Profilbild von Mimmi2601

Mimmi2601

Lesejury Star
offline

Mimmi2601 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Mimmi2601 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2019

Ein spannender Roman für zwischendurch

Schattenherz
0

Meine Meinung:

An dieser Stelle möchte ich vorab noch einmal der Autorin und dem Verlag ganz herzlich dafür danken, dass Sie mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Ich bin ...

Meine Meinung:

An dieser Stelle möchte ich vorab noch einmal der Autorin und dem Verlag ganz herzlich dafür danken, dass Sie mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Ich bin auf das Buch durch die Autorin selbst aufmerksam geworden, da diese nach interessierten Lesern Ausschau gehalten hatte. Daraufhin habe ich mir den Klappentext des Buches durchgelesen und meine Neugierde war geweckt.

Die Thematik des Buches ist dabei aber keine einfache, denn Lilianas kleine Schwester ist gestorben und nun versuchen ihre Eltern und sie einen Neuanfang zu wagen, was natürlich nicht ganz so einfach ist. Lilianas Vater stürzt sich nämlich in die Arbeit und zudem streiten ihre Eltern immer öfter. Kein Wunder, dass dies auch Liliana zusetzt.

Während Liliana versucht mit dem Tod ihrer Schwester abzuschließen und einen Neuanfang wagt, lernt sie auch einige andere Jugendliche in ihrem Alter kennen, nämlich Damian, Fee, Jonas und Mara mit ihrem Hund Pepper. Die vier sind eine bunt gemischte Truppe und nehmen Liliana mehr oder weniger herzlich auf. So entstehen auch neue Freundschaften und seit langem scheint Liliana wieder richtig glücklich, bis sich die Vorfälle häufen und sie immer öfter einen merkwürdigen Schatten sieht, der sie manchmal zu bedrohen scheint. Nicht nur Liliana stellt sich nach einiger Zeit die Frage, was es mit dem Schatten auf sich hat und man fängt an mit ihr gemeinsam dem Ganzen auf die Spur zu gehen.

Besonders der lockere und leichte Schreibstil der Autorin haben mir dabei wirklich gut gefallen und so habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Die Charaktere konnte ich wirklich gut nachvollziehen und Lilianas Gefühle wurden sehr gut rübergebracht. Außerdem hat sie in ihrer neuen Heimat gute, neue Freunde gefunden. Anfangs mochte ich Fee nicht so gerne, da sie Liliana gegenüber anfangs immer distanziert war und sich kaum auf sie eingelassen hat. Als sich allerdings herausgestellt hat, warum das so ist, konnte man auch dies wirklich gut nachvollziehen und schlussendlich habe ich auch sie in mein Herz geschlossen. Ich würde sogar sagen, dass sie dann auch die war, die ich neben Liliana am meisten mochte. Aber auch Pepper fand ich einfach nur goldig.

Eine ordentliche Portion Spannung gab es in diesem Buch auf jeden Fall auch, was dem Geheimnis mit den Schatten zu schulden ist. Die Autorin hat einen hier geschickt auf eine falsche Fährte gelockt. Ab einem gewissen Zeitpunkt wusste ich allerdings, auf was das Buch hinauslaufen würde, da ich kurz zuvor ein Buch gelesen hatte, bei welchem das Ende zumindest in einigen Punkten ähnlich war. Das finde ich aber keinesfalls schlecht, denn beide Geschichten sind natürlich auf ihre Art etwas ganz besonderes. Allerdings hat es hier natürlich dann auch ein wenig die Spannung gemindert.

Auch hatte ich bei der Geschichte manchmal das Gefühl, dass sie ein wenig schleppend voranging und zeitweise fehlte mir auch ein klein wenig die Spannung. Da ich das, was aufgelöst wurde, auch schon vorausahnen konnte, fehlte mir auch hier natürlich dann ein klein wenig der Wow-Effekt. Mit einigem habe ich so aber natürlich auch nicht gerechnet, weswegen sich das wieder ein wenig ausgeglichen hat. Das Ende hat mir aber auf jeden Fall wirklich gut gefallen und es war definitiv passend. Was ich auch schön fand, war, dass das Buch ohne Liebesgeschichte ausgekommen ist. Das steht meiner Meinung nach leider in vielen Romanen noch zu sehr im Vordergrund. Die Autorin hat auf jeden Fall auch bewiesen, dass es auch ohne geht. Alles in allem ist das Buch auf jeden Fall ein solider Roman für zwischendurch.

