure lebt man noch mitten in der Natur. Man glaubt an Legenden und Mythen, wie die Erzählungen über das Volk der Selkies (Robbenmenschen). Es gibt nicht viel, aber das, was es gibt, an dem hängt das Herz der Einwohner. Jeder Bewohner kennt den anderen und irgendwie hat man das Gefühl, in einer großen Familie unterwegs zu sein.



Schreibstil:

Cover, Titel und Klappentext schüren keine große Erwartungen. Ich versprach mir eine Protagonistin, die die Leidenschaft zum Kochen entdeckt, vielleicht Lokalkolorit und eventuell eine Liebesgeschichte. Doch dieses Buch ist so viel mehr.

Als Flora durch ihren neuen Auftrag gezwungen wird, in die alte Heimat zurückzukehren, ist sie wenig begeistert. Einst hat sie Mure den Rücken gekehrt, weil sie nicht wie ihre Mutter am Herd enden und von der Einsamkeit der Insel gefangen genommen werden wollte.
Als Flora dann das alte Elternhaus betritt, ist sie geschockt. Der Geist ihrer Mutter scheint noch in den Räumen zu sein. Die alten Schüsseln, die eingekochte Marmelade, die Kleidung in den Schränken und die unausgesprochenen Worte der verbliebenen Familienangehörigen erinnern schmerzhaft an die gute Seele des Hauses. Nur liegt nun Staub in den Regalen, Spinnenweben zieren die Wände und das dreckige Geschirr stapelt sich im Spülbecken.

Floras Brüder Hamish, Innes und Fintan sowie Eck, ihr Vater, begrüßen die Schwester wortkarg und nehmen ihre Rückkehr unterkült zur Kenntnis. Die ein oder andere spitze Bemerkung fällt und spätestens, als Flora mal etwas anderes auf dem Tisch sehen will, als immer nur Würstchen und sich selbst an den Herd stellt, muss sie sich eingestehen, dass ihre Kochkünste niemals an die der Mutter heranreichen können. Ihr Essen schmeckt, milde gesagt, grausig.

Während Flora also auf die Anweisungen des Chefs aus der Ferne wartet, weil sich der Auftraggeber einfach nicht meldet und das Leben auf der Insel schnell wieder verflucht, merkt der Leser schon früh, dass Mure einen Charme verspürt, an den die Großstädte und der Rest der Welt kaum heranreichen. Die klare und salzig schmeckende Meerluft, die Natur, das ungebändigte Wetter aber auch der raue und auf seine Weise doch herzliche Umgang der Inselbewohner wirken wie ein Urlaub vom Alltag. Beim Lesen befand ich mich nicht mehr in meinem Wohnzimmer, sondern fühlte mich, als wäre ich angekommen auf einer Insel, auf der man sich kennt, auf der man frei sein kann, auf der man alles vergisst, außer den Moment.

Ich wünschte mir bald, dass auch Flora spüren würde, was ich schon längst begriffen hatte. Ich wünschte mir für die Protagonistin, dass sie glücklich werden würde. Die Umstände zwingen das Mädchen aber auch schon bald, sich auf ihre Art wieder an die Gegebenheiten Mures anzupassen. So muss Flora sich zum Beispiel um die süße kleine Nichte kümmern, wenn diese nicht alleine zu Hause bleiben soll, weil der Vater ja aufs Feld raus muss. Dabei mag Flora doch eigentlich gar keine Kinder. Beim Anblick des Vaters, der abgenommen hat und den mürrischen Gesichtern ihrer Brüder und natürlich auch beim Blick auf den eigenen Teller, wird Flora wohl zum Kochbuch der Mutter greifen müssen. Auch die Natur wird Flora schon bald beweisen, dass ein Schuhwerk bzw. eine Kleidung, wie in London üblich, hier wohl kaum angemessen ist. Nach und nach erliegt Flora dem Charme der Insel und nach und nach begann meine Hoffnung zu keimen, dass die Protagonistin, genau wie ich, hier ankommen und sich zu Hause fühlen würde.

