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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2019

Nicht ganz so gut wie der Vorgänger

I Am Death. Der Totmacher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 7)
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„I am Death – Der Totmacher“ ist der siebte Band der Hunter-Garcia-Reihe und für Chris Carter Fans natürlich ein absolutes Muss! Diesmal werden die Detectives Robert Hunter und Carlos Garcia erneut mit ...

„I am Death – Der Totmacher“ ist der siebte Band der Hunter-Garcia-Reihe und für Chris Carter Fans natürlich ein absolutes Muss! Diesmal werden die Detectives Robert Hunter und Carlos Garcia erneut mit einem bestialischen Serienkiller konfrontiert, der über ein enormes Selbstbewusstschein zu verfügen scheint. Denn er entführt sein Opfer seelenruhig aus dem Haus, in dem es gerade auf das Kind aufpassen sollte und es wird nicht mal eine klitzekleine Spur gefunden. Eine Woche später taucht die Leiche des Kindermädchens auf. In ihrer Kehle steckt ein zusammengerollter Zettel mit einer grausigen Nachricht: Ich bin der Tod.

Mein Eindruck vom Buch:
Für mich war der vorherige Band „Die stille Bestie“ das bisherige Highlight der Hunter-Garcia-Reihe. Wahrscheinlich habe ich auch deshalb meine Erwartungen an „I am Death – Der Totmacher“ so extrem hoch geschraubt. Vielleicht konnte deshalb dieses Werk gar nicht erst an den Vorgänger heran kommen. Um es nicht falsch zu verstehen: Auch dieser Thriller aus der Feder von Chris Carter ist ein absoluter Pageturner und ist spannend geschrieben, jedoch waren im letzten Buch so viele private Details von Robert Hunter, dass ich hoffte, man erfährt auch in diesem Band mehr über diesen genialen Menschen. Doch das Privatleben von Hunter als auch das von Garcia wird in diesem Band komplett rausgehalten, was ich sehr sehr sehr schade fand. Dennoch hat der Leser es mit einem sehr interessanten Fall zu tun und er begleitet die beiden Detectives zu Tatorten, die manchen Magen zum rebellieren bringen. Die bestialischen Morde stehen im Vordergrund und es wird nicht an Blut und grausamen Tötungen gesparrt. Ich frag mich immer wieder, wie man auf solche Ideen kommt Hunter und Garcia jagen einen unerbittlichen Killer und der Schluss ist einfach ein genialer Showdown! Nie und nimmer wäre ich auf diesen Täter gekommen.

Fazit:
Der siebte Band ist wieder eine absolute Empfehlung für alle, die gerne richtig blutige Thriller lesen. Dennoch kann er meiner Meinung nach „Die Stille Bestie“ nicht das Wasser reichen. Dennoch habe ich diesen Thriller sehr genossen, ich bin und bleibe absoluter Chris Carter Fan und freu mich sehr auf den nächsten Band!

Veröffentlicht am 29.01.2019

"Der Name des Windes" begeisterte mich mehr

Die Furcht des Weisen 1
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Nachdem ich „Der Name des Windes“ regelrecht verschlungen habe, musste ich natürlich im Anschluss gleich „Die Furcht des Weisen, Teil 1“ anfangen, denn ich konnte es kaum erwarten, Kvothe wieder begleiten ...

Nachdem ich „Der Name des Windes“ regelrecht verschlungen habe, musste ich natürlich im Anschluss gleich „Die Furcht des Weisen, Teil 1“ anfangen, denn ich konnte es kaum erwarten, Kvothe wieder begleiten zu dürfen.

In „Der Name des Windes“ lernte der Leser Kvothe als Kind kennen und beobachtete, wie er den beschwerlichen Weg zur arkanischen Universität hinter sich brachte. Aber nicht nur die Universität bedeutet Kvothe unendlich viel, nein, er will auch den Chandrian auf die Spur kommen, die seine Eltern umgebracht haben. Aufgrund unglücklicher Umstände verlässt er nach ein paar Trimestern die arkanische Universität und sein Weg führt ihn zu Maer Alveron, dem er ab sofort zu Diensten steht. Kommt er auf dem Hofe von seinem Gönner endlich auf die Spur der Chandrian?

