Das Fallen als Lebensmotto
Die weltbeste Geschichte vom FallenIn "Die weltbeste Geschichte vom Fallen" von Daniel Faßbender, nimmt der Leser die Rolle eines jungen Roofers ein, der über seine Leidenschaft des Kletterns erzählt.
Der Protagonist fällt. Wie konnte ...
In "Die weltbeste Geschichte vom Fallen" von Daniel Faßbender, nimmt der Leser die Rolle eines jungen Roofers ein, der über seine Leidenschaft des Kletterns erzählt.
Der Protagonist fällt. Wie konnte das nur passieren? Trainiert hat er lange für sein Hobby. Hat doch immer aufgepasst. Aber er fällt und als sei das nicht genug, auch sein ganzes Leben.
Er ist ein Roofer. Ein Mann der sich auf den Dächern Stockholms pudelwohl fühlt. Denn dort kann er frei sein. Weg von seinen Problemen.
Ein Foto, welches ihn hoch oben in einer brennsligen Situation zeigt, er vermummt. Auf den Internetplattformen geht es rum wie nichts Gutes. Wären nicht seine bordeaux roten Schuhe, wäre es auch sicherlich anonym geblieben, doch da ist die wunderschöne Bojana, die ihn erkennt und kurz darauf zum Date nötigt. Eine Liebe flammt auf. Doch kann sie seine Liebe zum Adrenalin wirklich ersetzen? Gleichzeitig ist da der Tod seines Vaters, über den seine Mutter schweigt. Warum will sie nicht mit ihm reden? Was war sein Vater und warum ist er tot?
Ein spannender Roman!
Fazit:
Dieser Roman ist genauso schnell zu lesen, wie er geschrieben ist. Der Schreibstil ähnelt der Beschreibung eines Youtubevideos. Der Leser sieht durch die Augen des Protagonisten und durchlebt seine Liebe zu Bojana, sein Adrenalinspiegel bei seinen Kletteraktionen, aber auch sein Leid. Sehr spannend erzählt der Autor die Geschichte. Manchmal ist der Schreibstil etwas unflüssig, brüchig aber er erlebt zum Ende hin eine spannende Wendung und auch der Protagonist beginnt sich zu wandeln. Dies ist zur Hälfte hin jedoch genau das, was ich vermisste. Zudem war es an vielen Stellen einfach zu vorhersehbar.
Die Liebe zum Klettern packte mich jedoch, genauso wie den Protagonisten, das hat der Autor sehr gut rübergebracht. Ich war überrascht, dass sich das Buch so schnell lesen lies. Und kann es guten Gewissens empfehlen.