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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.07.2018

Ein toller Auftakt

Silberschwingen 1: Silberschwingen
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Thorn lebt mit ihrer Familie in London. Von einem Tag auf den nächsten ändert sich alles. Denn sie erfährt, dass sie ein Halbwesen ist. Ab diesem Tag wird sie gejagt, denn sie hätte bereits nach ihrer ...

Thorn lebt mit ihrer Familie in London. Von einem Tag auf den nächsten ändert sich alles. Denn sie erfährt, dass sie ein Halbwesen ist. Ab diesem Tag wird sie gejagt, denn sie hätte bereits nach ihrer Geburt getötet werden sollen.

Silberschwingen spielt in London, was mir als Handlungsort sehr gut gefällt. Thorn erzählt diese Geschichte in der Ich-Perspektive, nur unterbrochen von Lucien. Anfangs im Wechsel (Kapitelweise, jedoch erst mehr aus Thorn´s Sicht), dann im Kapitel, was irgendwann etwas unübersichtlich wurde. So bekommt man aber einen wirklich guten Einblick in Thorn, ihre Gedanken- und Gefühlswelt und ich mochte sie, wenn sie auch etwas naiv handelt. Sie ist intelligent, ehrgeigzig, aber auch wankelmütig und erst gegen Ende steht sie wirklich für sich ein. Die Welt der Silberschwingen hat mir gut gefallen, sie sind jedoch sehr traditionsbewusst und man erfährt nur das Grundgerüst und nicht allzu viel über das Leben. Zudem erinnert mich die Ideologie stark an Dark Elements. Die Autorin bedient sich schon bekannter Ideen und vermischt sie zu etwas eigenem. Grundsätzlich hat diese Geschichte ihren eigenen Charme, jedoch konnte ich nicht alle Handlungen der Charaktere nachvollziehen und die Gefühle sind nicht immer 100 % bei mir angekommen.

Ein kurzweiliger Fantasyroman, der noch Potenzial hat.

Veröffentlicht am 18.07.2018

Besser als Teil 1

Auf ewig mein
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Ein neues Abenteuer für Anna und Sebastiano. Die beiden müssen in achtzig Tagen um die Welt reisen und dabei noch einige Aufgaben erfüllen. Verlieren sie das Spiel, wird es ein schreckliches Ende geben.

Anfangs ...

Ein neues Abenteuer für Anna und Sebastiano. Die beiden müssen in achtzig Tagen um die Welt reisen und dabei noch einige Aufgaben erfüllen. Verlieren sie das Spiel, wird es ein schreckliches Ende geben.

Anfangs konnte mich die Geschichte wie der Vorgänger nicht so recht packen. Mir war es zu einfach geschrieben, es passierte zu wenig und Anna hat sich zwar weiter entwickelt, ist jedoch immer noch recht naiv. Dennoch hat mir dieser Teil um Längen besser gefallen als der erste Band. Diese Reise um die Welt hält viele Überraschungen bereit und mir hat es gefallen wie die Charaktere zusammen gewachsen sind. Und schön war auch, dass kein neuer Schüler aufgetaucht ist. Denn die zwei haben ja noch genug damit zu tun, Fatima und Ole anzulernen. Ich war mehr als einmal über die Geschehnisse überrascht und auch wenn ich an manchen Stellen mit Vorkommnissen gerechnet habe, hat mich die Autorin mit ihren Ideen doch so manches verblüfft. Die Geschichte hat tolle Charaktere wie Anna, Sebastiano, aber auch Barnaby, der mir sehr ans Herz gewachsen ist und dessen Handlungen und Worte mich oft erstaunen lassen.

Ein Zeitreiseabenteuer mit tollen Charakteren. Besser als der Vorgänger!

Veröffentlicht am 07.07.2018

Schönes Jugendbuch

Sternenhimmeltage
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Callie zieht seit zwölf Jahren mit ihrer Mutter quer durchs Land. Denn ihre Mutter hat sie als Kind entführt und eine Polizeikontrolle verändert ihr ganzes Leben. Da sie erst 17 ist, nimmt ihr Vater Greg ...

Callie zieht seit zwölf Jahren mit ihrer Mutter quer durchs Land. Denn ihre Mutter hat sie als Kind entführt und eine Polizeikontrolle verändert ihr ganzes Leben. Da sie erst 17 ist, nimmt ihr Vater Greg sie bei sich auf. Doch Callie fällt dieses neue Leben nicht so leicht und sie muss sich entscheiden, was sie will.

