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Veröffentlicht am 15.01.2019

Die Hexe von Portobello

Die Hexe von Portobello
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Athena ist das Kind einer rumänischen Mutter und wird früh zur Adoption frei gegeben. Obwohl sie bereits als Kind von libanesischen Christen adoptiert wurde, welche sie über alles lieben, hatte sie immer ...

Athena ist das Kind einer rumänischen Mutter und wird früh zur Adoption frei gegeben. Obwohl sie bereits als Kind von libanesischen Christen adoptiert wurde, welche sie über alles lieben, hatte sie immer wieder das Gefühl, dass sie von ihrer leiblichen Mutter verstoßen wurde. Athena zieht als junge Frau und Mutter nach London und führt dort ein erfolgreiches Leben. Durch das Tanzen entdeckt sie plötzlich übernatürliche Kräfte in sich, die sie zutiefst verstören.

Paulo Coelhos Roman ist in verschiedene Interviews mit den unterschiedlichsten Menschen aus Athenas Leben unterteilt. So verschieden diese Charaktere sind, genauso unterschiedlich ist deren Bild von Athena. Diese verschiedenen Sichtweisen auf die junge Frau und deren Handeln machen den besonderen Reiz des Buches aus und laden immer wieder zum Nachdenken ein. Anfangs hat mir allerdings gerade dieser Aufbau Probleme bereitet. Ich brauchte einige Seiten bis ich in die Handlung kam und den Interviews folgen konnte.

Die einzelnen Protagonisten sind äußerst facettenreich und vielschichtig. Dies liegt vor allem an den unterschiedlichen Interviewpartnern und deren Erzählungen. Dies war zwar interessant zum lesen aber ich konnte mir kein wirkliches Bild zu den Charakteren machen. Vor allem Athena und ihr Handeln konnte ich bis zum Ende nicht nachvollziehen.

FAZIT:
"Die Hexe von Portobello" ist ein gut recherchiertes Buch, das immer wieder zum Nachdenken anregt. Dennoch finde ich, dass Paulo Coelho bereits bessere Bücher verfasst hat. Daher vergebe ich 3 Sterne!

Veröffentlicht am 14.01.2019

Die Kerzenzieherin

Die Kerzenzieherin
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Die junge Novizin Ellin hört zufällig ein Gespräch, in welchem es um eine große Verschwörung und den Mord an einem Kirchenoberhaupt geht. Die Attentäter bemerken, dass Ellin eine Gefahr für sie darstellt ...

Die junge Novizin Ellin hört zufällig ein Gespräch, in welchem es um eine große Verschwörung und den Mord an einem Kirchenoberhaupt geht. Die Attentäter bemerken, dass Ellin eine Gefahr für sie darstellt und beginnen die junge Frau zu jagen. Für Ellin beginnt eine lange Flucht und der Kampf um das nackte Überleben. Als Menschen, die Ellin im Laufe ihrer Flucht ans Herz gewachsen sind, sterben schwört die ehemalige Novizin Rache.

Caren Benedikts Schreibstil ist flüssig und anschaulich, wodurch sich das Buch relativ schnell lesen lässt. Die Autorin kann sehr schnell Spannung aufbauen und den Leser dadurch fesseln und mitreißen. Allerdings sind einige Szenen viel zu ausführlich beschrieben und auch so mancher Dialog ist meiner Meinung nach zu ausschweifend. Dies hat zur Folge, dass die Spannung leider immer wieder einbricht und es immer wieder unnötige Längen gibt. Zudem erschien mir die Handlung hin und wieder etwas unglaubwürdig.

Die einzelnen Protagonisten sind authentisch und vielschichtig. Vor allem Ellins Entwicklung konnte mich um Laufe des Buches überzeugen und ich musste mit der jungen Frau mitfiebern.

"Die Kerzenzieherin" ist mein erstes Buch der Autorin. Die geschichtlichen Fakten wirken gut recherchiert und werden geschickt in die Handlung eingeflochten. Trotzdem konnte mich das Buch leider nicht komplett überzeugen.

FAZIT:
"Die Kerzenzieherin" ist ein vielversprechender historischer Roman, dessen Potenzial meiner Meinung nach leider nicht ganz ausgenutzt wurde. Die Handlung zieht sich zum Teil etwas zu sehr in die Länge, wodurch die Spannung nicht gehalten werden kann. Aus diesem Grund vergebe ich 3 Sterne!

