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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.08.2018

So macht Backen Spaß

Kuchen backen mit Christina
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Übersichtlich gestaltet, tolle Bilder, leckere Rezepte und klare Instruktionen! So könnte man dieses wunderbare Buch gut zusammenfassen. Mir hat es vom ersten Moment an gefallen und ich hätte nach dem ...

Übersichtlich gestaltet, tolle Bilder, leckere Rezepte und klare Instruktionen! So könnte man dieses wunderbare Buch gut zusammenfassen. Mir hat es vom ersten Moment an gefallen und ich hätte nach dem ersten Stöbern am liebsten gleich alle Rezepte auf einmal ausprobiert. Die Autorin hat tolle und auch einfache Rezepte zusammengestellt, die für jeden Backfreund eine wahre Wonne darstellen.
Das Buch ist toll und übersichtlich gestaltet und lädt zum Blättern ein. Die einzelnen Rezepte sind gut lesbar und leicht verständlich beschrieben. Appetitanregende Bilder zeigen, wie das Endergebnis aussehen könnte.
Da ich aktuell Sommeräpfel habe, die verarbeitet werden wollen, habe ich mich zuerst mal durch die vielen schönen Rezepte mit Äpfeln gelesen. Dabei ist mir der Schnelle Apfelkuchen direkt ins Auge gefallen. Das klang super und ist es auch. Herrlich locker und saftig, einfach lecker. Es war super einfach und am längsten habe ich wirklich für die Vorbereitung der Äpfel gebraucht, weil meine so klein waren. Aber ansonsten war es einfach nur perfekt. Weil ich so von dem Rezept geschwärmt habe, hat meine Mama den Kuchen auch gleich gebacken und meine Eltern und mein Bruder waren ebenfalls begeistert.
Ebenfalls habe ich einige weitere Rezepte ausprobiert, die alle auf Anhieb gelungen sind und schmeckten. Perfekt – so macht Backen Spaß!

Veröffentlicht am 12.08.2018

Spannend und berührend

Schuster und das Chaos im Kopf
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Dieses Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es ist spannend und unterhaltsam, zugleich aber auch sehr berührend. Die Mordserie war gut beschrieben und wirklich so, dass man mitgefiebert hat. Die Auflösung ...

Dieses Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es ist spannend und unterhaltsam, zugleich aber auch sehr berührend. Die Mordserie war gut beschrieben und wirklich so, dass man mitgefiebert hat. Die Auflösung war wirklich gut und unerwartet und hat mich überrascht. Das fand ich gut.

Gleichzeitig hat mir die Hauptfigur Heiner Schuster sehr, sehr gut gefallen. Sein Sein und seine Art haben mich berührt und immer wieder nachdenklich gemacht. Ich mochte ihn sofort, gerade wegen seiner Ticks und Macken. Er ist im Grunde seines Herzens ein wunderbarer, liebenswerter und einfühlsamer Mensch, der es einfach nicht leicht hat. Seine Frau fand ich ganz schrecklich und ich wünsche mir sehr, dass Heiner sein Glück findet. Ich fand es so toll, als er zum Kollegen sagte, dass er seinen Traum von seinem persönlichen Glück nicht aufgeben mag. Ich hoffe, dass bald ein weiteres Buch mit Schuster erscheint, denn ich habe diesen Bremenkrimi wirklich sehr gemocht!

Gut gefallen hat mir der Titel, der in mehrfacher Hinsicht gut zum Buchinhalt passt. Das mag ich immer sehr. Auch das Cover ist sehr hübsch und passend.

Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung!

Veröffentlicht am 03.08.2018

Viel Flair und Spannung

Brunnenleich
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Dieses Buch war mein erstes Buch von der Autorin Ilona Schmidt und ich muss sagen, dass es mich wirklich begeistert hat. Es ist nicht nur ein spannender Krimi, sondern auch ein interessanter Einblick in ...

Dieses Buch war mein erstes Buch von der Autorin Ilona Schmidt und ich muss sagen, dass es mich wirklich begeistert hat. Es ist nicht nur ein spannender Krimi, sondern auch ein interessanter Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele. Außerdem bietet es mit den herrlichen und authentischen Beschreibungen von Coburg und Umgebung wunderbares Flair. Bei mir entstand sofort der Wunsch, in diese wunderschöne Gegend zu fahren und sich diese Stadt mit ihren vielen besonderen Sehenswürdigkeiten anzusehen.
Die beiden Hauptfiguren Richard Levin und seine Chefin Maxi Frohn waren mir von der ersten Seite an sympathisch. Sie haben ihre Eigenheiten und sind herrlich „un-glatt“, sie haben Charakter und versprechen viel Lesespaß, auch in hoffentlich noch folgenden Büchern. Nun muss ich mir aber erstmal den ersten Band besorgen und nachlesen, was damals alles geschah.
Der Krimi hat mich bestens unterhalten und das Mitraten, was nun wirklich passiert ist, und wer der Mörder ist, hat mir gut gefallen. Schön fand ich auch die verschiedenen Erzählstränge in der Gegenwart und Vergangenheit und die Kapitel, die jeweils eine wichtige Person näher beleuchten.
Der Dialekt ist gekonnt und immer unterhaltsam, nie störend, eingebunden. Das sorgt neben den schönen Landschaftsbeschreibungen für viel Lokalkolorit.
Insgesamt einfach ein wunderbares Buch, das ich sehr gerne gelesen habe und das ich ohne Einschränkung weiterempfehlen kann.

