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Veröffentlicht am 04.07.2018

Ein gelungener Regionalkrimi, der mit Humor, Drogen und Autos von sich reden macht!

Der Käfer
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Eine tote Jugendliche auf der einen Rheinseite, ein vorschnell zu den Akten gelegter Todesfall einer alten Dame auf der anderen und eine dunkle Geschichte, an der Jahrzehnte niemand rührte – was verbindet ...

Eine tote Jugendliche auf der einen Rheinseite, ein vorschnell zu den Akten gelegter Todesfall einer alten Dame auf der anderen und eine dunkle Geschichte, an der Jahrzehnte niemand rührte – was verbindet diese Fälle? Hauptkommissarin Karin Krafft greift zu ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden, Kollege Gero von Aha agiert undercover als 'Rosenkavalier', und dann sind da noch die drei von der O.P.A.-Initiative, die zu Heldentaten neigen.

Schon die Inhaltsangabe deutet die merkwürdige Kombination von Fällen an und der humorvolle Einschlag lässt sich an dem Wortspiel mit den Opas erkennen.
Dieser Niederrhein-Krimi zeigt nicht nur die Schönheit der Natur in Rosengärten auf, sondern er taucht tief ins kriminelle Milieu von Drogen und Mord ein. Wie Licht und Schatten liegt hier beides sehr nah beieinander.

Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, hier ermitteln sympathische Kommissare, die leider mit einer missmutigen Chefin gebeutelt sind. Auch die O.P.A. Truppe finde ich sehr positiv dargestellt. Deren Helfersyndrom ist vorbildlich und ihnen ist es auch zu verdanken, dass ein alter Käfer Licht ins Dunkel von kriminellen Delikten bringt.

Die Handlung ist wie schon gesagt durch die Mischung von vorgestellter Gartenidylle und der sich am Niederrhein verbreitenden Drogenwelle von Chrystal Meth eine interessante und abwechslungsreiche Geschichte. Die Ermittlungen scheinen zunächst keine großen Sprünge zu machen, doch dann bilden sich langsam Verbindungen zu den vorhandenen Todesfällen heraus und der Täterkreis wird klarer. Die Aufklärung ist nicht unerwartet und dennoch spannend. Denn was diese Person zu diesen Taten getrieben hat, möchte man schliesslich wissen.

Der Erzählstil ist sehr abwechslungsreich, es gibt humorvolle Szenen und ein wenig Dialekt, die dem Krimi den passenden Anstrich geben. Man fühlt sich richtig gut unterhalten.

Diese Krimireihe habe ich jetzt erst entdeckt und bin ganz begeistert. Wer einen unterhaltsamen Krimi sucht, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Ich freue mich schon auf die vorangegangenen 7 Bände, die noch vor mir liegen.

Veröffentlicht am 04.07.2018

Der erste Band der niedlichen Felix-Reihe mit schönen Briefen aus aller Welt!

Briefe von Felix
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Dieses Buch ist für die Altersklasse 3-7 Jahre zu empfehlen, für Erstleser ist es gut geeignet.

Sophie hat wie so viele Kinder ein Lieblingskuscheltier, den Hasen Felix. Doch als sie von einem Urlaub ...

Dieses Buch ist für die Altersklasse 3-7 Jahre zu empfehlen, für Erstleser ist es gut geeignet.

Sophie hat wie so viele Kinder ein Lieblingskuscheltier, den Hasen Felix. Doch als sie von einem Urlaub zurückkehrt, verschwindet Felix spurlos auf dem Flughafen. Sophie ist sehr traurig und vermisst ihren kleinen Vertrauten sehr. Die Schule beginnt wieder und als sie eines Tages nach Hause kommt, überreicht ihr ihre Mutter einen Brief, den ihr Hase ihr aus London schickt.

So kann man im Buch die verschiedenen Stationen von Felix Reise miterleben, denn er schreibt von allen Ländern aufregende Briefe. Es geht nach Frankreich, Italien, Ägypen und anderen interessanten Ländern, aus denen Felix immer viel zu berichten weiß.

Meine Kinder haben sich über die Briefe gefreut und jedes neue Land bedeutete immer ein neues Abenteuer.

Mich hat dieses Buch an meine Brieffreundschaften erinnert und an die Vorfreude wenn ein Brief ins Haus flatterte.

Die Briefe von Felix sind wunderschön gestaltet, die Sprache ist einfach zu verstehen und die Eindrücke, die Kinder dadurch von fremden Ländern und Sitten bekommen sind zwar recht überschaubar, aber der Altersklasse durchaus angemessen.

Natürlich hat der Hase durch viel Werbeartikel einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht, aber man kann ihm einen gewissen Charme auch nicht absprechen. In erster Linie sind die Bücher zu empfehlen, doch für ganz große Fans bietet auch das Zusatzangebot einige nette Geschenkideen für Schule und Freizeit.


Ein wunderschönes Buch zum Vorlesen mit individuell gestalteten Briefen und landestypischen Informationen für Kinder.

Veröffentlicht am 04.07.2018

Das schönste Felixbuch, unterhaltsam und lehrreich!

Abenteuerliche Briefe von Felix
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Eigentlich wollte Felix nur einen kleinen Testflug mit dem Brötchenkorb und den Luftballons machen - und dann war er auch schon verschwunden. Wieder einmal macht sich Sophie Sorgen um Felix. Doch dann ...

Eigentlich wollte Felix nur einen kleinen Testflug mit dem Brötchenkorb und den Luftballons machen - und dann war er auch schon verschwunden. Wieder einmal macht sich Sophie Sorgen um Felix. Doch dann kommen wie gewohnt Briefe von ihm, dieses Mal vom Mond, vom Nordpol, von den Weltmeeren, aus dem Regenwald und vom australischen Kontinent.
Auf kindgerechte Art bringt Felix mit seinen Abenteuern dem Leser die Erde näher.

