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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.07.2018

Einfach genial!

Muss es denn gleich für immer sein?
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In ihrem neuen Roman "Muss es denn gleich für immer sein?" entführt uns die bekannte Autorin Sophie Kinsella wieder nach London. Ich bin ja ein großer Fan ihrer Bücher und habe mich schon riesig auf ihr ...

In ihrem neuen Roman "Muss es denn gleich für immer sein?" entführt uns die bekannte Autorin Sophie Kinsella wieder nach London. Ich bin ja ein großer Fan ihrer Bücher und habe mich schon riesig auf ihr neuestes Werk gefreut. Und wieder einmal wurde ich nicht enttäuscht.

Der Inhalt: Sylvie und Dan sind ein glückliches Paar. Sie leben zehn Jahren zusammen, führen eine glückliche Ehe, haben ein Zwillingspärchen, das sie ganz schön auf Trapp hält und ein tolles Zuhause. Doch dann steht der jährliche Check-up-Termin an. Und nach diesem ist nichts mehr so wie vorher. Prognostiziert ihnen doch ihr Hausarzt hocherfreut: Beide sind kerngesund und können sich noch auf 68 gemeinsame Jahre freuen. Freuen? Die beiden überfällt die Panik. Das ist ja eine Ewigkeit, wie soll man das überstehen? Und so fassen die beiden einen Entschluss: Wir überraschen uns gegenseitig im Alltag. Doch wie funktioniert das?

Wieder einmal hat mich die Autorin total begeistert. Mit ihrem spritzigen Schreibstil hat sich mich wieder in ihren Bann gezogen und ich habe das Gefühl, die Geschichte live miterlebt zu haben. Ich habe jetzt noch ein Grinsen im Gesicht, wenn ich mir die verdutzten Gesichter von Sylvie und Dan vorstelle, als ihnen der Arzt die frohe Botschaft überbracht hat. Und auf was für Ideen die beiden gekommen sind, einfach genial! Wenn man sich das nur bildlich vorstellt, kommen einem die Lachtränen (z. B. ein Jahrzehnt nur italienisch sprechen) Oder einfach öfter spontan sein - aber wie soll das im Alltag funktionieren? Mehr wird aber nicht verraten. Außerdem regt die Geschichte aber auch zum Nachdenken an und das fand ich klasse! Die Charaktere sind ja wirklich herrlich beschrieben. Eine herzerwärmende Geschichte, die ihre Protagonisten vor eine große Herausforderung stellt.

Für mich ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch für unterhaltsame Lesestunden. Eine witzige Lektüre, die ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Das Cover ist ja auch ein echter Hingucker. Gerne vergebe ich 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin

Veröffentlicht am 19.07.2018

Die perfekte Sommerlektüre

Naschkatze
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"Naschkatze" ist nun bereits der zweite Band der Lizzie-Nichols-Reihe. Die Autorin Meg Cabat entführt uns nach New York. Obwohl ich wieder mal Quereinsteiger bin, habe ich mich sofort wohlgefühlt.

Der ...

"Naschkatze" ist nun bereits der zweite Band der Lizzie-Nichols-Reihe. Die Autorin Meg Cabat entführt uns nach New York. Obwohl ich wieder mal Quereinsteiger bin, habe ich mich sofort wohlgefühlt.

Der Inhalt: Nun ist Lizzie Nichols in New York angekommen und überglücklich. Luke, ihr Angebeteter liebt sie so sehr, dass er mit ihr zusammenziehen will. Doch Lizzie wäre nicht Lizzie, denn sie hat halt ein loses Mundwerk, das ihr wieder mal in die Quere kommt. Denn als sie das Wort "Heirat" in den Mund nimmt, ist Luke nicht besonders erfreut. Und auch in der Anwaltskanzlei, in der sie einen Job gefunden hat, tritt sie von einem Fettnäpfchen ins nächste. Lizzie setzt nun alles daran, Luke zurückzugewinnen und ihren Traum zu verwirklichen. Sie träumt von einem eigenen Brautmodenladen und natürlich ihrer Hochzeit .....

