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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2019

Nett, aber sehr vorhersehbar

Das Herz aus Eis und Liebe
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Der zweite Band, der auch gleichzeitig der letzte Band der Serie ist, erzählt wie es Mariko und all den anderen am Kaiserhof ergeht.

Meine Meinung:

Der Schreibstil von Renee Ahdieh war im ersten Band ...

Der zweite Band, der auch gleichzeitig der letzte Band der Serie ist, erzählt wie es Mariko und all den anderen am Kaiserhof ergeht.

Meine Meinung:

Der Schreibstil von Renee Ahdieh war im ersten Band wunderbar leicht zu lesen und viele Sachen besonders im Palast konnte man sich bildlich Dank ihrer Beschreibung vorstellen. Ab und zu gab es aber ein paar Augenblicke, die ein wenig verworren beschrieben wurden (vielleicht liegt es hier aber auch an der Übersetzung) und ich auch nach mehrmaligen Lesen nicht genau wusste wie was gerade passiert.
Die Charaktere bleiben sich zum Glück selbst treu und ihre Handlungen passen zu ihrem Charakter. Da gibt es nur leider ein Ausnahme, dieser Charakter hat sich meiner Meinung viel zu schnell gewandelt (werde hier keine Namen nennen, wegen Spoilergefahr). Bei diesem Charakter hat sich die Autorin meiner Meinung viel zu wenig Mühe gegeben ihn zu entwickeln.
Generell, war die Story ganz interessant, leider war aber auch sehr vieles vorhersehbar und wirkliche Überraschungsmomente gab es nicht.
Aber mein größtes Manko dieses Buches war definitiv das Ende, das mich so gar nicht befriedigen konnte. Ich hab nichts dagegen, wenn in einem Buch ein paar Fragen offen bleiben, aber in diesem Fall war es mir leider viel zu viel. Oft hatte ich das Gefühle, dass die Autorin interessante Handlungsstränge am Anfang des Buches angestoßen hat, sie aber dann einfach nicht weiterverfolgt hat. Das hat mich wirklich frustriert, gerade weil diese Stränge vermutlich noch einmal eine ganz neue Dynamik ins Buch gebracht hätten.

Fazit:

Deutlich schwächer als der erste Band. Liest sich trotzdem ganz angenehm weg, ist leider aber auch sehr weit weg von genial.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Spannung
Veröffentlicht am 23.06.2019

Überraschend gut

Sakura
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Vollkommen, ohne wirklich etwas über dieses Buch, habe ich es angefangen zu lesen. Und kann zugeben es war wirklich gut. Die dystopische Welt die erschaffen wurde war orginell und sehr gut beschrieben ...

Vollkommen, ohne wirklich etwas über dieses Buch, habe ich es angefangen zu lesen. Und kann zugeben es war wirklich gut. Die dystopische Welt die erschaffen wurde war orginell und sehr gut beschrieben und einfach mal etwas anderes. Juri, die Protagonistin, hat mir sehr gut gefallen, sie war sehr forsch aber man konnte trotzdem gut mit ihr mitfühlen. Auch die Nebenfiguren waren interessant und sehr divers. Die ganzen Gesellschaftsrituale waren so anders als unsere und daher haben sie mich so fasziniert. Leider, war das Ende meiner Meinung ein bisschen enttäuschend. Man hätte hier deutlich mehr machen können und es hat einfach ein bisschen an Spannung gefehlt. Der Anfang war deutlich besser als das Ende.

Fazit:
Ein gutes Buch zum einfach mal so Lesen.

Veröffentlicht am 20.01.2019

Ganz ok

After Work
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After Work war mein erstes Buch von Simona Ahrnstedt und ich wirklich gespannt wie es mir gefallen wird.
Gerade der Anfang und die ersten 150 Seiten haben mir super gut gefallen und ich habe sie eigentlich ...

After Work war mein erstes Buch von Simona Ahrnstedt und ich wirklich gespannt wie es mir gefallen wird.
Gerade der Anfang und die ersten 150 Seiten haben mir super gut gefallen und ich habe sie eigentlich sofort in einem Rutsch durchgelesen. Leider wurde es danach deutlich langsamer, manche Handlungsstränge und Gedanken waren mir zu langatmig. Und auch die ständigen Wiederholungen bestimmter Thematiken fand ich auf Dauer nicht so spannend. Das Buch hätte ruhig hundert Seiten kürzer sein können. Lexia hat mir eigentlich sehr gut gefallen, nur hätte sie im Laufe des Buches ruhig selbstbewusster werden können. Adam fand ich ok, aber auch nicht überaus spannend. Auch die Nebencharaktere hätte man noch mehr ausbauen können. Manche wie Bashir wurden sehr detailreich vorgestellt und dann andere wiederum gar nicht näher beleuchtet.

Fazit: Alles in allem eine ganz gute Liebesgeschichte mit ein paar Längen, aber leider auch nichts besonderes.

