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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2018

Letzter der Band der Reihe

Die letzten Stunden des Sommers
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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich war schon richtig gespannt auf dieses Buch, da ich schon die ersten Bänder der "East-Coast Reihe" gelesen. Dabei schließt dieser Band nahtlos an ...

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich war schon richtig gespannt auf dieses Buch, da ich schon die ersten Bänder der "East-Coast Reihe" gelesen. Dabei schließt dieser Band nahtlos an den dritten Band der Reihe an. Man ist also im Jahr 1966 und dabei rückt Pepper Schuyler in den Vordergrund. Im dritten Band ist sie ungewollt Schwanger geworden und der Vater des Kindes ist ein Prominenter, verheirateter Prominent. Sie hat beschlossen das Kind zu behalten und flüchtet zu ihrer Schwester Tiny. Dort restauriert sie ein Mercedes, den sie in der Scheune gefunden hat. Annabelle Dommerich kauft ihr den Mercedes für eine stolze Summe ab, den sie schon vor 30 Jahren benutzt hat. Sie lädt Pepper nach Cocoa Beach ein und verschwindet dann plötzlich. Zusammen mit Annabelles Sohn begibt sie sich auf die Suche nach Annabelle. Dabei trifft sie auf zwei Männer und sie muss sich entscheiden.
Man lernt zwei Protagonisten in der Story kennen. Einmal Pepper, die aus ihrer Sicht im Jahr 1966 erzählt und Annabelle, die aus dem Jahr 1935 erzählt. Peppers Gegenwart war dabei wirklich humorvoll und locker erzählt, während Annabelles Vergangenheit etwas traurig ist und einen berührt. Die Umstände zu Beginn des Zweiten Weltkrieges in Frankreich und später in Nazideutschland sind sehr eindringlich dargestellt und die tragische Liebesgeschichte wirft den Leser selbst in ein Wechselbad der Gefühle. Es gibt auch einige überraschende Wendungen in der Story, mit denen ich selbst nicht gerechnet hätte.
Der Schreibstil ist dabei auch wieder flüssig und leicht zu lesen. Den wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart fand ich recht interessant, da Pepper erstmal nicht glauben wollte, das Annabelle vor 30 Jahren geflohen ist. Dabei klingt die Geschichte logisch und glaubwürdig. So geht man als Leser auf die Spur der Vergangenheit. Es werden auch einige Geheimnisse aufgedeckt und man erlebt einige tragische Schicksalsschläge, die wirklich berühren. Ich fand die Geschichte etwas spannend und man versteht auch, warum Annabelle geflohen ist, nachdem man alles Puzzelteile zusammen setzt. Ich kann also dieses Buch wirklich weiterempfehlen und ich finde es auch als eine gelungenen Abschluss der Reihe.

Veröffentlicht am 09.09.2018

Wichtige Themen und das erwachsen werden

Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren
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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Mit viel neugierde und richtig gespannt auf die Story, habe ich das Buch angefangen zu lesen und konnte es danach auch nicht mehr aus der Hand legen. ...