Was die Liebesgeschichte des Buches angeht, war ich lange skeptisch. Sehr angenehm empfand ich, dass der Leser lange im Dunkeln tappt. Wird es eine Liebesgeschichte geben? Flora schwärmt zwar seit sie den Job in der londoner Kanzlei angenommen hat für ihren Chef, doch dieser wirkt barsch mürrisch, unfreundlich und ja, manchmal sogar aggressiv. Auch lernt sie auf einem Ausflug einen Naturburschen kennen, der mit einer Gruppe Jugendlicher, die es in ihrem Alltag nicht so leicht haben, weil zumeist mindestens ein Elternteil im Gefängnis sitzt, unterwegs ist. Doch auch hier will sich die Liebe nicht einstellen, auch wird Charlie nur am Rande thematisiert.
Sehr schön fand ich die Entwicklung in dieser Richtung. Schicht für Schicht entziffert die Autorin eine Liebesgeschichte, die ich in dieser Art so gar nicht erwartet habe und die sehr berührend wirkte.

Die Liebesgeschichte, das kann ich also versprechen, wird es geben. Doch wer mit wem, warum und wie oft, das möchte ich den Leser/die Leserin selbst herausfinden lassen. Versprechen kann ich jedoch, dass es in diesem Buch viele schrullige und liebenswürdige Charaktere und einige sehr kernige und humorvolle Dialoge geben wird, die der wundervollen Erzählung, das letzte gewisse Extra verleihen.



Fazit:

Jenny Colgan gelingt es mit ihrem Buch, „Die kleine Sommerküche am Meer“, den Leser abzuholen. Sie entführt ihn in eine wunderschöne und idyllische Welt. Das Buch spricht von Heimat, Familie, Zugehörigkeit, vom Weggehen und Wiederkommen. Mit der Protagonistin kann sich der Leser dem Genuss des Augenblicks hingeben. Der Charme von Mure und seinen Einwohnern wird noch lange in mir nachklingen. Dieses Buch ist wie Urlaub machen, an einem ganz besonderen Ort, den nicht viele Menschen kennen. Auf einer Insel auf der noch Mythen und Legenden erzählt werden und auf der die Natur unberechenbar, rau und zugleich wunderschön wirkt.

Ich kann diese Geschichte nur von ganzem Herzen weiterempfehlen. An Leser/innen, die etwas besonderes suchen, die abtauchen möchten, in eine andere Welt, die viele neue Freunde und liebe Menschen vorhält. Die kleine Sommerküche am Meer ist viel mehr als nur ein Buch. Es ist ein Urlaub, fernab vom Alltag.



Buchzitate:

Innes beäugte das Essen aufmerksam, als er vom Feld hereinkam und sich im großen Spülbecken wusch. „Soll das etwa ein feministisches Statement sein?“, fragte er, während sie ihr üblichen Plätze am Tisch einnahmen.

Veröffentlicht am 14.06.2018

Top Empfehlung für Anfänger aber auch für fortgeschrittene Letterer

Praxisbuch Brush Lettering
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Inhalt:

Das Praxisbuch: Brush Lettering setzt sich aus vier Teilen zusammen.

Im ersten Teil geht es um das Vorbereiten. Hier werden Materialien, wie Stifte und Papier vorgestellt. Weiterhin verrät ...



Inhalt:

Das Praxisbuch: Brush Lettering setzt sich aus vier Teilen zusammen.

Im ersten Teil geht es um das Vorbereiten. Hier werden Materialien, wie Stifte und Papier vorgestellt. Weiterhin verrät die Autorin, welches weitere Zubehör die Arbeit erleichtert. Auch die Fragen wie ein Arbeitsplatz aussehen sollte und wie man einen Stift richtig hält, werden hier geklärt. Eine Seite widmet sich dem Schreiben mit links. Anschließend werden die Grundlagen erklärt. Hier erfährt der Leser unter anderem mehr über Fachbegriffe des Handletterings und über die Anatomie der Buchstaben.

