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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2019

Schönes Buch

Lotti und Otto (Band 1)
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Eine Geschichte über zwei junge Otter, die sich äußerlich sehr ähnlich sehen, vom Charakter her jedoch sehr verschieden sind. Die beiden Otterkinder Lotti und Otto verbringen ihre Zeit in einem Camp, jeder ...

Eine Geschichte über zwei junge Otter, die sich äußerlich sehr ähnlich sehen, vom Charakter her jedoch sehr verschieden sind. Die beiden Otterkinder Lotti und Otto verbringen ihre Zeit in einem Camp, jeder in einem separaten, denn Jungen und Mädchen sind geteilt. Doch Lotti mag lieber toben als basteln und Otto lieber backen als Fische fangen.


Das Buch ist mit wunderschönen Illustrationen gestaltet. Der Text ist einfach und verständlich, lässt sich schön vorlesen und ist somit auch gut für kleinere Kinder. Doch das Thema mit den doch schon etwas eingerosteten Klischees Junge/Mädchen (blau und rosa) ist meiner Meinung nach für das ganz junge Publikum nicht geeignet. Ich kenne eher wenig Menschen, die Kindern solche Werte mehr vermitteln. Heutzutage spielen doch auch Jungs mit Puppen & Spielküchen und Mädchen mit Autos & toben viel herum. Ich selbst habe auch viel mit Autos gespielt und da hat keiner was gesagt. Zudem hoffe ich mal, dass es heute solche Lager nicht mehr gibt, ich würde meinen Sohn dort jedenfalls nicht hinschicken. Ansonsten fand ich es schon schön, aber die extremen, überspitzen Unterschiede fand ich nicht so gut.


Die Grundidee dieser Geschichte ist gut, die überspitzte Darstellung nicht so. Doch die wunderschönen, aussagekräftigen Illustrationen ergänzen die Geschichte gut. Ein schönes Buch.

Veröffentlicht am 27.12.2018

Guter Auftakt mit Luft nach oben

Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 1: Die Jagd beginnt
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Lydia Frost, ehemalige Diebin der berüchtigten Madame Yueh schottet sich ab und macht eine Agentur für Verlorenes und Vermisstes auf. Ihr erster Job ist es Jackson Payne ausfindig zu machen. Doch der ist ...

Lydia Frost, ehemalige Diebin der berüchtigten Madame Yueh schottet sich ab und macht eine Agentur für Verlorenes und Vermisstes auf. Ihr erster Job ist es Jackson Payne ausfindig zu machen. Doch der ist selbst auf der Suche…

Dieser kurze erste Band hat mir recht gut gefallen. Zuerst lernt man Lydia und Jackson ein wenig kennen und taucht dann tiefer in die Geschichte und die Verknüpfungen ein. Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen und steigert sich im Lauf des Buches. Es gibt immer mal wieder Überraschungsmomente, wenn auch einiges vorhersehbar ist. Die Charaktere konnte ich mir gut vorstellen und mir haben Frost und Payne gleich gefallen.

Letztendlich ist es ein guter Auftakt, der jedoch viele Fragen offenlässt.

Veröffentlicht am 10.11.2018

Für ein paar schöne Stunden

Eine Tüte buntes Glück
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Frederike hat die Sommer ihrer Kindheit immer in Dänemark bei ihrem Opa verbracht. Nach vielen Jahren kehrt sie auf die Insel zurück und trifft dort ihre Jugendliebe Rasmus und dessen Oma Hennis wieder. ...

Frederike hat die Sommer ihrer Kindheit immer in Dänemark bei ihrem Opa verbracht. Nach vielen Jahren kehrt sie auf die Insel zurück und trifft dort ihre Jugendliebe Rasmus und dessen Oma Hennis wieder. Doch gerade Rasmus könnte alle ihre Zukunftspläne zerstören.

Vorweg muss ich sagen, dass der Klappentext recht viel verrät, was der Geschichte nicht so guttut. Was mir sehr gut gefallen hat, sind die Bonbonrezepte passen zu den beschriebenen Bonbons im Buch und natürlich die dazugehörigen Tagebucheinträge von Rikke. Rikke selbst ist ein netter Charakter, aber jetzt nichts besonderes. Sie hat keine besonders ausgeprägten Eigenschaften. Rasmus war mir da von Anfang an sympathischer. Und auch die restliche Clique von früher. Mir war auch recht schnell klar, wie sich die Jugendliebe getrennt hat. Auch ansonsten hält das Buch wenig Überraschungen bereit. Der Stil an sich lässt sich jedoch super lesen und mir hat es Spaß gemacht Dänemark zu erkunden und die dortige Mentalität kam gut bei mir an.

