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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.08.2018

Sympathische Protagonistin mit einem komischen Namen und einem traumhaften Inn

Auf Liebe gebaut
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand das Cover so wundervoll sommerlich. Auch der Klappentext klang sehr schön.

Cover:
Das Cover wirkt durch die maritime Deko sehr sommerlich und lädt ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand das Cover so wundervoll sommerlich. Auch der Klappentext klang sehr schön.

Cover:
Das Cover wirkt durch die maritime Deko sehr sommerlich und lädt gleich zum Träumen ein. Ich finde es wundervoll.

Inhalt:
BeBe Loudermilk hat alles was sie wollte, ein Haus, ein Restaurant und andere Häuser mit Mietern. Leider kommt es wie es kommen muss, ihr bereitet auf einmal alles Probleme: ihre Großmutter landet im Krankenhaus, zwei Angestellte im Büro machen Urlaub und belügen sie und dann reißt auch noch ihre Mieterin aus, die schon zwei Monatsmieten im Rückstand ist und lässt die Wohnung mit einem Wasserrohrbruch zurück. Gottseidank ist Reddy zur Stelle, der ihr gleich kräftig unter die Arme greift. Leider stellt sich heraus, dass das alles gelogen ist.

Handlung und Thematik:
Eine sehr mitreißende Story über eine Frau, die sich alles erarbeitet hat und durch eine Dummheit und Gutgläubigkeit alles verliert. Da Betrüger überall anzutreffen sind, ist die Story gar nicht so abwegig. Am Ende hatten die Handlungen gefühlt ein bisschen zu wenig Konsequenzen, aber trotzdem war die Geschichte in sich rund.

Charaktere:
Ich fand gleich zu Beginn den Namen BeBe Loudermilk sehr furchtbar. An den Vornamen konnte ich mich mit der Zeit gewöhnen. Sie ist eine ehrgeizige, fleißige Frau mit viel Mitgefühl für andere. Das hat sie natürlich gleich zu Beginn schon sehr sympathisch gemacht. Leider ist sie ein wenig arg naiv, aber jeder brauch irgendwo einen Fehler
Harry fand ich sehr beeindruckend. Er schaffte es super, sein Inneres und so gut wie alles in seinem Leben vor BeBe geheim zu halten (zumindest für eine sehr lange Zeit). Er hat mich sehr überrascht.

Schreibstil:
Das Buch lies sich schnell und einfach lesen und ich fand vor allem die bildlichen Beschreibungen, z.B. des Breeze Inn super schön. Ich konnte es mir gut vorstellen, wie es dort aussah. Die Kapitel waren eher kurz und daher perfekt. Die Herzchen-Häuser am Kapitelanfang haben super dazu gepasst. Mary Kay Andrews hatte genau das richtige Maß an Perspektivenwechsel. Ich fand es super, dass es hauptsächlich aus BeBe‘s Sicht geschrieben war. Am Ende ging leider alles Schlag auf Schlag, ich fand den Mittelteil und den Anfang liebevoller geschrieben.

Persönliche Gesamtbewertung:
Das Buch hat am Ende ein bisschen nachgelassen, aber im Großen und Ganzen fand ich es sehr lesenswert. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne mal was leicht Schnulziges aber trotzdem Mitreißendes für zwischendurch sucht.

Veröffentlicht am 25.08.2018

Mord mit interessantem Motiv

Der Schatten
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Besonders das Cover hat mich sehr angezogen. Außerdem habe ich schon einige positive Rückmeldungen über dieses Buch gehört.

Cover:
Der schwarze Vogel auf ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Besonders das Cover hat mich sehr angezogen. Außerdem habe ich schon einige positive Rückmeldungen über dieses Buch gehört.

Cover:
Der schwarze Vogel auf dem weißen Cover fällt sehr auf. Es wirkt durch den scheinbar toten Vogel sehr unheilvoll und irgendwie tödlich. Für mich zeigt es ganz klar, dass es sich um einen Thriller handelt und ich wurde so auf das Buch aufmerksam.

Inhalt:
Norah hat vor, ihr Leben in Wien noch einmal von vorne zu beginnen. Leider wird dieser Neubeginn durch die Weissagung einer Bettlerin verdüstert, da die ihr sagt, dass sie am 11.Februar einen Mann namens Arthur Grimm aus freien Stücken ermorden wird. Norah ist eigentlich nicht der Mensch, der eine Mörderin werden könnte, oder doch?!

Handlung und Thematik:
Die Handlung beginnt sehr spannend und es passiert sehr viel. Das Buch zeigt, dass nicht jeder Neuanfang leicht ist. Folgende zwei Textpassagen die indirekt einen Teil der Handlung symbolisieren, haben mir sehr gut gefallen: „Die Menschen sind nicht so schlecht wie du denkst. Das wüsstest du, wenn du ihnen hin und wieder eine Chance geben würdest.“ (S. 267) „Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist. Wir sehen die Welt, wie wir sind.“ (S. 413).
Das Ende fand ich überraschend und das Motiv mal eine erfrischende, neue Idee.

