Profilbild von MsChili

MsChili

Lesejury Star
offline

MsChili ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit MsChili über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2018

Kann ich empfehlen

Lieselotte ist krank (Mini-Broschur)
0

Oh nein! Lieselotte fühlt sich gar nicht gut. Die Bäuerin glaubt sie ist erkältet, was auch kein Wunder wäre, bei dem schlechten Wetter der letzten Tage. Da müssen Hausmittel wie Wadenwickel oder Kräutertee ...

Oh nein! Lieselotte fühlt sich gar nicht gut. Die Bäuerin glaubt sie ist erkältet, was auch kein Wunder wäre, bei dem schlechten Wetter der letzten Tage. Da müssen Hausmittel wie Wadenwickel oder Kräutertee her. Krank sein ist gar nicht so schlecht, wenn man von allen verwöhnt wird…oder doch?


Die Bücher mit der Kuh Lieselotte sind einfach herzallerliebst. Lieselotte ist mir gleich sehr ans Herz gewachsen und auch mein Sohn schaut die Bücher mit großem Interesse wieder und wieder an. Lieselotte denkt und handelt mehr wie ein Mensch und hier ist sie krank. So kann man schon kleinen Kinder schön erklären, wie das ist, wenn man krank ist und was man da denn alles machen muss. Die Illustrationen sind jedes Mal aufs Neue super und ich liebe ja auch die Hühner mit ihren verschiedensten Klamotten.

Ich kann die Bücher über Lieselotte nur empfehlen und freue mich auf neue Abenteuer mit ihr.

Veröffentlicht am 11.09.2018

Guter Auftakt

Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern
0

Jeder muss 10 Jahre als Sklave arbeiten. Fast jeder. Denn der magische Teil der Bevölkerung ist von dieser Regelung befreit. Luke und seine Familie wollen diese Jahre gemeinsam auf dem Herrensitz der Familie ...

Jeder muss 10 Jahre als Sklave arbeiten. Fast jeder. Denn der magische Teil der Bevölkerung ist von dieser Regelung befreit. Luke und seine Familie wollen diese Jahre gemeinsam auf dem Herrensitz der Familie Jardine verbringen. Doch dann kommt alles anders und Luke wird nach Millmoor verfrachtet.

Der Klappentext und der Prolog haben mich schon sehr neugierig gemacht. 10 Jahre Sklavenarbeit. Viele Fragen nach dem „Geschick“ und wie das alles zusammenhängt. Die Geschichte wechselt häufig zwischen einigen Charakteren, der Hauptaugenmerk liegt jedoch auf Luke. Luke mit seinen knapp 17 Jahren, der allein in die Sklavenstadt Millmoor muss, obwohl das eigentlich verboten ist. Mir hat die Entwicklung von Luke gefallen, auch wenn er mir irgendwann fast zu wagemutig wird. Eine weitere Hauptperson ist Abi, seine Schwester. Sie hat das ganze eingefädelt und ist intelligent, wenn auch manchmal etwas naiv, aber sie ist ja auch erst erwachsen geworden. Und das Nesthäkchen Daisy ist mir sehr ans Herz gewachsen. Die anderen Eindrücke/Erlebnisse werden von Silyen, Gavar, Euterpe oder Bouda geschildert, alles Menschen mit Geschick. Es war interessant mehr aus deren Sicht zu erfahren, jedoch war es mir irgendwann fast zu viel hin und her. Mir hätte der Fokus auf Luke gereicht und von Abi hätte ich gerne mehr gelesen, ihre Abschnitte auf Kyneston kamen mir persönlich häufig zu kurz. Wobei der kurze Abschnitt von Euterpe viele Möglichkeiten des Geschicks der Ebenbürtigen verrät. Die Geschichte an sich ist nichts absolut Neues, eine Zukunft in Gefangenschaft, magische Menschen, jedoch hat mir der Grundgedanken mit der Sklavenarbeit wirklich gefallen. Nur hätte ich gerne noch etwas mehr über das „Geschick“ erfahren. So bleiben auch am Ende viele Fragen offen. Gegen Ende überschlagen sich auch die Ereignisse, was am Anfang zu kurz gekommen ist. Zudem ist es sehr offen und ein Teil zwei noch nicht in Sicht.
Die Jardine Brüder Gavar, Jenner und Silyen sind auch grundverschieden und ich hatte mehr als einmal Gänsehaut bei Silyen. Jenner ist sehr sympathisch, aber eben anders und Gavar, der Älteste, und somit der Erbe lässt nicht so ganz durchblicken, was er denn jetzt wirklich möchte. Es bleiben viele Dinge ungesagt und einige Szenen lassen Spielraum für Spekulationen. Ich bin gespannt, ob das im nächsten Band aufgeklärt wird.


Ein guter Auftakt. Hat mir persönlich gut gefallen, auch wenn ein paar Kleinigkeiten nicht rund liefen.

Veröffentlicht am 24.08.2018

Interessante Aussicht

Undying – Das Vermächtnis
0

Willkommen auf dem Planeten Gaia, der letzten Rettungsmöglichkeit für die Menschheit. Woanders hätten sie Jules und Amelia nicht weiter beachtet, doch hier gibt es keine andere Möglichkeit und die beiden ...

Willkommen auf dem Planeten Gaia, der letzten Rettungsmöglichkeit für die Menschheit. Woanders hätten sie Jules und Amelia nicht weiter beachtet, doch hier gibt es keine andere Möglichkeit und die beiden gehen ein Bündnis ein. Denn sie wollen beide überleben und zur Erde zurückkehren.

