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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2018

Gute Geschichte mit viel Luft nach oben...

Every little Kiss
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Zwei Jahre ist der Unfalltod ihres Mannes nun her und Olivia (Liv) kämpft sich mit ihrem kleinen Sohn Paxton jeden Tag ein bisschen mehr ins normale, glückliche Leben zurück, denn auch in der Kleinstadt ...

Zwei Jahre ist der Unfalltod ihres Mannes nun her und Olivia (Liv) kämpft sich mit ihrem kleinen Sohn Paxton jeden Tag ein bisschen mehr ins normale, glückliche Leben zurück, denn auch in der Kleinstadt Sequoia Lake steht die Zeit nicht still.

Als hätte sie mit Paxton sowie ihrer Arbeit in der Notaufnahme nicht schon genug um die Ohren, zwingt Liv die Aussicht auf einen neuen Job dazu, sich mehr in der Gemeinde einzubringen. Genau jetzt braucht sie eigentlich sämtliche Konzentration, doch dank ihres umwerfenden neuen Nachbarn, Ford, weiß Liv gar nicht mehr, wo ihr der Kopf steht.

Ford möchte überall sein, nur nicht in Sequoia Lake, denn hier wohnt Olivia, die Frau, der er eigentlich unter keinen Umständen begegnen will…

Was die beiden verbindet und wie und ob es mit den beiden weitergeht, das müsst ihr natürlich selbst rausfinden.

Fazit: Zunächst möchte ich mich herzlich bei Netgalley.de sowie bei Montlake Romance für das Rezensionsexemplar bedanken.

„Every little Kiss“ ist der zweite Teil der Sequoia Lake Reihe von Marina Adair, der sich wunderbar einzeln lesen lässt und mir gut gefallen hat, auch wenn er für mich nicht an Genrehighlights, wie z.B. die Greenmountain Reihe, Redwood Love oder Gansett Island heran reicht.

Als erstes möchte ich kurz auf die Covergestaltung eingehen, die mir an sich gut gefällt, jedoch wirken die Personen auf dem Cover sehr jung, was nicht wirklich zur Geschichte passt, wenngleich Ford etwas jünger ist als die Protagonistin.

Obwohl der Schreibstil sehr flüssig und leicht zu lesen ist, war der Roman oft ein wenig langatmig, da die eigentliche Liebesgeschichte für mich zu kurz kam. Durch den Sichtwechsel beider erfährt man zwar viel über Liv und Ford, aber meist getrennt voneinander, so lernen sich die Hauptfiguren kaum kennen, schade.

Mein Highlight des Buches war die Bulldogge „Bullseye“, die mich mit seiner Fixierung auf Stofftiere oft zum Lachen gebracht hat.

Ich glaube, dass das Buch perfekt für Genreeinsteiger geeignet ist, die testen möchten, ob sie sich in diesem Genre wohlfühlen. Für mich, die im Augenblick fast ausschließlich in diesem Bereich zu Hause ist, war die Liebesgeschichte jedoch selten greifbar, die Nebencharaktere oft ein wenig blass sowie das Drumherum fast ein wenig zu albern.

3 Sterne für eine gute Geschichte mit viel Luft nach oben!

Ob sich die Reihe noch steigern kann?

Steffi K.

Veröffentlicht am 17.09.2018

Magische Momente für Claire...

Cottage mit Meerblick
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Harte Zeiten liegen hinter Claire, sie hat nicht nur den Krebs besiegt, sondern auch eine Trennung hinter sich. Ruhe und Abstand vom Alltag sind genau das, was Claire jetzt braucht und so beschließt sie, ...

Harte Zeiten liegen hinter Claire, sie hat nicht nur den Krebs besiegt, sondern auch eine Trennung hinter sich. Ruhe und Abstand vom Alltag sind genau das, was Claire jetzt braucht und so beschließt sie, während eines Urlaubs in einem kleinen Cottage am Meer, Kraft zu tanken.

Claire muss erst wieder lernen das Leben zu genießen und sich nicht von ihren Sorgen auffressen zu lassen, doch ihr gutaussehender Cottagenachbar zaubert ihr immer wieder ein Lächeln ins Gesicht…

Fazit: Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks.de gewonnen und möchte mich an dieser Stelle herzlich bei der Autorin sowie bei Lovelybooks.de bedanken.

