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Gisel

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2018

Liebenswerte und einfallsreiche Schwestern

Ziemlich beste Schwestern – Quatsch mit Soße (Ziemlich beste Schwestern 1)
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Mimi und Flo sind Schwestern, die eine sieben, die andere fünf Jahre alt. Beide sind sehr tierlieb und haben ganz viele Ideen, wie sie Gutes tun können: Mäuse retten, einen Überraschungskuchen backen ...

Mimi und Flo sind Schwestern, die eine sieben, die andere fünf Jahre alt. Beide sind sehr tierlieb und haben ganz viele Ideen, wie sie Gutes tun können: Mäuse retten, einen Überraschungskuchen backen für den Cousin. Dass die Eltern damit nicht immer so einverstanden sind, können sie sich gar nicht so recht vorstellen.

Die beiden Mädchen sind, wie Schwestern nun mal so sind, sie entdecken die Welt, probieren aus, was sie schon können, streiten sich, haben Geheimnisse vor den Eltern… Manches müssen sie noch lernen, nämlich dass man ein Kuchenrezept richtig lesen muss, dass die Eltern Mäuse im Brotkasten gar nicht gut finden, und dass ein Zwergnilpferdbaby am liebsten bei seiner Mutter bleibt. Die Geschichten geben einen guten Einblick in die Gedankenwelt der Mädchen. Liebevoll und vor allem aus der Sicht der Kinder werden die Geschichten erzählt, in einer sehr kindgerechten Sprache und begleitet von Illustrationen, die den Text gut ergänzen. Leider kommt mir manchmal ein bisschen der Lerneffekt zu kurz, der müsste dann in einem Gespräch an das Vorlesen anschließen. Denn Mama und Papa haben ja einen Grund, weshalb sie manches anders sehen als die Kinder. Das ist aber auch die einzige Kritik, die ich an diesem Buch habe.

Trotz dieser kleinen Einschränkung kann ich das Buch zum Vorlesen und Diskutieren gut empfehlen, ich vergebe sehr gerne vier von fünf Sternen.

Veröffentlicht am 31.07.2018

Ein Engel und seine Aufgaben

Unearthly: Dunkle Flammen
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Clara ist anders als die Mädchen auf ihrer Highschool. Kein Wunder, denn sie trägt Engelsblut in sich, ihre Mutter gehört zu den Nephilim. Auf Clara wartet eine Aufgabe, die sie aber noch nicht genau kennt. ...

Clara ist anders als die Mädchen auf ihrer Highschool. Kein Wunder, denn sie trägt Engelsblut in sich, ihre Mutter gehört zu den Nephilim. Auf Clara wartet eine Aufgabe, die sie aber noch nicht genau kennt. In Visionen erschließt sie sich ihr nach und nach, und Clara macht sich vertraut mit ihrer neuen Rolle. Das ist nicht immer ganz einfach…

Dieses Buch ist der erste Band einer Trilogie um Clara. Cynthia Hand ist ein guter Einstieg gelungen in einen wunderschönen Jugendroman, der zunächst wie viele andere mit dem Highschoolleben beginnt, dann aber doch durch die neue Interpretation des Engel-Themas etwas Besonderes wird. Durch die Ich-Erzählung gelingt der Einstieg in Claras Erzählung sehr gut, und mit ihr will man immer noch mehr erfahren über ihre Aufgabe und ihre besonderen Gaben. Manches wird angerissen, die wichtigen Handlungsfäden auch bereits in diesem Band zu Ende gebracht, es bleibt aber noch recht viel, was in den nächsten beiden Bänden weitergeführt wird. So bleibt die Spannung auch über die Wartezeit bis zum nächsten Band erhalten.

Das Buch ist ein gelungener Fantasyroman für Jugendliche, der auch manche Erwachsene gut ansprechen wird.

Veröffentlicht am 31.07.2018

Zwei Schwestern und ihre Familien

Die Schmetterlingsinsel
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Als ihre Tante Emmely stirbt, macht Diana sich auf, das Familiengeheimnis zu lüften. Ihr Weg führt sie dazu nicht nur nach England, sondern sogar nach Sri Lanka, wo ihre Familie ehedem eine Teeplantage ...

Als ihre Tante Emmely stirbt, macht Diana sich auf, das Familiengeheimnis zu lüften. Ihr Weg führt sie dazu nicht nur nach England, sondern sogar nach Sri Lanka, wo ihre Familie ehedem eine Teeplantage besaß. Sie findet auf ihrer Suche nicht nur die Geschichte ihrer Familie, sondern auch einen Menschen, der ihr sehr viel bedeutet.