Für ein paar schöne Stunden ist es ein netter Roman.

Veröffentlicht am 28.08.2018

Gutes Buch mit ein paar Längen

Vier.Zwei.Eins.
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Kit und Laura sind 1999 auf einer Sonnenfinsternis. Ab diesem Tag ist nichts mehr wie es vorher war. Denn Laura ist der festen Überzeugung Zeugin einer grausamen Tat geworden zu sein.


Der Klappentext ...

Kit und Laura sind 1999 auf einer Sonnenfinsternis. Ab diesem Tag ist nichts mehr wie es vorher war. Denn Laura ist der festen Überzeugung Zeugin einer grausamen Tat geworden zu sein.


Der Klappentext des Buchs hat mich sofort heiß gemacht und auch die Leseprobe habe ich verschlungen. Als ich dann das Buch in der Hand hielt, war ich anfangs etwas enttäuscht. Die Leseprobe greift recht weit vor und es passiert wenig grundbewegendes am Anfang. Man begleitet Kit und Laura durch ihr Leben im Jahr 2015 und auch in der Vergangenheit. Für mich gab es so einige Passagen, die recht langatmig waren und ich musste mich doch ein wenig zwingen das Buch nicht aus der Hand zu legen. Diese Stellen waren schnell gelesen und irgendwann hatte mich das Buch doch. Die ganzen Verwirrungen und Lügen, die sich durchs Buch ziehen, haben es erst einmal fast unmöglich gemacht, herauszufinden was jetzt die Wahrheit und was die Lüge ist. Durch den Perspektivwechsel bekommt man die Geschichte anfangs immer nur von einer Person mit, jedoch gibt es gegen Ende ein paar Passagen von Kit, die mehr aus der Vergangenheit verraten. Mehr möchte ich aber nicht sagen.
Grundsätzlich war es gut beide zu begleiten, aber Kit ist mir von Anfang an nicht so sympathisch und koscher herüber gekommen. Richtig benennen kann ich es nicht. Es waren nur so kurze Sätze, die er mal gesagt hat. Laura war mir schon sympathisch, auch wenn ich ihre Angstattacken nicht immer verstehen konnte und gegen Ende war ich von ihrer Art doch etwas überrascht.
Das Ende an sich fand ich aber gelungen, jeder hat sozusagen das bekommen was er verdient hat. Interessant wäre es noch gewesen, auch etwas aus Beth' Sicht zu lesen.


Ein gutes Buch. Ein paar Seiten weniger, ein paar kürzere Beschreibungen und es wäre spannender gewesen. Hat mich doch noch fesseln können.

Veröffentlicht am 24.08.2018

Schön, aber ohne Überraschungen

Wo mein Herz dich findet
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Cara will ihre Familie besuchen und hat im Regen mit ihrem Auto eine Panne. So lernt sie Liam kennen, ein Eigenbrötler der ganz alleine in einer Hütte mitten im Nirgendwo lebt. Doch seine Geheimnisse sind ...

Cara will ihre Familie besuchen und hat im Regen mit ihrem Auto eine Panne. So lernt sie Liam kennen, ein Eigenbrötler der ganz alleine in einer Hütte mitten im Nirgendwo lebt. Doch seine Geheimnisse sind dunkler als erwartet.

Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Es lässt sich schnell und einfach lesen, ist fesselnd, wenn auch sehr vorhersehbar. Es passieren keine unerwarteten Dinge oder Überraschungen. Leider verrät auch der Klappentext schon zu viel und so ist ab Beginn schon klar, was damals passiert ist. Die Geschichte wird im Wechsel von Liam, Cara, Patrick und Amy erzählt, sozusagen zwei Erzählungen in einer Geschichte, die aber nicht wirklich zusammenhängen. Die Charaktere selbst haben sich wie erwartet verhalten und es gab auch hier keinerlei Überraschungen. Doch sie sind mir schnell ans Herz gewachsen und Charlie ist sehr liebenswert. Auch die Landschaftsbeschreibungen haben mich mitgerissen und träumen lassen.

Ein Buch für ein paar entspannte Stunden. Spannung oder Überraschungen sind hier aber nicht zu finden. Dennoch ein tolles Buch, das ich empfehlen kann.