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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.06.2018

Gute Idee, aber wenig Spannung

Fallende Stadt
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Die fallende Stadt ist ein Titel, der sofort mitreißt und zusammen mit dem Cover dafür gesorgt hat, dass ich dieses Buch im Laden unbedingt haben musste. Und das obwohl ich überhaupt kein Fan von futuristischen ...

Die fallende Stadt ist ein Titel, der sofort mitreißt und zusammen mit dem Cover dafür gesorgt hat, dass ich dieses Buch im Laden unbedingt haben musste. Und das obwohl ich überhaupt kein Fan von futuristischen Romanen oder Dystopien bin. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden beendet, denn es lässt sich gut und flüssig lesen, neigt aber an einigen Stellen zu überflüssigen und langweiligen Passagen. Gleichzeitig war ich verwundert, wie schnell und einfach die Fluch von der schwebenden Stadt gelingt und wie unemotional doch der Tod der Eltern thematisiert wurde. Ich hätte mir besonders bei den Protagonisten mehr Tiefgang gewünscht. Sehr cool finde ich Pan und ihren Verlobten. Ich zweifle aber auch stark, dass diese Zuweisungen bei der Partnerwahl wirklich funktionieren können... Diesen Ansatz, dass für beide Mädels die Partner dann doch die Richtigen sind, finde ich etwas langweilig und kitschig. Aber vielleicht ändert sich da im 2. Band noch etwas. Alles in allem ein netter Beginn einer Reihe, die ich aber nur weiter verfolgen werde, weil sich die Bücher so schnel lesen lassen.

Veröffentlicht am 10.06.2018

Trilogie-Beginn mit Schwächen

Immerwelt - Der Anfang
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Meine Meinung
Die Everlife-Trilogie wird im englischsprachigen Raum sogar von Sarah J. Maas als "vollkommen einzigartig und absolut fesselnd" beschrieben. Und besonders bei diesem wunderschönen Cover konnte ...

Meine Meinung
Die Everlife-Trilogie wird im englischsprachigen Raum sogar von Sarah J. Maas als "vollkommen einzigartig und absolut fesselnd" beschrieben. Und besonders bei diesem wunderschönen Cover konnte ich natürlich nicht Nein sagen und wollte dieses Buch unbedingt lesen. Gena Showalter hat eine Welt geschaffen, wie wir sie uns alle wohl wünschen würden: Nach dem Ende unseres Erstlebens haben wir die Wahl zwischen zwei verschiedenen "Himmeln", wo wir unser Zweitleben verbringen können. Die Idee ist faszinierend und hat mich sofort begeistert. Leider war der Einstieg ins Buch dann nicht ganz so fesselnd wie erwartet. Etwas 200 Seiten drehen sich nur um Ten's Leben im Gefängnis und darum, wie sie Archer und Killian kennenlernt. Bis die Handlung dann mal in Schwung kommt, dauert es eine ganze Weile. Danach geht auch ordentlich die Post ab, eine Schlacht nach dem anderen wird geschlagen und es fällt schwer, den Überblick zu behalten. Ten selbst hat einen wirklich liebenswerten Tick, immer in Zahlen denken zu müssen, der wirklich interessant sein kann. Sie selbst ist sonst aber eher nervig und wirkt auf mich wie ein typischer Teenager, der sich vor einer Entscheidung und der damit verbundenen Zukunft ängstigt. Schade, dass sie sich das nicht selbst eingesteht. Der Schreibstil der Autorin ist etwas unemotional und könnte deutlich mehr Adjektive vertragen. Generell konnte ich zu keinem der Charakter eine wirkliche Bindung aufbauen, obwohl die Geschichte großes Potenzial hat. Ten's Eltern schießen wirklich den Vogel ab, und der Tod eines Babys am Ende war wirklich etwas fragwürdig. Außerdem erschließt sich mir nicht, warum man einen ganz normalen störrischen Teenager so grausam foltern muss, nur um ihm eine Entscheidung abzuringen... Trotz all der Minuspunkte war das Finale des ersten Bandes dann doch überraschend und relativ spannend. Ich bin mir allerdings noch nicht sicher, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde.

Mein Fazit
Eine Geschichte mit großem Potenzial, welches definitiv nicht ausgeschöpft wurde und einige logische Schwächen hat.

