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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.07.2018

Überraschend anders!!!

Murphy
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Meinung:

Überraschend anders! So empfand ich das Buch „Murphy“ von Nicole Gozdek, Lebende Sprichwörter und ihre ganz eigenen Gaben lernt der Leser in „Murphy“ kennen. Der Hauptprotagonist ist „Murphy ...

Meinung:

Überraschend anders! So empfand ich das Buch „Murphy“ von Nicole Gozdek, Lebende Sprichwörter und ihre ganz eigenen Gaben lernt der Leser in „Murphy“ kennen. Der Hauptprotagonist ist „Murphy -Alles, was schiefgehen kann wird auch schiefgehen“ leider wurde ich am Anfang nicht so wirklich warm mit diesem Protagonisten Murphy; erst ab ungefähr der Mitte konnte er mein Herz erweichen. Ganz anders Archie- Rache ist süß. Er war von Anfang an einer meiner Favoriten. Aber wer kann mir das schon übel nehmen ;) Und Friedrich den muss man einfach mögen. Und da sind dann auch noch Lachen und Schlaf. Ja, Nicole hat sehr detailverliebt wunderschöne Lebende Sprichwörter geschaffen. Alle mit ihrem ganz eigenen außergewöhnlichen Charakter und Charme.

Das Personenregister sehe ich als notwendig, um den Überblick behalten zu können, denn viele Lebende Sprichwörter kreuzen Murphys Wege im Laufe der Geschichte. (Im eBook findet Ihr dieses ganz hinten)

Die vielen Beschreibungen am Anfang, die waren etwas viel, aber die Geschichte nahm richtig Fahrtauf und gefiel mir gut.

Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten. Es war mein erstes Buch von Nicole und definitiv nicht mein letztes von ihr, das ich lesen werde.

Fazit:

Wer bereit ist, sich auf etwas komplett Neues einzulassen, wird „Murphy“ sehr mögen. Die Geschichte ist mal überraschend anders.

Veröffentlicht am 15.07.2018

Ergreifend...

Entführt
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Meinung:

„Entführt bis du mich liebst“ war für mich mal etwas ganz Neues. Bisher habe ich immer einen Bogen um Entführungsbücher und dergleichen gemacht (außer Mary Higgins Clark Bücher) . Dennoch war ...

Meinung:

„Entführt bis du mich liebst“ war für mich mal etwas ganz Neues. Bisher habe ich immer einen Bogen um Entführungsbücher und dergleichen gemacht (außer Mary Higgins Clark Bücher) . Dennoch war ich von diesem Buch positiv überrascht – auch wenn mir das Ende nicht gefiel.

Wer im ersten Moment gedacht hat es handelt sich um eine nur durch und durch schnulzige Liebesgeschichte wird enttäuscht sein, denn das ist sie ganz und gar nicht. Es gibt mehr als eine Szene in der das Herz aus Angst und Verzweiflung bubbert.

Zum Anfang hin war mir Louisa nicht so sympathisch, sie war mir zu kindisch aber ab dem Zeitpunkt ihrer Entführung hat sie mein Herz erweicht.

Louisa wird von Brendan entführt und von dann an Beschreibt Mila Olsen Intensiv und mitfühlend

Lousia´s Gefühlswelt während ihrer Entführung. Ihre Gedankengänge und ihre Inneren Konflikte sind äußerst spannend und realistisch.

Brendan ist traumatisiert und hat sich fest vorgenommen, dass Louisa ihn lieben muss. Er setzt alles daran, dass dies geschieht. Auch hier beschreibt Mila sehr realistisch Brendans Vergangenheit und die Ursachen, die zu all dem geführt haben, nämlich zu dem Menschen den er jetzt darstellt. Ein Mensch der Schlimmes erlebt hat auf der zwanghaften Suche nach einem einzigen Mensch, der ihm Liebe und Zuneigung vermittelt.

Nach meiner Meinung beschreibt Mila Olsen das Stockholm-Syndrom. Zumindest kann ich es mir nicht anders erklären wie so langsam jede Grenze zu verschwinden droht. Das Ende ist, wie gesagt, leider nicht nach meinen Geschmack.

Der Schreibstil ist überzeugend und liess die beschriebenen Szenen bildgewaltig in meinem Kopf aufsteigen. Ein oder zwei Handlungen machten mich stutzig.

