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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2018

Eine sehr ruhige, vorhersehbare Geschichte

Helle Tage, helle Nächte
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Anna bekommt eine niederschmetternde Diagnose und schickt ihre Nichte Frederike nach Lappland um eine Lebenslüge aufzudecken. Denn Anna hat noch etwas gut zu machen. So macht sich die Nichte auf den Weg, ...

Anna bekommt eine niederschmetternde Diagnose und schickt ihre Nichte Frederike nach Lappland um eine Lebenslüge aufzudecken. Denn Anna hat noch etwas gut zu machen. So macht sich die Nichte auf den Weg, nicht nur auf die Suche nach dem geheimnisvollen Mann, sondern auch auf in ihre Zukunft.

Dieses Buch klang schön und der Wechsel von Anna zu Frederike hat mir meistens ganz gut gefallen. An manchen Stellen hätte ich gerne noch mehr erfahren, da war es zeitweise zu oberflächlich. Die ganze Geschichte bleibt sehr ruhig und ohne große, spannende Handlungen und es war leider sehr schnell vorhersehbar worauf das ganze hinaus läuft. Doch die Beschreibungen Lapplands und die Samen haben mir sehr gefallen. Eine wirklich interessante und faszinierende Welt. Ansonsten gab es wenig Überraschungen und wirklich viel hat mir diese Geschichte nicht gegeben. Für ein paar schöne, gemütliche Stunden ist sie aber perfekt geeignet.

Man sollte hier nicht zu viel erwarten. Es gibt zwar einige emotionale Momente, im Großen und Ganzen ist aber viel vorhersehbar. Wer Spannung sucht, ist hier fehl am Platz.

Veröffentlicht am 25.07.2018

Grandiose Idee, Umsetzung eher schlicht

So klingt dein Herz
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Ein neues Buch von Cecelia Ahern.
Mal bin ich restlos begeistert, mal eher nicht so. Dieses Buch gehört eher zur zweiten Kategorie, obwohl mich die Idee begeistert hat. Laura oder auch Lyrebird genannt, ...

Ein neues Buch von Cecelia Ahern.
Mal bin ich restlos begeistert, mal eher nicht so. Dieses Buch gehört eher zur zweiten Kategorie, obwohl mich die Idee begeistert hat. Laura oder auch Lyrebird genannt, lebt alleine und zurückgezogen in einer Hütte am Waldrand in den Bergen. Sie kann Geräusche und Stimmen haargenau imitieren, daher auch der Name Lyrebird, was auch der englische Originaltitel ist. Der Titel passt auch besser zur Geschichte. Aber ist ja oft so mit deutschen Titeln.
Zur Geschichte selbst, möchte ich nicht viel sagen, da ja der Klappentext schon viel verrät. Laura, die Protagonistin, war mir gleich sympathisch. Solomon war nicht immer ehrlich und hat sich etwas versteckt & Bo und ihre direkte Art mit der sie jeden über den Haufen „rennt“, haben mir nicht so gefallen. Aber Bo verändert sich im Laufe der Geschichte und wird offener für die Gefühle ihrer Mitmenschen.
Die Handlung an sich ist nicht sehr spektakulär und teilweise wirklich vorhersehbar, was dem ganzen die Intensität nimmt. Auch der Wechsel zwischen Bo, Laura und Solomon war mir manchmal zu abrupt, wobei man so schon tiefe Einblicke erhält.

Ein interessantes Buch, dem aber das gewisse Etwas fehlt. Die Idee mit dem Lyrebird ist aber grandios, nur an der Umsetzung hapert es meiner Ansicht nach etwas.

Veröffentlicht am 18.07.2018

Gemütlich und nicht zu anspruchsvoll

Der kleine Brautladen am Strand
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Poppy backt Hochzeitstorten und zwar in ihrer Wohnung, die direkt über einem Brautladen in Cornwall liegt. Perfekt also. Doch dann springt die Hochzeitsplanerin ihrer besten Freundin ab und Poppy muss ...

Poppy backt Hochzeitstorten und zwar in ihrer Wohnung, die direkt über einem Brautladen in Cornwall liegt. Perfekt also. Doch dann springt die Hochzeitsplanerin ihrer besten Freundin ab und Poppy muss einspringen. Leider läuft nicht alles nach Plan.


