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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2018

Sehr schönes Buch

Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss
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Was habe ich mich auf Flynn O'Grady gefreut.
Bereits im ersten Buch wirkte er auf mich sehr interessant und charmant.

In diesem Band bekommen wir nicht allzu viel des Redwood-Wahnsinns und vom "Drachen"- ...


Was habe ich mich auf Flynn O'Grady gefreut.
Bereits im ersten Buch wirkte er auf mich sehr interessant und charmant.

In diesem Band bekommen wir nicht allzu viel des Redwood-Wahnsinns und vom "Drachen"- Trio mit, obwohl man sie niemals vergessen sollte.
Hier liegt beinahe der gesamte Fokus auf Flynn und Gabby und ihre Freundschaft, welche sich langsam in eine andere Richtung entwickelt.
Diese Entwicklung macht sowohl Gabby als auch Flynn Angst, ganz besonders Flynn und das empfand ich als sehr nachvollziehbar dargestellt.

Anfangs dachte ich, wozu benötigt diese Geschichte knapp 350 Seiten?
Reden, küssen, Ende. Denn es schien ganz leicht zu sein. Aber ja, der Schein trügt.
Denn durch ihre Ängste ist es viel komplizierter und zugleich hat Kelly Moran es geschafft, dass ich keine Längen empfand. Es gab trotz allem kein überzogenes Drama und das gefällt mir an den Büchern ja ganz besonders. Sie sind einfach sanft und schön!
Es gab einige Stellen, die mich zu Tränen rührten.

Der Schreibstil gefiel mir auch in diesem Band wieder sehr gut.
Es ist einfach wundervoll geschrieben.
Kelly Moran ist eine Autorin, die sich in Herzen schreibt.

Gabby und auch Flynn habe ich direkt auf Anhieb gemocht.
Auch wenn sie sich manchmal etwas verwirrend verhalten haben.
Flynn ist viel mehr auf Sex fokussiert als Cade es war. Das fiel ziemlich schnell auf und hat mich sogar etwas überrascht.
Seine Gedanken gingen oft in diese Richtung und da kommt auch mein Kritikpunkt in diesem Band, obwohl es mir alles in allem so so gut gefiel - die Sexszenen.
Sie waren wirklich gut geschrieben, allerdings hat für mich der Sex nicht zum Rest der Geschichte gepasst. Ich will nichts spoilern, aber für mich haben diese Szenen nicht harmoniert.
Glücklicherweise war es nur kurz so "ausufernd"; danach ging die Geschichte wieder zurück zu dem Teil der Geschichte, der mir so wahnsinnig gut gefiel.

FAZIT

Redwood Love - Es beginnt mit einem Kuss gefiel mir richtig gut.
Flynn und Gabby sind zwei wundervolle Charaktere, die man auf Anhieb ins Herz schließt.
Wir erfahren viel aus deren Vergangenheit und ich bin ganz verliebt in ihre bezaubernde Geschichte.
Sie ist ganz besonders und wahrhaftig.


Lediglich der Sex zwischen Flynn und Gabby gefiel mir nicht ganz so gut, weil es für mich nicht zu den beiden gepasst hatte.
Umso glücklicher war ich, dass es nach diesen Szenen wieder besser wurde.

Veröffentlicht am 16.05.2018

Sehr fesselnd!

Vicious Love
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Auf dieses Buch war ich schon gespannt, denn es sollte mal wieder einen waschechten Bad Boy beinhalten - und den gab es auch - und wie es ihn gab...

Vicious gehört zu der ziemlich üblen Sorte der Bad ...

Auf dieses Buch war ich schon gespannt, denn es sollte mal wieder einen waschechten Bad Boy beinhalten - und den gab es auch - und wie es ihn gab...

