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Veröffentlicht am 23.08.2018

Ein guter Thriller mit sowohl schwächern, als auch starken Seiten

Ins Dunkel
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5 Frauen betreten den australischen Buch – nur 4 kommen zurück. Alice Russel wird schleunigst gesucht, denn die Wildnis ist unerbittlich. Doch die Vermisste ist auch Informantin bei dem Unternehmen, welches ...

5 Frauen betreten den australischen Buch – nur 4 kommen zurück. Alice Russel wird schleunigst gesucht, denn die Wildnis ist unerbittlich. Doch die Vermisste ist auch Informantin bei dem Unternehmen, welches unter dem Verdacht der Geldwäsche steht. Aaron Falk ermittelt und kommt den Geheimnissen auf der Spur..

Dieses Buch habe ich beim Erscheinungstermin bereits schon auf vielen Portalen gesehen. Da der Inhalt ja auch viel verspricht, war ich natürlich neugierig und wollte es direkt lesen. Ich muss schon sagen, dass ich ein paar Erwartungen an das Buch hatte, da man aus dieser Grundidee definitiv etwas machen konnte.

Die Aufmachung passt perfekt zum Buch, denn das Cover zeigt die Wildnis, wobei man kein Ende sieht. Obwohl es auf den ersten Blick vielleicht etwas nichtssagend ist und man erst den Klappentext lesen muss, mag ich es total und es ist irgendwie schon eines meiner liebsten Cover im Bereich Thriller.

Die Geschichte beginnt mit dem Prolog, welcher einen direkt neugierig macht und das Verschwinden rund um Alice bereits näher beschreibt. Ein Männer und ein Frauenteam haben es sich zur Aufgabe genommen durch den Buch Australiens zu wandern. Es gibt während ihrer Tour mehrere Plätze, auf denen Verpflegung auf sie warten würde. Tage später taucht das Männerteam vollständig auf, jedoch dauert es, bis vier anstatt fünf Frauen zurück kommen.
Während des ganzen Buches gibt es Kapitel, in denen man sich auf die Suche nach Alice macht und auch Abschnitte, welche in der Vergangenheit geschrieben wurden und man somit die Frauen bei ihrer Tour begleiten konnte. Man kann auch sagen, dass die Rückblenden sehr an die aktuellen Ereignisse anschließen.

Aaron Falk und Carmen machen sich auf die Suche nach Alice und stoßen dabei auf das ein oder andere Geheimnis. Man lernte größtenteils Aaron Falk näher kennen und ich mochte ihn ganz gerne. Er ist ein gut ausgearbeiteter Charakter, bei dem zum Glück nicht zu viel auf das persönliche Leben eingegangen wurde, was ich gut fand, denn ich möchte mich eher auf den Fall konzentrieren. Trotzdem hat man einen außerordentlichen Eindruck von ihm bekommen, jedoch hat er mich auch nicht soo von den Socken gehauen. Carmen ist seine Kollegin, bei der auch nicht zu sehr ins Detail gegangen war.

Auch wurden auf die Frauen genauer eingegangen. So lernte man Alice, Bree, Beth, Jill und Lauren genauer kennen und stellte fest, dass sie ganz unterschiedliche Charakterzüge besaßen. Alice besaß eine scharfe Zunge, Bree schien die schüchterne Assistentin zu sein und Bree, ihre Schwester, war eher die Einzelgängerin. Als Chefin war Jill die Verantwortungsbewusste und Lauren die Engagierte. Somit war bereits klar, dass es den ein oder anderen Streit zwischen ihnen geben würde,

Die Handlung an sich mochte ich gerne, jedoch war es meiner Meinung nach zu wenig Spannung, als auch zu wenig Wendungen und Überraschungen. Das kann daran liegen, dass es an machen stellen ein paar Längen gab. Außerdem hatte ich leider auch ein paar Vorahnungen, die sich auch oft bewahrheiteten. Etwas mehr Drama hätte der Geschichte also bestimmt auch gut getan, denn an manchen Stellen wirkte die Handlung etwas lasch.
Trotzdem konnte es mich schon zufrieden stellen. Der Schreibstil hat es geschafft immer wieder Luft auf die Geschichte zu machen und nach einer Zeit gab es auch wieder Höhen, in denen man neugierig wird und es gar nicht abwarten kann, das Buch zu Ende zu lesen.
Das Ende an sich mochte ich ganz gerne. Ich finde zwar, dass man aus dem erarbeiteten etwas mehr hätte machen können, jedoch war es definitiv ein realistisches Ende.

