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Veröffentlicht am 07.09.2018

Warum musste es so kommen?

Die Sonnenschwestern
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Prolog. Eine alte Frau bittet Gott um die Gewährung einer Bitte….
Nora hatte sich von ihrem Freund Simon getrennt, und sie machte eine Therapie…
Sie hatte in einer Art Vision etwas gesehen…. Und sie kündigte ...

Prolog. Eine alte Frau bittet Gott um die Gewährung einer Bitte….
Nora hatte sich von ihrem Freund Simon getrennt, und sie machte eine Therapie…
Sie hatte in einer Art Vision etwas gesehen…. Und sie kündigte ihre Stelle…
Nora entschloss sich, nach Tenby zu fahren… Und sie wollte jemanden besuchen…
Juli 1953. Chloe fuhr wie jedes Jahr in den Ferien nach Tenby. Sie freute sich auf die Zeit und vor allem auch auf Llew….
Sie wohnte in Tenby bei ihrer Tante Susan und deren Familie… Ihre Cousine Megan ärgerte sie immer wieder, weil ihre Eltern sich nicht so viel für sie leisten konnten wie Megans…
Eines Tages jedoch geschah etwas Schreckliches, das ihr Leben dramatsich veränderte…
Welche Bitte richtete die alte Frau an Gott? Warum hatte sich Nora von Simone getrennt? Weshalb war sie in Therapie? Was hatte Nora plötzlich vor sich gesehen? Warum kündigte sie ihre Stelle? Weshalb fuhr sie nach Tenby? Wen wollte sie besuchen? Gefiel es Chloe so gut in Tenby, weil sieImmer wieder ihre Ferien dort verbrachte? Wohnte sie gerne bei ihrer Tante? Inwiefern ärgerte Megan Chloe? Und was geschah eines Tages Schreckliches? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.
Meine Meinung
Das Buch ist berührend, aber ja, auch spannend. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Ich litt mit Nora, die nicht wusste, was sie nach ihrer Kündigung tun sollte. Und ich litt mit Chloe, die sich von ihrer Cousine Megan einiges gefallen ließ, was ihre Kleidung betraf. Und ich litt mit Llew, der in Chloe verliebt war, zumal er noch zwei Jahre jünger war als sie. Und als das Schreckliche geschah, hätte ich jemanden erwürgen können. Durch das Buch kam ich sehr gut durch, denn es ließ sich leicht und flüssig lesen. Auch gab es keine Unklarheiten was Worte oder gar ganze Sätze betraf. Einzig eines ist mir unklar, und das ist der Titel. Wer waren die Sonnenschwestern? Aber da der Inhalt für mich sehr gut war, werde ich diese Unklarheit vernachlässigen und dem ‚Buch eine Lese-/Kaufempfehlung geben sowie vier von fünf Sternen, bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 03.09.2018

Mord am Heiligabend

Der Schmetterling
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Sie wollte ihn sehen, und erreichen, dass er auch sie sah. Auf dem Fußballfeld…
Henna Pedersen erhielt von ihrem Mann eine SMS, dass der Weihnachtsmann später kommen würde…
Die Kinder waren unruhig, dann ...

Sie wollte ihn sehen, und erreichen, dass er auch sie sah. Auf dem Fußballfeld…
Henna Pedersen erhielt von ihrem Mann eine SMS, dass der Weihnachtsmann später kommen würde…
Die Kinder waren unruhig, dann kam jemand an die Tür… Henna machte auf, doch das überlebte sie nicht…
Mans fand sie und wurde von der Schutzpolizei befragt…
Johan Rokka war in seinen Heimatort zurückgezogen. Er war bei der Kriminalpolizei und erfuhr, dass Sandins Frau erschossen worden war. Er wurde zwei Tage früher gebraucht…
Janna Weissmann war Kriminaltechnikerin und froh, selbst am Heiligabend etwas zu tun zu haben…
Dann war da noch Urban, der beim Trabrennen auf das richtige Pferd setzte, obwohl es eigentlich vorher offiziell das Falsche war….
Außerdem wurde sogar noch in Florenz ermittelt…
Dann gab es noch das Gerücht, dass bei den Trabrennen geschummelt wurde…
Sie sah ihn, aber sah er auch sie? Und wer waren diese beiden überhaupt? Warum würde der Weihnachtsmann später kommen? War er aufgehalten worden? Wer war der Weihnachtsmann vor der Tür? Etwa ein Mörder, da Hanna das nicht überlebte? Warum war nicht gleich die Kriminalpolizei vor Ort? Kannte Johan Rokka den Fußballspieler Mans Sandin? Hatte die Kripo dort so wenig Leute, dass er früher einsteigen musste? Warum war Janna froh selbst am Heiligabend etwas zu tun zu haben? Und war hatte es mit dem falschen Pferd auf sich? Wieso war es überhaupt falsch? Was hatte das Ganze mit Florenz zu tun? Und inwiefern wurde bei den Trabrennen geschummelt? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch war von Anfang an spannend. Es gab ja auch am Anfang gleich den Mord. Johan Rokka war von Stockholm in seinen Heimatort zurück gegangen und ich fragte mich zunächst warum. Das Warum klärte sich aber der Grund blieb immer noch bestehen. Ich denke, dass man da in den Folgebänden mehr erfährt. Das Buch ließ sich sehr gut lesen und ich kam auch schnell in die Geschichte hinein. Was mich am Anfang etwas irritierte waren diese kursiv geschriebenen Seiten – ich möchte sie Zwischenkapitel nennen – von denen mir unklar war, wer sie wohl geschrieben hatte. Henna Pedersen tat mir leid, aber noch mehr ihre Kinder, die das mit ansehen mussten. Und dann gab es noch die Tochter eines Freundes von Johann die sehr hübsch war. Das Ende war etwas überraschend nicht nur, was den Mörder betraf. Auf jeden Fall hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, mich gut unterhalten so dass es von mir vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten bekommt.