Vicious gehört zu der ziemlich üblen Sorte der Bad Boys.
Lange hatte ich kein Buch mehr, in dem der Kerl so ein Ar*** war. Ernsthaft.
Aber er hat sich nie verstellt. Er hat gar nicht versucht besser zu sein. Er ist wie er ist.
Das fand ich doch schon recht ansprechend und hat wohl auch einen positiven Punkt für mich ausgemacht. Es hat Vicious einfach anders gemacht und von anderen Bad Boys abgehoben.
Allerdings war seine Art und Weise oft daneben - das muss ich ganz klar sagen.
Ich fühlte mich einfach angezogen von Barons Ausstrahlung, von seinem Verhalten.
Das klingt wirklich bescheuert, wenn man bedenkt, wie er sich andauernd anderen gegenüber verhält - aber ich verstehe Emilias Anziehung zu ihm größtenteils.
Ja, ich verstehe sie nicht zu 100%. Ich verstehe nämlich nicht, wie man von "verlieben" sprechen konnte. Sich angezogen fühlen? Ja, definitiv. Aber große Gefühle? Ich weiß nicht. Besonders zu den High School Zeiten war es für mich schwer nachzuvollziehen, denn er war einfach so unfassbar gemein zu ihr.

Emilia war für mich eine sehr starke Protagonistin, die auch schwache Momente hatte.
Ich hätte allerdings gern mehr über ihr Leben nach der High School erfahren.
Sie liebt ihre Familie über alles und opfert dafür einiges, vor allem das hat sie einfach besonders mit Stärke ausgezeichnet.
All die anderen Charaktere des Buches waren tatsächlich ziemlich cool. Auf die anderen HotHoles bin ich ziemlich gespannt, allerdings erwarte ich, dass die Folgeromane keinen weiteren so krassen Bad Boy bieten wie Vicious es ist.

Die Geschichte hat es in sich. Ich fand es auch wirklich spannend zu erfahren, was Vicious im Schilde führt und wie das alles funktioniert - es ging nämlich nicht nur um Emilia (vorrangig natürlich schon), aber auch um die Familie von Vicious. Es ist ziemlich verkorkst und traurig irgendwie, aber es war fesselnd, wie er seine Pläne umsetzen würde.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und einfach zu lesen. Man liest sowohl aus Emilias als auch aus Vicious' Sicht und auch die Zeiten ändern sich gelegentlich. Es liegen 10 Jahre dazwischen. Dadurch konnte man viel erfahren, das gefiel mir gut.

Das Ende gefiel mir gut. Teilweise etwas zu 0815 - weil sie in dem Genre fast immer so sind, dennoch war es irgendwie anders. Ich will gar nicht groß verraten, warum ich es so empfand, damit würde ich etwas vorweg nehmen, was man selbst erleben muss.

FAZIT

Vicious Love ist für mich ein gelungenes Buch mit ganz großem Suchtfaktor.
Ich war in diesem Sog gefangen und hatte keine Chance daraus auszubrechen.
Ich wollte nicht ausbrechen!

Barons - Vicious - Art ist oft sehr boshaft. Ich bin mir sicher, dass dies nicht für jeden Leser das Wahre ist und auch ich finde solch ein Verhalten Frauen gegenüber natürlich nicht gut, dennoch hat mich die Geschichte von Emilia und Vicious einfach mitgerissen und sie hat mir alles in allem richtig gut gefallen!

Veröffentlicht am 07.05.2018

Eine Geschichte zum Verlieben!

When it's Real – Wahre Liebe überwindet alles
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Der Anfang des Buches war für mich etwas seltsam. Ich musste mit Vaughn doch erst einmal etwas warm werden. Man lernt sie und ihr Leben direkt kennen, was den Einstieg an sich doch relativ leicht macht.

Im ...

Der Anfang des Buches war für mich etwas seltsam. Ich musste mit Vaughn doch erst einmal etwas warm werden. Man lernt sie und ihr Leben direkt kennen, was den Einstieg an sich doch relativ leicht macht.

Im Laufe des Buches kam dieser Moment, ich weiß nicht, wann und wie - aber ebenso wie Vaughn verlor auch ich mein Herz an Oakley Ford!

Oakley ist eingebildet, talentiert und heiß!
Ich habe einen typischen Erin-Watt-Bad-Boy erwartet, aber Oakley ist anders.
Er ist ebenso auch aufmerksam, süß und sensibel.
Ein großartiger Kerl - ein großartiger Bookboyfriend!

Verliebt in einen Star? Wie das für Vaughn - ein Normalomädchen - wohl sein muss.