Mein Eindruck vom Buch:
Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung gefreut, aber ich muss leider sagen, dass mich dieser Band nicht so sehr geflasht hat, wie der Auftakt der Königsmörder Chronik. Den Schreibstil finde ich nach wie vor klasse, ebenso mag ich den Charakter Kvothes sehr. Dennoch hat sich meiner Meinung nach die Geschichte manchmal gezogen und ich war versucht, manche Passagen nur zu überfliegen. Ebenso hat mich der Charakter von Denna ab und an dann doch ziemlich genervt und mir gab es bei den Begegnungen etwas zu viele Zufälle. Für mich waren manche Aufeinandertreffen zu forciert und realitätsfremd. Interessant ist jedoch zu erleben, wie Kvothe langsam erwachsen wird und welche Entwicklungen er durchmacht. Nur hätte ich gerne in diesem Band mehr von dem Wirt Kote in der Jetztzeit mitbekommen. Für mich kam die heutige Zeit viel zu wenig vor. Ebenso wurde meiner Ansicht nach die Rolle von Bast sehr vernachlässigt und auch von dem Chronisten, sowie von Kvothes Studienfreunden hätte ich gerne noch viel mehr erfahren. Aber vielleicht darf ich davon ja im nächsten Teil mehr entdecken, ich würde es mir wünschen.

Fazit:
„Die Furcht des Weisen“, Teil 1 ist eine solide Fortsetzung und ich habe mich gefreut, Kvothe erneut ein Stück auf seinem Weg zu begleiten. Nur hat mich die Handlung nicht mehr so gefesselt wie im Auftakt der Reihe und ich fand, die Story plätscherte phasenweise richtig vor sich hin, ohne dass etwas großartiges passiert. Dennoch werde ich natürlich auch Teil 2 lesen, ich kann Kvothe ja jetzt nicht auf einmal alleine lassen. Ich bin gespannt, ob mich die weiteren Abenteuer wieder mehr fesseln können.

Veröffentlicht am 02.12.2018

Wieder ein genialer Thriller aus der Feder von Ethan Cross

Ich bin der Hass
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„Ich bin der Hass“ ist der fünfte Teil der Ackerman-Reihe und nachdem ich die ersten vier Teile schon verschlungen habe, musste ich natürlich auch diesen Band lesen. Dieses Mal verfolgen Special Agent ...

„Ich bin der Hass“ ist der fünfte Teil der Ackerman-Reihe und nachdem ich die ersten vier Teile schon verschlungen habe, musste ich natürlich auch diesen Band lesen. Dieses Mal verfolgen Special Agent Marcus Williams und sein Bruder, der Serienkiller Francis Ackerman jr. Gleich mehrere Auftragsmörder. Zum einen den gnadenlosen Killer Gladiator und auch Demon kommt nicht zu kurz. Großes Vorbild des Gladiators ist Dschingis Khan und er hält sich für absolut unbesiegbar. Doch er hatte auch noch nie einen Gegner wie Francis Ackerman jr....

Mein Eindruck vom Buch:

Ich habe mich sehr auf diesen Band gefreut, war jedoch skeptisch, ob er mit den Vorgängern mithalten kann. Und ich muss gestehen, dieser Fall hat mich nicht so gefesselt wie die früheren Werke. Klar, Ethan Cross hat wieder sein Talent für Thriller mit diesem Buch bewiesen, jedoch konnte es mich nicht so fesseln, wie die früheren Bände der Reihe. Dort spielte die Familiengeschickte der Ackermans eine große Rolle und das hat mir hier ein bißchen gefehlt. Dennoch liebe ich die Brüder und ich musste nicht nur einmal laut auflachen, wenn ich in die Gedankenwelt von Francis Ackerman jr. Eintauchte. Ethan Cross versteht es, außergewöhnliche Charaktere zu formen. In den vorherigen Bänden hat mich Maggie aber manchmal richtig genervt, dieses Mal allerings konnte ich ich ein wenig mit ihr anfreunden.

Fazit:
Hier handelt es sich um einen soliden Thriller. Für jeden Francis Ackerman jr. natürlich ein absolutes Muss, jedoch befürchte ich, dass mir der Fall nicht lange im Gedächtnis bleiben wird. Dennoch freue ich mich jetzt schon auf ein neues Werk von Ethan Cross.

Veröffentlicht am 22.10.2018

Klasse Debut!

Ausgesetzt
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Der Klappentext dieses Buches hat mich sofort angesprochen und deshalb musste es natürlich sofort in meine Bibliothek einziehen. Die Story handelt von Walker Devereaux, der als Kind ausgesetzt wurde. Außer ...

