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Veröffentlicht am 27.09.2018

Sehr unterhaltsames und gut zu lesendes Buch!

Man muss auch mal loslassen können
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Inhalt:
Die drei Frauen Charlotte, Wilma und Jessy sind sehr unterschiedlich. Nur eins haben sie gemeinsam. Sie möchten (aus unterschiedlichen Gründen) ihr Leben beenden und den Freitod suchen. In dieser ...

Inhalt:
Die drei Frauen Charlotte, Wilma und Jessy sind sehr unterschiedlich. Nur eins haben sie gemeinsam. Sie möchten (aus unterschiedlichen Gründen) ihr Leben beenden und den Freitod suchen. In dieser Situation treffen sie aufeinander und möchten den Selbstmord gemeinsam planen. Doch egal wie der Plan auch ist, es geht immer etwas schief. Hinzu kommen dann noch Moritz und Ralle, die bei einem Tankstellenüberfall die drei Frauen unfreiwillig als Geiseln nehmen müssen….

Meine Meinung:
Mich hat dieses Buch sehr angenehm überrascht. Es liest sich richtig gut und in meinen Augen hat Autorin Monika Bittl genau die richtige Mischung gefunden zwischen schwarzem Humor und Ernsthaftigkeit. Selbstmordpläne sind sicher kein lustiges Thema. Aber die Autorin hat es geschafft, hier eine Mischung zu erzeugen, die sehr unterhaltsam ist, aber trotzdem nicht irgendwie in Klamauk und Unglaubwürdigkeit abgleitet.

Die einzelnen kurzen Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht der fünf Hauptprotagonisten geschrieben, so dass man sich gut in sie hineinversetzen kann und die Gedankengänge aller sehr gut nachempfinden kann.

Der Schreibstil ist humorvoll und voller Situationskomik, stellenweise auch etwas makaber. Ein kleines Beispiel möchte ich anführen: Seite74: "Aus dem Stand heraus hatte sie eine noch bessere Idee für ihr Grab: Ich würde jetzt auch lieber am Sandstrand liegen". Ich liebe diesen schwarzen Humor und kann mich über so etwas köstlich amüsieren.

Im Gegenzug dazu sind in dem Buch auch sehr viele schöne Sprüche enthalten, die zum Nachdenken anregen. Auch hierfür ein Beispiel: Seite 147 der Spruch: "Leben ist das was passiert, während du es planst"

Monika Bittls Roman zeigt auf, dass es doch nicht so einfach ist, sein Leben zu beenden und vor allem auch, dass das Leben trotz aller Probleme immer lebenswert ist. Außerdem wird auch deutlich wie wichtig gute Freunde sind.
Das Buch hat mich super unterhalten. Einzig und allein das Ende war mir dann doch etwas zu schnell und zu glatt. Ich vergebe 4 Sterne mit Tendenz nach oben für diese gute Unterhaltung

Veröffentlicht am 27.09.2018

Wunderschöner und einfühlsamer Jugendroman!

Das Glück an meinen Fingerspitzen
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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Jugendbuch mit der Empfehlung ab 14 Jahren. Ich denke, dass das Buch aber auch trotzdem, wenn man das Genre mag, sehr gut von (jungen) Erwachsenen gelesen werden ...

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Jugendbuch mit der Empfehlung ab 14 Jahren. Ich denke, dass das Buch aber auch trotzdem, wenn man das Genre mag, sehr gut von (jungen) Erwachsenen gelesen werden kann. Es handelt sich um einen sehr einfühlsam geschriebenen Roman mit der Thematik Vergangenheitsbewältigung und auch ein wenig um Liebe und Selbstfindung.

Jana hat ein traumatisches Erlebnis zu verarbeiten (was genau passiert ist, erfährt man erst gegen Mitte des Buches) und wird daher mit ihrem Onkel auf eine einsame Insel in der kanadischen Wildnis geschickt, um den Kopf frei zu bekommen und das Trauma zu verarbeiten. Während ihr Onkel plötzlich von einer Tagestour nicht zurück kommt, trifft sie auf den jungen Luke. Auch wenn er sehr selbstbewußt wirkt, so merkt man, dass auch er anscheinend sein Päckchen zu tragen hat. Mehr sei an dieser Stelle zum Inhalt nicht verraten, da das Buch durchaus auch von der Spannung lebt.