Veröffentlicht am 20.12.2018

Kerls ein Blick in die männliche Psyche

Kerls!
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In diesem Buch versucht die Autorin Angelika Hager, eine österreichische Journalistin, einen Überblick über die Gefühlswelt des Mannes zu geben. Betrachtet werden verschiedene Arten von Männern und ihr ...

In diesem Buch versucht die Autorin Angelika Hager, eine österreichische Journalistin, einen Überblick über die Gefühlswelt des Mannes zu geben. Betrachtet werden verschiedene Arten von Männern und ihr Verhalten wird mehr oder weniger analysiert.

Meine Meinung:

Der Ansatz und die Idee hinter diesem Buch finde ich großartig. Endlich mal eine Analyse der Männer aber mit Humor. Doch leider hat es meiner Meinung an der Umsetzung gehapert. Waren die ersten 3 Kapitel noch sehr spritzig und humorvoll geschrieben und man wurde sowohl zum nachdenken als zum schmunzeln gebracht, wurde es danach immer schwerer. Natürlich handelt es sich bei nachfolgenden Kapiteln, um nicht immer einfache Kost, trotzdem hätte ich mir hier mehr Leichtigkeit gewünscht. Oder vielleicht eine bessere Mischung der Kapitel zwischen leichten und schwierigen Themen! Während des Lesens haben mich einige Kapitel wahrlich begeistert,während ich durch andere nur so dahin dümpelte. Auch gab es in einigen Abschnitten so viele Referenzen zu anderen Autoren, Psychologen usw. das mir ein wenig der rote Faden fehlte.

Fazit:

Trotz dieser Schwächen war es großenteils ein interessantes Buch. das sich für Leute, die sich eh mal mit dem Thema auseinander setzen wollen, lohnt zu Lesen. 3 Sterne für ein gutes solides Buch, aber leider kein sehr gutes Buch

Veröffentlicht am 31.07.2018

Eine Rezension aus Sicht eines Mensch-Wesens

Gork der Schreckliche
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Gork, der Nachkomme des berühmten Dr. Schrecklichs, hat es nicht leicht an der War Wings Akademie für Drachen. Und warum ist das so?
Weil sein Ranking im allgemeinem Vergleich bei Kuschelbär liegt, dass ...

Gork, der Nachkomme des berühmten Dr. Schrecklichs, hat es nicht leicht an der War Wings Akademie für Drachen. Und warum ist das so?
Weil sein Ranking im allgemeinem Vergleich bei Kuschelbär liegt, dass heißt sein Wille zur Macht nicht wirklich existent ist und darüber hinaus sind seine Hörner so winzig, dass man sie fast nicht sieht. Alle Chancen am letzten Tag der Akademie seine Königin zu krönen, stehen scheinbar schlecht und kann Gorks viel zu großes Herz ihm vielleicht helfen?

Meine Meinung:

Das Buch würde ich Genretechnisch als eine Mischung zwischen Fantasy, Scify und Humor einordnen. Es ist zu albern, um als richtigen Fantasybuch zu gelten.
Gabe Hudson hat einen sehr speziellen Schreibstil, der bestimmt nicht jedem gefällt. Gerade zu Anfang gibt es viele neue Wortbildungen, die einem als Leser verwirren können, ich wusste nicht immer gleich was gemeint ist. Was mich bei seinem Schreibstil mehr gestört hat, sind die ständigen Wiederholungen! Zwischendurch habe ich gedacht, wenn da noch einmal "mein schuppiger grüner Arsch" steht, fange ich anzuschreien. Das Buch ist zwar aus Gorks Sicht geschrieben, aber ich fand ihn auf Dauer zu pubertär, gerade weil er als nicht klassischer Drache präsentiert wird, hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht.
Trotz dieser Mankos konnte mich das Buch fesseln und ich wollte immer wissen wie es weitergeht.
Gork, Fribby, Dr. Schrecklich sind weiß Gott keine Stereotypen, was das Buch wiederum sehr interessant macht. Sie sind aus der Sicht von uns Mensch-Wesen extrem merkwürdig und ihr moralischer Kompass um 180 Grad verdreht.
Die Idee hinter dem Buch, ein Buch aus Sicht eines Drachens zu schreiben, war einer der großen Pluspunkte, da ich sehr zum nachdenken angeregt wurde. Für Drachen ist weinen ein Grund zu sterben, sich zu entschuldigen ist so ungefähr das unhöflichste was man machen kann, dagegen ist schrecklich sein angesehen und wird bewundert. Bei diesen komplett anderen Vorstellungen von Anstand, habe ich mich gefragt, woher kommen eigentlich unsere eigenen Vorstellungen von Moral und sind sie nicht eigentlich sehr willkürlich!?

Fazit:

Definitiv kein Buch für Kinder, obwohl das Cover sehr niedlich wirkt. Für Leser, die mal etwas ganz anderes Lesen wollen und vielleicht einen derberen Humor haben!