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Veröffentlicht am 01.11.2018

Guter Roman – aber kein Thriller

Chicago
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Das Cover gefällt mir richtig gut und hat mich direkt neugierig gemacht auf das Buch von David Mamet. Auch der Klappentext macht Lust auf das Buch, das, laut Klappentext, eine Mischung aus historischem ...

Das Cover gefällt mir richtig gut und hat mich direkt neugierig gemacht auf das Buch von David Mamet. Auch der Klappentext macht Lust auf das Buch, das, laut Klappentext, eine Mischung aus historischem Roman und Thriller sein soll. Der Thriller Teil war nur leider verschwindend gering, bis nicht vorhanden, so dass es eher dem Genre Roman zuzuordnen ist.

Klappentext:
Chicago in den Zwanzigerjahren des vorigen Jahrhunderts: Gangs kontrollieren die gesamte Stadt und liefern sich erbitterte Kämpfe um ihr Territorium. Mittendrin Mike Hodge, Lokalreporter der Chicago Tribune. Wobei Mike vortrefflich darüber streiten könnte, ob die größeren Ganoven nicht doch im Rathaus oder bei der Polizei sitzen. Er weiß viel und hat sich mit allen Mächtigen bereits angelegt. Als seine Geliebte Annie vor seinen Augen ermordet wird, ist ihm klar, dass ihm dadurch eine Lektion erteilt werden soll. Aber von wem? Mike schwört, Annies Tod zu rächen. Und so begibt er sich auf Spurensuche in der Chicagoer Unterwelt …


Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man mal drin ist im Buch, dann liest es sich gut und flüssig. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Leider fehlte mir im kompletten Buch die Spannung. Die Geschichte an sich ist gut und auch unterhaltsam, aber eben nicht spannend und das erwarte ich von einem Buch natürlich, das im Genre Thriller angesiedelt ist. Die Spannung hat sich auch nicht entwickelt, so wie ich das am Anfang noch gehofft hatte, es blieb bei einem unterhaltsamen Roman, aber eben ohne jede Spannung.
Insgesamt hat mir das Buch zwar gut gefallen, aber man sollte nicht auf einen Thriller eingestellt sein, denn dann wird man enttäuscht, wegen der fehlenden Spannung. Aber David Mamet ist ein guter Roman gelungen, wenn auch mit einem Schreibstil, an den man sich erst gewöhnen muss.

Veröffentlicht am 17.10.2018

Emma Sköld Band 3

Die Tote und der Polizist
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Das Cover ist sehr gut gestaltet und macht direkt neugierig auf das Buch. Der Klappentext hat diese Neugier von mir noch verstärkt und ich war gespannt auf das Buch. Ich habe die beiden Vorgängerbände ...

Das Cover ist sehr gut gestaltet und macht direkt neugierig auf das Buch. Der Klappentext hat diese Neugier von mir noch verstärkt und ich war gespannt auf das Buch. Ich habe die beiden Vorgängerbände noch nicht gelesen und denke schon, dass mir dadurch einige Informationen gefehlt haben, zwar wird vieles aus den Vorgeschichten erläutert, aber dennoch hatte ich an manchen Stellen das Gefühl, dass mir Informationen fehlen.

Klappentext:
„Es wird hart für Emma. Ich schone meine Figuren nicht.“ Sofie Sarenbrant.

Die Polizistin Emma Sköld ist tot, getötet von Kollegen, denen sie auf die Spur gekommen ist. Zumindest glaubt das alle Welt. In Wahrheit hat Emma den Anschlag überlebt. Zusammen mit ihrem Vater will sie nun dem Polizeichef von Stockholm das Handwerk legen. Gunnar Olausson sieht sich auf einer Mission; er will das Land von Bettlern und Migranten säubern. Emma aber braucht Beweise. Da gerät sie an Soraya, eine junge Frau, die den Mord an einem Bettler beobachtet hat und seitdem vor Gunnar auf der Flucht ist.

Der Bestseller aus Schweden – packend, bewegend und mit einem besonderen Blick erzählt.

