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Veröffentlicht am 09.06.2018

Sehr persönlicher Roman von Max Frisch über sein Leben als Autor und Beziehungsmensch

Montauk
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Max Frisch hat mit "Montauk" einen autobiographischen Roman verfasst, in welchem er ein Wochenende in Montauk im Jahr 1974 beschreibt und dabei gedanklich in die Vergangenheit abschweift, aber auch einen ...

Max Frisch hat mit "Montauk" einen autobiographischen Roman verfasst, in welchem er ein Wochenende in Montauk im Jahr 1974 beschreibt und dabei gedanklich in die Vergangenheit abschweift, aber auch einen Blick in die Zukunft wirft.
Das Wochenende verbringt er mit der 31-jährigen Amerikanerin Lynn, die ihn auf seiner Lesereise begleitet und mit der er eine Affäre hat.

Die Affäre oder die Handlung auf Long Island steht dabei nicht im Vordergrund, vielmehr ist der Roman eine nach Frischs Angaben selbst aufrichtige Sicht auf sein Leben. "Montauk" ist deshalb sein persönlichstes Buch, in dem er sich selbst reflektiert.

Er erzählt von seinen Anfängen als Schriftsteller, von seiner Tätigkeit als Architekt, aber auch von seinen Ehen und den zahlreichen Reisen, die der Schweizer nach Frankreich, Italien oder eben auch die USA unternommen hat. Kritisch betrachtet er aber auch seine Berühmtheit, seinen Erfolg und den Reichtum, der ihn verblüffte.

Der Roman ist überwiegend aus der Ich-Perspektive, aber auch aus Sicht einer dritten Person geschrieben, um mutmaßlich aus der Distanz sein eigenes Verhalten objektiver und selbstkritischer betrachten zu können.

Für mich fehlte bei dem Roman ein roter Faden. Frisch scheint seine Gedanken aufgeschrieben zu haben, wie sie ihm gerade in den Sinn gekommen sind. Er selbst hatte aber auch nicht den Anspruch, dem Leser gefallen zu wollen. "Eine Literatur, die sich selbst genügt".

Ob der Titel "Montauk" so passend gewählt ist, sei dahin gestellt - zumindest gibt der Aufenthalt dort den Anlass die Liebesbeziehung mit Lynn zu verschriften und mit dem Roman gleichzeitig einen Rückblick auf sein Leben zu geben.

"Montauk" ist damit ein Buch für all diejenigen, die sich für die Person Max Frisch interessieren und mehr über sein Leben als Autor, aber auch als Mann mit seinen Beziehungen zu verschiedenen Frauen aus autobiographischer Sicht erfahren möchten.

Veröffentlicht am 04.06.2018

Nacherzählung der Leben zweier Pionierinnen der Paläontologie mit sehr vielen Details über Fossilien, die ermüden

Zwei bemerkenswerte Frauen
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Elizabeth Philpot zieht mit ihren beiden Schwestern Mary und Margaret notgedrungen von London an die englische Küste nach Lyme Regis, da ihr Bruder finanziell nicht für die ganze Familie in London sorgen ...

Elizabeth Philpot zieht mit ihren beiden Schwestern Mary und Margaret notgedrungen von London an die englische Küste nach Lyme Regis, da ihr Bruder finanziell nicht für die ganze Familie in London sorgen kann. Die Schwestern bedauern es, dass sie, obwohl sie aus gutem Hause sind, aufgrund ihrer Armut keine standesgemäße Partie finden werden. Elizabeth findet ihre Erfüllung im Suchen und Finden von Fischfossilien und lernt dabei die fast 20 Jahre jüngere Mary Anning kennen. Diese stammt aus einer einfachen Handwerkerfamilie und sammelt Fossilien, um sie zu verkaufen. Sie ist schon aufgrund des Überlebens eines Blitzschlags etwas Besonderes in dem kleinen Ort und wird bei ihrer Suche nach den Fossilien, die vor allem die Aufmerksamkeit von männlichen Sammlern erregt, kritisch beäugt. Für eine Frau ziemt es sich Anfang des 19. Jahrhunderts nicht, derart selbstbewusst aufzutreten. Auch sie vermutet deshalb, als "alte Jungfer" zu enden, wird aber durch ihren Erfolg bei der Fossiliensuche entlohnt. Zu Elizabeth verbindet sie gegenseitiger Respekt und eine Freundschaft, aber auch Konkurrenz, da sie sich beide für denselben Mann interessieren. Als die Freundschaft daran zu zerbrechen droht, ist es Elizabeth, die sich für die Reputation von Mary einsetzt, die die erste sein wird, die das Skelett eines Ichthyosaurus und später das eines Plesiosaurus entdecken wird.