Veröffentlicht am 30.08.2018

Wo ist Daisy?

Sie finden dich nie
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Daisy versteckte sich... Doch dann hört sie die Stimme…
Im Haus der Masons hatte eine Party stattgefunden. Und am Ende stellten die Eltern fest, dass Daisy verschwunden war…
Sie fragten sich, wie sie hatte ...

Daisy versteckte sich... Doch dann hört sie die Stimme…
Im Haus der Masons hatte eine Party stattgefunden. Und am Ende stellten die Eltern fest, dass Daisy verschwunden war…
Sie fragten sich, wie sie hatte verschwinden können, denn es gab eigentlich nur einen Ausgang aus dem Garten…
Daisy wurde von ihrem Vater immer ‚meine Prinzessin‘ genannt…
Aber sie hatte auch noch einen Bruder mit Namen Leo…
Und eine eifersüchtige Mutter…
Was man auf dem Handy ihres Vaters fand, war auch nicht ohne…
Warum hatte Daisy sich versteckt? Wessen Stimme hörte sie? Suchte jemand nach ihr? Wie konnte Daisy verschwinden? Es gab doch nur einen Gartenausgang? Und es waren sehr viele Leute da, die alle nicht gesehen hatten, wie Daisy verschwunden war? War Daisy der Liebling ihres Vaters? War ihre Mutter eifersüchtig darauf? Und was war mit Leo? Wurde der Junge nicht geliebt? Was fand man auf Barry Masons Handy? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich gut lesen. Der Schreibstil gewährt ein flüssiges Lesen, es ist nichts Kompliziertes dabei, das man hinterfragen müsste. Auch war es gleich von Anfang an spannend. Die Autorin hüpft immer von der Gegenwart mit den Ermittlungen der Polizei und der Zeit bis Wochen vor dem Verschwinden des Mädchens hin und her. Etwas verwirrend ist, dass das nicht unbedingt richtig kenntlich gemacht worden ist. Gut, die Kapitelüberschrift sagt aus, dass es vor dem Verschwinden ist, aber nach ein paar Seiten kommen dann plötzlich wieder die Ermittlungen, nur getrennt von der Zeit vorher durch einen Stern. Das fand ich nicht so gut, auch wenn einem schon nach dem ersten Satz klar wird, dass man eben wieder in der Gegenwart angekommen ist. Trotz dieses kleinen Verwirrspiels war ich in der Geschichte schnell drinnen. Auch in die Protagonisten konnte ich mich ganz gut hineinversetzen, auch wenn ich ihr Handeln nicht unbedingt nachvollziehen konnte. Die Auflösung kam erst ganz am Schluss, was mir allerdings gefiel, auch wenn sie nicht so war, wie ich es mir vorgestellt hatte. Alles in allem hat mir das Buch noch sehr gut gefallen und somit vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten durchaus verdient.

Veröffentlicht am 28.08.2018

Kampf ums Überleben einer Papiermühle

Das Geheimnis der Papiermacherin
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Anna betreibt mit ihrem Vater in Nürnberg eine Papiermühle. Eigentlich müsste ja ihr Vater der Chef sein…
Es ist zu Zeiten des dreißigjährigen Krieges. Die Mühle läuft zwar ganz gut, wenn da nicht die ...

