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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.06.2018

Mogelpackung

Fake
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"Fake" ist hier dann wohl wirklich der richtige Titel. Leider hat mir dieses Buch gar nicht gefallen, obwohl mir die Leseprobe und der Klappentext richtig gut gefallen haben. Auch der Schreibstil ...

"Fake" ist hier dann wohl wirklich der richtige Titel. Leider hat mir dieses Buch gar nicht gefallen, obwohl mir die Leseprobe und der Klappentext richtig gut gefallen haben. Auch der Schreibstil an sich ist angenehm und schön detailliert, jedoch fiel es mir manchmal schwer den Faden nicht zu verlieren und im Lesefluss zu bleiben.

Den Untertitel "Was würdest du riskieren um die Welt zu retten?", finde ich ein bisschen fehl am Platz. Genau dieser Satz hat mich letztendlich dazu bewogen mich für dieses Buch zu bewerben - jedoch wird davon eigentlich nichts mehr erwähnt.

Mir persönlich war es doch ein bisschen zuviel Politik, obwohl ich aktuelles Zeitgeschehen und politisches Verständnis sehr wichtig finde. Jedoch hat mich die Story nicht so mitgerissen wie ich es erwartet hatte, daher nur 2 Sterne für das Buch.

Veröffentlicht am 24.09.2018

Leider sehr langatmig

Der Abgrund in dir
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"Der Abgrund in dir" von Dennis Lehane ist im Diogenes Verlag erschienen und umfässt 528 Seiten. Das Buch kommt mit einem weißen Buchumschlag und einem dezenten Cover daher, welches zum Titel ...

"Der Abgrund in dir" von Dennis Lehane ist im Diogenes Verlag erschienen und umfässt 528 Seiten. Das Buch kommt mit einem weißen Buchumschlag und einem dezenten Cover daher, welches zum Titel passt, jedoch nicht auf den Inhalt schließen lässt.

Ich kenne den Autor, da er bereits das Buch "Shutter Island" verfasst hat, welches großartig verfilmt worden ist. Daher waren meine Erwartungen relativ hoch, auch wenn ich noch nie selbst ein Buch von Lehane gelesen habe.

Leider konnten meine Erwartungen nicht erfüllt werden, ich musste mich regelrecht durch die Seiten quälen. Erst ab Seite 300 kam etwas Spannung auf, was leider auch nicht lange anhielt.

Im Buch geht es um Rachel Childs - eine erfolgreiche Journalistin und Reporterin. Rachel hat ihren Vater nie kennen gelernt und leidet schon ihr ganzes Leben darunter, leider hat auch ihre Mutter ihr den Kontakt nie ermöglicht. Auf der Suche nach dem Vater lernt sie ihren Mann kennen, der scheinbar nicht so perfekt ist wie sie anfangs gedacht hat.

Das Buch hat unglaublich viele Längen, Ausführungen bis ins kleinste (unwichtigste) Detail. Das Ende ist mir zu vorhersehbar und glatt. Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen.

Veröffentlicht am 19.06.2018

Hatte andere Erwartungen

Stille Feinde
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Nach seinem ersten Thriller "IQ" nimmt uns Joe Ide wieder mit auf die Reise zu spannenden Mordfällen. Isaiah Quintabe, der Hauptprotagonist wird der Einfachheit halber von allen nur IQ genannt. ...

Nach seinem ersten Thriller "IQ" nimmt uns Joe Ide wieder mit auf die Reise zu spannenden Mordfällen. Isaiah Quintabe, der Hauptprotagonist wird der Einfachheit halber von allen nur IQ genannt. IQ arbeitet in Gegenden in Los Angeles, die wohl als Ghetto zu bezeichnen sind. Er ist Privatermittler und bekommt es öfter mal mit dubiosen, brutalen Typen zu tun.

Als er auf einem Schrottplatz auf den Unfallwagen seines vor 8 Jahren verstorbenen Bruder Marcus stößt, schleichen sich zweifel bei ihm ein, ob es sich wohl wirklich um einen Unfall gehandelt hat. Auf der Suche nach dem Täter begibt er sich in die dunkelsten Ecken der Stadt...

Ich muss zugeben, dass mich das Buch nicht fesseln konnte. Es erscheinen immer mal wieder Randfiguren in der Geschichte, die völlig unrelevant sind. Die Rückblenden sind mir persönlich zu ausschweifend und zu sprunghaft. Der Protagonist war mir trotz seines Gerechtigkeitssinnes überhaupt nicht symphatisch. Sehr schade, das ganze hätte Potential gehabt.

Veröffentlicht am 04.09.2018

Grausamer Schreibstil

9 Tage wach
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Leider habe ich selten ein so schlechtes Buch in den Händen gehalten. 50 Seiten vor Schluss habe ich dann auch abgebrochen, weil ich keine Lust mehr hatte mich durch dieses Chaos zu quälen.

Es sind dermaßen ...

Leider habe ich selten ein so schlechtes Buch in den Händen gehalten. 50 Seiten vor Schluss habe ich dann auch abgebrochen, weil ich keine Lust mehr hatte mich durch dieses Chaos zu quälen.

Es sind dermaßen viele Zeitsprünge und Schachtelsätze vorhanden, aber auch abgehakte und unzusammenhängende Kapitel, sodass der Lesefluss überhaupt nicht gegeben ist.

Ich finde die Thematik an sich sehr interessant, finde es toll dass Herr Stehfest jetzt auch Präventionsarbeit leistet, aber mit diesem Buch hat er sich glaube ich keinen Gefallen getan.