Mit ihrer herzerfrischenden Schreibweise hat mich die Autorin auch dieses Mal begeistert. Selbstverständlich werde ich den ersten Band der Reihe auch noch lesen, ich will doch wissen wie die Geschichte mit Lizzie begann. Lizzie ist eine äußerst sympathische Protagonisten, die mich des öfteren zum Schmunzeln gebracht. Begeistert hat mich ihre Nähleidenschaft und was sie alles aus alten Kleidern zaubern kann, einfach genial. Ich würde ihr gerne mal über die Schulter schauen. Und dann ist da Luke, den Lizzie als ihren Zukünftigen auserkoren hat, doch ob das alles so klappt? Aber Lizzie wäre nicht Lizzie, wenn sie nicht aus jeder Situation das beste machen würde. Einfach klasse! Auch kann ich mir durch die tollen Beschreibungen auch ein herrlichliches Bild von New York machen. Und der Blick aus Lukes Wohnung auf den Big Apple muss einfach gigantisch sein. Ich habe mich pudelwohl gefühlt.

Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch für unterhaltsame Lesestunden. Man kann mit dieser Lektüre so wunderschön träumen.
Auch das Cover ist ein echter Hingucker und versprüht regelrecht ein Sommer-Sonne-Feeling. Gerne vergebe ich 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

Veröffentlicht am 18.07.2018

Eine packende und berührende Geschichte

Die Charité: Hoffnung und Schicksal
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"Die Charité" ist für mich das erste Buch, das ich aus der Feder der Autorin Ulrike Schweikert gelesen habe. Sie entführt uns in die Anfangsjahre der Berliner Charité und hier bekommen wir einen unglaublichen ...

"Die Charité" ist für mich das erste Buch, das ich aus der Feder der Autorin Ulrike Schweikert gelesen habe. Sie entführt uns in die Anfangsjahre der Berliner Charité und hier bekommen wir einen unglaublichen Einblick in die Welt der Ärzte. Protagonist ihrer Geschichte ist Professor Dr. Dieffenbach, der ein berühmter Arzt war, erst an der Charité und dann als Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik in der Ziegeleistraße, die er bis zu seinem frühen Tod im November 1847 leitete. Auch sind viele, in der Geschichte vorkommenden Ärzte in einer Chronik übermittelt. Einige der Mitwirkenden sind jedoch auch der Fantasie der Autorin entsprungen.

Der Inhalt: Berlin 1831. Die Angst geht seit Wochen um, die Cholera könnte Deutschland erreichen. Und dann stirbt auf einem Spreekahn unter qualvollen Schmerzen ein Schiffer. Professor Dieffenbach und seine Kollegen versuchen fieberhaft, den Überträger und Heilmittel gegen die Krankheit auszumachen. Es beginnt jedoch ein Wettlauf mit der Zeit. Auch spielen in dieser Geschichte drei Frauen eine große Rolle, und zwar sind dies die Gräfin Ludovica. Sie ist gefangen in ihrer Ehe mit einem Hypochonder. Sie findet Mut und Kraft in Gesprächen mit Professor Dieffenbach. Dann spielt die Hebamme Martha, die im Totenhaus der Charité arbeitet, um ihrem Sohn ein besseres Leben zu ermöglichen, eine wichtige Rolle in der spannenden Geschichte. Und dann ist da noch die junge Pflegerin Elisabeth, die die Liebe zur Medizin entdeckt und dann auch noch - verbotenerweise - zu einem jungen Arzt.

