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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2019

Annie auf dem Pfad der Selbstfindung

Ein Mustang, ein Muli und die Liebe
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Eigentlich wollte Annie nur zum Yellowstone Nationalpark wandern, doch durch unglückliche Umstände landet sie in Idaho beim Rodeo. Dort rettet sie, mit ihrem letzten Geld, die Stute mit der Nummer 1616 ...

Eigentlich wollte Annie nur zum Yellowstone Nationalpark wandern, doch durch unglückliche Umstände landet sie in Idaho beim Rodeo. Dort rettet sie, mit ihrem letzten Geld, die Stute mit der Nummer 1616 vor dem Schlachter. Zusammen mit der Stute "Sixteen" macht sie sich auf den Weg zur Sweet Water Ranch nach Montana, dem eigentlichen Bieter des Pferdes. Auf dem Weg dahin lernt die viele neue Leute kennen, sucht eine Weg zu sich selbst und findet unverhofft die große Liebe...

Die Geschichte wird von einer dritten Person aus der Sicht von Annie erzählt. Man bekommt sehr viele Einblicke in ihr Innerstes, am aufschlussreichsten sind aber die vielen Tagebucheinträge die Annie tätigt. Dabei gibt sie meist eine sehr humorvolle Zusammenfassung ihrer Erlebnisse und Wünsche. Insgesamt strotzt das Buch nur so vor Lebensfreude und Humor. Besonders all die Menschen die Annie trifft, wachsen einem ziemlich schnell ans Herz. Dabei besticht nicht nur ihre Herzlichkeit, sondern auch ihre eigensinnige Sicht auf das Leben. Die Liebe zwischen den Menschen wird genauso thematisiert wie die Liebe zur Natur und den Tieren. Die Beschreibungen der Handlungsorte und Landschaften sind so atemberaubend realistisch, dass man gleich Lust zum wandern bekommt.

Ein Mustang, ein Muli und die Liebe ist eine humorvolle Geschichte die sich um Selbstfindung, Tierliebe, Freundschaft, Familie und die Liebe dreht. Die sympathischen Charaktere und ihre Geschichten haben so viel Potenzial, dass man nach Fortsetzungen geradezu lechzt.

Veröffentlicht am 07.12.2018

Witzig und romantisch

The One Best Man (Love and Order 1)
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Nach ihrer Scheidung ist Victoria mit ihrer Tochter Jade von L.A. zurück nach Chicago gezogen. Nicht nur um ihrer Mutter unter die Arme zu greifen, sondern um auch den Männern abzuschwören. Eines morgens ...

Nach ihrer Scheidung ist Victoria mit ihrer Tochter Jade von L.A. zurück nach Chicago gezogen. Nicht nur um ihrer Mutter unter die Arme zu greifen, sondern um auch den Männern abzuschwören. Eines morgens trifft die an der Schule von Jade auf Reed Warner. Reed ist nicht nur Anwalt, sondern war auch der Trauzeuge und beste Freund ihres Ex Mannes Pete. Trotz aller Widerstände fällt es Victoria immer schwerer sich dem Charme von Reed zu entziehen...

Die Geschichte wird aus der Sicht von Victoria erzählt. Der Leser hat somit gute Einblicke in ihr Gefühls- und Seelenleben. Auch wenn Victoria und Reed die Hauptcharakter sind, stehlen die beiden Kinder Jade und Henry ihnen fast die Show. Immer wieder entstehen durch die süße kindliche Art witzige Momente mit den Erwachsenen. Dadurch wird die Geschichte immer wieder aufgelockert. Die vielen Ausflüge werden wunderbar beschrieben und wirken nie zu kitschig. Man kann sich sehr gut in Victoria hineinversetzen und besonders mit ihren Freundinnen/Arbeitskolleginnen Chelsea und Hannah fühlt man sich als vollwertiges Mitglied der Clique. Obwohl nach den ersten Kapiteln klar ist in welche Richtung sich die Handlung entwickelt, verliert die Geschichte nicht an Zugkraft. Es lohnt sich den nächsten Teil der Reihe zu lesen, denn darin erfährt man mit Sicherheit auch, wie es derzeit um Victorias Leben steht.

The on best man ist eine witzige und romantische Liebesgeschichte. Die Charaktere wachsen dem Leser auf Anhieb ans Herz und man ist gespannt wohin die Reise sie noch führen wird.

Veröffentlicht am 26.11.2018

Einblicke in das Weiße Haus aus der Sicht einer Stenographin

Good Morning, Mr. President!
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Beck ist frustriert, denn sie findet keinen Job in Washington D.C. Ihr letzter Versuch in Washington Fuß zu fassen, katapultiert sie als Stenographin direkt ins Weiße Haus. Am Anfang noch eingeschüchtert ...

Beck ist frustriert, denn sie findet keinen Job in Washington D.C. Ihr letzter Versuch in Washington Fuß zu fassen, katapultiert sie als Stenographin direkt ins Weiße Haus. Am Anfang noch eingeschüchtert von all den mächtigen Vertrauten Obamas und dem Präsidenten selbst, findet sie sich nach und nach immer mehr in ihrer Rolle ein. Auslandsreisen mit der Air Force One gehören ebenso zu ihren Aufgaben, wie Geheimgespräche im Oval Office. Morgens mit Obama auf dem Laufband und abends mit Kollegen an der Hotelbar, auch der ein oder andere Flirt ist nicht ausgeschlossen...