3,5/5 Sternen

Veröffentlicht am 01.06.2018

Reif für RTL

Angstmörder
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Wenn du als Teenager jahrelang Alarm für Cobra 11 gesuchtet hast, dann wird dich dieses Buch an die guten, alten Zeiten erinnern. Lorenz Stassen ist Drehbuchautor für eben diese RTL-Serie und hat nun auch ...

Wenn du als Teenager jahrelang Alarm für Cobra 11 gesuchtet hast, dann wird dich dieses Buch an die guten, alten Zeiten erinnern. Lorenz Stassen ist Drehbuchautor für eben diese RTL-Serie und hat nun auch seinen ersten Thriller geschrieben. Sein Stil ist klar erkennbar: Eine Schwäche für Protagonisten mit Handicap oder Looser-Image, die sich am Ende als wahre Helden herausstellen. Von allen anderen werden Anwalt Nicholas und seine Referendarin Nina belächelt. Doch zusammen ergeben sie ein unschlagbares Team, das eine Reihe unscheinbarer Morde miteinander in Verbindung bringen kann. Die Protagonisten sind tatsächlich die größte Stärke dieses Buches. Nicholas Meller wirkt ein bisschen schluderig und sympathisch verpeilt, seine Referendarin Nina besitzt nur einen Arm, aber strotzt nur so vor Selbstvertrauen. Natürlich entwickelt sich zwischen den beiden eine goldige Liebesbeziehung, die wirklich süß und außergewöhnlich ist. Der Killer ist natürlich ein kranker Psychopath mit einem schrägen sexuellen Fetisch. Die Verfolgungsjagd ist etwas überdramatisch geraten und das Ende einen Hauch zu dick aufgetragen. Man merkt, dass Stassen überwiegend für das Fernsehen tätig ist, denn ausführliche Beschreibungen lassen zu Wünschen übrig, dafür herrscht Drama pur wie in einem Hollywood-Action-Film.
Sprachlich arbeitet Stassen ganz ordentlich, aber nicht besonders anspruchsvoll, phasenweise auch etwas spannungsarm und langweilig. Man durchschaut schnell, worauf es am Ende hinausläuft. Trotzdem hat mich die Auflösung teilweise positiv überrascht. Ich habe mich beim Lesen sehr gut unterhalten gefühlt, würde das Buch aber nicht noch einmal lesen wollen. Da aber die Protagonisten so stark sind, werde ich den zweiten Band wohl im Auge behalten.

Mein Fazit
Lorenz Stassen hat hier keinen wirklichen Thriller geliefert, vielmehr ein guter Krimi mit einigen Spannungselementen. Die Story ist vorhersehbar und etwas zu protzig. Dennoch empfiehlt sich dieses doch relativ dünne Buch für einen lauen Sommernachmittag am See, denn es wird selten langweilig und lässt sich flüssig lesen.

3,5/5 Sternen

Veröffentlicht am 20.04.2018

Ein solider Krimi

Spreewaldrache (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 3)
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Kurzbeschreibung
Ein junger Mann wird blutüberströmt auf einer kleinen Spreewald-Insel gefunden. Er überlebt nur knapp. Kurz darauf finden Anwohner einen toten Obdachlosen in einer Datsche. Kriminalobermeisterin ...

Kurzbeschreibung
Ein junger Mann wird blutüberströmt auf einer kleinen Spreewald-Insel gefunden. Er überlebt nur knapp. Kurz darauf finden Anwohner einen toten Obdachlosen in einer Datsche. Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner steht vor einem Rätsel. Die beiden Männer kannten sich nicht, trotzdem hängen die beiden Fälle offenbar zusammen. Ihre Nachforschungen bringen Erstaunliches zutage: Eine alte Fehde zwischen den Fährleuten von Lübbenau führte schon zwanzig Jahre zuvor zu einem tödlichen Unfall. Oder war es Mord? Klaudia Wagner ermittelt unter Hochdruck, denn der Streit zwischen den Kahnführer-Familien ist neu entfacht und fordert weitere Opfer ...

