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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.11.2018

Liebevoll gestaltetes Buch für Anfänger und Einsteiger

Imkern - Der leichte Einstieg
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Gutes Handbuch für die ersten Schritte zum eigenen Bienenvolk

Der Autor des Buches ist hauptberuflich Werbegrafiker und lebt in Schweden. Das zeigt sich auch in diesem Buch. Es ist wunderschön gestaltet ...

Gutes Handbuch für die ersten Schritte zum eigenen Bienenvolk

Der Autor des Buches ist hauptberuflich Werbegrafiker und lebt in Schweden. Das zeigt sich auch in diesem Buch. Es ist wunderschön gestaltet mit vielen Zeichnungen und Photographien aus dem eigenen Garten.

Wer sich für Bienen interessiert und darüber nachdenkt, selber Völker zu betreuen, dem bietet dieses Buch wirklich einen guten Überblick. Um in die Tiefe zu gehen, braucht es dann aber weiterführende Literatur oder noch besser einen Imkerpaten.

Vom bienenfreundlichen Garten, dem Verlauf des Bienenjahres bis zu Rezepten mit Honig ist alles drin was es für einen ersten Überblick und Eindruck braucht.

Veröffentlicht am 20.11.2018

Großer Mann mit kleinen Kühen

Bauernleben
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In der Schweiz ist vielen das Schicksal des jungen Bauern Wisi Zgraggen bekannt. Er hat durch einen Arbeitsunfall beide Arme verloren. Von heute auf morgen standen er und seine Familie vor einer ungewissen ...

In der Schweiz ist vielen das Schicksal des jungen Bauern Wisi Zgraggen bekannt. Er hat durch einen Arbeitsunfall beide Arme verloren. Von heute auf morgen standen er und seine Familie vor einer ungewissen Zukunft.

Mir war diese Geschichte ganz unbekannt. Mich hat das Cover und der Klappentext neugierig gemacht. Ein strahlender Mann zwischen seinen Mini-Kühen.

Die Autorin wollte ein allgemeines Buch über Rinder und Bauern schreiben und wurde durch glückliche Fügung mit der Bauernfamilie Zgraggen bekannt gemacht.

Nach gegenseitigem Kennenlernen und stundenlangen Gesprächen hat sie eine sehr berührende, offene und bodenständige Familiengeschichte geschrieben.

Der Unfall und die Behinderung von Wisi sind ein Teil der Geschichte, wie auch das Streben des Hof-Patrons Alois nach züchterischen Erfolgen und dem klugen Handeln in kniffligen Situationen, wenn es finanziell eng wird.

Im Buch dürfen wir mit Wisi zu seinem Lieblingsstier Senn auf die Weide oder am Ende der Weidesaison, eine Gruppe Rinder auf ihrem letzten Weg zum Schlachter begleiten. Der Autorin gelingt es dabei geschickt, die Gefühle des Bauern in Worte zu fassen.

Das Buch liest sich leicht und kurzweilig und durch teils 'schweizer Sprache' hat es einen besonderen Charme.

Veröffentlicht am 14.11.2018

Ideal für Slowfood Fans

Zeit für Fleisch!
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Elegantes Kochbuch für nachhaltigen Genuss

In Kooperation mit Porcella - einem österreichischen Fleischfachhändler mit Schwerpunkt Regionalität und alten Rassen - hat die Autorin, Sarah Krobath, mit dem ...

Elegantes Kochbuch für nachhaltigen Genuss

In Kooperation mit Porcella - einem österreichischen Fleischfachhändler mit Schwerpunkt Regionalität und alten Rassen - hat die Autorin, Sarah Krobath, mit dem Küchenmeister, Peter Troißinger, ein wunderschönes Kochbuch gestaltet.


Über Porcella:

„ Die Idee zu Porcella entstand mit der Suche nach einem Fleisch, das gut schmeckt, gut verarbeitet wurde und dessen Herkunft vertrauens- und unterstützungswürdig ist. „

Dieses Motto zieht sich durch das ganze Kochbuch.