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Mit viel neugierde und richtig gespannt auf die Story, habe ich das Buch angefangen zu lesen und konnte es danach auch nicht mehr aus der Hand legen. Am Anfang fand ich die Story sogar ziemlich traurig. Dieses Buch beinhaltet weder magische Kräfte noch einen Held oder Heldin. Eher geht es um das wirkliche Leben und zwar um Suzys wirklichen Leben. Suzy hat ihre beste Freundin Franny verloren, die im Sommer ertrunken ist. Sie kann es nicht fassen und kann es auch nicht wirklich verstehen, da Suzy eine wirklich gute Schwimmerin war. Ihre Mutter hat ihr eine eher hilflose erklärung zu diesem Unfall gegeben. Suzy allerdings möchte der Sache auf den Grund gehen und möchte herausfinden, ob es wirklich nur ein Unfall war oder es dafür doch eine Ursache gab. Als sie mit ihrer Klasse einen Ausflug zum Aquarium macht, entdeckt sie einen Bereich voller Quallen und entdeckt einen Teil, bei dem es um giftige kleine Quallen geht. Vielleicht wurde Franny von einer dieser Quallen gestochen. So beginnt Suzy damit, sich mit Quallen zu beschäftigen. Das gestaltet sich aber schwieriger als gedacht, da Suzy auch noch beschlossen hat, nicht mehr zu sprechen. Vor Frannys Tod, hatte sie auch noch die unzertrennliche Freundschaft gekündigt. Franny konnte es einfach nicht mehr ertragen, nicht von anderen anerkannt zu werden und so zog es sie weg von den Außenseitern zu den bewunderten Mädchen. Suzy kann das alles nicht fassen und so wird ihre Schwäche vor Augen geführt, das sie aber wiederum Stark macht.
Suzy war mir von Anfang an symphatisch. Ich fand nicht wirklich das sie Schwach wirkte, aber durch den Verlust hat sie einen großen Schritt zum erwachsen werden gemacht und hat auch gezeigt, wie sie mit dem Verlust umgeht. Sie war einfach tapfer und voller tatendrang, das sie keine Ruhe gab, solange nicht bis sie die Ursache gefunden hat.
Der Schreibstil empfand ich als schön angenehm. Dabei wird hier ein großes Thema wie Tod, Verlust, Trauer, Freundschaft und Schuld angesprochen, welches die Autorin sehr gut rüber gebracht hat. Nach und nach erfährt man, warum Suzy um den Tod von Franny trauert und weshalb sie keine Ruhe gibt. Schon lange vorher, war die unzertrennliche Freundschaft etwas kaputt. Sie vermisst einfach ihre Freundin Franny. Ich fand diesen Roman wirklich sehr ansprechend, da es auch noch mit verschiedenen Schriftarten gestaltet ist. Die ganze Zeit liest man aus der Sicht von Suzy und man verfolgt so ihre Trauer und ihren Gedanken und Gefühlen. Es gibt auch ein paar Rückblenden in der sich Suzy an Franny wendet oder auch Notizbucheinträge. Als Leser merkt man auch schnell, das Suzy eine Außenseiterin und auch Mobbing Opfer ist. Ihre Gedanken sind manchmal ganz Wirr und trotzdem kann man sie verstehen, was die anderen eben nicht können. Man lernt auch viele neue Dinge, wie zum Beispiel, wie oft ein Herz schlägt und viele Tatsachen über Quallen. Diese Tatsachen waren wirklich erfrischend und lehrreich. Diese ganze Mischung hat mich einfach in den Bann gezogen und auch gehalten. Ein trauriges Buch über wichtige Themen und einer Protagonistin die den nächsten Schritt zum Erwachsen werden macht. Ich kann dieses Buch einfach nur weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 05.09.2018

Peru und ihre Schönheit

... und über uns der Himmel von Peru
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Vielen Dank an das Mainwunder Team und an die Autorin für die tolle Aktion und das Rezensionsexemplar. Mein erstes Buch der Autorin Jani Friese und das Klappentext verspricht schon eine schöne Liebesgeschichte. ...

