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Veröffentlicht am 03.02.2019

Kurze nette Lovestory die mir etwas zu glatt lief

Heartless
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Mir gefiel das Cover und die Kurzbeschreibung gut. Daraufhin habe ich das Buch in einer LYX-Box gewonnen.

Cover:
Den Typ auf dem Cover habe ich schön öfter ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Mir gefiel das Cover und die Kurzbeschreibung gut. Daraufhin habe ich das Buch in einer LYX-Box gewonnen.

Cover:
Den Typ auf dem Cover habe ich schön öfter auf anderen Büchern gesehen. Ich finde ihn ganz nett anzusehen und die Briefoptik im Hintergrund finde ich geheimnisvoll. Ich wollte wissen, warum die ganzen Wörter dort stehen.

Inhalt:
Aidy findet ein mysteriöses Tagebuch vor einem Haus im Regen auf der Treppe. Damit es nicht ganz zerstört wird, nimmt sie es mit nach Hause und trocknet es. Dabei fällt ihr auf, dass darin liebesbriefartige Einträge enthalten sind. Als sie es zurückbringt, beschwert sich der griesgrämige Besitzer des Hauses, dass sie ihren Müll nicht abladen soll und wenn sie ein Autogramm haben will, muss sie im Internet nachsehen. Bald darauf stellt sich heraus, dass es der Ex-Baseballstar Ace Amato ist. Sie begegnet ihm in den nächsten Tagen immer öfter, ist das Schicksal?

Handlung und Thematik:
Da ich das Buch in nur wenigen Stunden am Stück gelesen habe, kam es mir irgendwie kurz vor. Es passiert nicht übermäßig viel. Die Begegnungen am Anfang fand ich sehr amüsant. Danach gings klischeemäßig weiter und es gab natürlich auch ein bisschen Knatsch. Für mich lief alles zu glatt und u einfach. Die Tagebuchauszüge waren auch nett zu lesen. Der tiefere Sinn dürfte sein, dass es immer jemanden gibt, der einen liebt wie man ist und man sich nur trauen muss sich auf ihn/sie einzulassen.

Charaktere:
Aidy ist neugierig, selbstsicher und mit beiden Beinen voll im Leben. Sie lebt zwar mit ihrer Schwester zusammen, hat aber keine Angst, wenn sie mal ohne sie wäre. Das mochte ich an ihr und sie war mir gleich sympathisch. Auch ihre freche und direkte Art hat mich sofort überzeugt.
Ace hat eine Mauer um sich gebaut und ist anfangs sehr abweisend und kalt. Das machte ihn für mich sehr interessant und ich war neugierig, wie sich diese Mauer abbauen lässt und was dazu führte.

Schreibstil:
Das Buch ist super einfach geschrieben, hat kurze Kapitel, besitzt sogar noch eine relativ große Schriftart und teilweise leere Seiten am Kapitelende. Somit ist es ziemlich schnell gelesen. Winter Renshaw schrieb die Story aus zwei Perspektiven, dadurch konnte man in der Ich-Perspektive miterleben wie Aidy und Ace die Situationen wahrnahmen. Man konnte sich so ganz gut in die beiden hineinversetzen. Es war nett zu lesen, ich würde es aber nicht als Must-Read definieren, da es mich dafür nicht so sehr mitgerissen hat. Es ging stets voran und es passierte ein bisschen was. Wer hier die totale Gefühlsachterbahn erwartet wird enttäuscht.

Persönliche Gesamtbewertung:
Nett zu lesen, das Buch hebt sich aber nicht von der Masse ab. Dadurch, dass die Schriftart so groß ist und die Seiten am Ende der kurzen Kapitel teilweise leer sind, hatte ich das Buch gleich durchgelesen. Ein eher kurzes Vergnügen mit gleichbleibendem Spannungsgrad. Was mir fehlte war denke ich eine extremere Wendung. Es ging alles zu glatt.

Veröffentlicht am 21.10.2018

Das etwas andere Märchen

Hazel Wood
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar auf der Buchmesse Frankfurt vom Verlag erhalten und mich sehr gefreut, da ich schon viel darüber gelesen habe.