Was ich aber auch toll fand ist das sie Thematisiert wie Brendan zu all den Informationen über Louisa gelangt ist. Louisa ist 16 und dennoch scheint ihr die Gefahr nie bewusst gewesen zu sein. Und so geht es vielen! Eine frühe Aufklärung sollte an jeder Schule betrieben werden. Es zeigt, dass wir einfach zu viele Informationen über uns selbst im Internet preisgeben. Und dass besonders Kinder unter 18 viel zu leichtgläubig Foto´s und co. ins Netz stellen.

Fazit:

Mila fährt mit dem Leser geschickt Achterbahn. Es ist schwer – Gut und Böse noch auseinanderhalten zu können im Laufe der Geschichte. Das Ende war leider nicht nach meinem Geschmack.

Veröffentlicht am 15.07.2018

lustvolle Kurzgeschichte...

WinterLust | Erotische Geschichten
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Meinung :

Diese Rezension bezieht sich auf alle Geschichten – eine Einzelrezension pro Geschichte sehe ich nicht vor.

Das Cover hat mich mit dazu angeregt, mich auf dieses Leseexemplar zu bewerben. Es ...

Meinung :

Diese Rezension bezieht sich auf alle Geschichten – eine Einzelrezension pro Geschichte sehe ich nicht vor.

Das Cover hat mich mit dazu angeregt, mich auf dieses Leseexemplar zu bewerben. Es passt wunderbar zum Inhalt und transportiert eine sinnliche Stimmung. Man stellt sich unweigerlich vor man liege vor einen knisternden Kamin während draußen ein Schneetreiben herrscht.

Amy Walkers „WinterLust“ empfand ich als äußerst prickelnd. In ihrem Buch „WinterLust“ befinden sich 5 erotische Kurzgeschichten, und diese eignen sich hervorragend um aus dem Alltag zu entfliehen.

Folgende Geschichten befinden sich im Buch „WinterLust“

Der Skilehrer

Vierundzwanzigmal Lust

Mach´s mir, Santa!

Zuckersüße Begierde

Alpenglühen

In jeder Kurzgeschichte geht es heiß her. Hauptsächlich ist das Augenmerk auf heißen Sex ausgerichtet. Wer also reine Liebesgeschichten mit erotischen Ansätzen sucht ist hier gänzlich falsch. Wer stattdessen heiße Abenteuer sucht wird hier vollkommen bedient.

Zwei Geschichten hintereinander waren im Ansatz ähnlich aber ansonsten waren alle anders als die vorangegangene. Es dürfte also für jeden Geschmack etwas dabei sein. Als kleines Manko ist anzumerken, dass die Autorin häufig „stechend blaue Augen" verwendete- aber mir gefiel es. Ansonsten sind die Geschichten stimmig und sehr anregend. Mir gefiel besonders „Zuckersüße Begierde“ und „Alpenglühen“!

Amy Walker gelingt es, den Leser in eine heiße, erotische Atmosphäre zu ziehen. Ihr Schreibstil ist äußerst detailverliebt und flüssig. Sie hebt die „Lust“ ihrer Protagonisten gekonnt hervor. Kopfkino ist vorprogrammiert!

Fazit:

„WinterLust“ enthält anregende und lustvolle Kurzgeschichte, herrlich für die kalten Wintertage aber auch um mal eben aus dem Alltag zu entfliehen.

Veröffentlicht am 15.07.2018

Ein gelungener Auftakt von „Die Bücherwelt-Saga“!

Die Bücherwelt-Saga - Verliebt
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Meinung:

Stefanie Straßburgers „Die Bücherwelt-Saga“ ist ein toller Auftakt dieser Reihe. Das Cover passt wunderbar zum Inhalt und verlockt zum Lesen der Geschichte.

Die Hauptprotagonistin ist Mathilda ...


Meinung:

Stefanie Straßburgers „Die Bücherwelt-Saga“ ist ein toller Auftakt dieser Reihe. Das Cover passt wunderbar zum Inhalt und verlockt zum Lesen der Geschichte.

Die Hauptprotagonistin ist Mathilda Hummel kurz Tilda. Sie ist herrlich naiv, und wenn es um ihre Gefühle geht zu allem bereit. Dennoch hat sie Mitgefühl für die Menschen und Wesen ihrer Umgebung. Leider weiß sie nicht so recht wie sie dieses „Mitgefühl“ selbst einordnen kann. Es ist ganz offensichtlich, dass der Erhalt ihres Lebensbuchs ihr komplettes vorheriges Leben über den Haufen wirft. Es gelingt ihr kaum noch ihre Gefühle zu ordnen und sich durchzusetzen. Und es wird auch nicht besser als Titus ihr die Welt der Bücherwesen offenbart.