Fazit:

Ich kann euch das Buch für zwischendurch wirklich empfehlen, da es sich wirklich schnell und leicht lesen lässt und auch ein wenig Spannung vorhanden ist. Ich denke auch, dass mir das Buch vielleicht sogar noch ein wenig besser gefallen hätte, wenn ich vorher nicht ein anderes Buch gelesen hätte, welches mir nicht so gut gefallen hat. Nichtsdestotrotz werde ich die anderen Bücher der Autorin sicherlich auch noch lesen. An dieser Stelle vergebe ich dem Buch 3/5 Sternen.

Veröffentlicht am 01.01.2019

Ein solider und schöner Debütroman

Madness
0

Meine Meinung:

Durch Zufall habe ich auf Instagram entdeckt, dass zwei liebe Mädels eine Leserunde zu "Madness - Das Land der tickenden Herzen" starten wollen und habe mich daraufhin dann auch gemeldet. ...

Meine Meinung:

Durch Zufall habe ich auf Instagram entdeckt, dass zwei liebe Mädels eine Leserunde zu "Madness - Das Land der tickenden Herzen" starten wollen und habe mich daraufhin dann auch gemeldet. Zum einen, weil ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts aus dem Verlag gelesen hatte - sich aber trotzdem viele Bücher von diesem sich auf meinem SuB tummeln - und zum anderen, weil ich gerne endlich mal ein Buch von Maja Köllinger lesen wollte.

Tatsächlich muss ich an dieser Stelle auch einmal erwähnen, dass mich das Buch vom Aussehen her zwar total angesprochen hat, ich aber ohne die Leserunde wahrscheinlich nicht - oder noch nicht - dazu gegriffen hätte. Denn: Ich bin kein Fan von Alice im Wunderland. Dennoch bin ich froh, dass ich dann doch zu dem Buch gegriffen habe. Denn sonst hätte ich die Welt, die Maja Köllinger hier geschaffen hat, nie entdeckt. Und auch wenn ich Alice im Wunderland immer noch nicht mag, so hat mir das Buch wirklich gut gefallen!

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir wirklich leicht. Das lag vor allem auch an dem Schreibstil, welcher wirklich super leicht und flüssig zu lesen war. Bevor es dann auch schon losging, erfuhr man auch noch ein paar kleine Einzelheiten über Alice und deren Leben. Das fand ich wirklich gut, da man so eine kleine, grundlegende Basis hatte.

Die Welt hat mir vom Aufbau her auch total gut gefallen! Wir befinden uns nämlich in einer Steampunk-Version vom Wunderland. Für mich war diese Welt einfach nur faszinierend und schön. Ich konnte sie mir bildlich wirklich gut vorstellen und generell die Idee Wunderland als Steampunk-Version zu gestalten, hat mir wirklich sehr zugesagt. Die Passagen über die Welt an sich fand ich immer durchaus spannend und habe sie wirklich genossen, denn Maja Köllinger hat hier wirklich eine wunderbare und einzigartige Welt geschaffen! Ich finde auch, dass das Cover einfach total gut zu dem Buch passt, da es meiner Meinung nach diese Welt wirklich gut widerspiegelt, vor allem die Farben sind wirklich gut gewählt.

Wie ich schon erwähnt hatte, haben mir der Einstieg und der Schreibstil wirklich gut gefallen. Und während sich der Anfang noch ein wenig Zeit lässt, so geht der Rest der Geschichte ziemlich schnell vorüber. Auf der einen Seite kann ich das auch verstehen, schließlich hat das Buch nicht so viele Seiten und dann möchte man natürlich auch die Handlung reinbringen, auf der anderen Seite wurde mir manches einfach zu schnell abgehandelt und ich finde, dass 100 bis 150 Seiten mehr dem Buch nicht geschadet hätten. Dadurch, dass alles auch so schnell vorüberging, fehlte mir teilweise auch ein wenig die Tiefe. So konnte ich beispielsweise Alice' Gefühle auch nicht immer nachvollziehen.

Alice an sich war mir soweit aber ganz sympathisch. Ich mochte ihre furchtlose und unerschrockene Art. Manchmal handelte sie mir allerdings auch ein wenig zu naiv und schenkte einigen auch zu schnell Vertrauen. Ich finde so etwas braucht immer ein wenig Zeit. Außerdem wechselte ihre Stimmung öfter mal von total gelassen zu aggressiv bzw. impulsiv. Das hat mich auch ein wenig gestört, da ich das nicht ganz so nachvollziehen konnte. Klar, die Situationen waren nicht immer einfach, aber manchmal war es dann doch ein wenig too much. Was mir auch nicht ganz so gefallen hat, war, dass sie an einer Stelle etwas einfach so hinnahm bzw. auch annahm, was ich an ihrer Stelle definitiv nicht gemacht hätte, weil sie ja vorher nichts mit dem Reich und deren Bewohnern zu tun hatte. Ansonsten war Alice aber wirklich eine Protagonistin, die ich schon in mein Herz schließen konnte.

