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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2018

Amüsant und unterhaltsam

Wenn das Leben Loopings dreht
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Das Leben ist eine Achterbahnfahrt...

Das Leben ist eine Achterbahnfahrt- ohne ein paar Loopings wäre es langweilig!

Franziska, Mutter von zwei Kindern und verheiratet, seit mehr als 20 Jahren, liebt ...

Das Leben ist eine Achterbahnfahrt...

Das Leben ist eine Achterbahnfahrt- ohne ein paar Loopings wäre es langweilig!

Franziska, Mutter von zwei Kindern und verheiratet, seit mehr als 20 Jahren, liebt eigentlich ihre kleine Familie, mit ihren Alltagstrott. Würden nicht eines Tages, ein paar falsch adressierte Liebesbriefe, sie einfach aus der Bahn werfen.  

Irrtümlicherweise landet bei ihr ein Briefumschlag, an eine Laura Caspari, aber mit ihrer Anschrift. Der Brief kommt aus Honkong. Absender, „Alex“ – mehr nicht! Nachdem sie sich bei der Post bemüht hat, diesen Brief an den richtigen Adressant weiterzuleiten, landet der Tage später aber wieder bei ihr und nicht nur der, sondern auch noch ein anderer von „Alex“. Sie öffnet diese, um herauszufinden, ob es vielleicht Hinweise gibt, wohin der Brief eigentlich gehen sollte. Was sie aber zu lesen bekommt, ist eine unerfüllte Liebe von einem Mann, der über 20 Jahre nicht aufgehört hat, Laura zu lieben, obwohl die ihn damals verlassen hat.  Franziska ist fasziniert, und merkt gar nicht, wie sehr sie sich immer mehr in Alex, den Mann, den sie nur aus den Briefen kennt, zu verlieben und zum ersten Mal in ihrem Leben tut sie etwas, dass das Leben weiß Gott nicht langweilig erscheinen lässt. Sie steigt ein, - in die Achterbahn,  nur dass zu viele Loopings  leider schwindelig machen.

Dies ist mein erstes Buch der Autorin und es hat mir großen Spaß gemacht, es zu lesen. Sie schreibt mit viel Humor, was mir sehr gut gefallen hat, auch wenn ich wegen Franziska so manches Mal Fremdschämen hatte, so mochte ich sie doch sehr. Natürlich war die Geschichte auch für mich vorhersehbar und trotzdem, für mich eine gelungene Geschichte, in der sich wohl jede Mutter oder auch Hausfrau, gefühlsmäßig, drin wieder finden könnte.

Fazit: Achtbahnfahrten sind okay, es kommt nur auf die Anzahl der Loopings an

Veröffentlicht am 31.07.2018

Lustig und toll für zwischendurch

Mama, bleib mal im Slip
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52 Katastrophengeschichten aus der Feder einer Mutter

Haben sie sich das auch schon öfter gefragt, was habe ich bloß falsch gemacht?

In diesem Buch beschreibt Anke Müller, dass sie nicht allein sind, ...

52 Katastrophengeschichten aus der Feder einer Mutter

Haben sie sich das auch schon öfter gefragt, was habe ich bloß falsch gemacht?

In diesem Buch beschreibt Anke Müller, dass sie nicht allein sind, das es vielen anderen Müttern ähnlich geht, was die Erziehung und den Alltag mit den Lieben angeht.

Ich bin durch den Bastei Lübbe Verlag auf das Buch aufmerksam geworden, der mich gefragt hat, ob ich dieses Buch vorab lesen möchte. Da ich humorvolle Bücher mag, ich durch meine Kinder vielleicht ähnliche Erfahrungen gesammelt habe, sagte ich zu. Vielen Dank übrigens an den Bastei Lübbe Verlag, für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.

Dieses Buch ist in 52 Kapitel aufgeteilt, die kleine Familienkatastrophen beschreiben. Es geht um Anke Müller selbst und ihrem Ehemann. Die größte Rolle spielt aber, ihr pubertierender Sohn, genannt „Pubi“ oder „Pubertikel“, und ihre kleine Kindergartentochter, die weil sie immer so rumflattert „Geflügel“ genannt wird.