Eigentlich bin ich auf dieses Buch nur gestoßen, da ich bereits zwei Frauenbücher von Julie Leuze gelesen habe, und diese mich absolut begeistert haben. Und ich muss sagen, sie kann auch wunderbare Jugendbücher schreiben, wie ich nun festgestellt habe. So wunderschön wie der Titel und das Cover ist eigentlich auch das ganze Buch. Die Autorin schreibt auch hier sehr einfühlsam und gefühlvoll. Das Buch ist eine schöne Mischung aus Spannung und Romantik und bekommt durch ernste Themen zusätzlich Tiefgang. Auch wenn es in erster Linie von der Spannung und dem Plot lebt, so hat Julie Leuze doch sanft eine schöne Liebesromanze mit eingebaut, die sich wunderbar in die Handlung einfügt.

Sehr schön fand ich es auch, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Jana und Luke geschrieben ist, so dass man sich in beide Hauptprotagonisten gut hineinversetzen kann. Dadurch kommen sie beide sehr real und authentisch rüber.

Einziger Minuspunkt war für mich das Ende. Erstens ging es alles zu schnell. Ich hätte mir ein sanfteres Ende (nicht so abrupt) gewünscht. Manchmal ist weniger zwar mehr, aber hier trifft das meiner Meinung nach nicht zu.
Dann gab es eine Stelle am Ende (die ich hier nicht verraten möchte), aber die für mich absolut nicht realistisch war. Nur soviel dazu, es geht um Ahnung oder Vorhersehung.
Aus diesen Gründen vergebe ich 4 Sterne, aber ich kann das Buch für Jugendliche oder junge Erwachsene auf jeden Fall sehr empfehlen.

Veröffentlicht am 26.09.2018

Witzig, humorvoll und unterhaltsam

Ich hab's auch nicht immer leicht mit mir
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Dieses Buch stammt aus der Feder der Kabarettistin Anne Vogd. Ich muss gestehen, dass mich das Cover eher abgeschreckt hat. Der Titel des Buches hat mich dann schon mehr gelockt und den Untertitel „Prosecco ...

Dieses Buch stammt aus der Feder der Kabarettistin Anne Vogd. Ich muss gestehen, dass mich das Cover eher abgeschreckt hat. Der Titel des Buches hat mich dann schon mehr gelockt und den Untertitel „Prosecco zum Lesen“ fand ich dann richtig interessant. Als Zielgruppe wird die Frau ab 40 angegeben. Aber ich denke, dass das Buch auch gut von Männern oder anderen Altersklassen gelesen werden kann.

Anne Vogd nimmt die unterschiedlichsten Themen unter die Lupe bzw. auf die Schippe. Der Schreibstil ist gut zu lesen, da das Buch absolut humorvoll und witzig geschrieben ist. Immer wieder streut die Autorin auch einige Witze ein, die ich aber teilweise schon kannte.

Oftmals steckt in ihren Sprüchen auch wirklich ein Funke Wahrheit. So hat mir beispielsweise auf Seite 13 sehr gut gefallen „Selbst wenn man übers Wasser gehen könnte, käme noch irgendeiner dahergelaufen und würde fragen, ob man zu blöd zum Schwimmen ist.“ Da steckt doch wirklich ein Funken Wahrheit dahinter.

Oder sehr witzig fand ich auch Seite 140 als die Autorin über ihre Tochter schreibt: „Sie besaß in ihrem Zimmer einen begehbaren Kleiderschrank. Andere nennen es auch Fußboden.“
Seite 214: „Der Winterspeck ist zwar weg, dafür habe ich jetzt Frühlingsrollen – also eher Hummelhüfte als Wespentaille.“
Ich habe mich wirklich größtenteils sehr beim Lesen amüsiert.

Allerdings ging es zu Beginn auch um Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Da fand ich es nicht so witzig, dass sich die Autorin über ein doch eher ernstes Thema lustig gemacht hat.

Sehr schön fand ich es wiederum, dass die Autorin mit viel Selbstironie auch sich selbst kritisch betrachtet und auf die Schippe nimmt.

Insgesamt ist ein Feuerwerk an Witz und Humor entstanden, welches sich gut liest.

Veröffentlicht am 20.09.2018

gut zu lesen, aber nicht ganz so spannend wie die Vorgängerbände

Er will dein Herz (Ein Marina-Esposito-Thriller 7)
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Zum Inhalt möchte ich an dieser Stelle gar nicht viel verraten. Es geht um Frauenleichen, die aufgefunden werden und denen gemeinsam ist, dass ihnen das Herz herausgeschnitten wurde. Bei der ersten Leiche ...