Im zweiten Teil geht es um die Anfänge des Brushletterings. In diesem Teil werden Aufwärmübungen, Grundstriche und die sich daraus resultierenden Buchstaben und Ziffern und Zeichen vorgestellt. Wie verbindet man Buchstaben miteinander, Tipps & Tricks, mit denen häufige Fehler vermieden werden können und eine schöne Übersicht, wie man bei den ganzen Informationen am besten an das Üben herangeht, runden diesen Teil ab.

Im dritten Teil werden die Erkenntnisse des zweiten Teils vertieft. Hier lernen wir, wie man die Schrift variiert, also einzelne Parameter abändert und somit für einen eigenen Stil sorgt. Einige fertige Alphabete und entsprechende Anleitungen helfen Ideen für weitere Schriftzüge zu finden. Auch finden sich in diesem Teil Hilfestellungen für Effekte, wie Schattensetzen, Bouncelettering, gezielte Farbsetzung, Schnörkel und Zierelemente.

Im vierten und letzten Teil des Buches lernt der Anwender, wie er ein Lettering entwirft. Wie platziert man die Worte optisch ansprechend auf einem Blatt Papier? Wie setzt man eine eigene Idee am besten um? Eine Galerie rundet dieses Kapitel ab. Auf wenigen Seiten zeigen namhafte Künstler ihre Projekte und bieten Anregungen für eigene Ideen. Auf der letzten Seite des Buches befindet sich letztlich ein Downloadcode für Übungsblätter.



Aufmachung:

Praxisbuch: Brush Lettering kommt mit einer eher schlichten Aufmachung daher. Die Seiten im Innenteil sind, bis auf den Abschnitt über Farbe, hauptsächlich in Rot- und Schwarztönen gehalten.
In diesem Buch gibt es keine unnötigen Füll- oder Übungsseiten. Für Übungen befindet sich im Anschluss ein Downloadcode im Buch, über den entsprechende Blätter bezogen werden können. Die 224 Seiten des Buches wurden gut genutzt. Die Autorin erklärt verständlich, ausführlich und hilfreich in guter Kombination aus Beispielen und Text.



Eigene Meinung:

Mittlerweile habe ich bereits einige Bücher zum Thema Handlettering/Brushlettering gelesen. Ich war mir unsicher, ob das Praxisbuch Brush Lettering für mich noch Informationen bereithalten würde, die andere Bücher nicht bereits vermittelt haben. Ich wurde positiv überrascht. Das Praxisbuch Brush Lettering bringt sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Letterer wertvolle Tipps.

Die Autorin Chris Campe arbeitet, anders als manch andere Autoren in erster Linie nicht mit visuellen Hilfsmitteln. Also Bildern, die zeigen, was man als Letterer alles erreichen kann und die mit schönen Farben und Schriftzügen den Betrachter ansprechen. Stattdessen setzt sie den Fokus aufs Detail. Sie verrät, wie wichtig auch die Weißräume beim Lettern sind. Auch die Buchstabenendungen sind wichtig und sollten beachtet werden. Wieviel Abstand sollte zwischen den Buchstaben sein, wie gelingt es diesen Abstand mit dem Auge einzuschätzen? An welcher Stelle des Buchstabens setze ich den Brushpen mit Druck auf? Diese und viele weiter Fragen klärt Chris Campe mit Bravour.

Bereits während des Lesens hatte ich das Gefühl viele Informationen erhalten zu haben, die mir andere Bücher bislang nicht vermitteln konnten. Ich hatte das Gefühl zu begreifen, worauf es beim Brush Lettering ankommt. Sicherlich heißt es auch hier: Übung macht den Meister. Auch, wenn beim Lesen dieses Buches viele Informationen auf den Leser einströmen, auch, wenn man beim Zeichnen einzelner Buchstaben plötzlich das Gefühl hat, gar nicht mehr zu wissen, worauf man in den wenigen Sekunden, in denen der Stift über das Blatt huscht, nicht alles achten muss. Auch hier lässt einen die Autorin nicht alleine. Sie verrät: Jeden Tag eine halbe Stunde üben hilft. Sie verspricht: Die Fortschritte werden sichtbar sein. Und das Üben lohnt sich, denn die Erfolge stellen sich ein, wenn das Gehirn und das Muskelgedächtnis die Grundlagen erst einmal begriffen hat und es gelingt die Basics umzusetzen.