Charaktere:
Leider wurde ich mit Norah nicht wirklich warm. Zum Schluss zeigte sie ihre wahre Wahrnehmungsgabe, dies kam die ganze Zeit nicht wirklich rüber, was meine Gesamtmeinung über sie leider auch nicht mehr änderte. Auch verstörte mich, wie sie relativ am Anfang mit einem Bankangestellten gesprochen hat.

Schreibstil:
Die Autorin hat einen leichten Schreibstil, der sich schnell lesen lässt. Sie hat aus der Perspektive von Norah geschrieben, was super war. Leider passten für mich jedoch Norahs Gedanken und Gefühle nicht zu dem wie sie sich gab und wie ihre Vorgeschichte war. Mir hätten generell ein paar mehr Charakterbeschreibungen gefallen. Die Gegend-Beschreibungen waren super, ich hab mich sogar einmal gegruselt.

Persönliche Gesamtbewertung:
Die Handlung und der Schreibstil dieses Buches haben mir sehr gefallen. Einzig und allein mit der Protagonistin wurde ich bis kurz vor Schluss nicht wirklich warm. Das Ende fand ich überraschend, es regte sehr zum Denken an. Ich kann das Buch Thriller-Fans empfehlen, da es mal was anderes ist.

Veröffentlicht am 04.08.2018

Wie man einen Vampir zähmt!

Geliebte der Nacht
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Wie kam ich zu dem Hörbuch?
Ich hatte vor einigen Jahren mal das Buch gelesen und konnte mich nur noch dunkel daran erinnern.
Cover:
Das Cover ist analog dem des Buches. Die Stadt und die Frau entsprechen ...

Wie kam ich zu dem Hörbuch?
Ich hatte vor einigen Jahren mal das Buch gelesen und konnte mich nur noch dunkel daran erinnern.
Cover:
Das Cover ist analog dem des Buches. Die Stadt und die Frau entsprechen dem Stil der Midnight-Breed-Reihe. Für mich zeigte das Cover damals schon eindeutig, dass es sich um eine Vampir-Story handeln muss.
Inhalt:
Die Polizei schenkt Gabrielle Maxwell keinen Glauben, als sie berichtet, dass sie Zeugin eines Mordfalls wurde. Alle Spuren waren verschwunden und nichts deutete mehr darauf hin. Als ein paar Tage später Lucan Thorne vor ihrer Türe steht, hat Gabrielle das Gefühl, dass sich doch jemand von der Polizei um sie kümmert. Sie hat leider keine Ahnung, dass Lucan nicht der ist, für den er sich ausgibt.
Handlung und Thematik:
Das Buch entspricht eigentlich den typischen Zügen eines Vampir-Klassikers: Böser Vampir trifft eine unschuldige Frau. Dennoch fand ich die Handlung sehr interessant und spannend. Das Ende barg noch eine Überraschung, die Lust auf die Fortsetzung macht.
Charaktere:
Gabrielle ist eine sympathische junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht. Sie ist intelligent und definitiv nicht naiv (wie es bei vielen anderen Vampir-Büchern sonst ist). Ich mag ihren Charakter und ihre Liebe zur Fotografie.
Lucan war mir leider sehr unsympathisch. Er wirkt sehr kühl und zurückgezogen (ein typischer Vampir). Er ist ein Krieger und steht zu seiner Berufung. Leider wurde er nicht sonderlich sympathischer.
Sprecher:
Simon Jäger kannte ich schon vom Thriller Noah von Sebastian Fitzek. Dort konnte er mich bereits begeistern. Aber auch bei romantischen Vampir-Hörbüchern höre ich ihm gerne zu! Man erkannte immer gleich, wer gerade sprach noch bevor der Name des Charakters vorgelesen wurde. Auch die romantischen Szenen bracht er gut rüber.
Persönliche Gesamtbewertung:
Auch wenn ich den Protagonisten unsympathisch fand, fand ich das (Hör-)Buch im Großen und Ganzen gut. (ich habs mir ja nicht ohne Grund nochmal angehört nachdem ich es vor ein paar Jahren schon gelesen hatte). Die Midnight-Breed-Reihe ist super und ich kann sie jedem Vampir-Fan empfehlen.

