Die stille Kammer
Die stille KammerSusan erlebt einen Alptraum nach dem Anderen. Angeblich soll sie ihren kleinen Jungen Dylan aus postnataler Depression heraus umgebracht haben, aber sie erinnert sich nicht daran. Dennoch wird sie verurteilt ...
Susan erlebt einen Alptraum nach dem Anderen. Angeblich soll sie ihren kleinen Jungen Dylan aus postnataler Depression heraus umgebracht haben, aber sie erinnert sich nicht daran. Dennoch wird sie verurteilt und ihre Ehe mit Mark scheitert daran.
Jahre später fängt sie unter einen neuen Namen – Emma – ein neues Leben an und versucht dort mit ihrer Schuld zurecht zu kommen. Bis sie eines Tages einen anonymen Briefumschlag, der ein Foto eines 4-jährigen Jungen der Dylan sein soll, erhält. Weiterhin findet sie einen Zeitungsausschnitt über die Verhandlung in ihrer Tasche und beginnt zu recherchieren. Dabei stößt sie auf ein dunkles Geheimnis ihres Mannes und dessen Freunde, das manch einer lieber in der Vergangenheit lassen würde. ..
Der Roman ist in 2 Zeitabschnitte geteilt – einmal die Gegenwart, in der Susan spielt und die Wahrheit herausfinden will; und zum anderen die Vergangenheit von 1987, in der es um eine Jungen-Clique geht.
Der Debütroman von Jenny Blackhurst hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin versteht es den Leser von der ersten Seite an zu fesseln und man kann eigentlich nicht aufhören. Man weiß am Ende selber nicht wen man trauen kann, und wer mit wem unter einer Decke steckt. Es werden immer mehr Fragen aufgeworfen, auf die der Leser gerne eine Antwort hätte. Auf den letzten Seiten erfährt man die genauen Zusammenhänge, und man wird mit einem rundum gelungenen Ende zurück gelassen.
Der Psychothriller ist für mich ein 5-Sterne-Roman.