Fazit: Es ist ein gutes Buch, welches man besonders durch den Schreibstil oftmals nicht aus der Hand legen wollte. Dennoch ist es verbesserungswürdig, denn es gab schon ein paar Kleinigkeiten, die mich gestört haben. Trotzdem ist es ein Thriller mit gut ausgearbeiteten Charakteren und ich werde wahrscheinlich auch bald ein zweites Buch der Autorin "Hitze" lesen.

Veröffentlicht am 11.07.2018

Ein guter aufbauender Band!

Iron Flowers – Die Rebellinnen
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Nomi und Serina sind Schwestern und doch so unterschiedlich. Die eine ist rebellisch und unerschrocken und die andere schön und anmutig. Serina ist fest entschlossen die Grace des Thronfolgers zu werden, ...

Nomi und Serina sind Schwestern und doch so unterschiedlich. Die eine ist rebellisch und unerschrocken und die andere schön und anmutig. Serina ist fest entschlossen die Grace des Thronfolgers zu werden, doch dann kommt alles anders. Beide werden in ein Leben gezwungen, in das sie nicht passen …

Auf dieses Buch war ich total neugierig und es stand auch ganz oben auf meiner Wunschliste. Ich finde, es kann gar nicht genug Frauenpower in einer Geschichte geben und da im Bezug auf dieses Buch nur so mit diesem Wort um sich geworfen wird, musste ich es natürlich direkt lesen.

Das Cover hat mich direkt angesprochen, denn die Frau schaut entschlossen aus und auch das Goldene ist wunderschön. Ich erhoffe mir ein ähnliches und genau so schönes Cover im zweiten Band und bin schon gespannt, was so gezaubert wird :)

Der Weltenaufbau hat mich direkt fasziniert und ich wollte unbedingt mehr von diesem Land kennenlernen. Die Frauen haben dort keine Rechte und werden stetig unterdrückt. So dürfen sie noch nicht einmal schwimmen oder lesen! Der Besitz eines Buches ist streng verboten und die einzigen Chancen es in diesem Land zu etwas zu bringen ist es eine Grace zu werden. Dies sind sozusagen unzählige Ehefrauen von dem Regenten.

Serina ist die ältere der beiden Schwestern und ihr Ziel ist es eine Grace des neuen Thronfolgers zu werden. Nomi soll ihre Zofe werden, was dieser aber gar nicht passt. Sie möchte ihr Leben weiterhin so leben, wie bisher und vermisst ihre Familie ungemein. Sie ist definitiv die rebellischere der beiden und ihr fällt es sehr schwer, ihre Zunge zu hüten. So mochte ich sie bereits am Anfang total gerne, jedoch konnte ich ihr Verhalten gegen Ende des Buches nicht mehr ganz nachvollziehen.

Ihre ältere Schwester hingegen mochte ich anfangs überhaupt nicht, jedoch fand im Laufe des Buches immer sympathischer. Sie durchgeht eine riesige Charakterentwicklung, die ich sehr unterstütze und gemocht habe. Sie befindet sich in einer sehr schwierigen Situation und geht damit erstaunlich gut um. Da das Buch in zwei Sichten aufgespalten ist, habe ich immer darauf hingefiebert, aus ihrer Sicht zu lesen.

Die Grundidee an sich hörte sich total spannend an und mich hat es besonders neugierig gemacht, dass es ein Buch voller Frauenpower sein soll. Dem kann ich zustimmen, denn es geht grundsätzlich darum, dass Frauen um ihre Rechte kämpfen.
Es gibt ein interessantes Spiel zwischen Gut und Böse, sodass man manchmal nicht richtig wusste, wer gutes bewirken will, oder auch schlechtes. Jedoch war dies recht überschaubar, denn ich hatte schnell eine genaue Vermutung.
Allerdings ist es eher ein aufbauender Band und ich bin mir sicher, dass der zweite Band deutlich besser wird. Besonders das Ende hört sich sehr vielversprechend an und ich kann mir gut vorstellen, dass die Hauptcharaktere sich nun zu starken Persönlichkeiten entwickelt haben und es nun richtig los geht.

In diesem Buch hat mir leider bei der Sicht von Nomi, und was bei ihr so alles passiert, die Spannung gefehlt. Denn vieles habe ich schon vorausgeahnt und auch ein paar Ähnlichkeiten zu anderen Büchern zum Beispiel bei "Die rote Königin" entdeckt. So gab es leider keine richtigen Überraschungen.

