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Laraundluca

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.02.2019

My Missing Piece

My Missing Piece
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Inhalt:

Eine Liebe, die zerstörte Herzen Stück für Stück wieder zusammensetzt

Mackenzie hätte nie gedacht, dass sie sich gerade jetzt zu dem gutaussehenden und beliebten Ryan Jensen hingezogen fühlen ...

Inhalt:

Eine Liebe, die zerstörte Herzen Stück für Stück wieder zusammensetzt

Mackenzie hätte nie gedacht, dass sie sich gerade jetzt zu dem gutaussehenden und beliebten Ryan Jensen hingezogen fühlen würde. Was kann Ryan schon von ihren Problemen wissen? Wie soll er verstehen, wie es ist, wenn einem ein Teil seiner Selbst genommen wurde? Wie es sich anfühlt, wenn das eigene Herz in tausend Scherben liegt? Doch Ryan scheint Mackenzies Schmerz genau zu kennen, nur so lässt sich das immer stärker werdende Band zwischen den beiden erklären. Und vielleicht können sie es gemeinsam schaffen, ihre zerstörten Herzen Stück für Stück wieder zusammenzusetzen ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr unausgereift, abgehackt und nicht flüssig zu lesen. Dadurch ist mir das Lesen schwer gefallen.

Mir haben die Emotionen gefehlt. Diese kamen einfach nicht bei mir an. Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte einfach nur heruntergerattert wurde, distanziert und kühl. Dabei steckt wirklich Potential in der Story. Mackenzies Erlebnisse sind wirklich schlimm, aber ich konnte sie einfach nicht erleben und spüren. Es war alles sehr gedrückt und hoffnungslos.

Leider konnte mich das Buch nicht richtig überzeugen.

Veröffentlicht am 08.10.2018

Winter im kleinen Brautladen am Strand

Winter im kleinen Brautladen am Strand
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Inhalt:

Vor den Fenstern des kleinen Brautladens fällt Schnee, während Sera in ihrem gemütlichen Atelier Brautkleider entwirft. Zwischen ihren Fingern werden weiße Träume wahr. Nur ihre große Schwester ...

Inhalt:

Vor den Fenstern des kleinen Brautladens fällt Schnee, während Sera in ihrem gemütlichen Atelier Brautkleider entwirft. Zwischen ihren Fingern werden weiße Träume wahr. Nur ihre große Schwester Alice hat Sera noch nicht einmal nach einem Kleid gefragt. Doch dann geht in deren Hochzeitsplanung so einiges schief und Sera beschließt, ihrer Schwester zu der Winterhochzeit zu verhelfen, die sie verdient – auch wenn das bedeutet, dass sie sich gleich mit zwei attraktiven Trauzeugen herumschlagen muss.

Meine Meinung:

Auch wenn mich der erste Teil der "Wedding-Shop"-Reihe nicht ganz überzeugen konnte, war ich sehr auf sehr auf die Fortsetzung gespannt. Ich liebe weihnachtliche und winterliche Geschichten und wollte deshalb der Autorin und der Reihe noch eine Chance geben.

Der Schreibstil hat mir schon besser gefallen, lockerer und flüssiger als im ersten Teil, gut zu lesen.

Das Setting hat mir gut gefallen. Bildreich und detailgenau zeichnet die Autorin ein zauberhaftes Städtchen, lässt den Brautladen direkt vor den Augen des Lesers entstehen..

Die Handlung konnte mich nicht ganz überzeugen. Sie war teilweise etwas zäh und vor allem haben mir die Gefühle gefehlt, die Romantik, die richtige Stimmung haben gefehlt. Dabei finde ich dies besonders wichtig bei Liebesromanen. Das Kribbeln, das Knistern hat vollkommen gefehlt. Dadurch konnte mich die Liebesgeschichte nicht richtig berühren.

Fazit:

Ein netter Roman für Zwischendurch, dem es aber an Gefühl fehlt.

