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Veröffentlicht am 09.05.2019

Das Buch macht große Lust auf den Sommer und auf Frankreich

Die Kirschen der Madame Richard
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Klappentext:
185 Einwohner zählt das Dorf Montbolo in den französischen Pyrenäen.
Als die Hamburgerin Miriam auf der Durchreise ein verwunschenes altes Haus
inmitten eines verwilderten Kirschhains entdeckt, ...

Klappentext:
185 Einwohner zählt das Dorf Montbolo in den französischen Pyrenäen.
Als die Hamburgerin Miriam auf der Durchreise ein verwunschenes altes Haus
inmitten eines verwilderten Kirschhains entdeckt, steht der Entschluss für sie fest:
Sie bricht alle Zelte ab und wird Montbolos Einwohnerin Nummer 186. Miriam nimmt sich vor,
ihr Haus im Alleingang zu renovieren und von nun an von der Kirschernte zu leben.
Doch sie hat nicht mit der skurrilen Dorfgemeinschaft und den Eigenarten uralter Kirschsorten gerechnet
und schon gar nicht mit dem unverschämt charmanten Nachbarn Philippe,
der ihr Herz höherschlagen lässt.

Dieser Roman verzaubert durch seine Leichtigkeit
und er vermittelt einen das Gefühl direkt vor Ort zu sein.
Das südländische Flair, die Lebensart und die französische Landschaft lädt zum Träumen ein.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr realistisch.
Die Hauptfiguren überzeugen durch ihre unterschiedlichen Charakterzüge.
Es macht Spaß Miriam zu begleiten und zu erleben wie sie
sich langsam aus ihrer Starre löst. Wie sie zu Leben anfängt.
Miriam lernt nette Menschen kennen und die Erkenntnis, dass
gute Freunde und auch die Liebe alles möglich machen können.
Für einen Neuanfang ist es nie zu Spät.
Das Buch macht große Lust auf den Sommer und auf Frankreich.
Ein schöner Sommerroman.

Veröffentlicht am 29.10.2018

Die Thalheims und ihr Träume

Die Schwestern vom Ku'damm: Jahre des Aufbaus
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Berlin im Mai 1945: Es ist die Stunde Null, die Stadt liegt ebenso in Trümmern wie die Seelen der Menschen.
Auch das Kaufhaus Thalheim am Ku'damm ist zerstört.
Fassungslos stehen die drei Schwestern Rike, ...

Berlin im Mai 1945: Es ist die Stunde Null, die Stadt liegt ebenso in Trümmern wie die Seelen der Menschen.
Auch das Kaufhaus Thalheim am Ku'damm ist zerstört.
Fassungslos stehen die drei Schwestern Rike, Silvie und Florentine vor der
Ruine des einst so stolzen Familienunternehmens.
Doch Rike, die Älteste, hat einen Traum:
Sie will das Kaufhaus wieder aufbauen und mit raffinierten Stoffen
und neuesten Modekreationen Farbe in das triste Nachkriegsberlin bringen.
Nach der Währungsreform scheint es tatsächlich aufwärts zu gehen,
die Menschen hungern nach Konsum und schönen Dingen.
Doch die neuen Zeiten bringen neue Probleme.
Als ein dunkles Geheimnis zutage tritt, das ein unrühmliches Licht
auf das Kaufhaus und seine Geschichte wirft, müssen die Schwestern erkennen,
dass die Vergangenheit noch immer lebendig ist…

Brigitte Riebe hat einen wunderbaren, mitreißenden Schreibstil.
Sie hat es geschafft die schwierige Zeit von 1945 - 1951 in eine
Familiengeschichte einzubinden.
Zeitgeschehen wird spannend und interessant verpackt wieder gegeben.
Der Leser wird in die Geschichte entführt, mit vielen aha-Momenten
und den entsprechenden Bildern vor den Augen.
Die Charaktere sind alle so lebensecht und man lebt und leidet mit
ihnen. Hofft und bangt und ist froh, dass man diese Zeit nicht miterleben
musste. Das Ende ist offen und macht Lust auf mehr.
Sehr schön und auch hilfreich ist die Zeittafel am Ende des Buches.
Eine sehr gelungene Zeitreise in die sogenannten Wirtschaftswunderjahre.

Veröffentlicht am 23.06.2018

Ein sommerliches Buch, ohne großen Inhalt, dass leichte Unterhaltung bietet.

Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg
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Eigentlich wollte Frieke nur kurz auf Spiekeroog bleiben.
Doch dann will ihr Vater, dem sie seit Jahrzehnten erfolgreich
aus dem Weg geht, plötzlich an ihrem Leben teilhaben.
Der Forscher, den sie über ...

Eigentlich wollte Frieke nur kurz auf Spiekeroog bleiben.
Doch dann will ihr Vater, dem sie seit Jahrzehnten erfolgreich
aus dem Weg geht, plötzlich an ihrem Leben teilhaben.
Der Forscher, den sie über eine seltene Vogelart interviewen soll,
entpuppt sich als äußerst charmant,
und in der Inselbuchhandlung erinnert sie sich an ihren längst
vergessenen Lebenstraum: Menschen mit Büchern glücklich zu machen.

Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil.
Die Sätze sind kurz und prägnant.
Auch die Charaktere überzeugend. Sie sind wunderbar beschrieben.
Es gibt einen das Gefühl direkt vor Ort zu sein.
Alles ist recht realistisch dargestellt, man reist sozusagen mit.
Die Portion Liebe ist auch dabei.
Leider ist die Geschichte sehr voraussehbar und passt nicht
wirklich mit dem Cover und der Inhaltsangabe zusammen.
Anfangs sehr vollgepackt mit Informationen und Problemen die dann letztendlich nicht richtig aufgearbeitet werden.

Ein sommerliches Buch, ohne großen Inhalt, dass leichte Unterhaltung bietet.

Veröffentlicht am 04.06.2018

Gute Unterhaltung ist garantiert

Alicia verschwindet
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Alicia und Robert sind die besten Freunde.
Eines Tages verschwindet Alicia plötzlich.
Die einzigen Hinweise, die sie hinterlassen hat,
sind drei Fotos und ihr Lieblingsbuch "Sturmhöhe"
Für Robert beginnt ...

Alicia und Robert sind die besten Freunde.
Eines Tages verschwindet Alicia plötzlich.
Die einzigen Hinweise, die sie hinterlassen hat,
sind drei Fotos und ihr Lieblingsbuch "Sturmhöhe"
Für Robert beginnt eine abenteurliche Schnitzeljagd,
die ihn von London aus quer durch England führt.

Der Autor hat eine sehr schöne Art zu schreiben.
Die gediegene englische Atmosphäre kommt wunderbar
zur Geltung. Der britische Humor sorgt für heitere Momente.
Die Charaktere sind sehr eigenwillig und
bestechen durch ihren skurrilen Humor.
Die Hauptfigur ist neben den wundervoll
beschriebenen Charakteren ein Buch.
"Sturmhöhe" von Emily Brontë.
Es wäre von großem Vorteil, wenn man es gelesen hat.
Leider gibt es am Anfang lange Monologe.
Das bremst das Lesevergnügen etwas ein.
Zumindest sorgt der britische Humor für Heitere Momente.
Alles in allen ein gutes, etwas anderes Buch.

Veröffentlicht am 28.05.2018

Ein Roman zum Wohlfühlen

Ein Sommer im Rosenhaus
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Nach dem Tod ihres Mannes und dem Auszug
der Kinder sucht die Botanikerin Sandra
einen Neuanfang für sich.
Kurzentschlossen verkauft sie ihrer teure
Hamburger Eigentumswohnung und zieht in ein
Häuschen ...

Nach dem Tod ihres Mannes und dem Auszug
der Kinder sucht die Botanikerin Sandra
einen Neuanfang für sich.
Kurzentschlossen verkauft sie ihrer teure
Hamburger Eigentumswohnung und zieht in ein
Häuschen auf Usedom.
Zu dem gehört ein alter verwilderter Rosengarten.
Die Pflege der alten Pflanzen ist jedoch schwieriger
als gedacht, sodass sie den englischen Rosenexperten Julian zurate,
ziehen muss. Julian gibt sich sehr geheimnisvoll.
Wird Sandra das Geheimnis lüften?

Die Autorin hat einen sehr gefälligen Schreibstil.
Die Charaktere sind sehr echt und lebensnah beschrieben.
Einfühlsam und intensiv wird das Leben von Sandra und
Julian beschrieben.
Man spürt richtig, wie Sandra langsam wieder Freude am Leben bekommt.
Alles ist möglich, man muss es nur zulassen.

Ein kleiner Rosenratgeber rundet das ganze noch ab.
Ein Einfühlsamer und wunderschön erzählter Roman.
Mit herrlichen Rosen-Rezepten.
Am Schluss ist man traurig, das man Usedom verlassen muss.
Ein richtig schöner Wohlfühlroman.