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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.11.2020

Buchnovela

Die Erben von Seydell - Das Gestüt
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Eine andere Leserin hat in der Leserunde den Begriff Telenovela ins Spiel gebracht und der schwirrte mir dann ständig im Kopf rum. Genau so habe ich diese Geschichte empfunden. Es handelt sich ja um den ...

Eine andere Leserin hat in der Leserunde den Begriff Telenovela ins Spiel gebracht und der schwirrte mir dann ständig im Kopf rum. Genau so habe ich diese Geschichte empfunden. Es handelt sich ja um den ersten Band einer Trilogie und ich hatte damit gerechnet, hier eine Handvoll Darsteller näher kennen- und schätzenzulernen und Stück für Stück zu erfahren, was dieser Familie so alles passiert. Anfangs schien das auch noch zu passen, auch wenn ich mehrere der Darsteller als unsympathisch und oberflächlich beschrieben fand und die Handlungen mir nicht nachvollziehbar waren. Aber im Laufe der Geschichte wird das Geschehen immer schneller abgehandelt. Zeitsprünge sollen wohl Spannung aufbauen aber die übersprungenen Monate und Jahre waren für die Entwicklung eigentlich wichtig und mir wurde alles immer vorhersehbarer.

Es war einfach nicht mein Buch. Ich konnte mich nicht mit den Personen anfreunden und fand den Erzählstil lieblos und zunehmend langweilig. Es las sich wie eine Telenovela und die mag ich selten.

Veröffentlicht am 22.01.2019

nicht meine Geschichte

Die Ballade von Max und Amelie
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Manchmal greift man einfach zu einem Buch und hat ganz ganz falsche Vorstellungen. Mich haben das Cover und meine Liebe zu Tieren auf die Fährte von der Ballade von Max und Amelie gebracht und ich habe ...

Manchmal greift man einfach zu einem Buch und hat ganz ganz falsche Vorstellungen. Mich haben das Cover und meine Liebe zu Tieren auf die Fährte von der Ballade von Max und Amelie gebracht und ich habe mir das Buch ausgeliehen.

Als Kind habe ich zum letzten Mal ein Buch gelesen, welches aus der Sicht von Tieren spielt. Nein, halt. Ich habe noch ein Buch über Kakerlaken gelesen, welches genial schräg war und meine Sicht auf diese Viecher nachhaltig verändert hat. Aber Max und Amelie ist eigentlich ein Buch über Menschen in einem Hundekörper. Also über Reinkarnation. Nein, das ist so gar nicht meines. Sorry, ich bin Biologe, Wissenschaftler, frei von Esoterik und Religiosität.

Dass die Tiere menschliche Gefühle wie Liebe haben, okay, damit kann ich leben. Dass sie Pläne schmieden, Rache üben, Sorgen haben auch. Aber dass hier zwei Seelen durch Körper wandern und sich immer wieder finden. Und das am Ende alles, aber auch wirklich ALLES gut wird. Das ist nicht meins. Für mich war das Buch nichts.

Das Cover finde ich aber nach wie vor Klasse.

Veröffentlicht am 20.09.2018

leider zäh und unstrukturiert

Hazel Wood
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Hazel Wood hatte wirklich Potential. Die Idee von einer Märchen-Fantasy-Welt gefällt mir prinzipiell sehr gut und das Cover und der Klappentext sind vielversprechend. Leider muss man aber auf die Märchen ...

Hazel Wood hatte wirklich Potential. Die Idee von einer Märchen-Fantasy-Welt gefällt mir prinzipiell sehr gut und das Cover und der Klappentext sind vielversprechend. Leider muss man aber auf die Märchen sehr lange warten und anfangs war es zwar schön düster und hatte sogar Gruseleffekte aber tatsächlich störte ich mich daran, dass es nicht spannend war und sich zäh wie Kaugummi durchhangelte. Weder gab es viel Handlung noch waren die Dialoge erhellend. Hier störte mich auch, dass Hazel Wood ja für jugendliche Leser gedacht ist, diese aber mit wenig wirklich anspricht, denn die Darsteller sind sehr speziell und ich denke nicht, dass es da große Identifikationsmöglichkeiten gibt. Auch sind sie keine Vorbilder und keine Heldinnen oder Helden sondern bis fast zum Schluss relativ nichtssagend.

Ja, das Ende hat noch ein paar Märchenelemente und natürlich auch Kämpfe und Action. Aber auch hier hätte ich mir mehr Klarheit und Struktur erwartet. Ich musste mich wirklich zwingen, das Buch durchzulesen, habe ein paar mal doch mehr quergelesen und kann das Buch nicht wirklich empfehlen.

Veröffentlicht am 15.06.2026

enttäuschend

Crown of War and Shadow
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Ich hatte noch kein Buch von J.R. Ward gelesen und dachte mir, mit einer neuen Reihe wäre es mal dringend Zeit dafür. Crown of War and Shadow ist optisch ansprechend. Aber das haben die Verlage ja inzwischen ...

Ich hatte noch kein Buch von J.R. Ward gelesen und dachte mir, mit einer neuen Reihe wäre es mal dringend Zeit dafür. Crown of War and Shadow ist optisch ansprechend. Aber das haben die Verlage ja inzwischen gut drauf.

Das war es aber auch schon mit den positiven Eindrücken. Ansonsten hat mir rein gar nichts an diesem Buch gefallen.
Die Hauptdarsteller sind blass bis unsympathsich und agieren hölzern bis unverständlich. Es gab zu keinem Zeitpunkt eine Entwicklung. Alle verharren in ihren Rollen. Es findet ganz allgemein wenig sinnvoller Austausch statt. Das gipfelt in einer Liebesgeschichte, die reizlos und von langweiligen Dialogen umrahmt ist.

Der Plot ist unkreativ und überrascht nicht, sondern wird immer vorhersehbarer. Schon lang hat mich kein Buch mehr so enttäuscht und am Ende hab ich nur noch quer gelesen. Diese Autorin werde ich mir zukünftig verkneifen.