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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.07.2018

Eis und Magie

Der zauberhafte Eisladen
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Elli zieht mit ihrer Familie um. Mit dabei sind auch ihre Hühner mit den Namen Ente, Lady Gacker und Picksel. Dadurch muss Elli zwar in eine neue Schule, aber dafür wohnen sie jetzt in der Nähe des Eisladens ...

Elli zieht mit ihrer Familie um. Mit dabei sind auch ihre Hühner mit den Namen Ente, Lady Gacker und Picksel. Dadurch muss Elli zwar in eine neue Schule, aber dafür wohnen sie jetzt in der Nähe des Eisladens ihres Großvaters Leonardo. Leonardo ist Italiener und ein vortrefflicher Eismacher.
Als Elli mehr Zeit mit ihrem Opa verbringt, findet sie heraus, dass an dem Eis irgendetwas besonderes ist. Als sie weiter herumstöbert, weiht sie ihr Opa in das Geheimnis ein. Nachdem Elli ohne ihren Großvater selbst ein Eis kreiert, sorgt das in der Schule für viel Trubel.

Die erste Geschichte um den Eisladen ist kindgerecht geschrieben. Es ist das erste Kinderbuch der Autorin Heike Eva Schmidt.
Carolin Sophie Göbel liest die magische Erzählung in einer Art und Weise vor, dass es sehr viel Spaß macht, ihr zuzuhören. Das Buch ist ein gelungener Auftakt der neuen Buchreihe. Wir sind schon gespannt, wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 07.07.2018

Alles über Einhörner

Das magische Lexikon der Einhörner
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In der heutigen Zeit begegnet man ihnen fast überall - Einhörner. Bettina Hennig hat zu diesem Thema alles mögliche zusammengetragen und ein Lexikon mit Fakten aus der Welt der Einhörner zusammengetragen.

Erschienen ...

In der heutigen Zeit begegnet man ihnen fast überall - Einhörner. Bettina Hennig hat zu diesem Thema alles mögliche zusammengetragen und ein Lexikon mit Fakten aus der Welt der Einhörner zusammengetragen.

Erschienen ist es unter dem Titel: Das magische Lexikon der Einhörner - Fabelhafte Fakten für alle, die der Realität nicht trauen.

Das Buch ist wie ein typisches Lexikon alphabetisch aufgebaut. So finden wir z.B. unter S wie Schokolade einen Beitrag über die Einhornschokolade der Fa. Rittersport, die in geringer Stückzahl kurzzeitig angeboten wurde. Unter I wie Investment erfahren wir, dass König Jakob I. von England (1566 - 1625) ein Einhorn-Horn für den Kronschatz erwarb. Innerhalb eines halben Jahrhunderts erhöhte sich der Wert des Horns von 10.000 Pfund auf 100.000 Pfund.

So geht es quer durch das ganze Alphabet von A wie Ainkhürn bis Z wie Zauberstab. Es gibt viel interessantes zu erfahren.

FAZIT: Das Buch ist ein Muss für jeden Einhorn-Fan. Wer es gelesen hat, kann auf
Partys mit seinem Wissen glänzen, wie ein echtes Einhorn.

Veröffentlicht am 04.07.2018

Zuhause kann überall sein

Zuhause kann überall sein
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Irena Kobald erzählt die Geschichte des kleinen Mädchens Wildfang. Als in ihrem Land Krieg herrscht flieht sie in ein fremdes Land. Dort erscheint ihr alles fremd und kalt. Sie will sich in eine Decke ...

Irena Kobald erzählt die Geschichte des kleinen Mädchens Wildfang. Als in ihrem Land Krieg herrscht flieht sie in ein fremdes Land. Dort erscheint ihr alles fremd und kalt. Sie will sich in eine Decke wickeln, die aus ihren schönen Erinnerungen und ihr bekannten Wörtern gewebt ist.

Eines Tages trifft sie ein Mädchen auf dem Spielplatz, dass sie anscheinend auch ohne Sprache versteht. Mit der Zeit freunden sich die beiden an und Wildfang lernt die Sprache des fremden Mädchens. Nun kann sie auch wieder lachen und fängt an eine neue Decke zu weben, unter der es nun auch kuschlig wird.

Die Geschichte beschreibt den Kindern, dass es möglich ist, sich auch in der Fremde heimisch zu fühlen. Wichtig ist es die Sprache des Landes zu lernen und neue Freunde zu finden.

Das Buch ist durchgehend illustriert. Die Zeichnungen wirken skizzenhaft, passen aber gut zur Geschichte.

Unserer Tochter gefällt das Buch sehr gut.

Veröffentlicht am 03.07.2018

Kann eine Elfjährige so böse sein?

Das Böse in deinen Augen
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Eigentlich bin ich ja eher der Krimileser. Zur Abwechslung habe ich nun aber den neuen Psychothriller von Jenny Blackhurst gelesen. Dies ist bereits der dritte Thriller der Autorin, die in Shropshire in ...