Fazit: Es ist ein Buch voller Frauenpower, allerdings entwickeln sich die Charaktere hier erst noch zu starken Persönlichkeiten. Ich würde es als aufbauenden Band bezeichnen, da ich glaube, dass der zweite Teil deutlich besser wird. Dennoch ist es eine sehr gute und teilweise spannende Geschichte, die es sich lohnt zu lesen!

Veröffentlicht am 24.06.2018

Ein spannender Fantasyroman!

Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt
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Ruby ist eine Fireblood und wird somit von den Frostboods gejagt. Als sie aufgespürt wird, rettet sie ausgerechnet der Frostblood-Krieger Arcus. Dieser braucht ihr Feuer, um eine Rebellion gegen den verhassten ...

Ruby ist eine Fireblood und wird somit von den Frostboods gejagt. Als sie aufgespürt wird, rettet sie ausgerechnet der Frostblood-Krieger Arcus. Dieser braucht ihr Feuer, um eine Rebellion gegen den verhassten König anzuzetteln. Doch dabei läuft sie in Gefahr ihr Herz zu verlieren und auch hinter der Fassade von Arcus verbirgt sich ein dunkles Geheimnis...

Ich muss gestehen, dass ich das Cover anfangs nicht mochte. Nun, nach einiger Zeit, finde ich es jedoch sehr schön. Es passt auch perfekt zur Geschichte, denn es befindet sich sowohl Feuer, als auch Eis auf dem Cover. Allerdings ist das Feuer definitiv der größte Blickfang.

Durch den ganzen Hype habe ich mich auch an das Buch getraut, auch wenn es einzelne, negative Stimmen gab. Die Grundidee hat mir direkt zugesagt, denn es gibt viele Geschichten, in welchen es um die Elementare geht, aber hier wird nur das Feuer und Eis behandelt. Diese stehen sich feindlich gegenüber und das wird im Laufe des Buches mehr als deutlich.

Die Geschichte beginnt mit Ruby, welche durch ihre Gabe des Feuers entdeckt und von Soldaten gefangen genommen wird. Sie landet in einem Eisgefängnis und wird ausgerechnet von zwei Frostbloods befreit.
Sie ist ein sehr starker Charakter und im Laufe der Geschichte merkt man, dass sie sehr gesprächig ist und sich immer durchsetzen möchte. Ruby ist also definitiv kein schwacher Charakter, der sich lieber zurückzieht. Ab und zu fand ich aber, dass sie sich auch mal etwas zurücknehmen könnte. Sie war mir nicht immer sympathisch und ich kann schon verstehen, warum man sie nicht so gerne mag.

Dann gab es da noch Arcus, einer der zwei Frostbloods. Er spielt auch eine entscheidende Rolle und ist vom Charakter her der typische Bad-Boy - harte Schale, weicher Kern. Allerdings hat er auch einen Grund, warum er zu Ruby so abwesend ist. Sein Charakter ist nicht sonderlich revolutionär, aber trotzdem war er mir sympathisch. Er erzählt nicht gerne von sich und bleibt so lange ein Geheimnis. Obwohl ich recht früh eine Vermutung hatte, war es schon spannend zu wissen, was sich hinter seiner Fassade verbirgt. Es entwickelt sich eine kleine Liebesgeschichte zwischen ihm und Ruby, welche viel Platz in der Geschichte einnimmt.

Der Schreibstil war einfach und locker zu lesen. Zwar hätte ich mir schon einen etwas anspruchsvolleren Schreibstil gewünscht, aber diesen mochte ich gerne.

Die Handlung an sich folgte einen strikten Faden, jedoch passierte zum Ende hin sehr viel und schnell. Es wirkte, als hätte die Autorin dies nicht ganz durchgeplant.
Die Grundidee an sich hat sie gut umgesetzt. Man hat gemerkt, dass sie Bewohner dieses Landes die Firebloods über alles hassen. Jedoch wirkte es manchmal überspitzt, denn ich glaube nicht, dass Menschen Firebloods richtig hassen können, obwohl diese ihm und seiner Familie nichts getan haben.
Auch die Geschichte und Entstehung der Fire- und Frostbloods wird näher erörtert und besonders das mochte ich sehr gerne. So kannte man einen gewissen Ursprung für den Hass.
Die Autorin hat hier keine vollständig neune Idee entworfen, aber schon ihren eigenen Stil und Ideen eingebracht. Das Ende wirkte etwas überrumpelt, aber trotzdem spannend. Manchmal haben mir Erklärungen gefehlt. Es ist ein relativ offenes Ende und ich bin gespannt, was die Autorin im zweiten Band zaubern wird!