Veröffentlicht am 03.08.2018

Interessant und abwechslungsreich

60 vegane Salatrezepte
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Nachdem ich schon das Buch mit den Wokrezepten von Mattis Lundqvist so toll fand, war ich sehr neugierig auf das Buch mit den veganen Rezepten für Salat. Ich bin weder Vegetarier noch Veganer, aber ich ...

Nachdem ich schon das Buch mit den Wokrezepten von Mattis Lundqvist so toll fand, war ich sehr neugierig auf das Buch mit den veganen Rezepten für Salat. Ich bin weder Vegetarier noch Veganer, aber ich koche gerne mal so und mal so. Und vor allem bin ich als begeisterter Koch- und Backfan immer auf der Suche nach neuen Rezepten. Ich liebe es, in der Küche Neues zu testen und es anschließend zu verkosten. Das macht immer Spaß!
Gerade jetzt im Sommer ist ein Salat immer schön und gut bekömmlich. Gut gefällt mir auch die Unterzeile „Schnelle und einfache Salate zum Genießen, Abnehmen und für den Alltag“. Eine perfekte Mischung! Manchmal muss es einfach schnell gehen und ein paar Kilo weniger finden die meisten gut – aber es soll trotzdem noch schmecken und das Essen ein Genuss sein. Und das passt hier echt gut.
Direkt das erste Rezept war schon meins! Ananassalat mit Banane – beides Obst, das ich sehr gerne esse. Allerdings habe ich das noch nie kombiniert und so war ich neugierig. Zusammen mit dem Soja-Vanillejoghurt war das richtig lecker! Und schön erfrischend!
Sehr gut geschmeckt hat mir auch der Feine Kichererbsensalat. Mit den schönen Gewürzen, den Korianderblättern und dem Kokosnussöl und in dieser Mischung genau das Richtige für mich. Auch die Quinoa-Salate kann ich auch empfehlen, das ist immer schön.
Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus süßen und herzhaften Salaten, manchmal auch direkt in einem, wie der Erdbeer-Spinat-Salat. Kombinationen, die man nicht auf den ersten Blick gelungen findet, beim Testen aber durchaus lecker findet. Gut fand ich auch die Extratipps, die fettgedruckt bei manchen Rezepten dabeistehen. Sowas finde ich immer nett und ansprechend!
Ein schönes Buch, das mir bisher sehr gut gefällt und das einen schönen Platz bei mir in der Küche gefunden hat. Ich freue mich aufs weitere Austesten und Erproben neuer Rezepte!

Veröffentlicht am 31.07.2018

Der Raabe-Effekt

Der Schatten
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Melanie Raabe hat es einfach drauf! Sie bieten den schaurigen Blick in den Abgrund der menschlichen Seele und dazu braucht sie keine brutalen Mörder, spritzendes Blut oder ausufernde Gewalttaten – sie ...

Melanie Raabe hat es einfach drauf! Sie bieten den schaurigen Blick in den Abgrund der menschlichen Seele und dazu braucht sie keine brutalen Mörder, spritzendes Blut oder ausufernde Gewalttaten – sie beschreibt dafür ganz genau und detailreich Szenerien, Situationen und Menschen. So genau, dass man regelrecht in die Geschichte hineingesogen wird. Man merkt, dass sie Sprache liebt und ganz genau überlegt, welches Wort welche Bedeutung hat und welche Emotionen auslöst. Selten lese ich Texte von solch einer Direktheit, Schönheit und Klarheit. Eine eigentlich banale Autofahrt von Berlin nach Wien wird so zu einem Erlebnis. Man spürt die Emotionen der Hauptfigur ganz deutlich, fühlt mit und spürt den kalten Wind regelrecht auf der eigenen Haut – obwohl es draußen gerade über 30 Grad hat.
Über den Inhalt mag ich nicht zu viel verraten, das wäre zu schade. Die Autorin spielt wieder gekonnt auf der Klaviatur der Spannung, nimmt den Leser mit auf eine hoch emotionale Reise in die Welt der Norah Richter. Die junge Journalistin verstrickt sich immer weiter in ihre Angst und Anspannung und kann die Weissagung einer Bettlerin einfach nicht vergessen. Auch wenn sie eigentlich gar nicht abergläubig ist und die Frau für eine Verrückte hält.
Was Melanie Raabe da wieder gekonnt in Worten und Kopfbildern entspinnt, ist einfach nur spannend. Man will als Leser einfach nur noch weiterlesen – gleichzeitig wollte ich aber nicht, dass das Buch irgendwann endet. Genau das ist mir bei den beiden vorhergehenden Büchern „Die Falle“ und „Die Wahrheit“ auch schon passiert. Man will unbedingt wissen, wie es ausgeht, aber nicht, dass das Buch zu Ende gelesen ist. Das ist der Raabe-Effekt!
Das Ende hat mich mehrfach überrascht, da viele unerwartete Wendungen die Geschichte immer wieder in neuem Licht erscheinen ließen!
Schon heute bin ich gespannt auf das nächste Werk dieser außergewöhnlichen Autorin, an dem sie schon schreibt.