„Cottage mit Meerblick“ ist ein sehr ruhig erzählter Roman. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Gemeinsam mit der Protagonistin finden wir nur langsam ins „normale“ Leben zurück. Wir begleiten Claire bei den alltäglichsten Dingen, erkunden die Umgebung und lernen neue Leute kennen, ohne zu wissen, wohin die Geschichte führt. Obwohl ich Claire sehr mochte, hat sich die Geschichte, aufgrund dieser Tatsache, stellenweise sehr in die Länge gezogen. Ich habe sehr lange auf die tatsächliche Liebesgeschichte gewartet, denn ihr gutaussehender Nachbar Ed, ist in der ersten Hälfte des Buches kaum präsent. Der Klappentext suggeriert hingegen etwas anderes.

Außerdem habe ich nicht damit gerechnet, dass der Krebs in diesem Buch, obwohl Claire ihn überstanden hat, nach wie vor so eine große Rolle spielt, ansonsten hätte ich wohl nicht dazu gegriffen.

Nichts desto trotz habe ich, auch wenn ich etwas anderes erwartet habe, „Cottage mit Meerblick“ gern gelesen, da die Geschichte wundervolle Botschaften inne hat sowie eine starke, herzliche Protagonistin, die einen, bei all den ernsten Themen, auch mal schmunzeln lässt.

Ich empfehle den Roman jedem, der gerne Geschichten mit Protagonisten liest, die mit einem schweren Schicksal zu kämpfen haben bzw. hatten und zurück ins Leben finden.

Wer eine reine Liebesgeschichte lesen möchte, ist hier allerdings nicht ganz richtig.

Da ich mir etwas anderes erhofft hatte, vergebe ich „nur“ 3 Sterne.

Steffi K.

Veröffentlicht am 10.08.2018

Für Fans durchaus empfehlenswert, aber ausbaufähig...

Ein Vampir um jeden Preis
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Tempest Keyes hat ihr ganzes Leben in einer Sekte verbracht und unter den seltsamen Ansichten sowie Einschränkungen dieser gelitten. Als ihr Vater stirbt steht sie endlich nicht länger unter dem Einfluss ...

Tempest Keyes hat ihr ganzes Leben in einer Sekte verbracht und unter den seltsamen Ansichten sowie Einschränkungen dieser gelitten. Als ihr Vater stirbt steht sie endlich nicht länger unter dem Einfluss der Sekte und kann nun ihr Leben genießen.

Ihr oberstes Ziel: Einen Vampir kennenlernen!

Durch ihre Tante Roxy sowie den Büchern des Bestseller Autors C.J. Dante glaubt Tempest fest an dessen Existenz.

Ob es Vampire wirklich gibt und ob Tempest tatsächlich die Liebe ihres Lebens in einem Vampir findet, das müsst ihr natürlich selbst herausfinden…

Fazit: Ich bin ein großer Fan der „Dark Ones“ Reihe von Katie MacAlister und so habe ich mich riesig gefreut als endlich ein neuer Band erschien. In den letzten Jahren gab es immer nur Kurzgeschichten, die zwar nett zu lesen, aber bei weitem nicht an die „normalen“ Bücher heran reichten, womit wir bei dem Grund wären, wieso dieser Roman eigentlich keine Bewertung hat, denn es sind zwei Geschichten. Die Hauptgeschichte, die auch auf dem Cover beworben wird, umfasst lediglich ca. 260 Seiten, danach beginnt eine Bonusstory zu Katie MacAlisters Drachenreihe. Grundsätzlich habe ich ja kein Problem mit kürzeren Büchern, aber in diesem Fall war ich doch sehr überrascht und bin mir auch immer noch nicht sicher, wie ich das finden soll, zumal ich die Bonusstory noch nicht lesen kann, da ich noch nicht weit genug in der Reihe fortgeschritten bin.

„Ein Vampir um jeden Preis“ ist jedoch, wie von der Autorin gewohnt, sehr witzig und unterhaltsam geschrieben, außerdem habe ich mich sehr gefreut auch altbekannte Charaktere wiederzusehen.

Während ich die Protagonisten Tempest sehr schnell ins Herz geschlossen und ihre leicht naive und tollpatschige Art sehr mochte, fiel es mit bei Merrick, dem Protagonisten, sehr schwer. Man erfährt zu wenig über ihn, obwohl seine eigene Vergangenheit ebenso seine Persönlichkeit durchaus Potential für eine tolle Geschichte gehabt hätte – schade.