Fazit: Die Protagonistin war mir nicht immer sympathisch, jedoch gab es viele Charaktere, die ich sehr ins Herz geschlossen habe. Die Handlung ist vielversprechend und vor allem spannend! Insgesamt ist es ein schönes Fantasybuch für Jugendliche.

Veröffentlicht am 17.06.2018

Eine Geschichte voller Humor, Drama und einer riesigen Portion Liebe!

Die letzte erste Nacht
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Tate und Trevor hätten nicht zusammen im Bett landen dürfen. Das war beiden klar. Und schon gar nicht sollten sie den Wunsch spüren, das Ganze zu wiederholen. Während Tate versucht herauszufinden, warum ...

Tate und Trevor hätten nicht zusammen im Bett landen dürfen. Das war beiden klar. Und schon gar nicht sollten sie den Wunsch spüren, das Ganze zu wiederholen. Während Tate versucht herauszufinden, warum ihr Bruder starb, möchte Trevor die Antwort vor ihr verbergen...

Bianca Iosivoni hat mich bislang im Genre New-Adult nicht enttäuscht und diese Reihe hat es mir echt angetan. Das Cover ist einheitlich mit den restlichen Bänden und ich mag es sehr gerne.

Tate lernt man bereits in den zweit vorherigen Bänden kennen und bereits dort war sie mir auf Anhieb sympathisch. Als beste Freundin von Dylan hatte sie viel Humor und man merkt auch dort, dass sie fürsorglich mit ihren Freunden umgeht. In diesem Roman lernt man sie als Hauptprotagonistin noch ein Stück näher kennen und blickt hinter ihre sonst so humorvolle Fassade. Denn auch sie hat einen Schicksalsschlag hinter sich zu bringen und kämpft dagegen an. Sie versucht herauszufinden, warum ihr Bruder starb und versucht aber auch gleichzeitig zu vergessen. Im Laufe des Buches war sie mir manchmal etwas zu störrisch. Man merkt war, dass sie ihren Willen unbedingt durchsetzen möchte, aber trotzdem gehen manche Situationen über ihre Vernunft hinaus. Es wirkte ab und zu etwas zu übertrieben.

Und dann gibt es noch den stillen Trevor, aus dem man nicht ganz schlau wird. Am Anfang konnte ich seine Handlungen nachvollziehen, aber zum Ende hin schien er nicht genau zu wissen, was er wollte. Er war sich ziemlich unsicher und mir hat einfach die Charaktereigenschaft gefehlt, dass er weiß, was sein Ziel ist und alles daran setzt, um dort hin zu kommen. Und in seinem Fall wäre das Ziel Tate. Außerdem hat Trevor einen außerordentlichen Beschützerinstinkt, welcher Tate manchmal mächtig auf die Nerven geht. Aber trotzdem scheint seine Eifersucht nicht Überhand zu nehmen.

Den Schreibstil mag ich nach wie vor, denn er ist schon ziemlich ausschweifend und detailreich. Auch passt er sehr zum Alter der Protagonisten.
Das Buch beinhaltet größtenteils die Liebesgeschichte, aber auch etwas Spannung, denn Tate versucht den Tod ihres Bruders aufzuklären. Das war schon ziemlich individuell, aber man wusste relativ schnell, was sich dahinter verbirgt. Ich habe zum Schluss noch gehofft, dass es vielleicht noch eine kleine Wendung geben würde, aber dies ist nicht eingetreten. Dennoch wurde die Geschichte sehr realistisch gehalten, was ich sehr schätze. Drama gab es zwar massenweise, aber trotzdem nicht so, dass es unrealistisch wurde.
Emotionen waren definitiv vorhanden, was ich sehr an dieser Autorin schätze! Ich denke, auch mit dem Humor kann sich jeder ansatzweise identifizieren.
Die Handlung an sich kannte ich so noch nicht und das muss schon etwas heißen bei diesem Genre, denn die Handlungsstränge sind in diesen Geschichten meistens recht ähnlich.

Das Ende hat mir nicht ganz so zugesagt, wie im ersten Band und ich denke, dass es noch mehr Potenzial gehabt hätte. Es war mir einen Tick zu offen, auch wenn man sich ableiten konnte, wohin sich die Geschichte zwischen Tate und Trevor noch bahnen wird.