Ich habe den ersten Teil von „These Broken Stars“ noch hier liegen, doch noch nicht gelesen. Daher wusste ich nicht auf was ich mich hier einlasse. Die Charaktere Jules und Amelia sind ab Beginn greifbar, beide sehr intelligent und haben natürlich so ihre Geheimnisse, was das Ganze ja erst so spannend macht. Denn Amelia ist nicht die für die Jules sie hält und anders herum genauso. Doch das macht den Reiz der Geschichte aus. Die komplette Zukunftsperspektive mit der zerstörten Welt und der letzten Rettung Gaia und die Technologien der Unsterblichen ist eine tolle Grundstory. Die Erde und das dortige Klima etc. werden aber leider nur kurz angeschnitten, da hätte ich gerne noch mehr erfahren. So erfährt man viel über den Planeten Gaia, die Unsterblichen und die Suche nach dem Tempel stehen im Mittelpunkt. Grundsätzlich muss ich sagen es passiert gar nicht so viel, aber es ist durchaus spannend und fesselnd geschrieben. Und am Ende kommen ein paar überaus interessante Momente mit einem wirklich fiesen Cliffhanger, der neue Fragen aufwirft.

Eine faszinierende Perspektive mit ein paar kleineren Schwächen. Kann ich empfehlen.

Veröffentlicht am 19.08.2018

Geschichte über Freundschaft und das Leben in Afrika

Duden Leseprofi – Mbongis Weg zur Schule. Eine Geschichte aus Afrika, 2. Klasse
0

Mbongi ist nicht wie alle anderen Kinder, denn ihm fehlt ein Bein. Dieses Buch bringt Kinder zum Thema Behinderung, aber zeigt auch die anderen Lebensverhältnisse in Afrika auf (wie es in kleinen Dörfern ...

Mbongi ist nicht wie alle anderen Kinder, denn ihm fehlt ein Bein. Dieses Buch bringt Kinder zum Thema Behinderung, aber zeigt auch die anderen Lebensverhältnisse in Afrika auf (wie es in kleinen Dörfern zugeht). Die Illustrationen unterstreichen die Geschichte sehr schön und helfen auch zeitweise beim genauen Verständnis, was natürlich für kleine Leser perfekt ist. Auch die kleinen Fragen und die Rätsel am Ende sind prima und regen zum Nachdenken an. So werden die Kinder integriert und können mit „arbeiten“. An manchen Stellen fand ich die Sätze etwas holprig, doch die Geschichte an sich ist lesenswert und hilft Kinder zu verstehen, dass es immer noch große Unterschiede weltweit gibt. Zudem hilft es zu akzeptieren, dass Behinderungen nichts Schlimmes sind. Ich fand es auch großartig, dass der Fokus auf dem Thema Freundschaft liegt und Thobile und Thandi, wie auch Big Monkey Freunde sind und sie sich gegenseitig unterstützen.

Ein gelungenes Buch für junge Leser mit einem ernsteren Thema.

Veröffentlicht am 19.08.2018

Hat mir gut gefallen

GötterFunke 3. Verlasse mich nicht
0

Der dritte und abschließende Teil rund um Cayden und Jess. Cayden ist sterblich und somit hat sich sein größter Wunsch erfüllt. Doch zu einem Zeitpunkt an dem es nicht unpassender sein könnte. Denn die ...

Der dritte und abschließende Teil rund um Cayden und Jess. Cayden ist sterblich und somit hat sich sein größter Wunsch erfüllt. Doch zu einem Zeitpunkt an dem es nicht unpassender sein könnte. Denn die Götter befinden sich im Krieg um die Macht und Herrschaft über die Welt. Und Jess und Cayden sind leider mitten drin.

Dieser dritte Band war schon länger auf der Wunschleseliste, da ich schon wissen wollte wie es weiter geht. Er setzt nahtlos an den Vorgänger an und trotz der verstrichenen Zeit zum zweiten Band habe ich wieder gut in die Geschichte gefunden. Einzig mit den Namen hatte ich anfangs wieder so meine Probleme. Das Glossar und die Aufstellung am Ende haben mir aber einen guten Überblick verschafft und ich konnte die Konstellationen besser verstehen. Die Geschichte wird aus Jess‘ Sicht erzählt und man erlebt doch einige Abenteuer, die alle recht glimpflich ausgehen, fast zu einfach und ohne Probleme. Und Cayden taucht anfangs sehr wenig auf, was man schon verstehen kann, aber das hätte ich mir anders gewünscht. Die anderen Götter gefallen mir aber alle gut und es hat mir gefreut mehr über die Familienbande zu erfahren. Die Autorin schreibt gewohnt locker und das Buch ist schnell gelesen. Die Charaktere selbst haben mir gefallen, wobei Jess immer noch sehr naiv bleibt und jedes Wagnis eingeht ohne sich vorher groß Gedanken zu machen. Und Cayden ist etwas weicher als zu Beginn der Reihe, was ich jetzt nicht als sehr störend empfand. Auch wenn er natürlich nicht mehr der „Bad Boy“ ist. Es gibt auch ein paar kleinere Überraschung, aber das meiste ist recht vorhersehbar.

Ein guter Abschluss einer Jugendbuchreihe, die ich empfehlen kann. Wer Götter mag, dabei aber nicht zu anspruchsvoll ist, ist hier genau richtig. Die Reihe lässt im Verlauf etwas nach, dennoch hat sie mir gefallen.