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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2019

Amerikanische Action Story mit viel Gewalt aber wenig Tiefgang

Ich bin die Angst
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In diesem Band begleiten wir das Ermittler-Team der Shepherd Organisation bei ihrer Jagd auf den "Anarchisten".

Dieser Serienmörder trinkt das Blut seiner Opfer und schaut ihnen beim Sterben in die ...

In diesem Band begleiten wir das Ermittler-Team der Shepherd Organisation bei ihrer Jagd auf den "Anarchisten".

Dieser Serienmörder trinkt das Blut seiner Opfer und schaut ihnen beim Sterben in die Augen. An den Tatorten hinterlässt er seltsame Glyphen und Zeichen, die auf einen satanisch okkulten Hintergrund schließen lassen.
Die Ermittler stehen unter großem Zeitdruck, weil alles darauf hin deutet, dass der Anarchist auf einen speziellen Termin hinarbeitet, der immer näher kommt.

Neben den Ermittlungen muss sich Marcus Williams auch seinen eigenen Dämonen stellen. Irgendwas ist in ihm, das er nicht greifen kann.

Im Stil ist sich der Autor treu geblieben, es wird viel geschossen und in die Luft gejagt. Die Handlung ist sehr oberflächlich und die Protagonisten bekommt man nur immer häppchenweise zu greifen.

Trotzdem entstand für mich ein Sog beim Lesen, dem ich mich nur schwer entziehen konnte.

Ich bin neugierig wie sich die Geschichte weiterentwickelt und werde Band 3 auch lesen.

Veröffentlicht am 19.02.2019

Von Hirten und Wölfen

Ich bin die Nacht
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Francis Ackermann jr. ( Serienkiller ) und Marcus Williams ( ehemaliger Cop) sind die Hauptprotagonisten in diesem Serienauftakt. Man spürt deutlich, dass die Geschichte auf mehrere Bände angelegt ist, ...

Francis Ackermann jr. ( Serienkiller ) und Marcus Williams ( ehemaliger Cop) sind die Hauptprotagonisten in diesem Serienauftakt. Man spürt deutlich, dass die Geschichte auf mehrere Bände angelegt ist, weil die Charaktere immer nur häppchenweise vorgestellt und eingeführt werden.

Ackermann wurde von seinem Vater in einem monate-/jahrelangen Experiment zum Mörder und Serienkiller geformt. Williams ist ein Mann mit hohem Moralverständnis, einer ausgezeichneten Wahrnehmung und einem scharfen Instinkt.

In der fiktiven texanischen Kleinstadt Asherton kreuzen sich ihre Wege und alles deutet darauf hin, dass es zu einem finalen Ende für einen der Beiden kommen wird.

Sprachlich ist das Buch nicht besonders anspruchsvoll und manche Dialoge wirken gestellt. Trotzdem entwickelt sich während dem Lesen ein Sog, dem man nur schwer widerstehen kann. Durch die relativ kurzen Kapitel entsteht ein hohes Tempo und ein schneller Wechsel der Szenen. Das hat mir gut gefallen.

Ich werde diese Buchreihe auf jeden Fall weiterverfolgen.

Veröffentlicht am 20.11.2018

Intelligente Fragen, die man in breiter Öffentlichkeit diskutieren sollte

Wie wollen wir leben?
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Viele neue und offene Fragen …

Die Autorin hat in diesem Buch 66 Essays ( die zwischen 2011 und 2018 auf ihrem Blog und in der Huffington Post erschienen sind) zusammengefasst und beleuchtet darin die ...

Viele neue und offene Fragen …

Die Autorin hat in diesem Buch 66 Essays ( die zwischen 2011 und 2018 auf ihrem Blog und in der Huffington Post erschienen sind) zusammengefasst und beleuchtet darin die Themen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik aus verschiedenen Perspektiven.