Ich finde, dass Erin Watt das Leben von Vaughn und Oakley authentisch dargestellt hat, ohne dass es zu viel von diesem ganzen Starrummel gab.
Auf mich als Leser wirkte Oaks Leben nicht nur von seinem Bekanntheitsgrad überschattet, sondern auch einfach ganz normal. Ein Leben mit den alltäglichen Dingen des Lebens.
Oak ist ein unperfekter Mensch - mit Sorgen und Problemen. Das hat ihn einfach sehr sympathisch gemacht und kein bisschen unnahbar.

Vaughn hat eine traurige Familiengeschichte, allerdings finde ich die Familienatmosphäre im Hause Bennett ganz wundervoll. Sie halten fest zusammen, sind füreinander da und sind allesamt herzensgut! Es ist verständlich, warum auch Oakley sich auf Anhieb wohl in der Familie fühlt.

Trotz der Umstände zwischen Oak und Vaughn herrscht bei ihnen eine gewisse Leichtigkeit. Sie haben eine tolle Zeit zusammen und es macht Spaß dies mit zu erleben.
Die Gefühle, die Musik, die Zukunft. Darum geht es in dem Buch.

Der Schreibstil des Autorenduos ist locker und sehr angenehm zu lesen.
Ich bin ein Fan der beiden Autorinnen!
(Fast) jedes ihrer Bücher ist ein absoluter Pageturner, so auch When it's real.

FAZIT

When it's real konnte mich absolut überzeugen.

Besonders gut, fand ich, dass das ganze Promi-Drumherum nicht allzu große Ausmaße angenommen hatte, sondern ganz angenehm war. Natürlich kam einiges aus dem Starhimmel vor, allerdings in Maßen. Ich empfand hierbei einfach ein gutes Gleichgewicht.

Der Anfang war für mich etwas holprig, aber dies ist nur meine Empfindung, und der Rest des Buches hat es locker wettmachen können.
Es ist eine Geschichte zum Verlieben!

Veröffentlicht am 16.04.2018

Nach schwierigem Einstieg, hat es mich regelrecht gefesselt.

Der Glanz der Dunkelheit
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Nach dem dritten Band, der etwas schwächer als seine Vorgänger war, habe ich gehofft, dass es mit Band 4 wieder stärker werden wurde.

Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht so leicht, muss ich sagen. ...

Nach dem dritten Band, der etwas schwächer als seine Vorgänger war, habe ich gehofft, dass es mit Band 4 wieder stärker werden wurde.

Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht so leicht, muss ich sagen. Ganz im Gegenteil.
Ich habe gespürt, dass ich mittendrin eingestiegen bin , durch das Teilen des Buches. [im Original sind Band 3 und 4 in einem Band.] Die Geschichte schließt nahtlos an das Ende des dritten Bandes an.
Ich brauche bei einem Fantasyauftakt öfter etwa 100 Seiten bis ich einer Geschichte vollkommen verfalle aufgrund der Weltenvorstellung, das Kennelernen der Charaktere, aber bei diesem Buch war es eben kein Auftakt. Ich kannte es bereits, deshalb war der schwere Einstieg eben doch ungewöhnlich für mich.

Als ich dann in die Geschichte gefunden hatte, gab es auch kein Halten mehr und sie nahm mich wieder völlig ein.
Die Charaktere, die ich bereits in mein Herz geschlossen hatte, bei ihrem "letzten Kampf" zu begleiten war wirklich ein Erlebnis. Die Entwicklungen waren in diesem Teil ganz deutlich spürbar.
Sowohl Lia als auch Kaden, aber ganz besonders Pauline mochte ich von Seite zu Seite immer mehr. Sie wuchs über sich hinaus und das fand ich klasse zu erleben.

Ich hätte mir allerdings mehr Kaden gewünscht. Die Kapitel waren zwar aus vier verschiedenen Sichten geschrieben, doch irgendwie kam Kaden alles in allem etwas zu kurz, fand ich.
Vor allem seine Veränderung empfand ich als so greifbar und interessant. Es gab schon kurze, bedeutende Momente. Ich hätte gern noch mehr von ihnen gehabt. Ja, mein Herz gehört Kaden.

Der Schreibstil von Mary E. Pearson ist nach wie vor angenehm und bildhaft. Ich habe wirklich viele, viele Seiten des Buches am Stück gelesen, weil ich einfach nicht aufhören wollte.
Es war spannend und wundervoll.

