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Veröffentlicht am 06.08.2018

positiv überrascht

Mind Games
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Inhalt: 
Luna lebt in der Zukunft, in einer Zukunft, in der sich das Leben zum größten Teil in der virtuellen Welt abspielt. Doch Luna ist nicht wie alle andern, denn sie ist eine Verweigerin... 
Eine ...

Inhalt: 
Luna lebt in der Zukunft, in einer Zukunft, in der sich das Leben zum größten Teil in der virtuellen Welt abspielt. Doch Luna ist nicht wie alle andern, denn sie ist eine Verweigerin... 
Eine der wenigen Menschen, denen der virtuelle Raum zu suspekt und befremdlich erscheint, eine der Menschen, die ihr Leben lieber realistisch und in Wirklichkeit erleben wollen, doch schon bald wird Luna ihre Meinung ändern müssen. 
Denn als die Intelligenz- und Rationalitätstests von PareCo, dem Unternehmen für virtuelle Welten anstehen, in denen über Lunas Zukunft entschieden wird, erfährt sie immer mehr über die Abgründe ihrer Welt und die ihrer Vergangenheit. 

Meinung: 
Dies ist das vierte Buch der Erfolgsautorin Teri Terry und leider konnte es mich nicht ganz so von sich überzeugen. Zwar beginnt die Geschichte unglaublich interessant, wie von der Autorin gewohnt, führt sie den Leser mit ihrem gekonnten Schreibstil sofort in die packende Geschichte ein, sodass sich dieser ohne Probleme in die Geschichte einfindet. Auch Luna erscheint dem Leser von der ersten Seite an sympathisch und authentisch ausgearbeitet, auch die Welt erscheint zu Anfang noch recht schlüssig und faszinierend ideenreich, doch im Verlauf des Buches scheint sich Teri Terry ein wenig mit ihren eigenen Ideen im Wege zu stehen. Denn was sich zu Anfang der Geschichte noch schlüssig und unglaublich spannend lesen lies, hinterließ bei mir ab der Hälfte des Buches so einige Fragezeichen der Verwunderung.Denn zwar findet der Leser keine besonders störende Logikfehler und dennoch schien die Geschichte für mich an einigen Stellen am seidenen Faden zu hängen, es gab zu wenig Erklärungen für die ganze Geschichte und diese fehlten mir im Verlaufe der Geschichte immer merklicher. Zwar versteht es dir Autorin in Perfektion Spannung aufzubauen und eine grandiose und unterhaltende Geschichte zu schreiben, doch bei genauerem Hinsehen/Nachdenken, werden den Lesern einige unbeantwortete Fragen auffallen, die mich zum Teil doch sehr störten. 
Ansonsten ist die Geschichte durchaus gelungen stets unterhaltsam und flüssig geschrieben, ein wahrer Pageturner der sich an einem Tag mit großem Vergnügen "verschlingen" oder besser gesagt lesen lässt. Gerade für Leser der "Slated-Trilogie" ist dieses Buch besonders spannend oder interessant, denn die Autorin wählt einen Weg, den ich so noch nie erlebt habe, denn sie verbindet beide Geschichten im kleinsten und außergewöhnlichsten Maße miteinander und dieser Aspekt ist wirklich höchst spannend! 

Fazit: 
Der neue Roman von Teri Terry ist ein durchaus gelungener Sci-Fi Jugendbuchroman der dem Leser sehr viel Spaß bereitet und mit neuen Ideen und viel Action zu überzeugen weiß. Bei genauerem Nachdenken tun sich dennoch einzelne Logikfehler oder unerklärte Bereiche auf, die mich während des Lesens teilweise sehr gestört haben. 
Alles in allem, ist dieses Buch gute und solide Unterhaltungslektüre mit einem offenen Ende und ein großer Lesespaß, bei dem man, an der ein oder anderen Stelle ein Auge zudrücken muss, damit die Geschichte funktioniert. 

Veröffentlicht am 26.06.2018

solider Kriminalroman

Sommernachtstod
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Meinung :

Dies ist für mich der erste Kriminalroman des schwedischen Schriftstellers Anders de la Motte. 
Die Geschichte, besonders die ersten Seiten, beginnen wirklich außergewöhnlichlich spannend, ...

Meinung :

Dies ist für mich der erste Kriminalroman des schwedischen Schriftstellers Anders de la Motte. 
Die Geschichte, besonders die ersten Seiten, beginnen wirklich außergewöhnlichlich spannend, durch subtil herbeigeführte Spannung und einen routinierten Schreibstil, schafft es der Autor den Leser sofort in den Bann seiner Geschichte zu ziehen, zumindest zu Anfang. .. 
Denn bereits nach kurzer Zeit, lässt die Spannung rundum das Verschwinden des kleinen Billys nach und die Geschichte verliert deutlich an Spannung und Sogwirkung. Zwar steigt der Spannungsbogen zum Ende hin wieder an, dennoch ist der Mittelteil leider ziemlich zäh und langatmig. 

Fazit: 
Spannender Anfang, ein Spannungsbogen, der zum Ende hin wieder ansteigt, aber ein sehr langatmiger Mittelteil, der dem Buch leider ein wenig die Spannung und den Spaß nimmt. 
Dennoch ein solider Kriminalroman, mit interessanten Charakteren, guter Grundstimmung und flüssigem Schreibstil.