Veröffentlicht am 04.10.2017

Venezianische Liebe

Venezianische Liebe
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Inhalt:

Hochzeit in Venedig! Maria ist hingerissen, als ihre Tochter Amelie ihr die Vorbereitungen für das Fest überlassen will. Sie kann ja nicht ahnen, dass sie es nicht nur mit Gästelisten und Tischdekorationen ...

Inhalt:

Hochzeit in Venedig! Maria ist hingerissen, als ihre Tochter Amelie ihr die Vorbereitungen für das Fest überlassen will. Sie kann ja nicht ahnen, dass sie es nicht nur mit Gästelisten und Tischdekorationen zu tun bekommen wird, sondern vor allem mit ihrer Vergangenheit: Leander, der Mann, mit dem sie ein Geheimnis teilt, steht verkleidet auf dem Markusplatz und geigt! Vor zehn Jahren wurde er für tot erklärt, und jetzt verdient er sich als Straßenmusiker seinen Lebensunterhalt. Maria wirft die High Heels von sich und läuft ihm nach. Dumm nur, dass sie nicht die Einzige ist, die ihn erkannt hat. Schlimmer noch, dass es andere gibt, die ein fettes Hühnchen mit Leander zu rupfen haben.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr lebendig, rasant, zeitweise wirklich unterhaltsam, dann aber wieder etwas sprunghaft und übertrieben.

Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Eine tolle Stadt, eine Hochzeit, ein großes Geheimnis und ein bunter Haufen unterschiedlicher Charaktere. Leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz erreichen.

Die Handlung schreitet rasant voran, ist sehr turbulent und manchmal das reinste Chaos. So wie man es sich in typischen italienischen Familien eben vorstellt. Mir waren die Charaktere und Situationen allerdings zu übertrieben und zu überspitzt dargestellt. Ein bisschen weniger ist manchmal mehr.

Die Geschichte ist ganz nett und wäre mit weniger Übertreibungen durchaus unterhaltsam gewesen. Das Setting hat mir gut gefallen. Ich war noch nie in Venedig, träume mich aber gerne in Geschichten einmal dorthin.

Fazit:

Eine turbulente Geschichte, die mir ein bisschen zu überspitzt geschildert wurde.

Veröffentlicht am 19.08.2017

California Dreaming - 100 geniale Tage in San Diego

California Dreaming - 100 geniale Tage in San Diego
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Inhalt:

Keine Mädchen, keine Flirts, keine Gefahr. No way to love. Nach der Trennung von seiner Freundin fliegt der siebzehnjährige Valentin für drei Monate nach San Diego. In Südkalifornien, wo die Sonne ...

Inhalt:

Keine Mädchen, keine Flirts, keine Gefahr. No way to love. Nach der Trennung von seiner Freundin fliegt der siebzehnjährige Valentin für drei Monate nach San Diego. In Südkalifornien, wo die Sonne immer scheint, hofft er, seinen Liebeskummer zu überwinden. Und eins will er garantiert nicht: sich wieder verlieben. Easy peasy lemon squeezy? Von wegen. Denn in San Diego lernt Valentin nicht nur die hübsche Trinity kennen, sondern wird auch noch in die verzwickte Liebesgeschichte seines Gastbruders Conor hineingezogen ...

Meine Meinung:

Das schöne Retro-Cover passt wunderbar zum Sommer, weshalb ich das Buch unbedingt lesen musste. Obwohl ich nicht der Cover-Typ bin hat es mich sehr angesprochen und in Urlaubsstimmung versetzt.

Der Schreibstil ist einfach und durch die englischen Dialoge sowie die drehbuchähnlichen Szenen abwechslungsreich. Allerdings empfand ich ihn durch die Sichtweise als sehr emotionslos, distanziert und kühl.

Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Auch die eingefügten Barcodes, anhand derer man sich Videos anschauen konnte, die manche Szenen und Dialoge darstellten, ist sehr gelungen und modern. Kannte ich in diesem Stil bisher noch nicht und ist vor allem für jugendliche Leser sicherlich sehr reizvoll. Über die Umsetzung und Qualität der dargestellten Szenen lässt sich streiten. Ich fand sie teilweise interessant, vor allem um sich das Setting bildlich vorzustellen. Die Schauspieler dagegen wirkten zu gestellt und unecht.

Die Handlung war teilweise etwas langatmig und zog sich ein bisschen in die Länge. Sie plätscherte vor sich hin, wirklich viel aufregendes ist nicht passiert. Typische Teenagerprobleme, typisches Teenagerverhlaten, nichts besonderes. Die Geschichte um Conor und seine mexikanische Freundin hatte einiges Potential, das leider nicht ausgeschöpft wurde.
Selbst für ein Jugendbuch - und ich lese viele Jugendbücher - waren sowohl die Handlung als auch die Figuren zu oberflächlich.
Auch das Ende war nicht sehr zufriedenstellend.

Die Dialoge, die Valentin mit den Gasteltern und Schülern führt, sind alle in Englisch. Gut um meine Sprachkenntnisse aufzufrischen. Auch wenn ich nicht jedes Wort übersetzen und verstehen konnte, war der Zusammenhang immer klar und verständlich.

Das größte Manko der Geschichte war die Emotionslosigkeit. Die Figuren wirkten sehr oberflächlich und vor allem unterkühlt. Ich konnte keine Gefühle spüren, nicht mit den Charakteren fiebern. Ich hatte das Gefühl, von oben unbeteiligt auf diese Szenen zu blicken, sehr distanziert. Das ist sehr schade.

Fazit:

Eine tolle Grundidee, deren Potential allerdings nicht ausgeschöpft wurde.

Veröffentlicht am 29.06.2025

Ein Mord im November - Ein Fall für DI Wilkins

Ein Mord im November - Ein Fall für DI Wilkins
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"Ein Mord im November" entführt seine Leser nach Oxford, und in diesem Punkt überzeugt das Buch auf ganzer Linie. Die Stadt wird absolut gut beschrieben, und der Autor schafft es hervorragend, die spezifische ...

"Ein Mord im November" entführt seine Leser nach Oxford, und in diesem Punkt überzeugt das Buch auf ganzer Linie. Die Stadt wird absolut gut beschrieben, und der Autor schafft es hervorragend, die spezifische Atmosphäre Oxfords einzufangen und zu transportieren. Hierin liegt definitiv eine Stärke des Romans.

Leider konnte mich das Buch abseits der atmosphärischen Beschreibung weder mit den Personen noch mit dem Schreibstil wirklich überzeugen.
Von den beiden Ermittlern hatte ich mir mehr versprochen; hier sind viel zu viele Klischees eingearbeitet, was sich auch bei einigen anderen Nebenfiguren bemerkbar macht. Besonders irritierend fand ich die ähnlichen Vornamen der beiden Wilkins, was das Verfolgen der Charaktere auf Dauer erschwerte und in Bezug auf die Charaktergestaltung nicht wirklich nachvollziehbar ist.

Die Geschichte weist zudem deutliche Längen auf, und die Ermittlungen ziehen sich. Dadurch wird der Lesefluss stellenweise gebremst. Der interessanteste Teil der Erzählung ist noch die Geschichte um Ryan, der einen kleinen Sohn hat und ein schwieriges Verhältnis zu seinem Vater pflegt. Diese Nebenhandlung verleiht dem Ganzen etwas mehr Tiefe und hält das Interesse aufrecht.

Insgesamt konnte mich "Ein Mord im November" nur atmosphärisch überzeugen. Wer einen Krimi mit packenden Charakteren und straffem Ermittlungsverlauf sucht, könnte hier enttäuscht werden. Liebhaber von Oxford und seiner einzigartigen Stimmung finden jedoch eine stimmige Kulisse vor.