Cover:
Das ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar auf der Buchmesse Frankfurt vom Verlag erhalten und mich sehr gefreut, da ich schon viel darüber gelesen habe.

Cover:
Das Cover ist verspielt und glitzert. Der absolute Eyecatcher, da es neben anderen Jugendbüchern total heraussticht. Ich finde es super, es lädt zum Träumen ein.

Inhalt:
Alice und ihre Mutter sind auf der Flucht vor dem Unglück solange sie denken kann. Sie sind nie länger an einem Ort. Als ihre Großmutter, die Geschichtenerzählerin Althea Proserpine stirbt, scheint Ruhe einzukehren, doch dann wird ihre Mutter auf einmal entführt. Auf der Suche nach ihr verschlägt es Alice an den Ursprung, nach Hazel Wood.

Handlung und Thematik:
Die ganze Geschichte enthält märchenhafte und düstere Elemente. Ich fühlte mich stellenweise so wie bei Alice im Wunderland oder wie bei Der Zauberer von Oz. Melissa Albert beschreibt die Suche eines Mädchens nach ihrer Geschichte sehr gut. Vom Ende hätte ich mir mehr erwartet, da hätte ich mir eine bessere Ausarbeitung von „Egal was für dich vorgesehen ist, du kannst es ändern, wenn du es wirklich willst“ gewünscht.

Charaktere:
Althea und Ella wirken das gesamte Buch über sehr geheimnisvoll.
Alice ist nett und sympathisch, aber in meinen Augen wächst sie in diesem Buch nicht wirklich. Ich hätte mir an manchen Stellen genauere Gedankengänge gewünscht.
Ellery Finch ist ein komischer Kauz, er ist ein großer Fan von Althea und ihren Geschichten. Er unterstütz Alice wo er nur kann. Ich fand in sehr sympathisch und mutig.
Meine persönliche Favoritin in diesem Buch war jedoch eine Nebenfigur, Janet. Ich hätte mir irgendwie mehr von ihr gewünscht, seien es Geschichten über frühere Besucher oder ihre Beziehung zu Ingrid. Ich wäre super interessiert an ihr gewesen.

Schreibstil:
Melissa Alberts Schreibstil ist einfach und gut zu verstehen. Manchmal fand ich jedoch die Erzählung nicht ganz klar verständlich. An manchen Stellen fehlte mir einfach was. Die Ich-Perspektive von Alice fand ich gut, allerdings fehlten mir manchmal längere Gedankengänge. Ich fands gut, dass das Buch nicht nur Friede – Freude – Eierkuchen war, sondern dass es auch brutalere Szenen beinhaltete. Das Motto Baum bzw. Blätter zog sich durchs ganze Buch, das fand ich super. Nicht nur das Cover beinhaltet Blätter, sondern auch die Seiten mit den Kapitelzahlen.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich fands gut, dass es keine typische Märchen-Geschichte war. Auch wars keine friedliche Story sondern mit ein bisschen Action. Mir fehlten stellenweise noch ein paar Ausschmückungen und Gedankengänge, im Großen und Ganzen fand ich das Buch aber nicht allzu schlecht. Ich würde mir die Story aus der Sicht von Janet wünschen

Veröffentlicht am 26.08.2018

Das Buch der Gesichter... leider unübersichtlich aufgebaut.

Emoji Häkeln
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Wie kam ich zu diesem Buch?
Ich habe dieses Buch auf einer Tauschseite entdeckt und wollte schon immer mal Emoji’s häkeln.

Cover:
Das Cover zeigt eigentlich gut den Inhalt. Die Emoji-Auswahl darauf finde ...

Wie kam ich zu diesem Buch?
Ich habe dieses Buch auf einer Tauschseite entdeckt und wollte schon immer mal Emoji’s häkeln.

Cover:
Das Cover zeigt eigentlich gut den Inhalt. Die Emoji-Auswahl darauf finde ich nicht schlecht, aber man hätte auch noch ein Tier-Emoji dazu nehmen können.

Inhalt/Vielfalt der Anleitungen:
In diesem Buch befinden sich Angaben zu Materialen und Werkzeugen, Anleitungen für ca. 37 verschiedene Emojis, darunter auch Tier-Emojis, sowie Grundanleitungen zum Häkeln selbst. Es ist ein Schnittmusterbogen enthalten, damit man die Augen und so ausschneiden kann.

