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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.11.2018

Guter Regionalkrimi

Hammeltanz
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Das Cover hat mich direkt angesprochen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf das Buch von Wildis Streng. Das Cover finde ich für einen Regionalkrimi absolut passend und es fällt einem ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf das Buch von Wildis Streng. Das Cover finde ich für einen Regionalkrimi absolut passend und es fällt einem direkt ins Auge.

Klappentext:
Onolzheim ist im Hammeltanz-Fieber, und zunächst verläuft alles friedlich und harmonisch. Doch dann brennt ein Umzugswagen, und nach der Hammeltanz-Zeremonie wird der Büttel ermordet aufgefunden. Das hohenlohisch-westfälische Ermittlerduo Lisa Luft und Heiko Wüst merkt schnell, dass das Mordopfer einigen Dreck am Stecken hatte. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, denn am Hammeltanz ist kaum jemand das, was er zu sein vorgibt.
Das sympathische Duo – Lisa Luft und Heiko Wüst – ermittelt in seinem neuen Fall rund um den traditionsreichen Onolzheimer Hammeltanz.


Es war mein erstes Buch der Autorin und somit auch der erste Fall mit den beiden Ermittlern Lisa Luft und Heiko Wüst. Ich hatte aber keine Probleme der Handlung zu folgen und hatte auch nicht das Gefühl, dass mir Informationen aus den vorherigen Büchern fehlen. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Auch mit dem Dialekt hatte ich keine Probleme, auch wenn man sich beim Lesen etwas konzentrieren muss, um alles zu verstehen. Es gibt viele Personen, die in diesem Buch vorkommen, so dass man schnell den Überblick verlieren kann, aber dadurch gibt es natürlich auch jede Menge Verdächtige über die man nachdenken und mit rätseln kann. Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung war für mich genau richtig, für einen Regionalkrimi zudem konnte mich die Auflösung überraschen.
Für mich ein guter Regionalkrimi, für den ich 4 Sterne vergebe und sicherlich nicht mein letztes Buch von Wildis Streng.

Veröffentlicht am 21.10.2018

Interessante Geschichte – aber wenig Thriller

Wo der Teufel ruht
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Das Cover finde ich sehr gelungen, es hat mich direkt angesprochen und zusammen mit dem Klappentext sehr neugierig gemacht auf das Buch von Craig Russell.

Klappentext:
„ … und sie erfassten, dass der ...

Das Cover finde ich sehr gelungen, es hat mich direkt angesprochen und zusammen mit dem Klappentext sehr neugierig gemacht auf das Buch von Craig Russell.

Klappentext:
„ … und sie erfassten, dass der Teufel nur Gott in seinem Nachtgewand ist.“

Prag in den dreißiger Jahren. Viktor, ein junger Arzt, möchte die Welt verändern, indem er in einer Anstalt hilft, hochgefährliche Kriminelle zu heilen. Doch das Unternehmen steht unter keinem guten Stern. Noch bevor er den Zug besteigen kann, um seine neue Stelle als Mediziner anzutreten, schlägt ein Serienmörder wieder zu, der ganz Prag in Atem hält. Bald kommt Viktor ein düsterer Verdacht: Könnte es sein Studienfreund Filip sein, der all die Morde begangen hat? Eine alptraumhafte Reise beginnt.

Ein großer, spannender Roman über die Anfänge der Psychologie, über eine schicksalhafte Liebe und darüber, wie das Böse in die Welt kommt.


Der Schreibstil ist flüssig und locker und ich war direkt in der Geschichte drin. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Leider hat mir im gesamten Buch die Spannung gefehlt und das gehört für einen Thriller einfach dazu. Die Geschichte an sich fand ich gut und auch gut geschrieben, aber ich würde das Buch auch eher dem Genre Roman als Thriller ansiedeln, eben weil der durchgehende Spannungsbogen leider fehlt. Zwar gab es durchaus spannende Passagen, aber leider hielten diese nicht lange. Interessant fand ich die Geschichte durchgehend, aber eben leider nicht super spannend.
Auch wenn mir die Spannung über weite Teile des Buches gefehlt hat, vergebe ich dennoch vier Sterne, weil mir die Geschichte an sich sehr gut gefallen hat. Ich finde es ist ein lesenswertes Buch, aber man sollte eben keinen typischen Thriller erwarten.