Einfach gigantisch! Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, so gefesselt hat mich die Welt rund um die Charité. Man bekommt einen atemberaubenden Einblick in das Leben des 19. Jahrhunderts. Sieht den Überlebenskampf des einfachen Volkes. Das Elend und die Not und die Verzweiflung. Und dann bricht auch noch diese Seuche aus, einfach unvorstellbar. Und wie die Mediziner gekämpft haben und geforscht, um manchen Krankheiten auf den Grund zu gehen. Die Autorin hat einen spitzenmäßigen Schreibstil. Ich kann mir die Operationen, bei denen die Studenten beiwohnten, so bildlich vorstellen und habe jetzt noch ein Gänsehautfeeling. Wenn man sich vorstellt, dass es bis zum Jahr 1847 keine Narkosse gab, einfach gruselig. Welche Schmerzen haben die Menschen ausgehalten und wie viele habe ihre Operation nicht überlebt. Dann ist da Elisabeth, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Sie hat ihre Berufung in der Pflege der Kranken gefunden und hat dafür viel in Kauf genommen. Wie schwer mußte die junge Frau damals arbeiten. Und dann hat auch noch die Liebe einzug gehalten, doch die war verboten. Ich habe gehofft, dass es das Schicksal mit Elisabeth gut meint. Und dann ist da der unermüdliche Professor Dieffenbach, der am Krankenhaus gearbeitet hat, seine Privatpatienten versorgt hat und nebenbei noch Bücher geschrieben hat. Ich fand es wirklich hochinteressant, dass auch die Krankenpflegeschule in dieser Zeit ihren Anfang genommen hat. Eine gefühlvolle, spannende Geschichte, die unter die Haut geht.

Für mich ist dieses außergewöhnliche Lektüre ein Lesehighlight der Extraklasse. Alle Achtung! Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne.

Veröffentlicht am 18.07.2018

Eine perfekte Wohlfühllektüre

Rosenwein und Apfeltarte
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"Rosenwein und Apfeltarte" ist der erste Roman, den ich von der Autorin Yvonne Jarré gelesen habe. Und ich war und bin total begeistert. In ihrer zu Herzen gehenden Geschichte entführt sie uns nach Frankreich. ...

"Rosenwein und Apfeltarte" ist der erste Roman, den ich von der Autorin Yvonne Jarré gelesen habe. Und ich war und bin total begeistert. In ihrer zu Herzen gehenden Geschichte entführt sie uns nach Frankreich. Und hier dürfen wir einige Traumtage im Languedoc verbringen. Wir lernen wunderbare Menschen und ihre Geschichte kennen.

Die 37jährige Alexandra ist seit einem Jahr Witwe. Sie hat ihr Leben fest im Griff, ebenso ihre Gefühle. Zum ersten Mal fährt sie mit ihren Kindern allein in Urlaub. Doch auch das traumhafte Ferienhaus kann an ihrer Stimmung nichts ändern. Durch Zufall verschlägt es den Biker Nick mit seinen Kindern in ihren Garten. Alexandra ist überhaupt nicht begeistert. Doch Nick entpuppt sich als ein alter Schulfreund und schön langsam bröckelt Alexandras Fassade. Sie genießt die Grillpartys und ihre Motorradausflüge mit Nick. Alexandra gewinnt etwas von ihrer früheren Leichtigkeit zurück. Doch dieses Gefühl hält nicht lange, des eines morgens sind die Kinder verschwunden und Alexandra gibt Nick die Schuld ......

Eine wunderbare gefühlvolle Geschichte, die einem zu Herzen geht. Den Schreibstil der Autorin fand ich einfach klasse. Wenn ich die Augen schließe, habe ich das Gefühl in Südfrankreich zu sein. Das Ferienhaus ist ja ein absoluter Traum. Auch sind alle Charaktere so bildlich beschrieben, so daß ich mir jeden einzelnen wunderbar vorstellen kann. Allen voran Alexandra. Mutig von ihr mit den Kindern nach Südfrankreich zu fahren. Sie lebt strickt nach ihren Regeln und hat sich einen wahren Schutzpanzer um sich aufgebaut. Sie hat vergessen selbst zu leben. Gerne hätte ich sie mal in den Arm genommen. Wie habe ich mich gefreut, als es Nick gelungen ist, diesen Schutzwall etwas zum Einsturz zu bringen. Man hat förmlich gespürt, wie Alex aufgetaut ist. Sicher hat sie einen schweren Schicksalschlag erlitten, da hilft auch nicht das Sprichwort: Die Zeit heilt Wunden. Es gelingt ihr vielleicht irgendwann mit dem Schmerz leichter umzugehen. Schön war es aber die Kinder zu beobachten. Sie haben ihre Ferien in Südfrankreich wirklich genossen. Und dann war dieses Knistern zwischen Nick und Alex zu spüren. Doch ist Alex bereit, sich einer neuen Herausforderung zu stellen?