Zum Inhalt möchte ich an dieser Stelle gar nicht viel verraten. Es geht um Frauenleichen, die aufgefunden werden und denen gemeinsam ist, dass ihnen das Herz herausgeschnitten wurde. Bei der ersten Leiche wird sogar auf der Straße ihre kleine Tochter verlassen aufgefunden wird.

Dies ist bereits der siebte Thriller aus der Marina-Esposito-Reihe. Aber alle Bände sind in sich abgeschlossen, so dass sie gut einzeln gelesen werden können. Um den privaten Hintergrund mit Marina und Phil besser zu verstehen, ist es allerdings nicht schlecht, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier sind Marina und Phil nun getrennt lebend, worunter Phil sehr leidet. Trotzdem wird Marina zu den Todesfällen hinzugezogen und teilweise müssen die beiden nun trotz der Trennung beruflich miteinander arbeiten.

Ich liebe die Thriller von Tania Carver sehr. Auch diesmal beginnt das Buch bereits mit Spannung. Allerdings ist für mich der Spannungsbogen nicht wie bei der Autorin gewohnt immer mehr angestiegen, sondern hat erst im letzten Drittel nochmal zugelegt.

Sehr schön fand ich es, dass diesmal Häusliche Gewalt, Misshandlung und Frauenhäuser thematisiert wurden. Also vom Plot her auf jeden Fall wieder ein sehr ansprechendes Buch.

Zwischendurch konnte man auch kurze Abschnitte aus der Sicht des Mörders lesen und sich ein klein wenig in sein Seelenleben hineinversetzen.

Alles in allem wieder ein gelungener Thriller, allerdings meiner Meinung nach ein wenig vorhersehbar und auch über weite Strecken nicht ganz so spannend wie man das von der Autorin gewohnt ist.
Daher vergebe ich diesmal „nur“ vier von fünf Sternen. Aber auf jeden Fall erneut ein empfehlenswerter Thriller!

Veröffentlicht am 25.07.2018

unterhaltsame Sommer- und Urlaubslektüre

Nie wieder Amore!
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Inhalt:
Moni Renner ist bereits 65 Jahre und im wohlverdienten Ruhestand. Eigentlich hat sie in Kürze eine Kreuzfahrt mit ihrer Tochter geplant und gebucht. Doch nun erhält sie plötzlich einen Anruf aus ...

Inhalt:
Moni Renner ist bereits 65 Jahre und im wohlverdienten Ruhestand. Eigentlich hat sie in Kürze eine Kreuzfahrt mit ihrer Tochter geplant und gebucht. Doch nun erhält sie plötzlich einen Anruf aus Italien und erfährt, dass ihre ehemalige große Liebe Vincenco, anscheinend noch lebt. Kurzerhand macht sie sich mit ihrem Enkel auf den Weg nach Italien. Die beiden versuchen nun Vincenco zu finden und erleben dabei einige Abenteuer.
Meine Meinung:
Das Buch liest sich sehr gut und leicht. Mit seinem Humor und seiner Ironie ist es total unterhaltsam. Ich bin geradezu über die Seiten hinweggeflogen.
Schön fand ich es auch, dass man ein wenig italienisches Flair mitbekommen hat. Die Landschaft und auch die Mentalität der Italiener ist sehr schön beschrieben. Ich habe auch regelrecht die Orangenplantagen vor mir gesehen und den Duft der Orangen in der Nase gehabt.
Die Charaktere waren gut dargestellt, auch wenn sie alle etwas eigen waren. Sie sind von der Autorin allesamt sehr liebevoll, lebendig und authentisch dargestellt.
Das Einzige was mich gestört hat, war das Ende. Meiner Meinung nach waren es am Ende etwas zuviel HappyEnds.. Es war mir einfach alles zu harmonisch. Das hat für mich nicht so ganz gepasst. Außerdem war das Ende auch ziemlich vorhersehbar. Da hätte ich mir doch noch die ein oder andere Überraschung gewünscht.
Aber insgesamt ein humorvoller und schöner Sommerroman, der etwas Italien-Feeling verbreitet und einem beim Lesen ein Lächeln ins Gesicht zaubert.