Regt zum Nachdenken an
Die UnsterblichenMeine Meinung
Cloe Benjamin wagt sich in ihrem Roman "Die Unsterblichen" an ein Thema, mit dem wir uns alle vielleicht schonmal beschäftigt haben: Was wäre, wenn ich das Datum meines Todes bereit kennen ...
Meine Meinung
Cloe Benjamin wagt sich in ihrem Roman "Die Unsterblichen" an ein Thema, mit dem wir uns alle vielleicht schonmal beschäftigt haben: Was wäre, wenn ich das Datum meines Todes bereit kennen würde? Ihr Protagonisten gehen alle ganz unterschiedlich mit diesem Wissen um und genau das war sehr faszinierend. Das Buch bringt einen definitiv zum Nachdenken. Jede Geschichte, die erzählt wird, ist anders und meine eigene Meinung hat sich während des Lesens oft geändert. Insgesamt ist die Masse an Ereignissen, die diese Familie trifft, schon sehr unwahrscheinlich und unglaubwürdig. Man sollte sich darauf vor dem Lesen also einstellen und keine allzu realistische Geschichte erwarten.
Ein kleiner Minuspunkt ist der Schreibstil, denn die Autorin neigt zu Handlungssprüngen, die nicht immer sofort nachvollziehbar sind und zu einer manchmal doch sehr künstlichen und unnatürlichen Wortwahl. Auch mochte ich die Gliederung der Geschichte nicht so sehr, da manche Abschnitte bzw. Charakter einfach deutlich langweiliger waren als andere. Ich hatte oft das Bedürfnis, einfach weiterzublättern, besonders da viele überflüssige Informationen enthalten waren, die gar nicht gebraucht wurden. Das Thema des Buches ist aber unglaublich interessant und hat viel gerettet.
3,5/5 Sterne