Der dritte Bestseller um die ungewöhnliche Stockholmer Polizistin Emma Sköld.


Der Schreibstil ist flüssig und ich war direkt in der Geschichte drin. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Aber leider fehlte mir die Spannung durch das gesamte Buch und das ist für mich für einen Thriller zwingende Voraussetzung. Zwar lässt sich das Buch leicht und locker lesen, aber leider reist der Spannungsfaden immer mal wieder ab und die Autorin erzählt viele Nebensächlichkeiten. Ich werde aber dennoch die ersten beiden Teile der Reihe noch lesen, weil ich die Vorgeschichte von Emma Sköld kennenlernen will und hoffe, dass dadurch einiges, was für mich nach dem Lesen dieses Buches noch offen ist, geklärt wird.
Ein guter Roman, aber leider für meinen Geschmack kein typischer Thriller, dafür fehlte der durchgehende Spannungsbogen.

Veröffentlicht am 14.09.2018

Für einen Thriller zu schwach

The Numbers – Welche Zahl bringt dir den Tod?
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Das Cover ist mir direkt aufgefallen und nach dem lesen des Klappentextes war ich sehr gespannt auf dieses Buch von Ewan Scott und den Auftakt um die Ermittler Law und Buckland.

Klappentext:
Brutale Morde. ...

Das Cover ist mir direkt aufgefallen und nach dem lesen des Klappentextes war ich sehr gespannt auf dieses Buch von Ewan Scott und den Auftakt um die Ermittler Law und Buckland.

Klappentext:
Brutale Morde. Ein perfider Killer. Ein riskanter Wettlauf gegen die Zeit.

Die Londoner Detectives Arthur Law und Ellie Buckland jagen einen Serienkiller. Da er seine Opfer entlang der einsamen Straßen findet, wo er sie in ihren Autos brutal ermordet, hat die Presse schon bald einen Namen für ihn: Road Ripper. Als Signatur hinterlässt er am Tatort ein Spielzeug und einen Zettel mit einer scheinbar willkürlichen Zahlenfolge. Was aber ist sein Motiv? Und was bedeuten die mysteriösen Zahlen? Arthur Law und Ellie Buckland ahnen zunächst nicht, dass der Killer sie auf eine tödliche Spur locken will - und dass er ihnen nah ist. Sehr nah. Ein gefährlicher Wettlauf gegen die Zeit beginnt ... Schaffen sie es, die Hinweise zu entschlüsseln, bevor der Road Ripper erneut zuschlägt?

"The Numbers" ist der Auftakt einer Reihe mit den Ermittlern Law und Buckland.

Der Schreibstil ist flüssig, aber im Verlauf des Buches haben mich die vielen Fremdwörter und Fachbegriffe etwas gestört. Die handelnden Personen und die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Die Spannung kam leider im gesamten Buch nicht so richtig auf, was meiner Meinung daran lag, dass der Autor sehr ausweifend erzählt hat und viele Nebensächlichkeiten detailliert beschrieben waren, dann aber wieder Details gefehlt haben.

Für diesen Thriller, mit einem für mich zu schwachen Spannungsbogen und zu ausschweifenden Nebensächlichkeiten vergebe ich noch drei Sterne. Vielleicht wird es im nächsten Buch um die beiden Ermittler spannender, denn Potential haben die beiden auf jeden Fall für weitere Ermittlungen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Figuren
  • Erzählstil
  • Spannung
Veröffentlicht am 08.09.2018

Keine durchgehende Spannung

Der Abgrund in dir
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Das Cover ist, wie die meisten vom Verlag diogenes, schlicht und wenig aussagekräftig. Aber dennoch hat es mich angesprochen und neugierg gemacht auf das Buch von Dennis Lehane. Der Klappentext spricht ...

Das Cover ist, wie die meisten vom Verlag diogenes, schlicht und wenig aussagekräftig. Aber dennoch hat es mich angesprochen und neugierg gemacht auf das Buch von Dennis Lehane. Der Klappentext spricht von einem psychologischen Thriller mit Liebesgeschichte, das hat mich dann endgültig überzeugt und ich war gespannt auf das Buch.