Meine Meinung
Spreewaldrache ist Teil drei der Reihe von Spreewaldkrimis von Christiane Diekerhoff rund um die Kommissarin Klaudia Wagner. Obwohl ich die ersten beiden Teile noch nicht kannte, habe ich schnell den Einstieg in die Vorgeschichte der Charakter geschafft. Es blieben zwar einige Fragen offen, das hat mich nun aber erst recht motiviert, mir die beiden Vorgänger mal zuzulegen und zu lesen.
Die Geschichte beginnt spannend, als erst ein junger Mann niedergeschlagen wird und schon bald darauf die Leiche eines älteren Obdachlosen gefunden wird - auch dieser wurde mit einem Holzpflock niedergeschlagen. Schon bald zeigen sich Zusammenhänge zwischen den beiden Fällen und auch Parallelen zu einem Fall, der Jahrzehnte zurückliegt. Als Leser ist man permanent am Rätseln, welche Personen denn nun wie genau verwandt sind (das ist wirklich ein einziges Chaos. Ein bisschen Dorf-Klischee). Die Charakter werden am Anfang auf fast schonlustige Art und Weise vorgestellt, denn das Ermittlerteam befindet sich auf einem "Lehrgang", bei dem der Teamzusammenhalt durch das Herstellen von Würsten verbessert werden soll. Natürlich spielen dabei der Metzger und seine Frau später auch noch eine wichtige Rolle. Besonders gelungen fand ich am Anfang auch die Gedankengänge einer Frau, die anscheinend in die Tat verwickelt ist und eine regelrechte Obsession gegenüber einem gewissen Frank entwickelt, der sich schließlich als der Vater des Jungen herausstellt, der niedergeschlagen wurde. Sie scheint unglücklich verliebt zu sein, er ist/war ein regelrechter Weiberheld und der Hauptgrund für so einige Probleme und Rachegelüste im Ort zu sein. Auch als sehr gut und emotional empfand ich die Beziehung zwischen Katrin und ihrem Vermieter/Freund und seiner älteren Tochter beschrieben. Da brauen sich kleine Dramen zusammen, durch die man erst am Ende und nach einem Geständnis der Tochter richtig durchblickt.

Leider gelang der Autorin am Ende die lückenlose Aufklärung des Falls nicht so ganz. Die Verflechtungen wirkten doch alle recht chaotisch auf mich, sodass ich auch nach mehrmaligem Lesen noch Probleme hätte, die Gründe für den Mord fehlerfrei wiederzugeben. Ich mag den Schreibstil aber sehr gerne und werde definitiv bald wieder etwas von Frau Diekerhoff lesen.

Veröffentlicht am 23.01.2025

Eine kleine Enttäuschung

Daughter of the Siren Queen - Fürchte meine Stimme
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🧜🏻‍♀️Beendet: Daughter of the Siren Queen🧜🏻‍♀️

Eine meiner größten, positiven Lese-Überraschungen in 2024 war „Daughter of the Pirate King“. Wir haben das Buch gemeinsam im Buchclub gelesen und es war ...

🧜🏻‍♀️Beendet: Daughter of the Siren Queen🧜🏻‍♀️

Eine meiner größten, positiven Lese-Überraschungen in 2024 war „Daughter of the Pirate King“. Wir haben das Buch gemeinsam im Buchclub gelesen und es war eines meiner Highlights im letzten Jahr.🏆 Also war klar: Band 2 muss schnell her! Besonders gefesselt hatte mich einerseits die Spannung, aber besonders der Romance-Anteil und die BadAss-Progtagonistin. Aber leider… ging es in Band 2 dann nicht so weiter, wie bisher. 🧐 Was ich in Band 1 noch als fast packt beschreiben würde, war hier plötzlich sprunghaft, unkoordiniert und verwirrend. Manche Handlungen kamen einfach viel zu plötzlich und wirkten an den Haaren herbei gezogen. 😳 Besonders heftig war die Entwicklung der Beziehung von Alisa zu ihrem Vater, die sich innerhalb weniger Seiten um 180 Grad gedreht hat – und das mit kaum inneren Konflikten.🤷🏽‍♀️ Auch der Romance-Anteil ist hier viel schwächer, erst am Ende konnte es mich wieder so richtig packen. 😴
Ich hätte mir in diesem Band mehr Details über Alosas Crew gewünscht, mehr Tiefe bei den Nebencharakteren und vor allem einen Stärkeren Vater-Tochter-Konflikt.💥 Ich liebe weiterhin den Schreibstil und die flotte Handlung sowie das Piraten-Setting, aber für mich war dieser Band eine kleine Enttäuschung.🏴‍☠️ Nichts desto trotz ist die Reihe einfach ein schneller und unterhaltsamer Ausflug in eine tolle Piraten-Welt voller Abendteuer. 🖤

3/5 ⭐️

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