Gerade im ersten Teil des Buches wird das Auge geschult. Dem Letterer gelingt es durch die vielen Informationen eigene Fehler zu erkennen und somit auch daran zu arbeiten.

Auch, wenn die Autorin den Fokus auf das Erlernen eines gleichmäßigen und schönen Schriftbildes und dem Verstehen des Buchstabenaufbaus setzt, so vernachlässigt sie auch nicht die weiteren Themen, die es benötigt, um ein schönes Lettering zu Papier zu bringen. Der Leser erfährt, welche Materialien sich empfehlen, wie man seinem Text mit Effekten noch das gewisse Etwas vermittelt, wie man einen Spruch am besten auf einem Blatt Papier positioniert, damit er optisch ansprechend wirkt und vieles mehr. Besonders gefallen hat mir, dass die Autorin in einem Kapitel auch sehr ausführlich auf das Thema Farbsetzung eingeht. Welche Farben wirken gut zusammen, worauf muss man beim Mischen von Farben achten.


Das Praxisbuch: Brush Lettering verspricht die Anfänge des Brush Letterings bis hin zum Profiwissen zu vermitteln. Nach ausgiebigem Üben wird der Anwender keine Vorlagen mehr benötigen und in der Lage sein, den eigenen Ideen eine individuelle Form zu geben.


Fazit:

Ich bin schwer begeistert von Chris Campes Praxisbuch: Brush Lettering. Die Autorin schneidet das Thema Brush Lettering nicht nur oberflächlich an. Stattdessen vermittelt sie Details und hilft das eigene Auge auf die Feinheiten zu schulen. Mit diesem Wissen gelingt es eigene Fehler zu erkennen und daran zu arbeiten. Durch Übung und den Blick fürs Wesentliche wird der Leser begreifen, wie sich jeder Buchstabe zusammensetzt. Ein gleichmäßiges und schönes Schriftbild sollte nach der Arbeit mit diesem Buch für jeden möglich sein.

Ich kann dieses Handbuch jedem, der Interesse hat, das Hobby Brushlettering zu lernen oder aber auch zu vertiefen, nur wärmstens ans Herz legen. Chris Campe vermittelt verständlich und detailliert alles, was man als Anfänger und auch als Profi wissen sollte.

Veröffentlicht am 05.06.2018

Ich hatte einige sehr lustige Lesestunden mit diesem Buch

Real Life Sucks. Außer uns sind alle bescheuert
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Inhalt:

Ava und Gen teilen, seit sie denken können, ihren Alltag, ihre Sorgen und Probleme miteinander.
Sie gehen zunächst immer den gleichen Weg, sind die unzertrennlichen Freundinnen, die sich gegenseitig ...


Inhalt:

Ava und Gen teilen, seit sie denken können, ihren Alltag, ihre Sorgen und Probleme miteinander.
Sie gehen zunächst immer den gleichen Weg, sind die unzertrennlichen Freundinnen, die sich gegenseitig Halt und Sicherheit offeriern. Als Ava einen Studienplatz in Südkalifornien und Gen eine Zusage am College in Boston erhält, trennen sich die Wege der beiden besten Freundinnen. Doch im digitalen Zeitalter ist räumliche Distanz kein Trennungsgrund. Über Whatsapp und E-mails tauschen sich beide so oft es geht miteinander aus.

Gen gelingt es sehr schnell in der neuen Heimat Fuß zu fassen. Sie ist smart und aufmerksam, aber gelegentlich auch impulsiv. Bald schon landet sie mit einem gewagten Artikel einen Volltreffer. Währenddessen fällt es Ava schwer ihre Phobien und Ängste abzulegen und erste Kontakte zu knüpfen. Sie sehnt sich nach einer Bezugsperson vor Ort, auch hätte sie gerne einen festen Freund. Der Beitritt in eine Studentenverbindung könnte eine Lösung sein. Doch welche Verbindung würde jemanden, der so introvertiert, ein wenig schräg und zugleich einfach anders ist, aufnehmen?