Veröffentlicht am 15.10.2018

Ed ist tot

Ed ist tot
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Die Buchhändlerin Jen tötet unabsichtlich ihren Freund Ed. Dessen Tod stellt sie vor unerwartete Herausforderungen: Ed hinterlässt sowohl Drogen, als auch einen ominösen Geldbetrag. Für Jen stellt sich ...

Die Buchhändlerin Jen tötet unabsichtlich ihren Freund Ed. Dessen Tod stellt sie vor unerwartete Herausforderungen: Ed hinterlässt sowohl Drogen, als auch einen ominösen Geldbetrag. Für Jen stellt sich die Frage wohin mit diesen Dingen? Zudem scheint Ed noch Schulden zu haben. Kann Jen diesen Leuten entkommen?

Russel D McLeans Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Der Autor hat eine eigene Art von Humor, die man mögen muss. Anfangs fand ich das Buch sehr lustig und ich fühlte mich gut unterhalten. Im Laufe der Zeit war ich allerdings zunehmend genervt von dem teilweise sehr morbiden Humor und den übertriebenen Szenen. Im Laufe des Buches musste ich mich aufraffen um überhaupt weiter zu lesen, was sehr schade war. Besonders gut haben mir die Kapitelüberschriften gefallen. Diese waren kurz und haben dennoch etwas über den Verlauf der Handlung verraten.

Die einzelnen Protagonisten wirken zu Beginn authentisch und vor allem Jen war mir wirklich sympathisch. Allerdings hat sich dieses Bild mit fortschreitender Handlung drastisch geändert. Ich fand Jen und ihr Verhalten zunehmend unglaubwürdig und unsympathisch. Ähnlich erging es mir auch mit den anderen Charakteren. Zum Ende des Buches war ich von ausnahmslos jedem Protagonisten eher genervt und fand niemanden mehr sympathisch.

„Ed ist tot“ ist mein erstes Buch von Russel D McLean. Da es mir mit zunehmender Handlung immer weniger gefallen hat und ich mich im letzten Drittel überwinden musste weiterzulesen, werde ich in Zukunft vermutlich keine Bücher des Autors mehr lesen. Ich denke allerdings, dass Leser, welche den Humor mögen, große Freude mit dem Buch haben.

FAZIT:
„Ed ist tot“ konnte mich leider nicht überzeugen. Ich fand die humorvollen Szenen auf Dauer zu konstruiert und dadurch anstrengend. Zudem konnten mich die Protagonisten nicht überzeugen, da sie ebenfalls konstruiert und unglaubwürdig erschienen. Da mir allerdings zu Beginn der Humor gut gefallen hat und ich problemlos in die Handlung einsteigen und ihr sofort folgen konnte, vergebe ich 3 Sterne!

Veröffentlicht am 09.10.2018

Tot im Winkel

Tot im Winkel
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Die Kriminalkommissarin Paula muss in einen einsamen Gasthof auf eine Fortbildung. Zu ihrem Erschrecken hat sich auch ihre Mutter Cosma, eine Krimiautorin, die immer auf der Suche nach einer neuen Buchidee ...

Die Kriminalkommissarin Paula muss in einen einsamen Gasthof auf eine Fortbildung. Zu ihrem Erschrecken hat sich auch ihre Mutter Cosma, eine Krimiautorin, die immer auf der Suche nach einer neuen Buchidee ist, ein Zimmer in eben jenem Gasthof gemietet. Während des Aufenthalts stürzt ein anderer Hotelgast von Balkon. Für Cosma steht schnell fest, dass es sich um Mord handelt und somit beginnen Mutter und Tochter mit ihren Ermittlungen.

Ich konnte sofort in die Handlung einsteigen und ihr problemlos bis zum Ende folgen. Ich persönlich habe den Vorgänger „Tot überm Zaun“ bereits gelesen, denke allerdings, dass der aktuelle Teil auch ohne den ersten Teil problemlos gelesen werden kann. Ella Dälkens Schreibstil ist flüssig und humorvoll. Dadurch erscheint der Kriminalroman äußerst kurzweilig. Leider wirken ein paar der humorvollen Szenen sehr konstruiert. Der Kriminalfall und die Ermittlungen konnten mich komplett überzeugen und fesseln. Die Auflösung war für mich persönlich wirklich überraschend und die Motive äußerst glaubwürdig und nachvollziehbar

Die einzelnen Protagonisten wirkten Großteils authentisch, wodurch der Leser schnell Sympathie oder Antipathie entwickeln kann. Wie bereits im ersten Teil war mir vor allem Paula sehr sympathisch. Cosma hingegen konnte mich in diesem Band nicht überzeugen. Ihre exzentrische Art wirkte zum Teil sehr konstruiert, was sehr Schade ist, da ich sie im ersten Teil sehr gern mochte.