In einem Essay stellt sich der Autor einer Frage und versucht Antworten oder Erklärungen zu finden. Im Idealfall wirft das Essay beim Leser neue Fragen und weiterführende Assoziationen auf. Das ist hier auf jeden Fall gelungen.

In diesem Buch gibt es keine Pauschalrezepte und schnelle Lösungsvorschläge, sondern Denkanregungen und eine erweiterte Sichtweise.

Mir gefällt die Sprache und der Stil der Autorin und es macht gar nichts aus, wenn ich manche Punkte etwas anders sehe als sie.

Der einzige Kritikpunkt ist für mich, dass ein größerer Teil der Essays aus den Jahren 2011 und 2012 stammen. Ich hätte gerne mehr Aktuelleres gehabt.

Leser, die sich bis jetzt wenig für diese Themen interessiert haben, profitieren allerdings von dieser Auswahl, weil sie ein größeres Gesamtbild dadurch kriegen.

Veröffentlicht am 07.09.2018

1582 - Endspiel einer jahrelangen Feindschaft

Aberglaube und Geschäfte
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Das ist der dritte und abschließende Teil einer Geschichte um den jungen Advokaten Konrad von Velten.

Ich kenne die beiden Vorgängerbände nicht, bin aber mit Hilfe der Erklärungen und Rückblenden im Verlauf ...

Das ist der dritte und abschließende Teil einer Geschichte um den jungen Advokaten Konrad von Velten.

Ich kenne die beiden Vorgängerbände nicht, bin aber mit Hilfe der Erklärungen und Rückblenden im Verlauf der Geschichte gut zurechtgekommen.

Vor allem im zweiten Teil des Buches entwickelt sich die Geschichte so schnell und spannend, dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte.

Für mich war das Buch weniger Kriminalroman, weil die Todesfälle eher Randerscheinungen waren, sondern mehr eine Geschichte über Machtgier und Intrigen, die wirklich gut erzählt wurde.

Schade finde ich, dass der Titel des Buches und die Aufmachung des Covers sich deutlich von den Vorgängerbänden unterscheidet.
Gerade den Aberglauben findet man im Buch nur ganz am Rande gestreift, davon hätte ich gerne etwas mehr gehabt.

Wer eine kurzweilige Unterhaltung mit geschichtlichem Hintergrund mag, der hat Freude mit dem Buch.

Veröffentlicht am 15.01.2024

Gelungener Genre-Mix aus Fantasy, Krimi und Humor

Der Spurenfinder
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Laufzeit: 7 Stunden 44 Minuten - - - Sprecher: Marc-Uwe Kling ( Autorenlesung)

Ich kenne Qualityland und Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling und daher war ich neugierig auf sein neues Projekt. Zwischendurch ...

Laufzeit: 7 Stunden 44 Minuten - - - Sprecher: Marc-Uwe Kling ( Autorenlesung)

Ich kenne Qualityland und Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling und daher war ich neugierig auf sein neues Projekt. Zwischendurch mag ich den Humor von Herrn Kling ganz gerne, aber als Fan würde ich mich nicht bezeichnen.

Zur Handlung: Der legendäre Spurenfinder Elos von Bergen hat sich mit seinen Kindern Ada und Naru ins verschlafene Friedhofen zurückgezogen und will dort in Ruhe und ohne große Aufregungen leben. Als es ausgerechnet in diesem Dorf einen Mordfall gibt, zieht er mit seinen Kindern los und geht den Spuren nach.

Die Handlung hat was märchenhaftes mit Spannungselementen und lange war für mich unklar in welche Richtung es geht. Am Ende lüftet Elos noch ein Geheimnis, das auf eine Fortsetzung der Geschichte hindeutet. Mir hat die Handlung und das gesamte Setting gut gefallen, allerdings hatte ich leichte Probleme mit dem Autor als Sprecher. Seine Stimme und seine Art zu sprechen hat für mich irgendwie nicht zur Handlung gepasst.

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