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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.10.2018

Etwas schwächer als seine Vorgänger

Evig Roses (Band 3): Diskretion will gelernt sein
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Der dritte Band verändert für mich noch einmal alles. Emma werden ja Liebschaften angedichtet, die nicht einmal ich vermutet hätte. Okay, da ihr von diesen Herren der ein oder andere auch etwas viel über ...

Der dritte Band verändert für mich noch einmal alles. Emma werden ja Liebschaften angedichtet, die nicht einmal ich vermutet hätte. Okay, da ihr von diesen Herren der ein oder andere auch etwas viel über sein gehütetes Privatleben erzählt, verstehe ich es durchaus auch. Aber bisher ist noch kein eindeutiger Love Interest erkennbar. Sehr gut.

Emmchen kann sich weiterhin ausleben und neben meinem persönlichen Liebling, Jan, finde ich so langsam auch gefallen an einem gewissen Französischlehrer.

Außerdem merkt jetzt auch Emma so langsam, dass irgendetwas faul ist. Warum bekommt sie nur so wenig Buchungen? Dies und noch ein paar andere interessante Dinge erfährt man im Buch. Welche Frage hier allerdings so langsam aufkommt, ist, welche Rolle Claire wirklich gespielt hat. Ich finde es persönlich nicht so gut, dass Emma sie bei jedem ersetzen soll und wie eine Art billiger Ersatz gehandelt wird. Sie ist eine eigenständige, etwas verquere, aber liebenswerte Person, die es verdient hat, ihren Platz als die zu bekommen, die sie nun mal ist.

Diverse Lacher und erotische Fantasien sind hier wieder einmal garantiert. Band drei fehlt meiner Meinung trotzdem noch dieses gewisse etwas. Meine Hoffnungen liegen somit wieder auf den nächsten Band. Fans von Jasmins Büchern kommen dennoch auf ihre Kosten.

Veröffentlicht am 30.10.2018

Wieder eine packende royale Story

Bad Prince
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Ich habe mich tierisch darauf gefreut, wieder einmal ein Buch aus dem royalen Universum aus der Feder von JS Wonda zu lesen und wurde eigentlich nicht enttäuscht.

Gerade zu Beginn war ich noch etwas verwirrt ...

Ich habe mich tierisch darauf gefreut, wieder einmal ein Buch aus dem royalen Universum aus der Feder von JS Wonda zu lesen und wurde eigentlich nicht enttäuscht.

Gerade zu Beginn war ich noch etwas verwirrt und musste erstmal wieder reinkommen in ihren Stil.

Chester lernt man als ziemlichen Arsch kennen. Seine Geschichte beginnt mit einem sehr dramatischen Ereignis, welches ihn und seine Cousine Rosalie noch mehr zusammenschweißt. Sie halten immer zusammen und versuchen sich gegenseitig das Leben erträglicher zu machen. Rosa ist ein furchtbarer Charakter. Sie zu hassen fällt nicht schwer, denn dies ist der Autorin wirklich gut gelungen. Natürlich versteht man erst durch das Aufdecken der vielen kleine Geschichten und Geheimnisse, warum sie sich so verhält.

Violet ist ein mir noch recht dünner Charakter gewesen. Ich konnte viele Dinge bei ihr nicht nachvollziehen, aber die Konstellation mit ihr und Chester war grandios. Da flogen nicht nur die Funken, sondern auch oftmals die Fetzen. Warum er sie zum Ende hin so behandeln musste, war mir ein Rätsel, aber ich bin mir sicher, dass es sich im nächsten Band schon aufklären wird.

Dass der gute Alexander hier auch seinen Auftritt bekommen hat, gefiel mir sehr. Allerdings spielt er seine Rolle hier auch mal etwas anders.

Die Spannung hat sich beim Lesen erst so nach und nach aufgebaut und auch die vielen kleine Geheimnisse und Rätsel lüften sich auch nur Bruchstückhaft. Gerade im letzten Drittel wird nochmal ordentlich an Fahrt aufgenommen und durch den gut gesetzten Cliffhanger bleibt man als Leser dann natürlich am Ball. Band 2 wird somit bald gelesen. Dieser ist für Fans der Bücher durchaus empfehlenswert.

Veröffentlicht am 09.07.2018

Kitschig, aber liebevoll umgesetzt

Göttertochter. Das Kind der Jahreszeiten (Buch 5)
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Göttertochter ist ein wirklich schönes Spin-Off zur Jahreszeiten-Reihe. Es ist genauso angenehm leicht zu lesen, wie die 4 Jahreszeitenbücher, allerdings fehlten mir hier etwas die Leidenschaft und die ...