Das Ende des Buches, das Ende dieser großartigen Reihe, passte für mich sehr gut.
Ich freue mich, wie es zu Ende ging aber ich trauere auch darum, dass es zu Ende ist.
Es hätte für mich kein besseres und authentischeres Ende geben können als dieses.

FAZIT
Der Glanz der Dunkelheit hat meine Hoffnungen erfüllt. Die Reihe wurde wieder stärker.
Es ging bergauf und zwar ganz steil.
Es konnte mich wieder richtig gefangen nehmen und begeistern.
Leider war der Einstieg für mich etwas holprig, was für mich beweist, dass das Teilen des Bandes doch etwas unglücklich war, dennoch ist dieser Band einfach wieder großartig und empfehlenswert!

Veröffentlicht am 08.04.2018

Ein toller Liebesroman!

Pictures 1: Was bleibt, sind Schatten
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Die Geschichte von Nate und Skye ging tief und war trotzdem leicht, sanft.
Es war spannend und ich war gespannt darauf zu erfahren, was geschehen war, dass Nate so wurde, wie er war. Drogenabhängig, in ...

Die Geschichte von Nate und Skye ging tief und war trotzdem leicht, sanft.
Es war spannend und ich war gespannt darauf zu erfahren, was geschehen war, dass Nate so wurde, wie er war. Drogenabhängig, in Mafiageschäfte verstrickt und alles von sich fernhaltend. Mit der Zeit bekam ich einen kleinen Verdacht, was und wer er sein könnte.
Nate war definitiv ein Mysterium, genauso empfand es wohl auch Skye und dennoch schlich er sich in ihres und auch in mein Herz.
Mit all den Kleinigkeiten und Aufmerksamkeiten, die man eigentlich nicht groß beachten würde, machte er sich immer liebenswerter.

Das Buch ist ein Liebesroman mit Krimielementen. Ich denke, das geht auch aus dem Klappentext bereits hervor. Diese Mischung ist der Autorin absolut gelungen. Ich fand es klasse und mit ihrem lockeren Schreibstil hat sie mich gepackt und ich hatte viel Spaß beim Lesen des Buches. Für mich war die Beziehung zwischen Nate und Skye einfach unglaublich authentisch - ob es das drumherum mit der Polizeiarbeit ebenfalls war, kann ich nicht beurteilen, allerdings hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl, es wäre unrealistisch.
Manchmal, wenn etwas für mich sehr unglaubwürdig klingt, stocke ich, aber hier hat es sehr gut gepasst für mich.

Skye ist Polizistin, aber nicht aus Leidenschaft... Sie liebt die Fotografie und ihr Traum ist es irgendwann davon leben zu können. Sie war mir auf Anhieb sympathisch.
Sie ist witzig, ernst und liebenswert.
Allerdings vergaß sie mir zu schnell, zu einfach, ihr Leben. Sie verschwindet von der Bildfläche und meldet sich bei niemanden - was Nate natürlich nicht zuließ, aber sie hat nicht einmal groß gefragt. Vielleicht verstand sie die Gründe dafür einfach besser, als ich es tat. Es war keine große Sache, denn ich finde Geschichten, in denen sie die Beziehung ganz für sich haben, wirklich toll. Das Kennenlernen wird nicht "unterbrochen". Ich hoffe, es ist verständlich, wie ich es meine.

Das Cover und die Gestaltung des Buches ist traumhaft. Anfangs habe ich mich gefragt, wie eine Flucht vor der Drogenmafia mit dem Cover zusammenpassen könnte und jetzt weiß ich, wie es das kann. Das Cover könnte nicht besser zu Skyes und Nates Geschichte passen. Auch innen ist es wundervoll gestaltet. Vor jedem Kapitelanfang ist eine Illustration einer Kamera und darunter ein knapper Satz, was für Bilder Skye im Kopf hat. Richtig schön und liebevoll!

FAZIT

Was bleibt, sind Schatten von Jules Melony kann nicht nur von außen überzeugen, es kann es auch von innen - damit meine ich allerdings nicht nur die Gestaltung, sondern vielmehr die Worte, die Geschichte, in die, die Autorin mich gezogen hat.
Der lockere Schreibstil und die Art einen Liebesroman mit Krimielementen zu bereichern, ohne dass es zu viel davon wurde, gefiel mir richtig gut. Ich finde, diese Mischung ist enorm gut gelungen.