"Zwei bemerkenswerte Frauen" ist die Nacherzählung der Leben von Elizabeth Philpot und Mary Anning, zwei Pionierinnen der Paläontologie. Tracy Chevalier verknüpft historische Fakten mit fiktiven Elementen und setzt beiden Frauen damit ein Denkmal in Romanform.

Man taucht tief in die Gefühlswelt beider Frauen ein und kann nachvollziehen, wie schwierig ihre Leidenschaft aufgrund ihres Geschlechts auszuleben war und für ihren Erfolg Anerkennung zu finden. Anfang des 19. Jahrhunderts war die Gesellschaft noch nicht offen für alleinstehende, selbstständige Frauen und auch der Glaube an die Unfehlbarkeit Gottes legte ihnen als "Fossilienjägerinnen" massive Steine in den Weg.

Die Freundschaft der Frauen und auch das Interesse für Oberstlieutenant Birch nimmt in dem Roman nur eine sehr untergeordnete Rolle ein. Stattdessen steht die Fossiliensuche, Versteinerungen, Knochen und Wirbel ausgestorbener und bisher unentdeckter Reptilien im Vordergrund. Der Roman ist dabei mit vielen Fachbegriffen der Paläontologie und einer Reihe an lateinischen Wörtern - Ammoniten, Belemniten,... - gespickt, das einen das Gefühl ereilen könnte, ein Sachbuch zu lesen.

Aufgrund des Klappentextes hatte ich einen anderen Schwerpunkt des Buches erwartet. Ich habe zwar viel über Fossilien gelernt, fand die Suche nach Knöchelchen und Steinchen aber zu langatmig, da ich mich nicht mit derselben Leidenschaft wie die beiden Frauen für Fossilien zu begeistern wusste.

Veröffentlicht am 28.05.2018

Düstere Zukunftsaussichten: mehr Gesellschaftskritik als Dystopie

Hier ist es schön
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Die 16-jährige Irma macht bei einem Casting für eine Fernsehshow mit, für die Pioniere gesucht werden, die einen neuen Planten besiedeln, um die Menschen vor dem Aussterben zu retten. Sie kann sich gegen ...

Die 16-jährige Irma macht bei einem Casting für eine Fernsehshow mit, für die Pioniere gesucht werden, die einen neuen Planten besiedeln, um die Menschen vor dem Aussterben zu retten. Sie kann sich gegen die anderen Bewerber durchsetzen und wird letztlich zusammen mit Sam ausgewählt. Sie verlässt ihre Eltern und Freunde, während Sam nach den Angaben der Macher der Fernsehshow an einem Strand angespült wurde und keine Erinnerungen an seine Herkunft hat. Zehn Jahre werden sie auf ihre anstehende Reise in einer Arena vorbereitet und dabei von Kameras und den Menschen mit den Masken begleitet.

Kurz vor dem Abschied verlässt Sam die Arena. Irma folgt ihm, um ihn zurückzuholen und die Mission zu retten. Sam nimmt "draußen" zum ersten Mal das Leben auf der Erde bewusst wahr und begibt sich auf die Suche nach seiner Herkunft, während Irma sich wundert, dass die Masken sie nicht zurückholen.

Der Roman beginnt mit zahlreichen Briefen an Irma, die sie in den zehn Jahren ihrer Abwesenheit von Mutter, Vater, Oma, ihren Freunden, aber auch von Fans erhalten hat. Während die Fans sie feiern, wird Irma von ihrer Familie schmerzlich vermisst und bis zum Schluss versucht, sie von ihrer endgültigen Abkehr von der Welt aufzuhalten. Beiläufig erfährt man durch die Briefe, wie sich das Leben auf der Erde weiterentwickelt hat: Nahrung ist knapp, da das Klima offenbar kaum noch den Anbau von Pflanzen möglich macht. Die Menschen haben resigniert und gehen kaum noch Berufen nach. Mehr Details über den Zustand der Erde erfährt der Leser auch nicht. Es ist weder klar, wann der dystopische Roman spielt, noch aus welchem Grund und wie dringend die Menschen neuen Lebensraum brauchen. Darüber hinaus bleibt dem Leser verborgen, wie Irma und Sam zehn Jahre lang auf ihre Reise vorbereitet worden sind. Nach ihrem Weggang aus der Arena wirken sie allein auf der Erde unbeholfen.