Veröffentlicht am 21.10.2018

DS Imogen Grey Band 2

Er weiß, wer du wirklich bist - The Secret
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Das Cover ist ansprechend gestaltet und hat mich direkt angesprochen. Der Klappentext hat mich zudem neugierig gemacht auf den zweiten Band der Reihe und nachdem ich Band 1 auch gelesen hatte, wollte ich ...

Das Cover ist ansprechend gestaltet und hat mich direkt angesprochen. Der Klappentext hat mich zudem neugierig gemacht auf den zweiten Band der Reihe und nachdem ich Band 1 auch gelesen hatte, wollte ich auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht.

Klappentext:
Kannst du ein Geheimnis bewahren? Sonst musst du sterben ...

Die Polizistin Bridget Reid ermittelt verdeckt als Prostituierte. Sie muss mit ansehen, wie zwei junge Frauen und ein Freier grausam ermordet werden. Sie selbst wird entführt und erwacht kurze Zeit später in einem verschlossenen Raum. Erinnerungen an Blut, Schmerz und tödliche Angst suchen sie immer wieder heim. Merkwürdigerweise kennt ihr Entführer ihre intimsten Geheimnisse - Dinge, die sie nie jemandem erzählt hat. Wie kann das sein? Und wie kann sie einer Person entkommen, die alles über sie weiß?

DS Imogen Grey und DS Adrian Miles suchen fieberhaft nach der verschwundenen Bridget und stoßen auf ein grauenvolles Netz von Missbrauch, Mord und Verrat ...

Bestialische Morde. Eine entführte Polizistin. Und ein tödliches Geheimnis: Der zweite Fall für das Ermittlerduo Imogen Grey und Adrian Miles.


Der Schreibstil ist, wie schon in Band 1 flüssig und die Spannung direkt von Beginn an gegeben. Die handelnden Personen und Handlungsorte konnte ich mir, wie im ersten Band, wieder sehr gut vorstellen und hatte, auch dank der Hintergrundinformationen, ein klares Bild vor Augen beim Lesen des Buches. Die Spannung hat auch im Verlauf des Buches nicht nachgelassen und sich bis zum Schluss gehalten. Man wurde auf die falsche Fährte geführt und konnte schön miträtseln, wer wohl der Täter ist. Ich fand es gut, dass ich den ersten Teil schon gelesen hatte, daher konnte ich mir die Personen besser vorstellen und hatte einen besseren Bezug dazu. Aber sicherlich ist es auch ohne die Vorkenntnisse verständlich.
Mich hat das Buch gut unterhalten und ich freue mich auf den nächsten Band.

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
  • Spannung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 17.10.2018

4 Menschen – 2 Wahrheiten – 1 Lüge

Vier.Zwei.Eins.
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Das Cover ist recht schlicht, aber dennoch ansprechend und ich habe mich direkt gefragt, was es mit der Frau auf dem Cover auf sich hat. Der Titel ist auf dem Cover dominierend und das gefällt mir in der ...

Das Cover ist recht schlicht, aber dennoch ansprechend und ich habe mich direkt gefragt, was es mit der Frau auf dem Cover auf sich hat. Der Titel ist auf dem Cover dominierend und das gefällt mir in der Kombination sehr gut. Auch der Klappentext klingt interessant und hat mich direkt neugierig gemacht auf das Buch von Erin Kelly.

Klappentext:
Am Anfang stand der Betrug. Es folgte die Lüge. Dann war es nur noch Feigheit.
Und keiner hatte die leiseste Ahnung, in welche Katastrophe uns das alle führen würde.