Schreibstil:

Als ich „Real life sucks – Außer uns sind alle bescheuert“ in den Händen hielt, war ich, dass muss ich zugeben, skeptisch. Nach den ersten Seiten des Buches fragte ich mich, ob ich mit den Protagonisten Ava und Gen sowie dem Schreibstil warm werden könnte.

Ava und Gen sind zwei völlig unterschiedliche Charaktere. Während Gen sehr schnell Kontakte knüpft, sagt, was sie denkt und dabei auch oft nicht jugendfreie Kommentare in den Raum wirft, sich mehr sexuelle Offenheit in ihrem Umfeld wünscht und auch dem Drogenkonsum, wie allem anderen in ihrem Leben sehr offenherzig gegenübersteht, macht sich Ava Gedanken um ihr Umfeld, über ihr Verhalten und das Wohlergehen ihrer besten Freundin. Zwar wirkte Ava auf den ersten Blick vernünftiger, doch bald schon stellt sich heraus, dass sie mit starken psychischen Problemen zu kämpfen hat. Gerade diese Widersprüchlichkeit verhilft jedoch sowohl Gen als auch Ava dabei, mit den Schwierigkeiten des Alltags klarzukommen. Sie gleichen sich gegenseitig aus.

Über die Seiten des Buches hinweg begann ich die beiden Protagonistinnen ins Herz zu schließen und den Schreibstil zu mögen. Bald schon gelang es mir, mich in das Leben der beiden Freundinnen einzufinden. Ava versucht in Südkalifornien Kontakte zu knüpfen, was ihr sehr schwer fällt. So schließt sie sich einer Studentenverbindung an, obwohl sie die Regeln und Vorschriften dieser Gemeinschaft eher abschrecken. Sie lernt einen Jungen kennen und muss sich mit den Wirren der ersten Liebe, deren Höhen und Tiefen auseinandersetzen und schreibt ihr erstes Drehbuch, dessen Umsetzung ebenfalls für einige sehr skurrile und nicht immer einfache Momente sorgt. Nebenher muss sie sich mit ihrer Therapeutin, die eher selbst eine Therapeuten aufsuchen sollte, als Patienten in den Wahnsinn zu treiben, auseinandersetzen.
Gen entdeckt ihre Liebe fürs weibliche Geschlecht, schwebt auf einer Erfolgswolke, nachdem ihr erster Artikel – ein Zufallstreffer – bei den Studienkollegen sofort einschlägt und muss sich Gedanken darum machen, wie sie ihre Liebschaften voneinander fernhält, die leider nicht alle so offenherzig durchs Leben gehen wie sie. Auch hat sie schnell einen ersten Erzfeind gefunden, gegen den sie voller Freude einen Kleinkrieg anzettelt.

Allison Raskin und Gaby Dunn, überzeugen in ihrem Buch mit einem sehr humorvollen und pointierten Schreibstil. Dadurch, dass die Geschichte in E-mails und WhatsApp-Nachrichten geschrieben wurde, fliegen die Seiten beim Lesen nur so dahin. Die beiden Protagonisten haben es im Leben nicht immer einfach und dennoch liest sich ihr Austausch nicht schwermütig. Stattdessen verarbeiten sie ihre Erlebnisse mit einer ordentlichen Portion Zynismus. Nicht selten musste ich laut lachen, immer hatte ich ein Grinsen auf den Lippen.



Fazit:

Real Life Sucks – Außer uns sind alle bescheuert überzeugt mit zwei Protagonistinnen, so komplementär angelegt wie Ying und Yang, zynischem Humor und einem schönen Spannungsbogen. Das Leben ist nicht immer einfach, das wissen Ava und Gen nur zu genau. Beide Mädchen haben eine sehr unterschiedliche Lebensauffassung. Dadurch gelingt es ihnen nur umso besser, sich gegenseitig Trost zu spenden und Ratschläge zu erteilen. Stilistisch betrachtet, liegt die besondere Stärke dieses via E-Mail und WhatsApp dargebotenen Gedankenkonvoluts in den humorvollen Pointen und dem sehr persönlichen und dabei geistreichen Einblick in das chaotische Alltagsleben zweier Freundinnen.