Callie erzählt ihre Geschichte in der Ich-Perspektive, was sich fließend lesen lässt und mir hat es Spaß gemacht ihr neues Leben zu begleiten. Callie ist unsicher im Umgang mit Menschen, da sie bisher hauptsächlich Kontakt mit ihrer Mutter hatte und es Situationen in ihrer Kindheit gab, die sie schnell an anderen zweifeln lässt. An sich war ihre Gefühls- und Gedankenwelt gut beschrieben, doch ich konnte mich nicht immer in sie hinein versetzen. Das wurde im Laufe des Buches aber besser und ich war manches Mal sprachlos wegen ihrer Erlebnisse. Kurze Rückblicke in ihr Leben bei ihrer Mutter geben einen besseren Überblickt warum sie so handelt und das hat mir gut gefallen. Was mich jedoch gestört hat, war das sehr präsente Thema „Sex“, wenn mir auch klar ist, warum es so im Fokus steht. Doch mir war Callie zu offen und mir hat an manchen Stellen die Tiefe gefehlt.

Alles in allem ein schönes Jugendbuch mit der Suche nach sich selbst und der Frage, was Callie denn wirklich möchte.

Veröffentlicht am 07.07.2018

Tolle Reihe - Band 3

House of Ghosts – Pension des Grauens (House of Ghosts 3)
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Nachdem Familie Bower ihre Schulden mit dem Goldschatz tilgen konnte, hat nun Mutter Bower die grandiose Idee das Haus in eine Pension umzuwandeln. Und schon vor Eröffnung ist der erste Gast im Haus. Ein ...

Nachdem Familie Bower ihre Schulden mit dem Goldschatz tilgen konnte, hat nun Mutter Bower die grandiose Idee das Haus in eine Pension umzuwandeln. Und schon vor Eröffnung ist der erste Gast im Haus. Ein Professor, der sich mit dem übernatürlich beschäftigt. Melli und Hotte versuchen ihn schnell los zu werden, denn in der Villa spukt es ja wirklich.

Der dritte Band der Reihe rund um Melli, Hotte und die Geistervilla hat mir wieder richtig gut gefallen. Die Idee mit der Pension hat schon etwas komisches, da die beiden ja genau wissen, dass es hier spukt. Auch dieser Teil lässt sich wieder schön lesen und mir gefallen auch die Zeichnungen sehr, die die Geschichte ergänzen. Allzu gruselig ist dieser Band nicht, dafür gibt es mehr als eine lustige Szene in der ich schmunzeln musste. Auch die Charaktere haben sich weiter entwickelt. An manchen Stellen läuft alles etwas zu glatt und vielleicht hätte Melli ihre Eltern eher einweihen sollen, doch ich habe es wieder sehr genossen den Geistergeschichten zu folgen.

Eine tolle Reihe. Hoffentlich war das nicht der letzte Band.

Veröffentlicht am 03.07.2018

Ganz schön

Die sieben Schwestern
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Die sieben Schwestern ist der Auftaktband einer Reihe von Lucinda Riley und nicht mein erstes Buch der Autorin. Hier in diesem ersten Band schildert Maia ihre Sicht der Dinge und macht sie nach dem Tod ...

Die sieben Schwestern ist der Auftaktband einer Reihe von Lucinda Riley und nicht mein erstes Buch der Autorin. Hier in diesem ersten Band schildert Maia ihre Sicht der Dinge und macht sie nach dem Tod ihres Adoptivvaters Pa Salt auf die Suche nach ihrer Vergangenheit.

Auch diese Geschichte hat mir gefallen, wenn auch nicht so sehr wie andere Bücher der Autorin. Die Idee mit den sieben Schwestern nach den Plejaden finde ich wunderschön. Maia, die Älteste, macht sich auf Spurensuche nach Brasilien. Sie lebt zurückgezogen auf Atlantis, hat wenig Kontakt zu anderen Menschen, außer natürlich per E-Mail – sie ist Übersetzerin. Sympathisch war sie mir dennoch und mir hat ihre Entwicklung zurück ins richtige Leben super gefallen. Natürlich ist auch diese Geschichte in Gegenwart und Vergangenheit gegliedert, was hier im Hörbuch gut gegliedert wurde, nämlich mit einem Sprecherwechsel. Die Sprünge in die Vergangenheit haben mir sogar fast besser gefallen als die Szenen der Gegenwart. Da Maia auch wieder in ihre alten Muster zurück fallen wollte.

Alles in allem eine schöne Geschichte, die jedoch viele Fragen offen lässt (aber ist ja erst der Auftakt). Ich bin schon gespannt, was man noch so alles von den anderen Schwestern erfährt.