Für Fans durchaus empfehlenswert, aber ausbaufähig.

Steffi K.

Veröffentlicht am 10.08.2018

Das Buch war leider nicht so gut wie erhofft

Nebelschrei
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Nach außen ist Helen eine starke Frau. Keiner ahnt, dass ihr die Erinnerungen an die Hölle, die sie erlebt hat, täglich den Atem rauben. Und dass sie nur knapp dem Tod entkommen ist. Das verfallene Anwesen ...

Nach außen ist Helen eine starke Frau. Keiner ahnt, dass ihr die Erinnerungen an die Hölle, die sie erlebt hat, täglich den Atem rauben. Und dass sie nur knapp dem Tod entkommen ist. Das verfallene Anwesen in einer abgelegenen Gegend in Nordengland scheint das perfekte Versteck zu sein. Doch die Dorfbewohner kommen Helen näher, als ihr lieb ist. Denn niemand darf wissen, wo sie ist - vor allem nicht der Mensch, dem sie am meisten vertraut hat...


Fazit:
Das Buch hatte ich durch Zufall in einem öffentlichen Bücherschrank gefunden. Der Klappentext sprach mich sofort an, ich liebe Thriller. Und so wanderte es in meine Tasche und auf meinen SuB.

Der Schreibstil des Autoren ist gut zu lesen, es gibt keine Stolperfallen oder ähnliches, man kommt gut in die Geschichte rein. Trotzdem war das Buch nicht das, was ich erwartet hab. Denn es wurde als Thriller angepriesen - für mich war es das allerdings nicht. Bei einem Thriller besteht von der ersten bis zur letzten Seite Hochspannung. Leider war dies hier nicht der Fall, da der Großteil der Story mehr Erzählung war. Es ist keniesfalls schlecht gewesen, nur vom Klappentext her wurde etwas anderes versprochen.

Die Hauptprotagonistin hat eine schlimme Zeit hinter sich, das steht auf jeden Fall fest. Das Buch war gut, nur blieb es hinter meinen Erwartungen zurück. Leider nur 3 Sterne


Steffi G.

Veröffentlicht am 10.08.2018

Nicht so gut wie der erste Band, aber dennoch lesenswert!

Weil ich Will liebe
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Etwa eineinhalb Jahre sind nun seit Layken’s und Will’s erster Begegnung vergangen und seitdem ist viel passiert. Familiär, als auch in ihrer Beziehung, sind sie durch die Hölle gegangen. Doch nun soll ...

Etwa eineinhalb Jahre sind nun seit Layken’s und Will’s erster Begegnung vergangen und seitdem ist viel passiert. Familiär, als auch in ihrer Beziehung, sind sie durch die Hölle gegangen. Doch nun soll es endlich bergauf gehen. Beide sind seit kurzem offiziell ein Paar! Will hat beschlossen sein Studium fortzuführen und auch Layken hat sich bereits eingeschrieben. Alles scheint perfekt, bis Will in einem seiner Kurse eine schicksalhafte Begegnung macht…

Fazit: Nachdem ich vom ersten Band restlos begeistert war, konnte ich es kaum erwarten den Folgeroman zu lesen, doch leider kommt dieser bei weitem nicht an den ersten Teil der Geschichte heran. Während man im ersten Band kaum Zeit hat, die überraschenden Wendungen und Geschehnisse zu verarbeiten, so ist der zweite Band so sehr mit Klischees gefüllt, dass man einfach nur denkt: „Oh ernsthaft?! Nein!“. Wenn man bedenkt, was Layken und Will im ersten Teil durchgemacht haben und wie gut sie das alles gemeistert und verkraftet haben, so wirken ihre Reaktionen auf die Probleme, die sie nun zu bewältigen haben, geradezu lächerlich und kindisch.Trotzdem haben mir der Schreibstil und die Charaktere genauso gut gefallen wie zuvor, auch wenn die Zitate ebenfalls nicht an den ersten Band heran reichen.

Ein Wiedersehen mit Layken, Will und ihren Freunden hat mir, trotz der Kritik, sehr viel Spaß gemacht!

Steffi K.