Dieses Buch hat mich durchgehend unterhalten. Nicht selten musste ich laut lachen, in den Leseminuten dazwischen hatte ich stets ein Grinsen im Gesicht.
Ein Buch, das ich einfach nur weiterempfehlen kann.



Buchzitate:

Ich kenne niemanden, bei dem so viele Schrauben locker sind wie bei dir. Das ist KEINE Beleidigung. Wenn überhaupt, ist es ein Beweis für deine extreme Belastbarkeit, dass du so durchgeknallt bist und trotzdem so herrlich funktionierst.

Dein Geist ist ein kostbares Gefäß, in dem die allerwertvollsten Gedanken und Gefühle aufbewahrt sind. Du musst ihn um jeden Preis schützen! Mit deinem Körper kannst du machen, was du willst.

Veröffentlicht am 28.05.2018

Ein fesselnder Liebesroman

Victorian Rebels - Mein schwarzes Herz
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Inhalt:

Farah und Dougan lernen sich im zarten Kindesalter in einem Kloster kennen. Die beiden verspüren eine starke emotionale Bindung. Dougan, der des Öfteren Prügelstrafe und Hunger erleiden muss, ...

Inhalt:

Farah und Dougan lernen sich im zarten Kindesalter in einem Kloster kennen. Die beiden verspüren eine starke emotionale Bindung. Dougan, der des Öfteren Prügelstrafe und Hunger erleiden muss, findet Vertrauen in das Mädchen, welches ihm verspricht dafür Sorge zu tragen, dass er nie wieder Hunger leiden muss. Auch möchte sie ihn lehren Liebe zu empfinden. Dieser Plan geht auf. Beide Kinder beschließen, ihre Gefühle zueinander zu besiegeln, indem sie heimlich den Bund der Ehe eingehen. Sicherlich ist diese Trauung nicht rechtswirksam, aber deswegen nicht weniger wert.

Als ein Pastor sich an Farah vergeht, wird Dougans Zorn geweckt. Er steht zu seiner Ehefrau und verteidigt diese. Die Konsequenz ist ein schwerer Schlag mit dem Schürhaken.

Zeitsprung: Jahre später arbeitet Farah – nunmehr verwitwet - bei Scotland Yard als Protokollführerin. Die Männer stehen Schlange. Doch jeden der Verehrer weist die junge Frau konsequent ab. Der Tod ihres Liebsten traumatisierte nachhaltig. Die Erinnerung verdrängt sie mit jedem Atemzug.

Eines Tages wird Farah angewiesen, an einer Vernehmung des wohl berüchtigsten Verbrecher Englands teilzunehmen. Es handelt sich um Dorian Blackwell. Der Mann ist gefährlich. Auch gelingt es ihm, sich stets den Strafverfolgungsbehörden zu entziehen. Er hat Verbindungen zu Polizei, Gericht und anderen ranghohen Persönlichkeiten.

Auch dieses Mal muss Scotland Yard zusehen, wie Blackwell dem Rechtssystem durch die Lappen geht. Nicht jedoch ohne das bekommen zu haben, was er gesucht hat. Denn sein Interesse galt Farah. Wenig verwunderlich erscheint es, als die junge Frau sich bald als Geisel des gefürchteten Verbrecher auf dessen Anwesen wiederfindet. Umso erschrockener ist sie, als sie erfährt, was Blackwell von ihr möchte und in welchem Bezug er zu ihrer Vergangenheit steht.



Schreibstil:

Kerrian Byrne schreibt mit Victorian Rebells einen Liebesroman, der unter die Haut geht.