Das Grundkonzept von Stefanie Straßburg ist neu und entführt ihre Leser in eine komplexe Bücherwelt inkl. Zeitreisen. Am Anfang wurde ich mit recht vielen Informationen rund um die Bücherwelt konfrontiert. Ich konnte mich aber relativ schnell zurechtfinden und bin in „Die Bücherwelt-Saga“ vollkommen eingetaucht.

Mich hat „Die Bücherwelt-Saga“ auf jeden Fall sehr neugierig auf den weiteren Verlauf der Reihe gemacht. Für den nächsten Band würde ich mir noch höhere Nervenkitzel, Dramatik und bedrohlichere Situationen wünschen. Es ist in diesem Band noch relativ ruhig zugegangen. Auch eine tiefergehende Gefühlsebene würde ich mir wünschen, aber ich bin zuversichtlich, dass der nächste Band meinen Erwartungen standhalten wird.

Der Schreibstil der Autorin konnte mich dennoch bis zum Schluss fesseln. Und gerade dieser Schluss überraschte mich noch einmal und lässt mich zu dieser Überzeugung kommen.

Hervorzuheben ist auch, dass die Autorin zu Anfang auf eine Musikliste hinweist, die den Lesefluss nach Belieben untermalen kann, wenn man es wünscht, mit Titeln die innerhalb des Buches erwähnt werden.

Fazit :

Ein gelungener Auftakt von „Die Bücherwelt-Saga“, welche sehr vielversprechend zu sein scheint.


Veröffentlicht am 15.07.2018

Blutig, finster und magisch!

Königszorn
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Meinung:

Königszorn (Das Hohelied der Magier 1) von Mandy Gleeson spielt in Elyrien.

Von Anfang an geht es dort aufregend zu. Die Handlungen sind rasant und spannend.

Die Handlungsstränge sind dadurch ...

Meinung:

Königszorn (Das Hohelied der Magier 1) von Mandy Gleeson spielt in Elyrien.

Von Anfang an geht es dort aufregend zu. Die Handlungen sind rasant und spannend.

Die Handlungsstränge sind dadurch nicht vorhersehbar. Hin und wieder störten mich persönlich allerdings die Zeitsprünge, die inmitten von Handlungen stattfanden und mich hin und wieder irritiert haben. Was mir aber besonderes gefiel war, dass das Augenmerk nicht auf ein tiefgründiges verstricktes Liebesdrama ausgelegt ist, sondern dass das reine Geschehen der Mittelpunkt des Buches war. Eine Karte zum Anfang hin hätte für mich einen hohen Stellenwert gehabt, da so viele Städte eine Rolle spielen.

Die Charaktere hingegen sind sehr schön ausgearbeitet.

Die Namen aber bereiteten mir Schwierigkeiten. Einige waren vorstellbar - andere wiederum waren kaum auszusprechen. Königszorn wird aus der Sicht von Astor, Merane, Nyl-Arbanjo, Sayde von Siebenlilien, Ssirahc, und Chai erzählt, was spätestens in der Mitte des Buches einen Sinn für den Leser ergibt. Jeder der Hauptcharaktere ist bis ins kleinste Detail durchdacht. Jeder von ihnen ist etwas ganz Besonderes, und keiner gleicht dem anderen.

Sayde hat mir von allen am besten gefallen, aber auch die anderen haben ihren ganz eigenen Charme.

Der Schreibstil ist an die alte Zeit angelehnt und überträgt die finstere Stimmung des Krieges und des Hasses, so dass dieser fast schon greifbar wird. Ja, mich verfolgte beim Lesen durchgehend ein zarter Nervenkitzel. Das Buch wird wegen seiner blutigen, düstereren sowie rauen Atmosphäre nicht jedermanns Geschmack treffen. Mir gefiel die Abwechselung!

Das Ende verspricht, dass der nächste Band sicher genauso abenteuerlich weitergehen wird.. Ich bin aber überzeugt, dass die Autorin sich im weiteren Band mit der jetzigen Handlung und weiteren Geschehnissen noch steigern kann und wird.

Fazit:

Ein toller Auftakt der Reihe, die dem Leser den Atem raubt. Blutig, finster und magisch!