Neben Alice konnte ich aber auch Elric, den Hutmacher und Grinser total in mein Herz schließen. Auch wenn ich gestehen muss, dass das mit Grinser und mir so eine Hassliebe ist. Auf der einen Seite finde ich diese Katze ultracool, vor allem auch wegen ihrer Sprüche, auf der anderen Seite verschwindet sie aber auch immer wieder, sobald Gefahr lauert.

Natürlich gab es auch in diesem Buch eine Liebesgeschichte. Hier muss ich aber auch sagen, dass sie mir zu schnell ging und mir die Tiefe schon ein wenig fehlte. Nichtsdestotrotz fand ich sie dennoch schön und niedlich. Am besten gefallen haben mir aber auch einige Aussagen in diesem Buch, weswegen ich mir doch relativ viel markiert habe. In einigen von diesen steckte einfach so unglaublich viel Wahrheit. Was mir auch soweit gut gefallen hat, war das Ende, auch wenn dieses ebenfalls zügig vonstattenging und ich einiges ein wenig ausführlicher gehabt hätte, so war es doch ein wirklich schönes Ende und definitiv ein toller Abschluss für das Buch. Ich muss auch an dieser Stelle sagen, dass, selbst, wenn mir einiges zu schnell ging, das Buch wirklich gut war, gerade auch für einen Debütroman! Ich finde beim Lesen sollte man auch definitiv nicht vergessen, dass es das erste Buch der Autorin war und dafür, dass es das war, hat sie wirklich einen soliden Roman abgeliefert. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt auf ihre weiteren Werke und freue mich total darauf, bald "Mondstaub & Sonnenstürme" zu lesen!

Fazit:

Ein solider und gelungener Debütroman, der zwar ein paar kleine Schwächen aufweist, aber dennoch empfehlenswert ist! Gerade die Welt und einige der Aussagen konnten mich total für sich gewinnen und ich bin definitiv auf die weiteren Werke der Autorin gespannt! Von mir erhält das Buch 3/5 Sternen.

Veröffentlicht am 13.11.2018

Ein Fantasy Jugendroman, der mich leider nicht ganz so überzeugen konnte

Magic Academy - Das erste Jahr
0

Meine Meinung:

Vorab möchte ich noch einmal dem Verlag ganz herzlich für das Rezensionsexemplar danken!

Normalerweise waren meine Rezensionen immer klar strukturiert, heute möchte ich es aber mal ein ...

Meine Meinung:

Vorab möchte ich noch einmal dem Verlag ganz herzlich für das Rezensionsexemplar danken!

Normalerweise waren meine Rezensionen immer klar strukturiert, heute möchte ich es aber mal ein wenig anders versuchen. Anfangen möchte ich dennoch beim Cover, welches ich ganz okay finde. Ich mag es ja generell nicht so, wenn Menschen auf dem Cover abgebildet sind und auch hier finde ich es einfach nicht ganz so schön, vor allem, weil man auch das Gesicht erkennen kann und einem so die Vorstellungskraft genommen wird. Ich habe mir Ry nämlich total anders vorgestellt. Ansonsten finde ich das Cover aber wirklich gelungen.