Als Leser begleitet man Farah Mackenzie durch verschiedene Lebensabschnitte. Schon zu Beginn der Geschichte, in der Farah noch ein junges Mädchen ist, wird klar, dass die Protagonistin ein großes Herz hat. Sie zögert nicht lange, als sie den hungrigen und misshandelten Waisenjungen Dougan erblickt. Schnell verspricht sie, für ihn zu sorgen und für ihn einzustehen. Es entsteht eine glaubhafte und schöne Liebesgeschichte, die jedoch schnell zu einem unschönen und tragischen Ende geführt wird.

Jahre später ist es immer noch Dougan, dem Farahs Gefühle gelten. Ein neues Leben, ein neuer Job, ja sogar ein anderes Land hat sie sich gesucht, um neu anzufangen. Sie versucht sogar Zuneigung zu dem Chiefinspektor von Scotland Yard zu empfinden und dennoch lässt sie die Vergangenheit nicht los.

Mit Dorian Blackwell taucht kurze Zeit später ein legendärer Schwerverbrecher in der Geschichte auf, der einen Moment der Gefahr ausstrahlt. Bald jedoch ahnt man als Leser, dass der Schotte auf dem nun der Fokus der Erzählung ruht, einen neuen Loveinterest bilden könnte. Denn Blackwell ist auf der Suche nach etwas und das hat unmittelbar mit Farah zu tun. Der Verbrecher nimmt sich, was er haben möchte, koste es was er wolle und er ist äußerst smart. Für die Justiz ist er einfach nicht greifbar.

Farah findet sich bald in der Gefangenschaft des Verbrechers auf dessen Anwesen wieder. Ihr wird gesagt, dass Dorian Blackwell ihre Hilfe benötigt. Doch diese Aussage bleibt mysteriös, denn jemand, der Hilfe sucht, sollte sich doch nicht so verhalten?! Ganz offensichtlich darf Farah das Gelände nicht verlassen.

Immer wieder streut die Autorin Fragen und Rätsel in ihren Roman ein. Immer wieder bekommt man als Leser kleine Bröckchen geliefert, die die Neugierde schüren. Was ist mit Dougan einst passiert? Was möchte Blackwell wirklich von Farah? Wird es Farah gelingen Rache zu nehmen? Welche Geschehnisse aus der Vergangenheit werden die junge Frau wieder einholen? Gibt es Parallelen zwischen Dougan und Blackwell? Wenn ja, welche?

Für ihren Roman hat die Autorin das wunderschöne Setting Schottland und in kurzen Sequenzen auch Londons gewählt. Zwar verzichtet Kerrigan Byrne auf ausschweifende Landschaftsbeschreibungen, dennoch vermitteln beide Länder einen eigenen Charme und untermalen diese fesselnde und schöne Liebesgeschichte aus dem Jahre 1874.



Fazit:

Kerrian Byrne schreibt mit Victorian Rebells – Das schwarze Herz einen fesselnden Roman und hat diesen in das trendige Setting des viktorianischen Schottlands/Londons gesetzt. Auf dieser Bühne entfaltet sich eine gefährliche Liebesgeschichte.
Die starke und zugleich sehr stolze Protagonistin Farah mit dem großen Herz ist mir schnell ans Herz gewachsen. Farahs Liebe gilt einem Jungen, dem sie einst das Leben gerettet hat und der schließlich seine Zukunft für sie aufgegeben hatte. Dougan geht ihr auch Jahre später nicht aus dem Kopf, als sie auf einen gefährlichen und zugleich anziehenden Verbrecher trifft. Als potentielles Love Interest für Farah wird dieser Dorian Blackwell eingeführt. In ihm waltet etwas Unbekanntes und Geheimnisvolles. Kerrian Byrne vermischt in ihrem Roman geschickt die Chronik einer Liebesgeschichte mit dem Motiv des Spannungsromans. Was es schwer macht, das Buch beiseite zu legen.

Victorian Rebells – Das schwarze Herz ist ein Auftakt, der es schwer macht, nicht der Suchtgefahr zu erliegen.

Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt an Leser/innen weiter, die einen guten und fesselnden Liebesroman mit starken Charakteren zu schätzen wissen und kein Problem mit detaillierten erotischen Szenen (Achtung: Hier wird ein Part auch gedehmütigt und erniedrigt) haben.

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