Vielen Dank an das Mainwunder Team und an die Autorin für die tolle Aktion und das Rezensionsexemplar. Mein erstes Buch der Autorin Jani Friese und das Klappentext verspricht schon eine schöne Liebesgeschichte. Deshalb war ich neugierig auf die Geschichte und habe gerne bei der Aktion mit gemacht. Als ich das Buch begonnen habe, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Die Seiten flogen nur so dahin und ich habe Emilia gerne auf ihr Weg begleitet. Die Protagonistin Emilia studiert Medizin in Heidelberg und ihr Professor erfüllt ihr einen großen Traum. Er hat ihr vorgeschlagen, das sie ihn nach Peru begleiten soll. Sie hätte nie gedacht, das sie einen Mann begegnet, der ihr den Kopf verdreht. Am Flughafen begegnet sie David, deren smaragdgrüne Augen sie sofort in den Bann zieht. Doch er studiert genau das Gegenteil von Emilia, den David möchte Priester. Dennoch kommen sie sich näher, was Davids Bruder, der gefallen an Emilia gefunden hat, stört. Davids Bruder ist Arzt und ergreift seine Chancen, um Emilia von David fern zuhalten. Trotzdem muss sie sich entscheiden und sie weiß nicht was sie machen soll.
Emilia war mir gleich schon symphatisch. Sie liebt ihr Studium und noch mehr liebt sie es, in Peru zu sein. Ich fand sie wirklich als eine nette und hilfsbereite Protagonistin, die mir auch etwas Leid tat. Das Schicksal meinte es manchmal nicht gut mit ihr und ich selbst konnte es nicht anders, als mit ihr mitzufiebern.
David war mir auch symphatisch. Er und Emilia passen in meinen Augen perfekt zusammen. Dennoch steht auch David sein Studium und sein Traum im Weg. Ich habe so so sehr mit den beiden mitgefiebert und man spürt einfach das förmliche Knistern der beiden. Davids Bruder allerdings war mir ein Dorn im Augen. Mit ihm konnte ich nicht wirklich warm werden. Ich kann zwar verstehen, das er Emilia für sich gewinnen wollte, dennoch sollte er sich nicht einfach so in den Weg stellen.
Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig zu lesen. Die Beschreibung von Peru fand ich einfach toll und bildlich. Sie hat es definitiv geschafft das mein nächstes Urlaubs Wunschziel Peru ist. Auch hat sie es hier geschafft, die Charakter wirklich realistisch und authentisch zu schreiben. Man konnte sich gut in die Protagonistin hineinversetzen und ihre Gefühle waren so greifbar. Auch das Jani Friese die Probleme in Südamerika aufgreift, fand ich gut und ein wichtiges Thema. Das Ende der Story hat mich einfach berührt und ergriffen. Es war eine schöne Liebesgeschichte, die mir wirklich schöne entspannte Stunden bescherrt hat. Ich kann dieses Buch von ganzen Herzen weiter empfehlen.

Veröffentlicht am 04.09.2018

Fantasy und andere Bezeichnungen

Der Riss im Raum
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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Leider habe ich bei diesem Buch der ersten Teil nicht gelesen, trotzdem war ich neugierig auf die Geschichte. Schon am Anfang habe ich gemerkt das ...

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Leider habe ich bei diesem Buch der ersten Teil nicht gelesen, trotzdem war ich neugierig auf die Geschichte. Schon am Anfang habe ich gemerkt das mir etwas von der Vorgeschichte gefehlt hat, doch ich kam schnell in die Story rein. Die junge Meg, ihr Bruder Charles Wallace und Calvin sind kaum von Ihrer Reise durch das Universum und Zeit und Raum zurück auf der Erde, als sie sich bereits ins nächste Abenteuer stürzen müssen. Charles ist überzeugt, dass in ihrem Gemüsebeet im Garten Drachen gesehen zu haben. Erst schenkt ihm keiner glauben, bis eines Tages tatsächlich ein Cherub, ein Drachenähnliches Wesen, nebst seinem Lehrmeister auftauchen. Und ihr auftauchen hat einen dramatischen Hintergrund: Charles‘ Leben ist in Gefahr und von dessen Überleben hängt nicht nur die Menschheit ab, sondern das gesamte Universum.

Diese Reihe ist auch eine Neuauflage aus dem Piper Verlag, den eigentlich sind die Bücher schon ziemlich alt. Ich finde tatsächlich das neue Cover viel schöner, den ich habe mich mal schlau gemacht und mir die alte Auflage angeschaut. Dieses Buch ist auch ein Kinderbuch ab einem alter von 10 Jahren, dennoch finde ich manche Dingen recht schwierig für Kinder. Ich fand die Geschichte außergewöhnlich und spannend. Man lernt neue Wesen kennen oder altbekannte Wesen. So gibt es auch neue Bezeichnungen für Drachen, die in der Story nicht Drachen genannt werden. Dieses Buch hat auch einige versteckte Themen, die einen auch im Gedächnis bleiben. So kommen Themen wie Religion, Wissenschaft und Philosophie vor. Aber dennoch ist die Geschichte so Fantasievoll und schön. Auch die Charakter Meg, Charles und Calvin waren tolle Charakter. Ich fand alle sehr symphatisch und habe sie sogar ins Herz geschlossen.