Wie schon erwähnt, habe ich mir Ry total anders vorgestellt. Für mich hatte sie eher widerspenstiges Haar, weil ich finde, dass das besser zu ihrem Charakter passt. Ry ist eine ziemlich starke Protagonistin. Auch wenn viele in ihrem Umfeld sagen, dass sie es niemals schaffen wird, an der Akademie aufgenommen zu werden, lässt sie sich doch nicht unterkriegen und buckelt was das Zeug hält. Sie übt nicht nur für ihren Unterricht bis tief in die Nacht, nein, vor allem nach dem kämpferischen Teil ihrer Unterrichtsstunden, trifft sie sich danach noch mit ihrer besten Freundin Ella und übt mit dieser fleißig weiter, um auch ihre Magie zu trainieren. Ry ist aber nicht nur in der Hinsicht ziemlich stark, sie muss sich von ein paar ihrer Mitschüler - darunter auch Prinz Darren - einiges gefallen lassen, aber da steht sie wirklich drüber. Was mich ein wenig gestört hat, ist, dass einiges jedoch auch ziemlich oberflächlich gehalten wurde und viele Personen auch auf ihr Aussehen beschränkt wurden. Das fand ich ein wenig schade. Neben Ry lernen wir aber auch ihren Bruder ein wenig kennen, welcher anscheinend auch immer von Mädchen umgeben zu sein scheint. Als Bruder kümmert er sich wirklich super um seine Schwester und versucht sie auch vor allem Übel zu beschützen, besonders nach einer ganz fiesen Aktion gegen sie. Man merkt aber auch, dass ihm seine Freunde wirklich wichtig sind und dass er auch ein Auge auf Ella geworfen hat. Diese lernen wir ebenfalls kennen. Ella ist ein wirklich loyaler Mensch und kümmert sich auch wirklich super um Ry. Dabei behandelt sie diese aber auch nicht so, als wäre sie aus Zucker. Neben diesen drei Personen lernt man aber auch noch - wer hätte es gedacht - den unausstehlichen Prinzen kennen: Darren. Anfangs konnte ich Darren wirklich nicht ausstehen. Er war einfach total arrogant und hielt sich augenscheinlich für etwas besseres und das ging mir ziemlich auf die Nerven. Mit der Zeit lernte man ihn auf jeden Fall besser kennen und er wurde mir auch sympathischer, so ganz mit ihm anfreunden konnte ich mich mit ihm aber nicht. Kleine Info an dieser Stelle: Hier hilft es auf jeden Fall das Ebook "Magic Academy - Der dunkle Prinz" zu lesen, denn dort erfährt man allerhand über den Prinzen und auch, warum er oftmals so kühl und distanziert auftritt. Das hat mir im Nachhinein auf jeden Fall geholfen ihn besser zu verstehen.

Gut gefallen an diesem Buch hat mir auf jeden Fall der Schreibstil. Dieser war wirklich unglaublich einfach und leicht gehalten und ich flog nur so durch die Seiten, was zusätzlich aber auch an der etwas größer gehaltenen Schrift lag. Manchmal wäre es bestimmt auch interessant gewesen, mal aus anderen Sichtweisen zu lesen, allerdings war ich mit der Sicht von Ry ganz zufrieden, zumindest die meiste Zeit, wenn es nicht gerade nur oberflächlich war.

Was mir dafür eher weniger gefallen hat, war definitiv der Handlungsstrang. Größtenteils plätscherte die Geschichte nur so vor sich hin und bot leider meiner Meinung nach wenig Spannung. Nur zwischendurch gab es ein paar kleinere Szenen, die ich als wirklich spannend und interessant empfand. Das fand ich wirklich schade, denn der Anfang hatte wirklich gut und spannend gestartet und ich hätte mir gewünscht, dass es so im Buch weitergegangen wäre. Das war aber leider nicht der Fall. Natürlich ist es positiv, dass alles etwas ausführlicher beschrieben wurde und man den Prozess der Weiterentwicklung der Charaktere so auch besser miterleben und beobachten konnte, allerdings ist das eher so semi-gut gelungen. Für mich persönlich war das einfach nicht wirklich etwas, manche Stellen hätte man hier auch bestimmt ein wenig kürzen können. Was dagegen dann wieder spannend war, war das was kurz vor dem Ende passiert ist. Da ging es dann schließlich um die Prüfungen, die die Schüler absolvieren mussten, um an der Akademie angenommen zu werden. Während hier der erste Teil der Prüfung wirklich ausführlich beschrieben wurde, wurde der zweite Teil leider vernachlässigt. Hier hätte es meiner Meinung nach ausführlicher sein können. Mit dem Ende an sich bin ich ganz zufrieden, mir ging es nur ein wenig zu schnell und na ja zu einfach von statten. Hier wurde nämlich dann eine Lösung präsentiert, die zwar schön und gut war, allerdings fand ich es irgendwie auch blöd, dass diese Möglichkeit erst am Ende aufgegriffen wurde und vorher nicht einmal im Buch erwähnt wurde. Ansonsten konnte mich das Ende aber ganz zufriedenstellen. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich nach dem ersten Band weitergelesen hätte, wenn ich den zweiten nicht schon hier haben würde. Demnach bin ich schon gespannt auf den zweiten Band und hoffe natürlich, dass dieser mir besser gefallen wird.