Im Sommer 1999 erleben Kit und Laura eine totale Sonnenfinsternis in Cornwall.
Beide sind jung und verliebt, sie sind fest davon überzeugt, dass sie noch viele solche Naturereignisse gemeinsam beobachten werden.
Im fahlen Dämmerlicht danach, als sich der Schatten auflöst, glaubt Laura etwas gesehen zu haben. Eine brutale Vergewaltigung. Doch der Mann bestreitet alles. Die Frau schweigt. Seine Aussage gegen die von Laura.
Monate nach der Gerichtsverhandlung steht die Frau plötzlich vor Lauras und Kits Tür. Schleicht sich auf merkwürdige Weise in ihr Leben. Nur Kit scheint zu sehen, was Beth Taylor wirklich ist: eine Bedrohung.
15 Jahre später leben Laura und Kit unter falschem Namen an einem geheimen Ort. Keine Kontakte in die sozialen Medien, kein Eintrag im Telefonbuch, nur gelegentliche Telefonate. Etwas liegt noch immer im Dunklen, Laura fürchtet es, und sie ahnt, dass sie nur einen Teil des Bildes sieht. Doch dann steht Beth Taylor plötzlich vor Lauras Tür. Und jetzt drängt die Wahrheit mit aller Macht ans Licht…


Der Schreibstil ist flüssig und auch wenn die Spannung nicht direkt von Beginn an gegeben ist, hat mich das Buch doch in seinen Bann gezogen. Die meisten Personen konnte ich mir gut vorstellen, wenn ich auch nicht von allen ein klares Bild vor Augen hatte beim Lesen. Die Handlungsorte waren detailliert beschrieben und ich konnte mir diese gut vorstellen. Die Spannung nimmt im Verlauf des Buches zu und hält sich dann auch bis zum Schluss, so dass ich das Buch dann kaum noch aus der Hand legen konnte, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht und endet. Da das Buch als Roman bezeichnet wird, ist man auch nicht enttäuscht, wenn die Thriller-Elemente etwas geringer sind. Ich kann das Buch aber auch Thriller-Fans empfehlen, denn es hat auch seine sehr spannenden Phasen.
Insgesamt ein sehr gutes Buch, mit einigen langatmigen Passagen am Anfang, aber dann wird es wirklich spannend und fesselnd.

Veröffentlicht am 07.09.2018

Spannender Thriller mit Abstrichen

The House - Du warst nie wirklich sicher
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Das Cover ist mir direkt aufgefallen und ich finde es sehr passend für einen Thriller, denn ich habe mich direkt gefragt, was es mit diesem Haus, bzw. dem Treppenaufgang auf sich hat. Der Klappentext hat ...

Das Cover ist mir direkt aufgefallen und ich finde es sehr passend für einen Thriller, denn ich habe mich direkt gefragt, was es mit diesem Haus, bzw. dem Treppenaufgang auf sich hat. Der Klappentext hat mich dann endgültig davon überzeugt, dass ich das Buch von Simon Lelic unbedingt lesen möchte.

Klappentext:
Alles begann an dem Tag, als Jack und ich den Zuschlag für das Haus erhielten. Es sollte unser Zuhause werden, unser sicherer Hafen, gelegen in einer ruhigen Londoner Nachbarschaft. Keiner von uns konnte ahnen, was danach geschehen würde. Da war zuerst dieser merkwürdige Geruch, dann glaubte Jack nachts unten Schritte zu hören. Wir wollten es ignorieren, dieses Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Bis die Leiche hinter unserem Haus entdeckt wurde ...


Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und ich konnte mich direkt in der Geschichte zurechtfinden. Es ist ungewöhnlich, dass das Buch in Berichtsform durch die handelnden Personen geschrieben ist, aber diese Art der Erzählung konnte mich fesseln. Die Spannung steigert sich nach und nach und ich habe mich immer wieder gefragt, wie alles ausgeht und was noch passieren wird. Die handelnden Personen und die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen auch ein klares Bild vor Augen. Es gab einige Gänsehaut Momente in dem Buch, aber dennoch gab es auch einige Längen und ausschweifende Erzählungen. Die wechselnden Perspektiven bei der Erzählweise fand ich gut und das hat die Spannung noch erhöht. Das Ende konnte mich nicht so wirklich überraschend, aber dennoch ist es ein guter Schluss und in sich stimmig.

Insgesamt kann ich das Buch Thriller-Fans empfehlen und es hat mir ein paar spannende Lesestunden beschert, auch wenn mir an manchen Stellen die Spannung und der Nervenkitzel für einen Thriller etwas gefehlt hat – hierfür gibt es dann einen Punkt Abzug in meiner Bewertung.

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