Veröffentlicht am 21.05.2018

solide

Lügenmauer. Irland-Krimi (Ein Emma-Vaughan-Krimi 1)
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Inhalt : 
Irland eigentlich ein wundervolles Land voller Mythen und alter sagenumwobene Historie, doch im Nordwesten des Landes ist von all dem Charme nichts zu finden. 
Ein Mörder geht um und die alleinerziehende ...

Inhalt : 
Irland eigentlich ein wundervolles Land voller Mythen und alter sagenumwobene Historie, doch im Nordwesten des Landes ist von all dem Charme nichts zu finden. 
Ein Mörder geht um und die alleinerziehende Polizistin Emma Vaughan steht vor einer ihrer größten Herausforderungen ihrer Karriere und nebenbei hat sie noch mit ihren höchst skeptischen männlichen Kollegen bei der Polizei zu kämpfen. Ein Mörder dessen Wege in ein altes Kloster führen, das möglicherweise ein Geheimnis birgt. Emma Vaughan wird mit den gestern ihrer Vergangenheit konfrontiert und ist dabei dem Täter ganz nah. 

Meinung: 
Ein sehr stimmungsvoller Spannungsroman, der mit sehr atmosphärischen Szenerien zu begeistern weiß. 
Auch unsere Protagonistin ist durchaus interessant und vielschichtig gezeichnet. 
Alles in allein ein solider Spannungsroman, der aber noch etwas Luft nach oben hat, was den Thrill Faktor betrifft.

Veröffentlicht am 21.05.2018

berührend

Bevor die Welt erwacht
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Wow welch ein wundervoller und überraschender Roman, dessen Cover und Gestaltung nicht im Ansatz erahnen lässt, welch berührende und tiefgründige Geschichte zwischen den seiten auf den Leser wartet. 
Für ...

Wow welch ein wundervoller und überraschender Roman, dessen Cover und Gestaltung nicht im Ansatz erahnen lässt, welch berührende und tiefgründige Geschichte zwischen den seiten auf den Leser wartet. 
Für mich vielleicht das ergreifende und herz erwärmendste Buch des Jahres, ich hatte nicht erwartet, dass mir dieses Buch derart nahe gehen würde. 

Als Quinn und seine Exfrau Belle wie aus heiterem Himmel, mit dem plötzlichen Verlust ihres 11 jährigen Sohnes konfrontiert werden, bricht für beide eine Welt zusammen. Nun stehen beide vor der Herausforderung des Lebens, wie lebt man weiter, wenn einem das wichtigste genommen wurde. 
Während sich belle vollkommen in ihrer Trauer verliert, versucht Quinn auf bitten von seiner Exfrau die letzte Pfadfinder Aufgabe seines Sohnes fortzuführen. 
Doch schon bald muss er feststellen, die 104 jährige Onabraucht nicht nur Hilfe, nein sie war eine Freundin seines Sohnes. Schon bald enttwickeln sich tiefgründige Gespräche, die ihm seinen Sohn näher bringen, als er je dachte. 

Ein toller und zu Tränen rührender Roman, der über Verlust, aber auch die tiefe Freundschaft zweier Menschen erzählt, deren Altersunterschied eklatant groß ist und die sich doch so nahestanden, wie es für zwei Menschen nur möglich ist 

Veröffentlicht am 01.12.2024

Konnte mich nicht ganz erreichen

Als wir im Schnee Blumen pflückten
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Meine Meinung:
Spätestens seit ein Mann namens Ove bin ich ein absoluter Fan von schwedischen Romanen, und genau nach einem solchen Roman, der irgendwie in eine ähnliche Richtung zu gehen schien, klang ...

Meine Meinung:
Spätestens seit ein Mann namens Ove bin ich ein absoluter Fan von schwedischen Romanen, und genau nach einem solchen Roman, der irgendwie in eine ähnliche Richtung zu gehen schien, klang "Als wir im Schnee Blumen pflückten". Und der Anfang in die Geschichte konnte mich auch sehr packen. Denn die Autorin legt einen Stil zu Tage, der auf eine sehr ruhige Art funktioniert und dabei beinahe entschleunigend auf den Leser wirkt, dazu trägt auch die starke Naturbezogenheit der Geschichte bei, die wirklich schön einfließt. Auch die sehr dramatische und teilweise sehr schwermütige Geschichte, mit all ihren moralischen Werten und tiefgreifenden Szenen, sind grundsätzlich wirklich toll ausgearbeitet und haben alles was man von einem solchen Roman erwartet. Und dennoch muss ich sagen, dass ich ein kleines Problem mit der Geschichte hatte, denn die es verbliebt stets eine gewisse Distanz zwischen mir und den Charakteren, die bis zuletzt nicht richtig verschwinden wollte und die mir ein näheres Eintauchen und Mitfühlen in die Geschichte bis zuletzt verwehrte. So war für mich das Leseerlebnis trotz der Thematik, ein sehr kühles, wodurch mich das Erzählte leider nicht hundertprozentig überzeugen konnte.

Mein Fazit:
Ein gut geschriebenes und thematisch interessantes Buch, das mich aber schlicht emotional nicht erreichen konnte.