Veröffentlicht am 23.07.2018

Anfangs etwas anstrengend, aber dennoch gelungener Auftakt der Weltenwanderer-Trilogie

Vier Farben der Magie
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe das Buch „blind“ ertauscht und wusste nicht, was auf mich zukommt.
Cover:
Das Cover ist bei allen drei Bänden der Trilogie ähnlich: Der Titel befindet ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe das Buch „blind“ ertauscht und wusste nicht, was auf mich zukommt.
Cover:
Das Cover ist bei allen drei Bänden der Trilogie ähnlich: Der Titel befindet sich in einer Ellipse, während darauf eine Person oder Schatten zu sehen ist. Durch die verspielten Rahmen dachte ich zuerst an ein Fantasy-Buch (was es ja auch ist ).
Inhalt:
Es gibt vier verschiedene Welten, die eines gemeinsam haben: London. Jede Welt ist anders, die eine Welt wird von Magie beherrscht, in der anderen gibt es so gut wie keine Magie. Die Türen zwischen den Welten wurden verschlossen und nur die Antari (die Weltenwanderer) können zwischen den Welten hin und her wandern.
Handlung und Thematik:
Die Hintergründe zur Handlung sind sehr komplex. Somit hatte ich am Anfang erhebliche Probleme bzw. fand es sehr anstrengend, dieser zu folgen. Nachdem ich aber in der Handlung drin war, ging es gut voran. Durch die vier verschiedenen Welten wird gut dargestellt, was Magie aus der Welt machen kann. Die Handlung wurde zur Mitte hin super spannend.
Charaktere:
Kell (den Namen fand ich irgendwie störend) ist ein Weltenwanderer. Er wiedersetzt sich Vorschriften und Regeln und schmuggelt Gegenstände zwischen den Welten. Ich fand ihn toll, aber richtig sympathisch wurde er mir irgendwie nicht.
Delilah Bard (Lila) fand ich großartig! Sie ist eine Diebin und angehende Piratin, die sofort mein Herz geklaut hat! Ihre direkte Art und liebenswürdige Art fand ich super.
Schreibstil:
Anfangs kamen die Hintergründe nicht ganz rüber. Die Beschreibung der unterschiedlichen London’s war verwirrend und komplex. Die Gegenden wurden gut beschrieben, aber bei Kell fehlte mir irgendwie was um besser mit ihm zu sympathisieren. Ich fand seine Liebe zu seinem Stiefbruder Rhy irgendwie nicht nachvollziehbar.
Persönliche Gesamtbewertung:
Ich fand das Buch gut, aber nichts Außergewöhnliches. Aber allein wegen Lila werde ich nun mit Band 2 weiter machen, da mich interessiert, ob sie ihr Schiff bekommt

Veröffentlicht am 23.07.2018

Mehr Roman-Elemente als (Psycho-) Thriller…

A Stranger in the House
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den Klappentext ganz interessant und auch die Leseprobe klangen vielversprechend.
Cover:
Das Cover wirkt geheimnisvoll. Es zeigt aber leider (meines ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den Klappentext ganz interessant und auch die Leseprobe klangen vielversprechend.
Cover:
Das Cover wirkt geheimnisvoll. Es zeigt aber leider (meines Erachtens) ein Mädchen im Schatten, das leider nichts mit dem Inhalt zu tun hat. Für mich ist das Buch aber klar als Thriller erkennbar.
Inhalt:
Karen ist eine vorbildliche Ehefrau. Als sie jedoch eines Abends einen Unfall wegen überhöhter Geschwindigkeit in der Nähe eines Mordtatortes erleidet, wird sie von der Polizei verdächtigt, den Mord begangen zu haben. Da sie unter einer Amnesie leidet, ist sie sich selbst nicht sicher, was passiert ist und ob es einen Zusammenhang zwischen ihr und dem Mord gibt.
Handlung und Thematik:
Die Handlung beginnt super spannend. Die unter Amnesie leidende Karen fühlt sich bedroht und es passieren gruselige Dinge. Leider ebbt die Spannung im Mittelteil total ab. Das Buch ähnelt da eher einem Roman als einem (PsychThriller. Das Ende ist aber wieder überraschend und gut.
Charaktere:
Karen konnte ich während des ganzen Buches nicht einschätzen. Ich fand sie gut beschrieben und es war super, dass man sie nicht durchschauen konnte.
Ihren Mann Tom konnte ich gar nicht leiden. Er war meines Erachtens ein Heuchler und viel zu unentschlossen.
Brigid, die verrückte Nachbarin, war mein Favorit-Charakter in diesem Buch. Sie wurde total durchgedreht beschrieben und man wusste nie, was von ihr als nächstes kam.
Schreibstil:
Wie bereits oben erwähnt fühlte ich mich bei diesem Buch eher wie in einem Roman. Die Story war nur zu Anfang spannend. Der Rest war gut, aber nicht ganz so mitreißend und überraschend. Das Ende rettete dieses Buch. Die Charaktere wurden dafür sehr gut ausgearbeitet und gefielen mir sehr!
Persönliche Gesamtbewertung:
Wer auf Mörder-Rätseln steht, ist bestimmt auch ein Fan dieses Buches. Thriller-Freunden kann ich das Buch eher weniger empfehlen, da es sich größtenteils eher wie ein Roman las. Ich fand das Ende jedoch so gut, dass das Buch trotzdem 4 Sterne verdient hat, auch wenn es nicht das war, was ich zu Beginn erwartet hatte.
Vielen lieben Dank an Lübbe und die Lesejury, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte!

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