Fazit:

Ein solider Fantasy Jugendroman, der allerdings einige Längen und vergleichsweise wenig Spannung aufweist. Das Potential wurde meiner Meinung nach nicht gänzlich ausgeschöpft und einige Stellen hätten gekürzt, andere dafür ausführlicher beschrieben werden können. Zum Ende hin wurde es auf jeden Fall besser und es kam auch deutlich mehr Spannung auf. Leider hat mir das Ende aber auch nicht so gut gefallen, weswegen ich dem Buch schlussendlich 3/5 Sternen gebe.

Veröffentlicht am 12.11.2018

Ein schöner Roman für zwischendurch, der einen auch zum Nachdenken anregt

Dreizehn ist mein Glücksbringer
0

Meine Meinung:

Bevor ich mit meiner Rezension beginne, möchte ich mich noch einmal ganz herzlich beim HarperCollins Verlag für dieses Buch bedanken!

Gerade das Cover hat meine Aufmerksamkeit erweckt. ...

Meine Meinung:

Bevor ich mit meiner Rezension beginne, möchte ich mich noch einmal ganz herzlich beim HarperCollins Verlag für dieses Buch bedanken!

Gerade das Cover hat meine Aufmerksamkeit erweckt. Ich finde es wirklich schön und vor allem auch passend zum Inhalt des Buches gestaltet. Außerdem finde ich es gut, dass die Personen nur von der Seite abgebildet sind und man auch sonst nicht viel von ihnen erkennen kann, sodass die Vorstellungskraft nicht zerstört wird.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls zugesagt, er war zwar nicht außergewöhnlich, aber dafür leicht zu lesen, sodass ich das Buch innerhalb weniger Stunden durch hatte. Besonders gefallen haben mir hier auch die kürzeren Kapitel.

Mit den Charakteren konnte ich mich dagegen leider nicht so anfreunden. Vor allem Teddy ging mir leider ziemlich auf die Nerven. Im Klappentext erfährt man zwar schon, dass er sich durch den Lottogewinn verändert, allerdings fand ich diese Veränderung jetzt auch nicht ungewöhnlich. Man hat auf jeden Fall deutlich gemerkt, dass ihm der Lottogewinn zu Kopf gestiegen ist. Ich muss aber sagen, dass wahrscheinlich viele Menschen so gehandelt hätten, wenn sie dermaßen viel Geld gewonnen hätten. Und dennoch muss ich sagen, dass mir Teddy dadurch wirklich unsympathisch wurde. Ihm ist nämlich nicht nur das Geld zu Kopf gestiegen, sondern er hat auch seine Freunde vernachlässigt und Alice das ein oder andere mal sogar versetzt für seine anderen "Freunde", die es in Wahrheit nur auf sein Geld abgesehen hatten. An einigen Stellen tat Teddy mir allerdings auch leid, vor allem, wenn er blöde Sprüche einstecken musste, weil ihm etwas nicht gegönnt wurde. Alice war mir aber definitiv sympathischer, auch wenn ich ihre Handlungsweisen nicht immer nachvollziehen konnte. Ich fand es auf jeden Fall gut, dass sie Teddy dazu bewegt hat, auch Gutes mit dem Geld zu tun und eine Sache, die Teddy dann mit dem Geld gemacht hat, fand ich wirklich herzerwärmend. Was ich allerdings bei Alice auch nicht so ganz verstanden habe, ist, dass sie zeitweise so halb mit einem anderen Typen angebandelt hat und diesen dann wegen Teddy doch wieder fallen gelassen hat. Das hat mir leider nicht zugesagt. Generell kann man aber in diesem Buch merken, dass die Charaktere sich weiterentwickeln und erwachsener werden, was mir wirklich gut gefallen hat.

Die Handlung an sich war auch ganz in Ordnung. Größtenteils geht es natürlich um den Lottogewinn. Allerdings kann man bei dem Buch auch etwas lernen, denn es gibt hier schon einige Szenen, die wirklich schön oder auch traurig waren und aus denen man etwas mitnehmen konnte, da sie einen im Nachhinein zum Nachdenken anregten. Was ich allerdings ein wenig schade fand, war, dass ich die Gefühle fast das ganze Buch über leider nicht wirklich nachvollziehen konnte bzw. diese irgendwie bei mir nicht so wirklich ankamen. Lediglich zum Ende hin besserte sich das für mich und ich konnte dann auch wirklich mitfühlen.