Der Klappentext dieses Buches hat mich sofort angesprochen und deshalb musste es natürlich sofort in meine Bibliothek einziehen. Die Story handelt von Walker Devereaux, der als Kind ausgesetzt wurde. Außer einem Foto und einem Brief hat er nichts von seiner Mutter und als er neunzehn ist, beschließt er, herauszufinden, was damals mit seiner Familie geschehen ist. Was er noch nicht weiß: Er kommt in die Quere eines bestialischen Mörders…



Dieses Werk ist der erste Thriller aus der Feder des kanadischen Dramatikers und Hörspielautors. Ich mochte seinen Schreibstil auf Anhieb und man fand sofort ins Geschehen hinein. Walker wird wunderbar sympathisch gezeichnet und was mich neben der Geschichte noch persönlich begeisterte, war die Tatsache, dass seine Freundin Rollstuhlfahrerin ist und Walker das ganze als selbstverständlich sieht. Nachdem ich selbst Rollstuhlfahrerin bin, hat mich diese Thematik natürlich berührt. Aber natürlich hat mich auch der eigentliche Fall gefesselt. Ich habe mit Walker richtig mitgelitten, als er sich auf die Suche nach seiner leiblichen Mutter gemacht hat, habe mitgefühlt, als er innerlich zerrissen war und mitgebangt, als er sich unwissentlich in Lebensgefahr gebracht hat. James W. Nichol schafft es immer wieder, den Leser in vollkommen verschiedene Richtungen zu lenken, was es wirklich extrem schwierig macht, das Buch auch wieder aus der Hand zu legen.



Fazit:

Für mich war dieser Thriller ein Lesevergnügen und es handelt sich um einen soliden Thriller. Ich hoffe sehr, weitere Bücher werden von James W. Nichol folgen, denn mich hat er als begeisterte Leserin schon mal sicher!

Veröffentlicht am 28.03.2018

Coben hat mich mal wieder gefesselt :-)

Ich schweige für dich
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„Ich finde dich“ von Harlan Coben fand ich grandios, deshalb musste ich unbedingt wieder ein Werk von ihm mein eigen nennen. Diesmal habe ich mich für das Hörbuch entschieden, gelesen wird „Ich schweige ...

„Ich finde dich“ von Harlan Coben fand ich grandios, deshalb musste ich unbedingt wieder ein Werk von ihm mein eigen nennen. Diesmal habe ich mich für das Hörbuch entschieden, gelesen wird „Ich schweige für dich“ von Detlef Bierstedt.

Doch um was geht es eigentlich in diesem Thriller? Der glückliche verheiratete Adam Price wird von einem Fremden angesprochen. Dieser weiß Dinge über Adams anscheinend perfekte Ehefrau Corinne, die Adams Blut in den Adern gefrieren läßt. Zuerst versucht er, dem Fremden keinen Glauben zu schenken, doch als er Corinne auf die Geheimnisse anspricht, die sie laut dem Fremden vor ihm verbirgt, merkt er, dass doch etwas dahinter stecken muss. Und plötzlich verschwindet Corinne…

Mein Eindruck vom Hörbuch:
Ich mag Cobens Art zu schreiben, ich mag es, wie er den Leser/Hörer in seinen Bann zieht und die Spannung immer weiter steigen lässt. Ich mag es, wie authentisch er seine Protagonisten zeichnet und man merkt schon, dass mich auch dieser Thriller aus Cobens Feder begeistern konnte. Besonders finde ich, dass seine Charaktere so unglaublich menschlich und facettenreich dargestellt sind und deren Gedankengänge haben mich nicht nur einmal ins Grübeln gebracht. Adam Price hinterfragt sich und sein Leben und ich musste manchmal inne halten und habe mir ebenso seine Fragen gestellt. Das passiert mir in einem Thriller dann doch selten und machen für mich die Werke Cobens zu etwas Besonderem. Wer hofft, in diesem Buch viel Blut, Gewalt und Action zu entdecken, wird allerdings enttäuscht. Dieser Thriller fesselt den Leser/Hörer vielmehr durch das Verschwinden Corinnes und Adams Suche nach der Wahrheit. Detlef Bierstedt war mir bisher unbekannt, meiner Meinung nach hat er die Story perfekt zu Ton gebracht! Er hat eine sehr angenehme Stimme, der man unheimlich gerne zuhört und er hat es geschafft, jedem einzelnen Charakter durch verschiedene Tonlagen ganz besondere Noten zu verleihen. Für mich wurde der Thriller perfekt synchronisiert.

Fazit:
Nicht ganz so packend wie „Ich finde dich“, dennoch absolut lesens-/hörwert! Harlan Coben gehört definitiv zu meinen Lieblings-Thriller-Autoren und es war bestimmt nicht das letzte Werk, das von ihm bei mir zuhause einzieht. Für jeden Thriller-Fan, der auf Gemetzel verzichen kann und auch gerne mal von Verstrickungen und Verwirrungen gefesselt werden möchte, absolut empfehlenswert!