Anna betreibt mit ihrem Vater in Nürnberg eine Papiermühle. Eigentlich müsste ja ihr Vater der Chef sein…
Es ist zu Zeiten des dreißigjährigen Krieges. Die Mühle läuft zwar ganz gut, wenn da nicht die Schulden ihres Vaters wären…
Und so kommt Anna auf die Idee bzw. wird darauf gebracht im Umland wo die Söldner gewütet haben, nach Lumpen zu suchen…
Das ist nicht ganz ungefährlich, wie Anna und ihre Gefährten erfahren müssen…. Doch zum Glück kommt da Johann von Treist zu Hilfe…
Anna darf nur Packpapier herstellen, für Schreibpapier hat sie keine Lizenz. Aber sie findet entsprechende Lumpen…
Anna ahnt nicht, wem sie mit ihrer geheimen Arbeit in die Quere kommt…
Und da ist dann natürlich auch noch Johann, der Anna helfen will, der aber selbst keine reine Weste hat…
Warum ist ihr Vater insgeheim nicht der Chef? Warum hat er Schulden? Ist er ein Trinker? Oder gar ein Spieler? Wird Anna seine Schulden bezahlen können? Oder macht er immer wieder neue? Durfte man nicht im Umland nach Lumpen suchen? Mussten sie diese in die Stadt schmuggeln? Ist es darum nicht ungefährlich? Inwiefern kann Johann von Treist helfen? Was macht Anna, als sie Lumpen für Schreibpapier findet? Sie darf doch gar kein Schreibpapier herstellen? Wem kommt Anna in die Quere? Inwiefern hat Johann keine reine Weste?

Meine Meinung
In diesem Buch geht es eigentlich nur um Gauner und Verbrecher. Doch es war zu Kriegszeiten. Und der Krieg macht alles möglich, überhaupt damals. In der Geschichte war ich relativ schnell drinnen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Anna kämpfte um den Erhalt der Mühle, denn ihr Vater versoff und verspielte Geld, das er nicht hatte. Da musste Anna erfinderisch sein, und im Grunde schadete sie niemandem. Johann tat mir irgendwie leid, war er doch im Krieg verletzt worden, und wohnte in seinem Elternhaus bei seinem Bruder. Dass der in dunkle Machenschaften verwickelt war, wusste er ja, aber er hoffte er könne ihn ändern, und versuchte seine Aufträge so human wie möglich zu erledigen. Wenn man das so nennen kann. Mehr dazu jedoch nicht. Das Buch war von Anfang an spannend, doch hatte es auch Spannungsabfälle. Doch die letzten hundert Seiten hatten es in sich und ich wurde von dem Buch vereinnahmt. Es fesselte mich und hat mich insgesamt gut unterhalten. Daher bekommt es von mir noch vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 23.08.2018

Wird es ein Happy-End geben?

Die englische Fotografin
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Beim Einzug des Vizekönigs in Neu-Dehli musste Eliza Schreckliches erleben…
Eliza wuchs daraufhin in England auf…
Eines Tages erteilte ihr Clifford einen Auftrag, der sie nach Indien führte…
Doch nicht ...

Beim Einzug des Vizekönigs in Neu-Dehli musste Eliza Schreckliches erleben…
Eliza wuchs daraufhin in England auf…
Eines Tages erteilte ihr Clifford einen Auftrag, der sie nach Indien führte…
Doch nicht jeder in der indischen Fürstenfamilie nahm sie freundlich auf – auch wenn sie im Palast wohnen durfte…
Jay, der Bruder des Fürsten und Eliza verliebten sich ineinander obwohl beiden klar sein musste, dass diese Sache kaum eine Zukunft haben kann…
Dann gab es da noch Chatur, der Eliza aus dem Palast heraushaben wollte…
Und es gab noch Clifford, der seine ganz eigenen Absichten mit Eliza hatte…
Was musste Eliza Schreckliches beim Einzug des Virzekönigs in Neu-Dehli erleben? Warum war ihre Mutter mit ihr nach England zurück gegangen? Wer war Clifford, der diesen Auftrag für Eliza hatte? Was war das für ein Auftrag? Hatte jemand in der Fürstenfamilie etwas gegen sie? Warum konnte die Liebe zwischen Jay und Eliza vermutlich keine Zukunft haben? Wer war dieser Chatur und wieso hatte er im Palast so viel zu sagen? Warum passte es ihm nicht, dass sie im Palast wohnte? Welche Absichten hatte Clifford mit Eliza? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil der Autorin ist unkompliziert, es gab keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Auch konnte ich mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Eliza tat mir sehr leid, als sie ansehen musste, wie ihr Vater ermordet wurde. Wobei ich nicht herausgefunden habe, ob man es speziell auf ihrem Vater abgesehen hatte, oder gar auf den Vizekönig. Gewundert habe ich mich darüber, dass sie, als noch unerfahrene Fotografin, diesen Auftrag von Clifford bekam. Der Sache mir Jay traute ich nicht so richtig, denn er war doch ein Prinz, und damals kam man als Bürgerliche nicht in den Adel, und ich fragte mich, ob das gutgehen kann. Man erfährt in diesem Buch auch viel über alten die Bräuche der Inder, die zwar verboten waren aber trotzdem noch ausgeübt wurden. Das Buch hatte auch ein gewisses Maß an Spannung. Es hat mir Alles in Allem ganz gut gefallen und mich auch gut unterhalten. Dem Buch gebe ich eine Lese-/Kaufempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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