Fazit:

Alles in allem also ein schöner, solider Roman für zwischendurch, der allerdings jetzt auch nicht herausragend für mich war, von dem man aber auch einiges lernen konnte und der einen zum Nachdenken anregte. Ich vergebe dem Buch 3/5 Sternen.

Veröffentlicht am 06.09.2018

Guter, mittelmäßger Abschluss der Reihe

Game of Destiny
0

Meine Meinung

Diejenigen von euch, die meine Rezensionen zu den beiden anderen Teilen gelesen haben, wissen, dass mir der erste band ziemlich gut und der zweite Band leider nicht wirklich gefallen hat. ...

Meine Meinung

Diejenigen von euch, die meine Rezensionen zu den beiden anderen Teilen gelesen haben, wissen, dass mir der erste band ziemlich gut und der zweite Band leider nicht wirklich gefallen hat. Dennoch wollte ich natürlich den dritten Teil lesen, um zu wissen, wer der Mörder ist. Wie mir das Buch schlussendlich gefallen hat könnt ihr jetzt im nachfolgendem Lesen. Vielen Dank auch noch einmal an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar!
Kommen wir aber erst einmal zum Cover. Ich finde ja alle drei Cover wirklich sehr schön gestaltet. Sie zeigen jeweils einen Teil von Las Vegas. Die Schrift vom dritten Teil ist dabei gelb. Mein liebstes Cover ist wohl immer noch das vom zweiten Band, allerdings muss ich sagen, dass ich das vom dritten Band auch sehr schön und passend finde.
Der Schreibstil war wie gewohnt locker und leicht zu lesen und auch dieses Buch hatte ich demnach ziemlich schnell durch. Das liegt unter anderem aber natürlich auch wieder an der Seitenzahl.
Die Charaktere waren mir im zweiten Band leider nicht so sympathisch und ich muss sagen, dass sich das im dritten Teil auch nicht wirklich geändert hat, was ich ein wenig schade finde. Wieder blieben sie einfach ein wenig blass und auch Emma wurde mir leider nicht sympathischer. Zwischendurch hat sie mich ehrlich gesagt sogar ein wenig genervt. Aber auch Jamie wurde mir leider in diesem Band auch nicht sympathischer. Ich glaube das liegt vor allem daran, dass man auch nicht wirklich viel mehr über ihn erfuhr und er für mich im dritten Band nicht wirklich greifbar war. Dafür konnte ich tatsächlich Monroe endlich mal etwas abgewinnen, denn sie ist in diesem Teil meiner Meinung nach nicht so "schlimm" wie in den anderen beiden Teilen. Dahingegen konnte ich aber auch Emmas bester Freundin konnte ich leider in diesem Teil nicht viel abgewinnen. Auch sie blieb generell zu blass.
Neben den Charakteren konnte mich auch die Handlung leider nicht so mit sich reißen. Das liegt einfach daran, dass ich das Gefühl hatte man würde auf der Stelle schwimmen und nicht vorankommen. Mir fehlte einfach auch die gewisse Spannung. Klar, es wurden auch einige Fragen aus den anderen Teilen geklärt, allerdings ging es mir zu wenig um das eigentliche Problem bzw. den eigentlichen Fall: nämlich dem Mord. Der hätte nämlich meiner Meinung nach viel mehr im Fokus stehen müssen, denn im zweiten Teil war dieser schon ein nicht so großer Bestandteil, was ich auch ein wenig schade fand. Ehrlich gesagt habe ich zum Ende hin auch ein wenig quergelesen. Die Auflösung fand ich dann zwar auch wirklich gelungen und in sich schlüssig, allerdings hatte ich dann schon eine Vermutung wer der Mörder war und lag damit auch richtig. Was ich positiv fand, war, dass es in diesem Fall nicht so viel Erotik gab, wie im zweiten, denn im zweiten hat sich Emma meiner Meinung nach öfter wie eine ältere Person verhalten und nicht ihrem Alter entsprechend. Das fand ich in diesem Band besser.

Fazit:

Leider konnte mich auch der finale Band nicht so wirklich mit sich reißen und die Trilogie ist auch daher für mich eher so eine Geschichte für zwischendurch. Durch die Seitenanzahl lassen sich die Bücher aber wirklich schnell lesen und auch der Schreibstil ist locker und leicht, was ich wirklich toll fand. Die Charaktere blieben mir darüber hinaus aber leider ein wenig zu blass und auch das Ende hat mich nicht wirklich überrascht, wurde aber trotzdem gut aufgelöst und war in sich schlüssig. Ich vergebe dem Buch 3/5 Sternen.