Anleitungsaufbau:
Pro Anleitung werden meist mehrere Emojis beschrieben. Für diese ist jeweils das Material und ggf. die entsprechende Nr. des Schnittmusterbogens aufgelistet. Danach folgen die Herstellschritte der entsprechenden Emojis. Diese sind manchmal nicht voneinander getrennt, es gibt nur einen Bemerkungssatz, was zu was gehört.

Verwendete Materialien:
Es wird ausschließlich Schachenmayr bravo Wolle verwendet. Die Lauflängen- und Nadelstärkenangabe ist aber auch dabei, sodass man auch eine andere Wolle verwenden kann. Des weiteren benötigt man noch Füllwolle und Bastelfilz, den man zu Augen usw. zuschneidet. Die Augen werden mit Baselkleber befestigt.

Herstellschritte:
Die Herstellschritte sind in Form von SMS-Nachrichten. Leider sorgt dies nicht für Übersichtlichkeit, im Gegenteil: Ich finde es unübersichtlich und verwirrend. Vor allem bei der Anleitung vom Herz fiel es mir schwer zu verstehen, auf was die Autorin nun hinaus will. Da sich die Anleitungen nicht immer nur auf ein Emoji beziehen, machte es das ganze noch ein wenig schwieriger.

Meine Meinung:
Das Buch ist meiner Meinung nicht für Anfänger geeignet, da man schon ein bisschen Ahnung von Amigurumis und ähnlichem haben sollte. Auch würde es mir besser gefallen, wenn die Anleitung besser gegliedert wäre und nicht im SMS-Format. Es sieht zwar auf den ersten Blick cool aus, ist aber mitten drin beim Häkeln absolut störend. Die Emojis an sich sind cool, aber es wäre auch nett gewesen, wenn ein paar Verwendungsmöglichkeiten beschrieben worden wären (z.B. zum Schlüsselanhänger machen oder so).

Fazit:
Ich fand das Buch vor allem am Anfang sehr verwirrend, mit der Zeit gings aber dann, da die Grundanleitung meistens gleich bleibt. Ich kann das Buch Anfängern nicht empfehlen, da die Anleitungen wirklich kompliziert aufgebaut sind.

Veröffentlicht am 25.08.2018

Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt... Langatmiger Mittelteil...

Die rubinrote Kammer
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Wie kam ich zu dem Hörbuch?
Ich habe im April das Zedernhaus im Rahmen einer Leserunde gelesen und wollte natürlich die Vorgeschichte zu Victoria Bredon und ihrem Butler Hopkins erfahren.

Cover:
Das Cover ...

Wie kam ich zu dem Hörbuch?
Ich habe im April das Zedernhaus im Rahmen einer Leserunde gelesen und wollte natürlich die Vorgeschichte zu Victoria Bredon und ihrem Butler Hopkins erfahren.

Cover:
Das Cover zeigt Pauline Peters-typisch ein schönes Haus auf einem tollen Anwesen. Der rote Himmel darüber lässt es etwas Thriller-mäßig wirken.

Inhalt:
1907 in London: Ihr Leben gerät etwas ins Wanken, als die Vollwaise Victoria, die mit dem Butler ihres kürzlich verstorbenen Vaters zusammenlebt, von einem düsteren Familiengeheimnis erfährt. Leider wird der Informant kurz darauf ermordet. Die Wahrheit könnte nicht nur Victorias Ruf zerstören, sondern auch bewirken, dass ihre Großtante Hermione und ihr Großvater die Vormundschaft für sie erwirken.

Handlung und Thematik:
Eine Familiengeschichte mit einem Hauch Krimi, nur leider sind die Krimi-Elemente nicht ganz so stark vertreten. Der Anfang und das Ende waren gut, der Mittelteil ist sehr langatmig. Ich konnte keinen tieferen Sinn in der Story finden.

Charaktere:
Victoria mochte ich schon von „Das Zedernhaus“ sehr gerne. Ich finde sie charismatisch und stark. Sie steht ein für das was sie richtig findet, z.B. die Suffragetten.
Auch Hopkins war mir schon in meinem ersten Pauline Peters Buch sympathisch. Er hatte hier weniger Auftritte als im anderen Buch, was ich etwas schade fand.