Dieses Buch ist mein liebstes der Felix-Reihe, denn hier wird Kindern Wissen anschaulich vermittelt. Mit bunten Bildern bekommen Kinder einen Eindruck von verschiedenen Klimazonen der Erde und auch über Flora und Fauna erfahren sie einiges. Ihr geografisches Interesse wird geweckt. Die Reiseziele von Felix sind auf einer aufblasbaren Weltkugel eingezeichnet und so wird Kindern die Anordnung der Klimazonen auf der Erdkugel näher gebracht.

Die Texte sind wieder relativ kurz gehalten und eignen sich für eine Gute-Nacht-Geschichte und auch für Selbstleser ist die Länge genau richtig. Die Altersklasse würde ich zwischen 3 und 7 Jahren ansiedeln.


Die Abenteuer von Felix wecken bei Kindern das Interesse an ihrer Umwelt und an den Gegebenheiten auf der Erde. Durch die beigefügte Weltkugel bekommen Kinder schon früh einen Eindruck vom Erdball und von den verschiedenen Zonen mit spezieller Tier- und Pflanzenwelt.

Veröffentlicht am 04.07.2018

Der allerbeste Michelband zum Vorlesen und Lachen

Michel aus Lönneberga 1. Michel in der Suppenschüssel
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Michel aus Lönneberga ist fünf Jahre alt und stark wie ein kleiner Ochse. Er ist ein niedlicher Junge, aber er ist schon recht eigensinnig und hat jede Menge Unsinn im Kopf. Wie zum Beispiel an dem Tag, ...

Michel aus Lönneberga ist fünf Jahre alt und stark wie ein kleiner Ochse. Er ist ein niedlicher Junge, aber er ist schon recht eigensinnig und hat jede Menge Unsinn im Kopf. Wie zum Beispiel an dem Tag, als Michel seinen Kopf in die Suppenschüssel steckt …

Über diese Episode aus Michels Leben kann man eigentlich immer wieder lachen. Er ist so begeistert von der leckeren Rindfleischsuppe, dass er unbedingt den letzten Rest davon haben muss. Also steckt er den Kopf in die Schüssel. Die Folge ist eine Fahrt der Svensons zum Doktor. Der sieht es mit Humor. Für Michel allerdings endet dieser Tag mal wieder im Tischlerschuppen, wo er seine Holzfigürchen schnitzt.

Es ist so schön, wie Astrid Lindgren die Streiche von Michel auf eine ganz alltägliche einfache Weise beschreibt und damit voll den Nagel auf den Kopf trifft. Man kann von diesem Buch einfach nur begeistert sein, so gut unterhält es und macht richtig Spaß.

Worüber ich dann doch etwas erschrocken war, ist die Tatsache, dass
die Dorfbewohner für Michels Eltern Geld sammeln und dadurch erreichen wollen, dass die Eltern ihn nach Amerika schicken, weil er in ihren Augen zu viel Unfug macht.
Doch Kinder sehen dahinter wohl nicht so sehr die böse Absicht, als eher das Grausen was Michels Streiche mit sich bringt.

Dieses Kinderbuch unterhält auf humorvolle Weise, zeigt Kindern die Grenzen von bösen Streichen auf und ist dennoch nicht mit erhobenem Zeigefinger erzählt. Eine wunderbare lustige Geschichte, die man immer wieder lesen kann.

Veröffentlicht am 04.07.2018

Michel macht nicht nur Blödsinn, sondern auch eine gute Tat!

Michel muss mehr Männchen machen
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Michel ist kleiner blonder schwedischer Junge, der auf Katthult lebt und ständig mit seiner überbordenden Fantasie Dinge anstellt, die eigentlich gar nicht böse gemeint sind, aber häufig für seinen Vater ...

Michel ist kleiner blonder schwedischer Junge, der auf Katthult lebt und ständig mit seiner überbordenden Fantasie Dinge anstellt, die eigentlich gar nicht böse gemeint sind, aber häufig für seinen Vater böse enden. Wie zum Beispiel an dem Tag, als Michel die Mausefalle ausgerechnet so hinstellt, dass sein Papa mit dem großen Zeh hineintappt.

Wer die Familie Svenson kennt, weiß was das für Michel bedeutet:
Er muss im Tischlerschuppen seine Strafe absitzen und dort vertreibt er sich die Zeit mit dem Schnitzen von Holzmännchen. Er ist schon ein recht geübter Schnitzer und hat schon eine Holzmännchen-Sammlung von mehr als 100 Stück zusammen, was ja leider heißt, dass er allerlei Unfug angestellt hat.
Doch wie auch immer, Michel hat ein gutes Herz und so ist er derjenige, der Knecht Alfred mitten in der Nacht während eines heftigen Schneesturms zum Arzt bringt. Alfred hat eine Blutvergiftung und verdankt schließlich sein Leben dem kleinen mutigen Jungen.

Michel besucht eine Auktion und obwohl ihn sein Vater, Alfred und auch Lina nicht mitnehmen wollen, besteht die Mutter auf seine Teilnahme. Was er dort alles anstellt und wie er absolutes Verhandlungsgeschick beweist, ist äußerst lesenswert. Denn Michel mag klein sein, etwas eigensinnig und durchaus auch frech, aber an Bauernschläue kann ihn kaum jemand überbieten.

Ein witziges Kinderbuch mit einem tollen kleinen Helden, der Alt und Jung Freude macht, vielleicht nicht gerade seinen Eltern, aber allen Lesern auf alle Fälle!