Eigentlich bin ich ja eher der Krimileser. Zur Abwechslung habe ich nun aber den neuen Psychothriller von Jenny Blackhurst gelesen. Dies ist bereits der dritte Thriller der Autorin, die in Shropshire in England lebt. Für mich ist es das erste Buch von Jenny Blackhurst.

Die Kinderpsychologin Imogen Reid kehrt nach vielen Jahren in ihren Heimatort zurück, um nach dem Tod ihrer Mutter in ihr Geburtshaus zu ziehen. Dies kostet sie große Überwindung, da sie alles andere hatte, als ein schöne Kindheit.
Als sie mit ihrem Mann Dan in Gaunt ankommt, springt plötzlich ein Mädchen vors Auto. Nur mit Mühe kann Dan das Schlimmste verhindern. Schuld an dem Sturz soll das elfjährige Mädchen Ellie Atkinson sein...
Als Imogen ihre Arbeit aufnimmt, wird ihr auch Ellie zugeteilt. Im Laufe der Zeit gibt es immer mehr Anschuldigungen gegenüber Ellie, die soweit gehen, dass sie als Hexe beschimpft wird. Doch kann ein elfjährigen Mädchen, dass als Vollwaise in eine Pflegefamilie gekommen ist, denn so böse sein?

Beim Lesen musste ich an das Buch Feuerkind von Stephen King denken, das ich vor vielen Jahren gelesen habe. Dort konnte ein Mädchen mit ihren Gedanken Feuer entfachen.

In einer spannenden Geschichte erleben wir, wie Ellie mit den Anfeindungen in der Schule und im ganzen Dorf klar kommen muss. Nur ihre Pflegeschwester Mary und Imogen bieten ihr Halt. Doch ist das kleine Mädchen wirklich so unschuldig? Wenn sie in ihrer Wut schlimme Dinge ausspricht, werden sie später Realität. Kann sie durch ihre Gedanken Unheil anrichten oder ist alles nur Zufall? Gibt es Psychokinese wirklich?

Die Autorin schafft es die Spannung bis zum Ende des Buches aufrecht zu halten. Am Ende des Buches gibt es eine überraschende Wendung, mit der ich nicht gerechnet hatte.

Es hat mir viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig und die Erzählung ist kurzweilig. Ich gebe dem Buch daher volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 02.07.2018

Ein gelungener Abschluss

Das Jahrhundertversprechen (Jahrhundertsturm-Serie 3)
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Der Roman Das Jahrhundertversprechen ist der dritte Teil der Jahrhundertsturm-Trilogie von Richard Dübell.

Das Cover

Das Cover gefällt mir gut. Es ist im Stil der ersten beiden Bücher gehalten. Das ...

Der Roman Das Jahrhundertversprechen ist der dritte Teil der Jahrhundertsturm-Trilogie von Richard Dübell.

Das Cover

Das Cover gefällt mir gut. Es ist im Stil der ersten beiden Bücher gehalten. Das abgebildete Rennauto ist ein wichtiger Faktor in der Geschichte des Buches.

Der Titel

Was genau mit dem Jahrhundertversprechen gemeint ist, kann ich auch nach dem Lesen des Buches nicht sagen.

Das Buch

Der dritte Band schließt inhaltlich an die ersten beiden Bände an. Wir befinden uns im Jahr 1921. Der erste Weltkrieg ist vorbei und Deutschland hat mit den Folgen schwer zu kämpfen. Auch Otto und Hermine von Briest haben große Not mit ihrem Gutshof und der Detektei.

Dies ist aber auch die Zeit der ersten großen Autorennen. Max, der Ziehsohn der von Briests, ist ein talentierter Mechaniker und ebenso guter Fahrer. Ihre Tochter Luisa hingegen kann sich sehr für die Welt der Varietés und Lichtspielhäuser begeistern.

Richard Dübel erzählt eine spannende, teils lustige aber auch traurige Geschichte über das Berlin der 20er Jahre. Wir erleben den verbitterten Hass zwischen den Häusern von Briest und von Cramm. Andererseits aber auch das Glück einer jungen Liebe sowie das traurige Kapitel deutscher Geschichte
in dem die Nationalsozialisten immer stärker werden. Letzteres trifft auch Otto schwer, der zu seinen Freunden und Geschäftspartnern zahlreiche jüdische Mitmenschen zählt.

Als die Not groß ist, entschließt sich Max, in die Berliner Unterwelt abzutauchen, aus der Otto ihn einst gerettet hat. Doch ist es das Risiko wert, sich erneut in die Fänge der Bandenchefs zu begeben?

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Richard Dübell hat die Fiktion mit der historisch belegten Vergangenheit so gut verwoben, dass man oft nicht weiß, was erdacht wurde und was wirklich geschah.