Auf zwei Zeitebenen beschreibt Corina Bomann Dianas Suche und die Geschichte ihrer Familie. Der Roman ist mit gut 500 Seiten groß angelegt und gibt einen guten Einblick in das Leben der Teefarmer und ihrer Familien im letzten Jahrhundert. Mit den Beschreibungen der Gegebenheiten mag man sich sehr gut das Ceylon vorstellen, als Victoria und Grace dort lebten. Manches ist dabei nicht immer stimmig, und es droht immer wieder die Gefahr, ins Triviale abzurutschen, alles in allem ist das Buch jedoch eine wunderschöne Geschichte, die man gerne zwischendurch mal liest. Sehr ansprechend finde ich die Dekoration mit Schmetterlingen und Orchideen auf dem Buchschnitt, ein solches Buch lädt noch mehr zum Lesen ein als eines ohne einen solchen Schmuck.

Für Fans von Corinna Bomann unverzichtbar, aber auch sonst ist das Buch ein guter solider Roman aus ihrer Feder, deshalb vergebe ich gerne vier von fünf Sternen.

Veröffentlicht am 31.07.2018

Krimi mit viel Arktis-Hintergrund

Im Eis
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Die Inuk-Frau und erfahrene Arktis-Jägerin Edie führt zwei amerikanische Touristen zu einem Jagdausflug auf Ellesmere Island, ein paar Kilometer südlich des Nordpols. Einer der Männer stirbt dabei, die ...

Die Inuk-Frau und erfahrene Arktis-Jägerin Edie führt zwei amerikanische Touristen zu einem Jagdausflug auf Ellesmere Island, ein paar Kilometer südlich des Nordpols. Einer der Männer stirbt dabei, die Umstände seines Todes bleiben ungeklärt. Edie jedoch fühlt, dass etwas dabei nicht stimmt. Es soll auch nicht der letzte Tote bleiben. Die Inuk-Frau sucht nach der Wahrheit…
Laut Covertext ist es vor allem die Arktis, die in diesem Buch „die eigentliche Heldin“ sei. Es ist auf jeden Fall eine Welt, die mir völlig fremd ist in meinem mitteleuropäischen Zuhause. Die Dorfgemeinschaft auf Ellesmere Island ist deshalb ein Abenteuer, das fasziniert, aber auch abschreckt, wenn Melanie McGrath die Auswirkungen des Alkohols auf die Bevölkerung schildert. Die Autorin hat wohl akribisch über Edies Lebenswelt recherchiert, denn diese erscheint mir völlig logisch. Etwas weniger erfreut hat mich die Beschreibung der Essgewohnheiten der Protagonistin – das war mir dann doch zu fremd.
Das Buch verspricht auch den Vergleich mit „Fräulein Smilla“, und die Parallelen dieser beiden Bücher sind offensichtlich. Beide „Ermittlerinnen“ haben sich selbst dazu berufen und handeln aus eigener Überzeugung und gegen den Willen derer, die eigentlich ermitteln sollten. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Parallelen nicht ganz so offensichtlich wären.
Das Buch ist sicherlich empfehlenswert, wenn man nach einem Krimi sucht in einer für uns völlig fremden Welt und mit dem Hintergrund der Arktis. Wer dies nicht genießen kann, wird sich mit diesem Krimi eher schwer tun.

Veröffentlicht am 31.07.2018

Tragische Verwicklungen

Verflucht seist du (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 5)
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In der Münchner Sommerhitze muss Kommissar Dühnfort den Mord an einem jungen Mann aufklären. In derselben Clique hat sich kurz zuvor ein Mädchen umgebracht. Hängen diese beiden Todesfälle zusammen? Und ...

In der Münchner Sommerhitze muss Kommissar Dühnfort den Mord an einem jungen Mann aufklären. In derselben Clique hat sich kurz zuvor ein Mädchen umgebracht. Hängen diese beiden Todesfälle zusammen? Und wer ist Sascha, der Isa in den Selbstmord trieb?
Äußerst gespannt habe ich die Leseprobe gelesen und habe mich auf das Buch gefreut. Meine Vorfreude hat mich nicht getrogen, ich habe das Buch in kürzester Zeit verschlungen und die geschickte Verknüpfung der Handlungsstränge genossen. Zwar habe ich schon bald einen Teil der Lösung geahnt, aber die die weiteren Hintergründe dazu wurden erst auf den letzten Seiten klar. Damit bleibt das Buch spannend von der ersten Seite an. Die kurzen Kapitel laden dazu ein, das Buch immer weiter zu lesen. Die Hintergründe zu den beiden Todesfällen sind sehr gut nachzuvollziehen, lediglich die Mütter kommen etwas schlecht weg in dieser Geschichte. Interessant auch die Geschichten um die Ermittler, es empfiehlt sich deshalb, die Reihe von Anfang an zu lesen.
Ein gelungener Krimi in der Reihe um Kommissar Dühnfort, wie überhaupt alle um diesen Ermittler.