„Tot im Winkel“ ist der zweite Teil rund um die exzentrische aber liebenswürdige Cosma Pongs. Mir hat der erste Teil recht gut gefallen und ich fühlte mich gut unterhalten. Aus diesem Grund habe ich auch den zweiten Teil gelesen und einen ebenso kurzweiligen und unterhaltsamen Krimi erwartet, der mich immer wieder zum Schmunzeln bringt. Leider konnte der Krimi meine Erwartungen nicht ganz erfüllen und kommt meiner Meinung nach an den ersten Teil nicht ganz heran.

FAZIT:
„Tot im Winkel“ konnte mich leider nicht überzeugen. Dieser Teil konnte meine Erwartungen leider nicht ganz erreichen und kommt an seinen Vorgänger nicht ganz heran. Ein paar Szenen und Cosma wirken teilweise konstruiert und dadurch unglaubwürdig. Die Ermittlungen hingegen haben mir sehr gut gefallen und konnten mich fesseln. Daher vergebe ich 3 Sterne!

Veröffentlicht am 25.09.2018

Die 5 Sekunden Regel

Die 5 Sekunden Regel
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Wer kennt es nicht, dass man längst fälliges weiter aufschiebt? Oder für alles, was einem unangenehm oder anstrengend erscheint eine passende Ausrede parat hat? Mithilfe der 5 Sekunden Regel von Robbins ...



Wer kennt es nicht, dass man längst fälliges weiter aufschiebt? Oder für alles, was einem unangenehm oder anstrengend erscheint eine passende Ausrede parat hat? Mithilfe der 5 Sekunden Regel von Robbins soll damit Schluss sein. Durch das Anwenden dieser Regel soll man in der Lage sein seinem Alltagstrott zu entweichen und den inneren Schweinehund zu überwinden.



Mel Robbins Schreibstil ist flüssig, einfach und gut verständlich. Dadurch konnte ich sofort in die Thematik einsteigen, ihr problemlos folgen und die 5 Sekunden Regel gut verstehen. Anfangs schreibt die Autorin sehr ausführlich über ihre Motivation die 5 Sekunden Regel in ihr Leben einzubauen und deren positiven Effekt. Diese Kapitel waren mir persönlich viel zu ausführlich. Man erfährt wenig über die 5 Sekunden Regel und die Autorin geht sehr ausführlich auf meiner Meinung nach Belangloses ein. Mir nahmen diese Kapitel daher zu viel Platz ein, da sie künstlich in die Länge gezogen wirkten. Anschließend wird die 5 Sekunden Regel vorgestellt. Diese Kapitel haben mir gut gefallen, da sie gut verständlich und einfach zu lesen waren. Ich denke, dass jeder Leser Bereiche in seinem Leben findet, in welchem ihm die 5 Sekunden Regel helfen kann.



Die Autorin versucht das Geschriebene mit Hilfe vieler Beispiele aus ihrem eigenen Leben und dem von anderen Lesern zu verdeutlichen. Einerseits werden dadurch viele verschiedene Bereiche, in welchen man die 5 Sekunden Regel anwenden kann, abgedeckt, aber andererseits haben mich die vielen Beispiele zunehmend genervt. Es werden viele Bereiche nur angeschnitten und auf kaum ein Beispiel näher eingegangen. Zudem finden sich im buch viele Posts von Menschen, die die 5 Sekunden Regel anwenden und sich dadurch ihr Leben positiv entwickelt hat. Anfangs haben mir diese Posts noch gut gefallen, aber meiner Ansicht nach gab es viel zu viele. Dadurch wirkten sie zum Teil unglaubwürdig und ich hatte gelegentlich den Eindruck, dass diese Posts rein zum Werbezweck für das Buch verfasst wurden.



Im Großen und Ganzen finde ich die Idee sehr interessant und inspirierend, allerdings war mir die Umsetzung zu langatmig.



FAZIT:
„Die 5 Sekunden Regel“ ist eine interessante Methode, welche einem helfen kann gezielt seinem Alltagstrott zu entkommen und den Mut und die Motivation zu entwickeln Aufgeschobenes zu verwirklichen. Die Umsetzung im Buch konnte mich persönlich allerdings nicht komplett überzeugen, da meiner Meinung nach auf zu viel Belangloses eingegangen und dadurch das Thema künstlich in die Länge gezogen wurde. Aus diesem Grund kann ich leider nur 3 Sterne vergeben