Der außergewöhnliche Beginn des Romans hat mir gut gefallen. Die Briefe und Irmas Abschied von der Welt waren sehr emotional und eindringlich beschrieben. Anschießend entwickelte sich der Roman jedoch ganz anders als erwartet und wie man es von typischen Dystopien kennt. Statt einer Vorbereitung von Pionieren zur Besiedelung eines neuen Planeten geht es vielmehr um das Miteinander der Menschen und um einen bizarren Roadtrip zweier junger Menschen, die trotz ihres Alters wie Teenager wirken, zu einer Insel. Die Geschichte wirft dabei mehr Fragen als Antworten auf.

Als Leserin blieb ich am Ende etwas ratlos zurück, da ich mir mehr Science Fiction und eine konkretere Beschreibung der Zukunft auf der Erde erwartet hatte. So stellt sich mir die Frage: War am Ende alles nur Show? Ein großangelegter Fake einer Realityshow, um zu unterhalten oder die Menschen wachzurütteln?
Zusammen mit dem Titel kann der Roman dann so interpretiert werden, sich den Zustand der Erde bewusst zu machen und die Menschen davor zu warnen, weiter Raubbau mit ihr zu betreiben. Nur dann kann man noch weiter behaupten, "Hier ist es schön".

Auch wenn der Roman einen etwas unerwarteten Verlauf genommen hat, wollte ich unbedingt weiterlesen, um Erklärungen zu finden oder eine Aufklärung zu erhalten. Bis zum Ende war ich mir aber über den Zustand der Erde überhaupt nicht sicher, konnte nicht einordnen, ob es wirklich an der Zeit ist, neuen Lebensraum zu besiedeln und wie der Öffentlichkeit verkauft wurde, dass das mit nur zwei Menschen möglich sein könnte. Diese beiden waren zudem sehr unnahbar und stellten nicht wie bei Weltuntergangsszenarien üblich typische Helden dar.
Bei der Botschaft des Romans bleibt viel Platz für Interpretationen, aber zumindest die vermittelte Gesellschaftskritik ist offensichtlich.

Veröffentlicht am 25.05.2018

Gewohnt charmanter Schreibstil der Autorin, aber wenig kreative Geschichte mit einem zu teenagerhaften Verhalten der Protagonistin

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen
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Annika ist Lehrerin für Musik und Geografie an einem Gymnasium in Hamburg. Ausgerechnet an ihrem 27. Geburtstag erfährt sie, dass sie an die Astrid-Lindgren-Schule in Ellerbrook, eine berüchtigte Stadtteilschule ...

Annika ist Lehrerin für Musik und Geografie an einem Gymnasium in Hamburg. Ausgerechnet an ihrem 27. Geburtstag erfährt sie, dass sie an die Astrid-Lindgren-Schule in Ellerbrook, eine berüchtigte Stadtteilschule in einem Problembezirk Hamburgs versetzt wird, um dort das unterbesetzte Kollegium zu unterstützen.
Annika kann sich nichts Schlimmeres vorstellen, bemitleidet sich selbst und möchte alles dafür tun, möglichst schnell wieder an ihre alte Schule versetzt zu werden, um ihr bequemes Leben weiterzuleben. Zusammen mit Freunden entwickelt sie die Idee, dass sie sich für ihr Gymnasium, an dem sie neben dem Unterricht keine AGs geleitet hatte, attraktiver machen muss. Sie gründet eine Musical-AG und möchte mit ihren Schülern ein Stück aufführen, das den ersten Platz bei einem Hamburger Schulwettbewerb gewinnen soll.
Ihr ist bewusst, dass sie es alleine mit den mehr oder minder talentierten Schülern, die sich bisher darauf ausgeruht hatten, aufgrund ihrer sozialen Herkunft perspektiven- und chancenlos zu sein, nicht schaffen wird. Annika sieht sich gezwungen, ihren Jugendschwarm Tristan anzuheuern, der Theaterregisseur ist, für den sie immer noch Gefühle hat, obwohl die beiden nie ein Paar waren. Ihr Gefühlschaos ist perfekt, als auch noch ein Kribbeln für ihren Nachbarn Sebastian verspürt, mit dem sie bisher locker befreundet war.