Außerdem muss ich noch kurz die Widmung erwähnen, welche einfach zu süß war. " Für Yvonne. Und für alle Tates dieser Welt. Lasst euch von niemanden vorschreiben, wie ihr sein sollt. "
Wahre Worte.

Fazit: Die Charaktere haben mir gut gefallen, auch wenn ich nicht ganz zu Trevor vorgedrungen bin. Die Liebesgeschichte war definitiv individuell und realistisch, wobei es doch etwas vorhersehbar war.

Veröffentlicht am 09.06.2018

Voller Spannung, Action und Liebe!

Soul Mates, Band 2 - Ruf der Dunkelheit
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Rayne befindet sich nun bei den Dunkelseelen und Lauren versucht mit allen Mitteln ihren Willen zu durchbrechen. Colt kämpft weiter – für seine Seelenpartnerin und die Lichtseelen und er würde alles dafür ...

Rayne befindet sich nun bei den Dunkelseelen und Lauren versucht mit allen Mitteln ihren Willen zu durchbrechen. Colt kämpft weiter – für seine Seelenpartnerin und die Lichtseelen und er würde alles dafür tun, um sie zurückzugewinnen.

Ich war zuerst mir ziemlich unsicher, ob ich den zweiten Teil dieser Dilogie wirklich lesen wollte, da ich den ersten Band nicht so überragend fand. Dennoch wurde ich positiv überrascht.

Das Cover finde ich einen Tick schöner, als den Vorgänger und ich mag es total gerne. Zwar hat der Mann auf dem Cover nichts mit Colt zu tun, wie ich ihn mir vorstelle, aber trotzdem finde ich die Gestaltung ziemlich gelungen.

Man wird praktisch schon in die Geschichte hineingeworfen und ist zuerst verwirrt, denn es gibt keine großartige Einleitung, jedoch konnte ich mich recht schnell dran gewöhnen. Die Action beginnt direkt und zieht sich auch im Laufe des Buches immer weiter. Manchmal hatte ich mir etwas mehr Ruhe gewünscht, aber dadurch, dass diese Spannung dazu geführt hat, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, also kann ich mich wohl kaum beklagen.

Rayne ist immer noch ein sehr starker Charakter, welche mir hier sogar besser gefallen hat, als beim Vorgänger. Sie durchgeht eine kleine Charakterentwicklung und scheint manchmal zwiegespalten, was ich nicht immer so gut fand, aber trotzdem stand sie zu ihren Taten. Obwohl es besonders am Anfang so wirkte als wäre sie eine total andere Person, klärt sich mit der Zeit alles auf und mit der Lösung war ich ganz zufrieden.

Man lernt neue Charaktere kennen, aber auch alte. Da die Zeit nicht so lang war zwischen dem ersten und dem zweiten Teil, hat sich auch nicht viel verändert. Es gab viele Situationen, bei denen ich mir unsicher war, ob die Geschichte dieses Drama noch gebraucht hat, da bei einem finalen Kampf natürlich auch viele Menschen getötet werden. Dies war auch hier der Fall, wobei die Autorin auch kein Herz unberührt ließ.

Dies war beispielsweise eine große Veränderung zum ersten Teil. Denn hier konnte mich Bianca Iosivoni mich berühren, auch wenn die Action wieder im größten Teil des Buches vorhanden war und man kaum Zeit hatte zur Ruhe zu kommen. Aber das ist natürlich auch positiv, denn so möchte man das Buch nicht mehr zur Seite legen, da auf jeder neuen Seite etwas spannendes passiert.

Das Ende fand ich ganz okay, wobei ich fand, dass man sich auch eine bessere Lösung hätte ausdenken können. Noch ein kleiner Kritikpunkt, welcher besonders zum Ende hin an Gestallt annahm war, dass es wenig Erklärungen gab. Beispielsweise gab es ein paar Situationen, in denen sich Rayne etwas besonders verhalten hat, jedoch gab es keine richtige Erklärung warum dies so war. Das war aber zum Glück nur minimal der Fall.

Fazit: Mir hat der zweite Teil der Reihe definitiv besser gefallen, als den ersten Teil. Hier waren sehr viel Action, Spannung und vor allem Liebe vorhanden, was mich immer wieder dazu getrieben hat weiter lesen zu wollen. Von mir hat das Buch 4 von 5 Sternen bekommen.