Ein absolutes Sommer-Sonne-Gute-Laune-Buch, das mir unterhaltsame und vergnügliche Lesestunden beschert hat. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert. Und dann gibt es ja im Anhang noch so wunderbare Rezepte, die zum Nachkochen einladen. Das Cover ist ein echter Hingucker. Man bekommt sofort Lust auf Apfeltarte. Dazu passt diese Lektüre, für die ich gerne 5 Sterne vergebe, einfach perfekt.

Veröffentlicht am 16.07.2018

Ein berührender Roman

Mein schlimmster schönster Sommer
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"Mein schlimmster schönster Sommer" ist nun das zweite Buch, das ich von der Autorin Stefanie Gregg gelesen habe und auch mit dieser Geschichte hat mich die Autorin bis tief in die Seele berührt und mich ...

"Mein schlimmster schönster Sommer" ist nun das zweite Buch, das ich von der Autorin Stefanie Gregg gelesen habe und auch mit dieser Geschichte hat mich die Autorin bis tief in die Seele berührt und mich nachdenklich zurückgelassen.

Der Inhalt: Isabel ist eine Karrierefrau. Mit ihrem Freund lebt sie in einer schicken Wohnung. Beide gehen in ihren Berufen auf. Doch von heute auf Morgen ist für Isabel alles anders. Als sie mit einer niederschmetternden Diagnose aus dem Krankenhaus entlassen wird, ist nichts mehr wie es war. Zum ersten Mal ist Isabell spontan. Sie kauft sich einen alten VW-Bus und führt los. Eigentlich wollte sie in die Provence, doch das Schicksal hat etwas anders mit ihr vor. Eine außergewöhnliche Reise beginnt, auf der Isabel die unterschiedlichsten Menschen trifft und auch Dinge tut, die so wahrscheinlich in ihrem "normalen" Leben nicht gemacht hätte. Sie lässt ihr altes Leben los und fängt ein neues an und vor allem findet sie die Liebe ....

Noch jetzt, nach Beendigung des Buches, habe ich Tränen in den Augen. Wieder einmal hat es die Autorin mit ihrem ganz besonderen Schreibstil geschafft, mich von Anfang an in die Geschichte eintauchen zu lassen. Ich habe das Gefühl, die Reise gemeinsam mit Isabel unternommen zu haben. Endlich mal verrückte Dinge tun, ohne sich groß den Kopf darüber zu zerbrechen. Isabel ist ein wunderbarer Mensch, den ich sofort ins Herz geschlossen hab. Ich habe mit ihr gelitten, gehofft und gebangt. Ich habe mich auch gefreut, dass ich ein Teil ihres neuen Lebens sein durfte. Isabels Geschichte hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Man ist viel zu festgefahren in seinen täglichen Strukturen, vielleicht sollte man sich des öfteren eine Auszeit gönnen und das Leben einfach genießen. Denn oft sind es doch oft die kleinen Dinge im Leben, die uns glücklich machen. Dafür hat uns Isabel das beste Beispiel gegeben. Die Geschichte ist für mich hochemotional. Es gab Gelegenheiten zum Träumen, zum Lachen, aber auch zum Weinen. Jedesfalls sollte man die Hoffnung nie aufgeben und an seinen Träumen und Wünschen festhalten.

Eine außergewöhnliche und berührende Geschichte, die mich total begeistert hat. Diese Traumlektüre hat mir wunderbare Lesestunden beschert und mich auch zum Nachdenken gebracht. Das Cover gefällt mir auch sehr gut - es verbreitet ein ganz besonderes Gefühl. Gerne vergebe ich für diese herausragende Lektüre 5 Sterne und freue mich schon auf das nächste Buch von Stefanie Greg.