Klappentext:
Rachel Childs hat alles, was man sich erträumt: ein Leben ohne finanzielle Sorgen, einen gutaussehenden, liebevollen Ehemann. Doch im Bruchteil einer Sekunde macht ausgerechnet dieser Mann ihr Leben zu einer Farce aus Betrug, Verrat und Gefahr. Nichts ist mehr, wie es scheint, und Rachel muss sich entscheiden: Wird sie kämpfen für das, was sie liebt, oder im Strudel einer unglaublichen Verschwörung untergehen?


Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und ich war direkt in der Geschichte drin und konnte mir alles sehr gut vorstellen. Die handelnden Personen und die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen auch ein klares Bild vor Augen. Aber die Spannung lies lange auf sich warten. Der Anfang des Buches ist zwar nett zu lesen, aber so wirklich viel passiert nicht und von einem Thriller war auch nichts zu spüren. Erst so in der Mitte des Buches zog die Spannung dann an und es wurde interessant, aber bis es soweit ist, braucht man schon Durchhaltevermögen um das Buch nicht wegzulegen. Einiges im Buch war für mich unlogisch und nicht nachvollziehbar. Auch das Ende des Buches konnte mich nicht so richtig überzeugen, aber dennoch war es von der Geschichte an sich interessant und auch über einige Kapitel spannend, aber eben leider nicht das komplette Buch durch.
Insgesamt ein gutes Buch, wenn auch nicht mit einem durchgehenden Spannungsbogen, aber von der Geschichte her durchaus lesenswert. Von mir leider dennoch nur 3 Sterne, weil mir für einen angekündigten psychologischen Thriller über weite Strecken des Buches dann doch die Spannung gefehlt hat.

Veröffentlicht am 08.09.2018

Mäßig spannender Thriller

Geschürte Angst
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Das Cover ist sehr ansprechend und auch der Klappentext klingt vielversprechend. Ich war nach dem lesen des Klappentextes sehr gespannt auf diesen Thriller von Anna Snoekstra.

Klappentext:
Eine verdammt ...

Das Cover ist sehr ansprechend und auch der Klappentext klingt vielversprechend. Ich war nach dem lesen des Klappentextes sehr gespannt auf diesen Thriller von Anna Snoekstra.

Klappentext:
Eine verdammt gute Story, mehr will Rose Blakey gar nicht. Doch es scheint, als müsste die junge Journalistin auf ewig in Colmstocks Polizistenkneipe jobben. Da tauchen Porzellanpuppen in der Stadt auf, die kleine Doppelgängerinnen der Mädchen sein könnten, vor deren Häusern sie gefunden werden. Wer ist der mysteriöse Puppenmacher?
Rose wittert ihre Chance. Aber je mehr Aufmerksamkeit man ihren Artikeln schenkt, desto größer der Druck für Rose, neue Geschichten zu liefern. Ihre Artikel schüren eine Atmosphäre der Angst, die Colmstock für Fremde gefährlich macht. Ist Rose bereit, für ihre Karriere über Leichen zu gehen?


Der Schreibstil ist flüssig und locker und ich war direkt von Beginn an in der Geschichte drin und hatte einen Bezug zu den Personen. Die handelnden Personen und die Handlungsorte, vor allem die Trostlosigkeit die in Colmstock herrscht, konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Aber leider fehlte mir der durchgehende Spannungsbogen, was sicherlich an den vielen Nebensächlichkeiten liegt, über die erzählt wird. Auch bleiben zum Ende einige Fragen offen, die nicht abschließend beantwortet wurden. Es gibt phasenweise richtig spannende Passagen im Buch, aber die werden dann leider wieder durch Erzählungen von unwichtigen Dingen unterbrochen und so kommt kein durchgehend spannender Lesefluss zustande.
Ich würde das Buch eher in der Kategorie Krimi ansiedeln und vergebe, weil mir die Spannung gefehlt hat, noch drei Sterne für dieses Buch von Anna Snoekstra, aber die Idee der Geschichte finde ich richtig klasse, nur die Umsetzung war nicht so ganz nach meinem Geschmack.