Ein paar Gerichte aus dem Buch:

Saure Zunge mit Kürbiskernöl

Faschierte Laibchen al Pomodoro

Lammkrone mit Bärlauch-Kräuterkruste

Geschmorte Rinderbäckchen mit Kokossauce

….


Die Rezepte sind leicht nachzukochen und gelingen auch „Gelegenheitsköchen“

Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der sich für einen respektvollen Umgang mit Tieren einsetzt und guten Gewissens ein Stück Fleisch essen will.

Veröffentlicht am 13.11.2018

Spannender Fall mit aktueller Brisanz

Der Drahtzieher: Ein Gabriel-Allon-Thriller
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Mich hat der Klappentext und der Hinweis auf 'Spiegel-Bestellerautor' neugierig gemacht. Der Autor Daniel Silva war mir bis jetzt völlig unbekannt.

Dieser 17. Band der Agenten-Reihe ist eine Fortsetzung ...

Mich hat der Klappentext und der Hinweis auf 'Spiegel-Bestellerautor' neugierig gemacht. Der Autor Daniel Silva war mir bis jetzt völlig unbekannt.

Dieser 17. Band der Agenten-Reihe ist eine Fortsetzung von Band 16 „Die Attentäterin“. Es ist wirklich ratsam den vorher zu lesen. Obwohl alles gut erklärt wird, ist es ein Vorteil, wenn man die Hauptpersonen und ihre gemeinsame Geschichte schon kennt. Saladin, das Zielobjekt, ein gefährlicher IS- Stratege, war für mich die meiste Zeit ein Phantom.

Die erste Hälfte des Buches hat sich für mich gezogen und ich war ein paarmal geneigt, nicht mehr weiterzulesen, weil es mir zu langatmig schien. Zum Glück bin ich dran geblieben und ab der Hälfte zieht die Handlung und die Spannung spürbar an. Am Schluss konnte ich es nicht mehr aus den Händen legen und überlege mir jetzt echt, die Serie um den Agenten Gabriel Allon komplett zu lesen.

Der Autor versteht es ganz geschickt, in der Handlung weit auszuholen und im Laufe der Geschichte die „Schlinge“ immer enger zu ziehen.

Wer sich für politische Konflikte, verdeckte Ermittlungen von Geheimdiensten und tiefsinnige Protagonisten begeistern kann, der hat schöne Lesestunden mit diesem Buch.

Veröffentlicht am 01.11.2018

Geschichte muss nicht immer staubtrocken und langweilig sein

Endstation Brexit
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Der Autor erzählt in neun kurzweiligen Kapiteln die Geschichte der Engländer/Briten. Jedes Kapitel handelt von einer bestimmten Epoche oder eine bedeutenden Persönlichkeit, meistens dem aktuellen König ...

Der Autor erzählt in neun kurzweiligen Kapiteln die Geschichte der Engländer/Briten. Jedes Kapitel handelt von einer bestimmten Epoche oder eine bedeutenden Persönlichkeit, meistens dem aktuellen König oder Königin.


Ein paar Beispiele:
- Die Wikinger / Nordmänner, die immer wieder zum plündern kamen und irgendwann nicht mehr heimfuhren
- Heinrich VIII, der sich von der katholischen Kirche löste und einen enormen "Frauenverschleiß" hatte
- Die Zeit der Weltkriege, in denen England immer wieder Probleme mit dem Kontinent hatte.
- ....

In den Kapiteln hat der Autor geschickt Querverweise in die Zeit von heute und den BREXIT einfließen lassen und dadurch wird deutlich, dass die Geschichte mit England und dem Festland / Europa schon viel älter ist, als man denkt. Es gab immer wieder Phasen der Annäherung, der Zusammenarbeit und der Trennung.

Mir persönlich hat die Sprache und der Stil des Autors sehr gut gefallen. Ich mag bissigen Humor.
Wer viel Wert auf Anstand und political correctness legt, dem könnte die Erzählweise zu oberflächlich sein.