Das Buch ist an sich recht gut geschrieben, es lässt sich schnell und fließend lesen. Die Liebesgeschichte ist doch etwas vorhersehbar und hat mich jetzt nicht umgehauen, aber schön war sie dennoch. Poppy ist mir für ihr Alter etwas zu naiv und unstetig und manchmal habe ich mich wirklich gefragt, warum sie jetzt so auf der Leitung steht. Doch es gab einige schöne Wohlfühlszenen und ich musste häufiger schmunzeln, wenn eben nicht alles nach Plan läuft. Und die Tierszenen fand ich besonders lustig. Der Fokus lag auch nicht nur auf der Liebesgeschichte, sondern eher auf den Hochzeitsplanungen und diversen Brautpaaren und ihren Geschichten.

Eine schöne Geschichte, die nicht sehr überrascht, aber dennoch schön zu lesen ist.

Veröffentlicht am 18.07.2018

Gutes Jugendbuch

Children of Blood and Bone
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Zélie lebt in Orisha. Früher eine Welt voller Magie, heute werden die magischen Bewohner unterdrückt und gedemütigt. Doch dann hat sie die Chance die Magie wieder nach Orisha zurück zu holen.

Ich bin ...

Zélie lebt in Orisha. Früher eine Welt voller Magie, heute werden die magischen Bewohner unterdrückt und gedemütigt. Doch dann hat sie die Chance die Magie wieder nach Orisha zurück zu holen.

Ich bin vorbehaltlos an dieses Buch heran gegangen und habe mich nicht vom Hype beeinflussen lassen. Für mich war es anfangs schwierig in die Geschichte zu kommen. Der Überblick über die verschiedenen Clans ist mehr erst nach und nach gelungen und ich war erst einmal verwirrt, da man mitten drin startet und mir persönlich ein wenig Vorwissen lieber gewesen wäre. Zudem kam mir am Anfang die Übersetzung ein wenig holprig vor, das hat sich aber gebessert oder ich habe mich einfach daran gewöhnt. Erzählt wird die Geschichte im Wechsel von Zélie, eine Maji, und den beiden Königskinder Amari und Inan. So konnte man das ganze aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Der Wechsel ist Kapitelweise und ist so gut nachvollziehbar. Was mich etwas gestört hat, war die Liebesgeschichte. Hier ging es mir zu schnell.
An sich erinnert diese Geschichte an schon so viele bekannte Geschichten, unterdrückte Menschen, ein Herrscher, der jegliche Magie zerstören will und meistens ein junges Mädchen, das den Kampf dagegen aufnimmt. Die Grundstory hier bleibt auch so, doch mit vielen kleinen Aspekten hat mich dieses Buch noch gepackt und das Finale war atemberaubend. Die Autorin hat hier eine fantastische Welt erschaffen und ich freue mich auf den nächsten Teil.
Jedoch hoffe ich, dass dort etwas weniger gewaltbereit gekämpft wird. Es gab meiner Meinung nach einige Szenen, die zu brutal für ein Jugendbuch sind.


Ein gutes Jugendbuch mit Stärken und Schwächen.

Veröffentlicht am 07.07.2018

Gelungener Abschluss mit kleineren Schwächen

Ewiglich die Liebe
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Nikki ist eine Ewigliche, denn Cole hat sie überlistet. Er glaubt immer noch sie ist seine Persephone, die zukünftige Herrscherin der Unterwelt. Doch Nikki und Jack geben nicht so einfach auf.

Dieser ...

Nikki ist eine Ewigliche, denn Cole hat sie überlistet. Er glaubt immer noch sie ist seine Persephone, die zukünftige Herrscherin der Unterwelt. Doch Nikki und Jack geben nicht so einfach auf.

Dieser Abschlussband spielt wieder in der Menschwelt, jedenfalls am Anfang. Cole hat Nikki überlistet, doch seine Verwandlung hat mich positiv überrascht und ich habe ihn immer mehr ins Herz geschlossen. Nikki und Jack natürlich auch, doch hier war Cole eine meiner Lieblingsfiguren. Die Geschichte ist bis zum Schluss spannend und es gibt so manche überraschende Wendung, was natürlich Leben hinein bringt. Mich hat auch dieser Band wieder gefesselt, wenn auch nicht so sehr wie der Auftakt. Doch die Suche nach der Zerstörung des Ewigseits, die Einblicke in Coles Vergangenheit und auch die Beschreibungen des Ewigseits haben mir super gefallen.

Ein gelungener Abschlussband einer tollen Reihe.