Beck Dorey-Stein gibt in ihrem Buch einen einzigartigen Blick in die Arbeit im Weißen Haus. Von der ersten Seite an ist Beck dem Leser auf Anhieb sympathisch, da sie ihre Geschichte immer ehrlich und mit einer Prise Humor erzählt. Die Beschreibungen vom Weißen Haus, den Auslandsreisen und ihren Kollegen sind so real erzählt, dass man sich als ein Teil der Präsidentenschar füllt. Doch Beck berichtet nicht nur von den schönen Seiten ihres Jobs, sondern gibt auch tiefe Einblicke in ihr Privatleben. Ihre Arbeit als Stenographin wird schnell zum Vollzeitjob, ob in der Nacht oder an den Wochenenden - Beck muss immer bereit sein! Darunter leidet auch die Beziehung zu ihrem Freund, der zunehmend neidischer wird und auch ihre Freundinnen sieht sie seltener - obwohl sie zusammen wohnen. Manchmal ist es schwer den vielen Namen zu folgen, aber das tut dem Lesefluss keinen Abbruch.

Good Morning, Mr. President ist ein aufrichtiger Einblick hinter die Kulissen im Weißen Haus aus der Sicht einer Stenographin. Offenherzig und humorvoll berichtet Beck Dorey-Stein wie emsig "die kleinen Lichter" hinter den mächtigen Politikern arbeiten und wie sich der Job auf ihr Privatleben auswirkt.

Veröffentlicht am 22.10.2018

Hochzeit zu Weihnachten

Winter im kleinen Brautladen am Strand
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Sera entwirft Brautkleider, doch ihre Schwester Alice hat sie noch nicht gefragt. Dafür wird Sera voll in die Hochzeitsplanungen eingespannt, da Alice weder Zeit noch Nerven dafür aufbringen kann. Sera ...

Sera entwirft Brautkleider, doch ihre Schwester Alice hat sie noch nicht gefragt. Dafür wird Sera voll in die Hochzeitsplanungen eingespannt, da Alice weder Zeit noch Nerven dafür aufbringen kann. Sera tut Alice diesen Gefallen und wird dabei von Quinn und Johnny unterstützt. Nicht nur die beiden Trauzeugen strapazieren ihre Nerven, auch scheint niemand zu wissen, wo eigentlich der Bräutigam ab geblieben ist?

Die Geschichte um die perfekte Weihnachtshochzeit wird aus der Sicht von Sera erzählt. Man hat einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Sera ist sehr sympathisch und nimmt nicht alles im Leben so ernst. Der Humor in dem Buch ist bis zum Ende immer präsent und lässt den Leser Tränen lachen. Vor allem aber die Beschreibungen des kleinen Küstenstädtchens und der Hochzeitslocation sind so real und bildhaft, dass man sich sofort hineinversetzen kann. Ebenso die Nebencharaktere wachsen einem ans Herz und passen sich liebevoll in die Geschichte ein. Bis zum Schluss bleibt die Handlung spannend, romantisch und witzig. Der Schreibstil ist flüssig und man hat nie das Gefühl, dass die Geschichte zu kitschig wird.

Winter im kleinen Brautladen am Strand ist ein Liebesroman mit tollen Charakteren, einer humorvollen Handlung und dem perfekten Weihnachtszauber.

Veröffentlicht am 22.10.2018

Wenn tausend Augenblicke nicht genug sind

All In - Tausend Augenblicke
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Kacey landet, nach einer durchzechten Nacht mit ihrer Band, total verkatert bei ihrem Chauffeur Jonah auf der Couch. Jonah merkt, dass sie am Rande eines Absturzes steht und versucht alles um sie davon ...

Kacey landet, nach einer durchzechten Nacht mit ihrer Band, total verkatert bei ihrem Chauffeur Jonah auf der Couch. Jonah merkt, dass sie am Rande eines Absturzes steht und versucht alles um sie davon abzuhalten. Bei Jonah findet Kacey alles, was sie immer gesucht hat: Liebe, Geborgenheit und Leben. Je länger Kacey Zeit mit Jonah verbringt, desto mehr überdenkt sie ihr komplettes Leben. Doch die Augenblicke rasen nur so dahin…

Die Geschichte ist aus der Sicht von Jonah und Kacey erzählt, man kann sich also sehr gut in die Gefühle und Gedanken der beiden hineinversetzen. Mit voranschreiten der Handlung kann man sich immer mehr mit den beiden identifizieren und ihr handeln nachvollziehen. Der Schreibstil ist flüssig und das Buch schnell gelesen, was nicht zuletzt an der Spannung liegt. Schon nach den ersten Kapiteln fragt man sich, wo das Ende hinsteuern wird und ist von dem emotionalen, wunderschönen, gefühlvollen Schluss so gefesselt, dass man den zweiten Band direkt hinterher lesen möchte. Auch die Chemie zwischen dem Titel des Buches, dem explosiven Cover und dem Handlungsort Las Vegas passt auf den Punkt genau. Die Anmerkung von Emma Scott am Ende des Buches bringen den Leser zum Nachdenken und spätestens da kullern die Tränen. Wie so oft, lässt aber auch dieses Buch den Leser mit einigen Fragen zurück und wenn der zweite Band nur halb so gut ist wie der erste, dann lohnt sich das Lesen allemal.

All In – Tausend Augenblicke ist eine herzzerreißende Geschichte über Liebe und Hoffnung, Leben und Tod. Diese Liebesgeschichte wird man nicht mehr vergessen können, denn sie ist so explosiv wie das Cover!

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