Über Pubi musste ich am meisten lachen, durch seine schnodderige, pubertierende Art, hat er genau meinen Humor getroffen, auch wenn ich zugeben muss, dass ich oftmals nicht mit der lieben Anke hätte tauschen wollen.  Aber mit Abstand ist alles sowieso immer viel witziger. Lustig finde ich auch den Buchtitel, "Mama, bleib mal im Slip", der übrigens vom Pubertikel selbst stammt, als er mal wieder ziemlich genervt von  seiner Mama war.

Dieses Buch eignet sich durch die, in sich abgeschlossenen Kapitel, zum nebenbei Lesen oder gut als Einschlafgeschichte, was jetzt nicht falsch zu verstehen ist. Sie sind kurz gehalten und lassen sich flott lesen, sodass man das Buch eigentlich an einem Tag lesen könnte. Deswegen auch die Idee mit der Gute-Nacht-Geschichte. Für mich war es dann ein Nebenbei-Buch und auch leider viel zu schnell durch. 

Für alle, die diese Art von Geschichten mögen, schreibt  Anke Müller im Nachwort, dass sie gerade wieder neu erlebte Katastrophen von ihren Lieben sammelt, damit wir in Band 2 dann wieder alle dran teilhaben können. Da bin ich aber gespannt…

…vielleicht kommt Geflügel dann schon zur Schule oder wir sind live dabei, wenn Pubi seine erste Liebe trifft?

„Immer schön alles aufschreiben, liebe Anke Müller und vielen Dank dafür, dass Sie uns, auf humorvolle Art, das Gefühl geben, anderen Müttern geht es ähnlich.“ <3

Veröffentlicht am 31.07.2018

Eine bewegende Geschichte

Bob, der Streuner
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Eine bewegende Geschichte...

Für alle Katzenliebhaber ein Muss…

James war ein Niemand, wie er sich selbst beschrieb. Ein arbeitsloser, obdachloser Junkie, den niemand respektierte aufgrund seiner Situation.

Erst, ...

Eine bewegende Geschichte...

Für alle Katzenliebhaber ein Muss…

James war ein Niemand, wie er sich selbst beschrieb. Ein arbeitsloser, obdachloser Junkie, den niemand respektierte aufgrund seiner Situation.

Erst, als eines Tages, Bob, ein verwahrloster Kater, in sein Leben tritt, bekommt er nach und nach seine Identität zurück und wird als Mann mit Herz gesehen.

Doch bis dahin, ist es ein langer und steiniger Weg.

In Bob, der Streuner, begleitet der Leser, die beiden auf ihrem Weg.

Dieses Buch ist eine Neuauflage, in leicht abgewandelter Form,  zum erscheinenden Film, der am 12. Januar 2017 in die Kinos kommt.

Ich hatte mir vorab schon den Trailer angeschaut und habe daher im Buch ein paar Szenen vermisst, zumal man davon ausgeht, dass das Buch ausführlicher ist, was ich ein wenig Schade fand.

Dennoch ist Bob, eine Geschichte, die berührt. Sie zeigt uns, dass Jeder eine zweite Chance im Leben verdient.

Besonders beeindruckt hat mich, dass Bob eigentlich nicht viel macht, sein einfaches Dasein, lässt Herzen erweichen und macht das Leben für James wieder lebenswert. Für ihn, ist er endlich bereit, sich endgültig zu ändern.

…Aber auch  ich als Nichtkatzenbesitzer fand die Geschichte schön und berührend.

Veröffentlicht am 11.07.2018

Sofort spannend und kaum aus der Hand zu legen

Das Haus der Mädchen
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Schweig um zu leben!

Die junge Leni, begibt sich als sogenanntes Landei in die Großstadt Hamburg, um dort ein Praktikum bei einem Verlag zu machen. Weil sie dort natürlich kein Geld verdient, mietet ...

Schweig um zu leben!

Die junge Leni, begibt sich als sogenanntes Landei in die Großstadt Hamburg, um dort ein Praktikum bei einem Verlag zu machen. Weil sie dort natürlich kein Geld verdient, mietet sie sich bei Bedtobed.com, einer günstigen Zimmervermittlung ein.

Gerade dort angekommen, lernt sie die quirlige und vor allem weltoffene Mitbewohnerin Vivien kennen.

Nachdem sie gemeinsam, den nächsten Tag, auf einer Party waren, ist Vivien allerdings verschwunden. Alles deutet darauf hin, dass ihr etwas passiert ist und sie nicht, wie angenommen, einfach nach Amsterdam abgereist sei.