Göttertochter ist ein wirklich schönes Spin-Off zur Jahreszeiten-Reihe. Es ist genauso angenehm leicht zu lesen, wie die 4 Jahreszeitenbücher, allerdings fehlten mir hier etwas die Leidenschaft und die Tiefe. Da es auch schon eine Weile her ist, dass ich die Reihe gelesen habe, kam ich auch zunächst mit den vielen Charakteren und den Verwandtschaftsbeziehungn zueinander nicht richtig klar. Eventuell wäre es besser gewesen, wenn ich die letzten beiden Bücher nochmal zuvor gelesen hätte.
Dennoch fand ich mich irgendwann in der Welt um Liora zurecht und mir wurde eine Liebesgeschichte mit viel Drama, Kitsch, aber auch viel Herzklopfen geboten. Man erlebt ihr Miteinander in der Familie und Sol und Yannis kommen hier beide besonders gut zur Geltung. Ich habe die Liebe zwischen den beiden, aber auch die zu ihren Kindern, noch viel intensiver spüren können und habe Liora deshalb gerne begleitet.
Ihre Geschichte mit Mercur war mir dann etwas zu kitschig. Gerade der enorme Zeitsprung innerhalb der Story und den vielen unausgesprochenen Worten, das umeinander Herumschleichen, aber auch das Verbieten der eigenen Gefühle dem anderen gegenüber waren so manches mal ganz schön überspitzt. Gerne hätte ich die beiden einfach an die Hand genommen und gemeinsam ihren Weg gehen lassen. Dies war mir leider nicht möglich und so musste ich mit ansehen, wie sich die beiden, und insbesondere Merkur, durch einen Großteil des Buches quälen.
Aber das viele Drumherum, sei es das Geschehen von Yannis und Sol, mehr Hintergrundinformationen aus Hemera, aber auch kleine Liebeleien von Niklas, haben die Geschichte für mich zu etwas besonderem gemacht. Ich habe bekommen, was ich erwartet habe und jeder der die Jahreszeiten-Reihe kennt, wird mir sicherlich zustimmen. Gerade aber für Fans sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht am 09.07.2018

Nicht so Starkt wie Band 1 aber dennoch der Wahnsinn

Thalél Malis
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Als ich den ersten Band von Thalél Malis begann, hat es nur wenige Seiten gebraucht, da hatte mich die Autorin mit ihrem sehr einnehmenden Schreibstil und ihrer Magie, die Emotionen dem Leser ins Herz ...

Als ich den ersten Band von Thalél Malis begann, hat es nur wenige Seiten gebraucht, da hatte mich die Autorin mit ihrem sehr einnehmenden Schreibstil und ihrer Magie, die Emotionen dem Leser ins Herz zu pflanzen, sofort begeistern können. Dieses mal fehlte mir dieser magische Moment leider und so zogen sich die ersten Kapitel ein wenig. Eine kleine Einleitung wäre schön gewesen, da der erste Band ja doch schon etwas her war und mir nicht sofort alle Charaktere und Gegebenheiten wieder eingefallen sind.
Dennoch war ich nicht auf das vorbereitet, was mich dann erwartete: Ein Schwall an neuen Informationen und Charakteren, die die Geschehnisse nochmal so richtig zum fesseln brachten. Band 2 ist wesentlich komplexer und nicht jedes mal war es mir möglich, alles gleich zu verstehen, geschweige denn zu verdauen.
Emotional ging mir die Story wieder mal bis unter die Haut. Luv und Ariel, konnten mich besonders begeistern, auch wenn für mich Neyla immer noch die beste Heldin der Geschichte ist. Zwischendurch gab es leider ein paar Stellen, an denen sich die Story für mich etwas zog und die Emotionen ziemlich unter gingen, was ich sehr schade fand. Dennoch liebe ich diesen Band, denn eine gewaltige Stimmung schlug mir beim Lesen entgegen, die mich einfach nur einnahm. Nancy Pfeil hat wirklich einen außergewöhnlichen Schreibstil, der dem Leser suggeriert, dass er sich in eben jener Welt befindet und ebenfalls mit den Charakteren leiden, lieben und kämpfen muss. Eine wahrlich gelungene Fortsetzung, mit ein wenig Mangel an Liebe, aber dennoch bewegend – Thalél Malis: Das Flüstern der Schatten bekommt meinerseits wieder eine ganz klare Empfehlung und ich bin wirklich gespannt, was mich im dritten Band erwartet.

Veröffentlicht am 21.04.2018

Weniger Spannung, aber wichtig für den weiteren Verlauf

Die Gabe der Auserwählten
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Ich war zu Beginn schon überrascht, wie schlank Band drei doch im Gegensatz zu seinen Vorgängern ist. Leider konnte er auch nicht mit den ersten beiden mithalten.

Lia, zunächst noch mit Rafe und seinen ...

Ich war zu Beginn schon überrascht, wie schlank Band drei doch im Gegensatz zu seinen Vorgängern ist. Leider konnte er auch nicht mit den ersten beiden mithalten.

Lia, zunächst noch mit Rafe und seinen Gefolgsleuten auf den Weg nach Dalbreck. Nie wirklich sicher, ob sie dem Komizar wirklich entkommen ist und ob er noch lebt. Weiterhin ist auch unklar, was mit Kaden passiert ist und so macht sich Lia in eine unsichere Zukunft auf. Sie hat Angst vor der Armee und will ihr Volk in Morrighan warnen.

Dieser Band fühlt sich an wie ein Lückenfüller. Es passiert so einiges, aber nicht wirklich viel. Der Spannungsbogen ist kaum merkbar und zu einem großen Knall in Form eines Höhepunktes kommt es durch die Trennung des letzten Bandes nicht.

In diesem Buch ist der Dreh- und Angelpunkt Lias Flucht aus Venda und ihre Annäherung an das Volk von Dalbreck. So sehr sie und Rafe sich auch lieben, muss sie doch lernen, dass ihr Handeln nicht immer geduldet wird und Konsequenzen hat. So lädt sich nach und nach eine Spannung zwischen den beiden auf und es entsteht der erste Streit zwischen den beiden Verlobten.

Auch wenn Band drei nicht mit so viel Spannung aufwarten kann, wie seine beiden Vorgänger, so ist er doch sehr emotional, klärt viele Dinge im Nachhinein auf und legt außerdem eine sehr gute Grundlage für den vierten Band. Wer die Welt, die die Autorin geschaffen hat liebt, wird auch hier wieder auf seine Kosten kommen und die aufgegriffenen Themen machen neugierig auf das große Finale.