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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.07.2018

erotisch

Entfesselte Göttin
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Nach einer kurzen Einführung in die Lebensumstände von Siena geht es sofort zur Sache. Die junge Frau verspürt ein Gefühl, dessen Ursprung und Möglichkeit der Stillung ihres Verlangens sie vorerst nicht ...

Nach einer kurzen Einführung in die Lebensumstände von Siena geht es sofort zur Sache. Die junge Frau verspürt ein Gefühl, dessen Ursprung und Möglichkeit der Stillung ihres Verlangens sie vorerst nicht erklären kann. Immer mehr wird klar, dass sich dieses Gefühl auf das Verlangen nach einem jungen Mann manifestiert. Ein wenig Vorbereitung und mit wohl ungewollter Hilfe des Großvaters führen zum Treffen der beiden jungen Leute. Er mit viel Erfahrung auf dem Gebiet der Sexualität, sie vollkommen unerfahren. Sex pur! Unverblümte Beschreibung durch die Autorin. Heiße Szene. An deren Ende eine "eiskalte Dusche" für Siena folgt. Sie wird als dilettantisch, dumm und unattraktiv bezeichnet wird. Sie ist tief enttäuscht und fühlt sich missbraucht. Top erotische Darstellung durch die Autorin.

Veröffentlicht am 02.07.2018

Spannend

Schwarzes Blut
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Die zu Beginn der Handlung vorhandene Karte bzw. Lageplan finde ich gut. Ein wenig räumliche Vorstellung zu den Orten der Handlung ist hilfreich. Der Prolog schwört auf die dem Roman entsprechende Stimmung ...

Die zu Beginn der Handlung vorhandene Karte bzw. Lageplan finde ich gut. Ein wenig räumliche Vorstellung zu den Orten der Handlung ist hilfreich. Der Prolog schwört auf die dem Roman entsprechende Stimmung ein. Gleichzeitig wird auf die handelnden Personen eingegangen, so dass sich der Leser ein Bild machen kann. Szuma, die Heldin, ist eine beeindruckende, starke Frau. Sie setzt ihre ganze Erfahrung und Wut dafür ein, den Mörder ihres Mannes zu stellen und koste es was es wolle zu töten. Was sie dafür auf sich nimmt, konnte bis zum Ende der Leseprobe nur angerissen werden (natürlich). Die Handlung ist bestens angelegt, stilistisch gut dargestellt und regt auf jeden Fall zum Lesen an. Allen Leseratten würde ich den Roman unbedingt empfehlen.

Veröffentlicht am 21.06.2018

starke Frau, ehrlicher Mann

Kains Erbe
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Toll, die 1. Präsidentin Amerikas wird vereidigt. Eine nach außen selbstsichere Frau nimmt die Geschicke des Landes in die Hand. Sie hat viel vor, muss aber diplomatisch und ganz langsam vorgehen. So beabsichtigt ...

Toll, die 1. Präsidentin Amerikas wird vereidigt. Eine nach außen selbstsichere Frau nimmt die Geschicke des Landes in die Hand. Sie hat viel vor, muss aber diplomatisch und ganz langsam vorgehen. So beabsichtigt sie z. B. das Waffengesetz stark zu überarbeiten. Eigentlich finde ich es witzig, dass dieses Buch genau jetzt erscheint. In einer Zeit, in der die USA den unberechenbarsten Präsidenten aller Zeiten im Namen der Menschen seines Landes wirtschaften und wüten lassen. Ist dies Absicht?
Im zweiten Teil der Leseprobe lernen wir den jungen FBI Agenten, Nick Stames, kennen. Er wird als besonnener Mann beschrieben, der seinen Beruf liebt und bereit ist für ihn Opfer zu bringen. Ich hoffe, das er wirklich ehrlich und rechtschaffen ist. Wenigstens im Roman wäre ein solcher Mann schön.
Wie die beiden bisher beschriebenen Protagonisten im Verlauf der Handlung in Verbindung kommen, ist erst beim weiteren Lesen des Romans ersichtlich. So weit hat die Leseprobe nicht gereicht. Auf jeden Fall ist das Interesse des Lesers geweckt.


Veröffentlicht am 17.06.2018

äußerst ansprechend

Keine Rosy ohne Dornen
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Bisher ist der Krimi noch kein Krimi. Lesen lässt sich der Roman trotzdem toll. Spritzig, lebensecht und verdammt kurzweilig hat sich die Leseprobe präsentiert. Ich finde, die Charaktere sind toll umrissen. ...

Bisher ist der Krimi noch kein Krimi. Lesen lässt sich der Roman trotzdem toll. Spritzig, lebensecht und verdammt kurzweilig hat sich die Leseprobe präsentiert. Ich finde, die Charaktere sind toll umrissen. Der Leser kann sich den Schlossherrn, die Kriminalistin und auch das Kindermädchen sehr gut vorstellen. Sogar der ausländische Akzent dieser ist anschaulich und spaßig dargestellt. Wie sich eine Kriminalgeschichte entspinnt, muss abgewartet werden, da die Handlung noch nicht so weit fortgeschritten ist. Lediglich klar ist, so glaube zumindest ich, dass die Rosy mit den Dornen die Kriminalistin ist. Sie muss sich in einer doch eher von Männern dominierten Berufswelt durchsetzen. So scheint sie stachlig!
Egal ob Krimi oder nicht, bisher war der Lesestoff äußerst kurzweilig. Hat mir sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 30.05.2018

Es gibt zwei Arten von Menschen

Fallende Stadt
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Die Autorin träumt hier tatsächlich "über die Grenzen unserer Welt hinaus". Und ich muss sagen, sie träumt gut. Schon die Idee, dass es auf der Erde uns Menschen (in zweiter Ausgabe) gibt, die wir nur ...

Die Autorin träumt hier tatsächlich "über die Grenzen unserer Welt hinaus". Und ich muss sagen, sie träumt gut. Schon die Idee, dass es auf der Erde uns Menschen (in zweiter Ausgabe) gibt, die wir nur existieren, weil die erste erschaffene Garnitur zu fordernd war und "Gott" sie einfach in den Himmel disqualifiziert hat, ist absolut fantastisch. Nun ja, denen da oben geht es scheinbar ganz gut. Sie haben sich in den Jahrhunderten gut arrangiert. Allerdings ist Platzmangel angesagt - verständlich! Allerdings scheinen die Oberen ihre Welt besser im Griff zu haben. Der Mord an einem Mädchen ist die Ausnahme und schockiert die ganze Stadt. Was haben wir Unteren dem entgegenzusetzen? Für uns ist Gewalt an der Tagesordnung und erschreckt nur noch, wenn etwas in unmittelbarer Nähe geschieht oder davon gleich viele Menschen betroffen sind. Ansonsten sind wir abgestumpft! Frage: Wer sind die besseren Menschen? Ich denke, mit dieser Frage wird sich die Autorin noch beschäftigen.
Ansonsten hat mir die Leseprobe sehr gut gefallen. Die Charaktere sind gut beschrieben und nachvollziehbar. Das tägliche Leben in der oberen Stadt ist interessant dargestellt. Satzbau und Gliederung sind stilistisch nicht zu bemängeln. Ergo keine Einwände für den Roman. Gerne würde ich erfahren wann, wie und warum die Stadt fällt.