Einen Tag vorher hat der Krankenpfleger Oliver Feierabend und fährt mit seinem Auto auf eine rote Ampel zu. Vor ihm steht ein weißer Kastenwagen. Kurz bevor die Ampel grün wird, sieht er eine blutige Hand von innen gegen das Fenster schlagen.
Oliver ist geschockt, doch nachdem auch er wieder grün hat, fährt er, ohne groß darüber nachzudenken, dem Kastenwagen hinterher.

Kurz danach ist Oliver tot.

Was haben diese beiden Fälle miteinander gemeinsam und warum musste Oliver sterben?

Selten erlebe ich so ein leichtes und vor allem spannendes Reinkommen in die Geschichte. Von der ersten Seite an, ist man mitten im Geschehen und genau, wie bei „Tief im Wald und unter der Erde“, meinem Lieblingsbuch des Autors, hat man hier auch wieder das Gefühl, man würde selbst an der roten Ampel stehen und das Geschehen verfolgen.

Großartig erzählt und spannend gestaltet durch kurze Kapitel, mit wechselnden Perspektiven, wo man immer denkt: „Ach, ein Kapitel geht noch.“

Einziges Manko ist, dass am Ende nicht nochmal ein Oha-Effekt kam, womit ich irgendwie gerechnet hatte und es mehr um die „Aufräumarbeiten“ eines Falles ging, Sprich, man also wusste, wie alles zusammen hing und man nur noch den Täter fassen musste.

Von mir gibt es hierfür eine klare Leseempfehlung…

…ab in die Katakomben von Hamburg! Gruseliger Schauplatz übrigens, so wie ich finde.

Veröffentlicht am 07.07.2018

Was für ein aufregendes Sommererlebnis

Ein Sommer in den Hamptons
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Die Hamptons – wo die Reichen und Schönen ihren Sommer verbringen. Dort zieht es, mehr durch einen Zufall, die Engländerin Rowena hin.

Gefühlsmäßig verletzt, weil ihr Freund eine Auszeit wünscht und ...

Die Hamptons – wo die Reichen und Schönen ihren Sommer verbringen. Dort zieht es, mehr durch einen Zufall, die Engländerin Rowena hin.

Gefühlsmäßig verletzt, weil ihr Freund eine Auszeit wünscht und auf einen Selbstfindungstrip nach Asien geht, verbringt sie nun den Sommer dort, zusammen mit dem Vermieter Hump und zwei weiteren Mitbewohnern.

Ein aufregender und ihr unvergesslicher Sommer beginnt…

Dies war mein erstes Buch der Autorin und ich kann sagen, ich möchte unbedingt noch mehr von ihr lesen.

Das liegt vor allem an der Art, wie Karen Swan schreibt. Sie hat es geschafft mich an den Ort zu entführen, der in diesem Buch eine Rolle spielt. Auch die Charaktere wurden durch sie lebendig. Teilweise kam es mir so vor, als würde ein Film vor meinen Augen laufen.

Ich fand die Story und das Setting einfach richtig toll und ich habe mit Rowena gelitten, so verlassen und überrumpelt sie sich mit der Situation fühlte. Auch die Mitbewohner habe ich in mein Herz geschlossen, allen voran Hump.

Was aber fehlte mir zur perfekten Geschichte?

Die Autorin hat ein Buch mit wahnsinnig vielen Themen geschrieben. Da geht es z.B. um Trauer, Freundschaft, Umwelt- oder besser gesagt Naturprobleme, es geht um Machenschaften und die Liebe, die natürlich nicht zu kurz kommen darf.

Und genau da liegt das Problem. Die Lovestory kam etwas zu kurz und vor allem sehr spät, obwohl ich mir das für Rowena, gleich zu Beginn schon, gewünscht hatte.

Ich fand, dass Thema Machenschaften ein wenig zu viel ausgearbeitet, genauso als dann noch etwas passierte, was ich ein bisschen drüber fand. Meiner Meinung nach, hätte das die Geschichte nicht auch noch gebraucht. Dafür lieber eher und intensiver die Lovestory.

Was ich aber extrem loben muss, waren die Videosequenzen, die immer mal wieder eine Rolle hier spielten. Die waren sehr gefühlvoll beschrieben, sodass man ein Gespür dafür bekam, wie doll derjenige seinen Partner geliebt haben musste.

Eine tolle Sommergeschichte, die ich trotz meiner kleinen Beschwerde, unbedingt weiter empfehlen möchte.