Sprecher:
Die Sprecherin Marie Bierstedt hat ihre Sache gut gemacht. Sie betonte an den richtigen Stellen und konnte die Charaktere differenziert darstellen. Sie hat eine angenehme Stimme der ich gut folgen konnte.

Persönliche Gesamtbewertung:
Hätte ich nicht bereits „Das Zedernhaus“ gelesen, hätte ich mir dieses Hörbuch vermutlich nicht bis zum Schluss angehört. Ich war sehr interessiert an der Vorgeschichte, musste aber feststellen, dass mich diese gar nicht so mitreißen konnte. Es war leider nur stellenweise spannend, der Rest plätscherte einfach so dahin. Der Schluss war gut, aber ich erhielt irgendwie nicht die Informationen und die spannende Story die ich mir erwartet hatte… Ich würde empfehlen, die ersten beiden Teile auszulassen und nur das Zedernhaus zu lesen, denn das hat mir super gut gefallen. Den zweiten Teil werde ich mir wohl schenken…

Veröffentlicht am 15.08.2018

Konnte meine Erwartungen nicht ganz erfüllen...

Vier.Zwei.Eins.
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den Hintergrund der Sonnenfinsternis spannend und der Klappentext klang sehr spannend.

Cover:
Das düstere Cover hat mich gleich auf den ersten Blick ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den Hintergrund der Sonnenfinsternis spannend und der Klappentext klang sehr spannend.

Cover:
Das düstere Cover hat mich gleich auf den ersten Blick angezogen. Für mich war das Buch gleich klar ersichtlich als Thriller. Durch die einzelne Person zwischen den Bäumen vermutet man, dass es sich wohl um eine Flucht handelt oder darum, dass jemand alleine ist. Alles in allem finde ich das Cover großartig!

Inhalt:
Laura und Kit erleben 1999 die Sonnenfinsternis, kurz danach werden sie Zeuge einer Vergewaltigung, oder doch nicht? Ein Netz aus Lügen breitet sich aus, welches erhebliche Konsequenzen hat.

Handlung und Thematik:
Die Grundidee der Handlung fand ich gut. Allerdings war vor allem der erste Teil sehr langatmig und schleppend… Anfangs gings eigentlich sehr oft um Alkohol und Drogen. Die beiden Handlungsstränge der Vergangenheit und der Gegenwart sind super dargestellt, allerdings wirkte vor allem das Ende sehr konstruiert und unrealistisch. Die Sonnenfinsternis fand ich super dargestellt und die Sonnenfinsternis-Jäger sind ja tatsächlich real.

Charaktere:
Anfangs war mir Laura sympathisch. Sie ist eine hilfsbereite Person die gerne auch mal ihre Bedürfnisse nach hinten stellt. Dies hat sich allerdings mit der Zeit gelegt.
Kit handelte nicht immer logisch, da ich Charaktere nicht mag, die sich durch große Dummheit irgendwo rein manövrieren (mehrfach!) konnte ich Kit bereits am Anfang nicht leiden.
Beth war gut dargestellt, bei ihr war ich mir nie sicher was ich von ihr halten soll.

Schreibstil:
Das Buch war einfach geschrieben, allerdings vor allem am Anfang sehr langatmig und langweilig. Es wurde etwas besser, aber vom Hocker gehauen hat mich der Schreibstil nicht. Die Ich-Perspektiven-Wechsel fand ich gut und auch, dass man immer gleich wusste um wen es geht und zu welchem Zeitpunkt.

Persönliche Gesamtbewertung:
Leider konnte dieses Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Ich fand auf den ersten Seiten die Charaktere gut, später aber nicht mehr. Die Handlung wirkte viel zu konstruiert und die Spannung fehlte zu Beginn ganz. Da ich im Mittelteil aber miträtseln konnte, was jetzt nun wahr ist und was nicht, fand ich es dann nicht soo schlecht. Wer gerne rätselt, ist mit diesem Buch gut bedient. Für den ersten Teil würde aber auch die gekürzte Leseprobe ausreichen…