Der Schreibstil war dabei auch sehr flüssig und leicht zu lesen. Die Charakter die die Autorin Madeleine L'Engle kreiert hat waren einfach toll und authentisch. Die Geschichte hat einfach so gepasst und war wunderschön. Ich habe das Buch nur in einem Zug durchgelesen und konnte auch nicht so schnell damit aufhören. Ich werde mir definitiv vornehmen, den ersten Band noch zu lesen.

Veröffentlicht am 04.09.2018

Cade O'Grady

Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich war schon sehr gespannt auf dieses Buch und habe mich schon wirklich auf das beschauliche Reedwood gefreut und ihren Bewohner. Als ich das Buch ...

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich war schon sehr gespannt auf dieses Buch und habe mich schon wirklich auf das beschauliche Reedwood gefreut und ihren Bewohner. Als ich das Buch angefangen habe, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Man lernt zu Beginn den Tierarzt Cade O'Grady kennen, der mit seinen zwei Brüder die Tierklinik in Redwood führt und als Frauenheld gilt. Er ist Single, attraktiv und die Frauen rennen ihm in Scharren hinterher. Als Leser lernt man auch Avery Stowe kennen, die mit ihrer autistischen Tochter Hailey nach Redwood zieht. Sie hat eine Scheidung hinter sich, den ihr Mann hat sie nur als Vorzeige Frau benutzt und seine einzige Tochter gemieden. Hailey findet eines Abends in der Kälte einen kleinen Welpen, der ausgesetzt wurde und der verletzt ist. Avery und ihre Tochter bringen den kleinen Welpen so schnell wie möglich in die Tierklinik, dort wo sie das erste mal auf Cade trifft. Cade ist erst der Meinung, das Avery Schuld an den verletzungen des Welpens ist und zeigt ihr das auch. Aber da soll er ganz falsch liegen. Nachdem er sie erstmal richtig kennengelernt hat, bekommt Avery einen Job als Empfangsfrau und Sekräterin in der Tierklinik und nach und nach kommen Avery und Cade sich näher.

Ich fand die Story wirklich sehr erfrischend und war gespannt, was noch alles auf die beiden zu kommt. Vorallem die Tanten und Mutter von Cade fand ich herzerwärmend und witzig. Jedesmal kamen neue Tweets auf Twitter über Avery und Cade und jedesmal hatte man auch etwas zu lachen. Avery fand ich auch sehr symphatisch. Sie war eine tapfere Frau und auch eine wundervolle Mutter. Ich kann es mir gar nicht wirklich vorstellen, wie es wohl ist, wen die eigene Tochter kein Wort sagt. Avery hatte es im Leben mit ihrem Mann nicht leicht und so ist sie anderen Männer etwas skeptisch gegenüber. Sie möchte auch keine feste Bindung mehr und das macht sie auch klar.

Cade fand ich am Anfang etwas unfreundlich und auch wie ein richtiger Frauenheld. Bis man ihn besser kennenlernen konnte. Ihn habe ich dann auch sehr ans Herz geschlossen und an manchen Situationen in der er Avery trifft, kommen immer wieder witzige momente auf. Ich habe teilweise tränen gelacht. Es gibt aber auch nicht nur witzige Momente, es gibt auch einige ernste Momente, zum Beispiel wen es um Hailey geht.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach leicht und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Avery und Cade erzählt. Man spürt förmlich das Knistern der beiden und ich liebe auch die Liebesgeschichte von Avery und Cade. Das sogar Hailey Cade ins Herz geschlossen hat, hat mich wiederum zu tränen gerührt. Am liebsten würde ich gleich sofort weiter lesen, den in dem nächsten Band geht es um den Taubstummen Bruder Flynn und ich bin wirklich gespannt auf diese Geschichte. Langsam verlieb ich mich sogar selbst in die O'Gradys.