"Wenn's einfach wär, würd's jeder machen" ist der inzwischen vierte Roman, den ich von Petra Hülsmann gelesen habe. Rein optisch und aufgrund des Titels reiht er sich nahtlos in die Vorgängerromane ein und handelt auch inhaltlich wieder von einer jungen Hamburgerin, die eine (unfreiwillige) Veränderung in ihrem Berufsleben durchmacht und deren Liebesleben urplötzlich durcheinander gewirbelt wird.
Die Liebeskomödie liest sich gewohnt leichtherzig und amüsant, auch wenn Themen wie Mobbing, Migration, Vorurteile und Armut angesprochen werden. Leider hält der Roman auch wenig Überraschungen bereit und ist von Anbeginn vorhersehbar. Dies ist grundsätzlich nicht unbedingt kritisch, wenn die Geschichte interessant und abwechslungsreich erzählt wird. In Bezug auf Annikas Lehrtätigkeit wird allerdings hauptsächlich auf Klischees zurückgegriffen, die munter aneinandergereiht werden. Diese wirken mit der Ghetto-Sprache der Schüler und deren zum Teil übertrieben dargestellter Einfältigkeit zu gewollt komisch und lassen diese eher lächerlich als tatsächlich problembehaftet dastehen. Schwierigkeiten aufgrund der sozialen Herkunft werden viel zu einfach aus dem Weg geräumt.
Schlimmer fand ich allerdings Annikas Unbeholfenheit in Liebesdingen. Mit ihrer Blindheit verrennt sie sich in einem Gefühlswirrwarr und verhält sich so, als wäre sie im Alter ihrer Schüler. Manche Szene war so kitschig oder albern und vor allem so ideenarm, dass mir die Banalität der Handlung beinahe auf die Nerven ging. Dabei hätte ein Einzelschicksal eines Schülers oder auch die Vergangenheit von Annika selbst für eine tiefer gehende Geschichte herangezogen werden können. So wurden viele Probleme kurz angerissen, aber keines wirklich eingehender behandelt.

"Wenn's einfach wär, würd's jeder machen" enthält den Charme von Petra Hülsmann, aber mangelte mir an Kreativität und Raffinesse und ist deshalb nur für echte Fans der Autorin oder Freunden humoriger Liebesgeschichten mit einigem Hin und Her bis zum Happy End empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 23.05.2018

Drei Protagonisten auf der Suche und die Entdeckung ihrer gemeinsamen Verbindung - leider etwas diffus und wenig aufschlussreich

Die Worte, die das Leben schreibt
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Magdalena hat ihre Heimat Litauen verlassen, um vor ihrer Gabe zu fliehen: Sie kann auf der Haut der Menschen Botschaften lesen, die ihr etwas über deren Schicksal verraten. Für Magdalena ist die Gabe ...

Magdalena hat ihre Heimat Litauen verlassen, um vor ihrer Gabe zu fliehen: Sie kann auf der Haut der Menschen Botschaften lesen, die ihr etwas über deren Schicksal verraten. Für Magdalena ist die Gabe ein Fluch. Sie möchte nicht in die Zukunft von Fremden blicken und zieht nach London, in der Hoffnung, dass sie in der fremden Sprache die Schrift nicht lesen kann.

Sie trifft den Studenten Neil, in dessen Gesicht ihr Name geschrieben steht. Neil ist im Mai/ Juni immer noch damit beschäftigt, ein Weihnachtsgeschenk für seinen Vater zu übergeben.
Sein Vater ist Richard, ein zwangspensionierter Lehrer, der, nachdem erneut eine Biographie über seine bereits 1954 verstorbene Mutter erschienen ist, auf der Suche nach der Wahrheit um seine Mutter ist. Er kann nicht daran glauben, dass seine Mutter ihn verlassen hat, ohne ihn als Kind noch einmal zu treffen. Er erinnert sich noch an ihre roten Schuhe und macht sich auf die Suche nach ihnen und der Lebensgeschichte seiner unglücklich verstorbenen Mutter.

Zu Beginn werden die Geschichten von Magdalena, Neil und Richard parallel erzählt, bis sie sich begegnen bzw. die selben Orte aufsuchen. Man begleitet sie auf ihrer Reise nach London, Paris, Vilnius und auf dem Jakobsweg bis nach Spanien.

Der Roman ist nicht einfach zu lesen, da die Autorin mit zahlreichen Metaphern arbeitet und nicht nur zwischen den Perspektiven der Protagonisten, sondern auch in den Zeiten springt. Ich habe lange gebraucht, um mich daran zu gewöhnen und konnte den Roman erst im letzten Drittel wirklich unangestrengt lesen, als sich die Handlungsstränge zusammengezogen hatten und die Charaktere nahbarer wurden. Bis dahin verwirrten mich die Gedankengänge und die diffusen Handlungen der Protagonisten mehr und phasenweise war ich auch vom ausschweifenden Erzählstil der Autorin gelangweilt. Auch wenn sich viele Fragen im Verlauf des Romans klärten, blieb mir insbesondere die Verbindung zwischen Magdalena und Neil sowie ihre mystische Begabung rätselhaft. Einen befriedigenden Abschluss gab es für mich nur in Bezug auf Richards Suche, auch wenn hinsichtlich seiner Mutter Raum für Spekulationen blieb.