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Veröffentlicht am 29.11.2018

Gott kann das Unmögliche tun

Auf dünnem Eis
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Drei ausgelassene 14jährige freuen sich, dass sie über den zugefrorenen See laufen können. Sie tragen nur Muskelshirts und kurze Hosen, denn es ist ein warmer Wintertag. Vergnügt und ausgelassen, fotografieren ...

Drei ausgelassene 14jährige freuen sich, dass sie über den zugefrorenen See laufen können. Sie tragen nur Muskelshirts und kurze Hosen, denn es ist ein warmer Wintertag. Vergnügt und ausgelassen, fotografieren sie sich gegenseitig. Nach dem Sieg ihrer Schulmannschaft übernachten sie alle bei einem der Jungen, denn der nächste Tag ist ein Feiertag.

Morgens wollen sie noch einmal kurz auf das Eis, aber die Temperaturen sind gestiegen, und das Eis bricht ein. Alle drei fallen ins eisige Wasser. Zwei der Jungen können schnell befreit werden, und sie kommen mit leichten Verletzungen davon. Der dritte jedoch, John, bleibt etwa eine Viertelstunde unter dem Wasser, bevor er gefunden und geborgen werden kann. Schnell wird er in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, aber alle verzweifelten Wiederbelebungsversuche sind vergebens.

In aller Eile und völlig aufgelöst, macht sich die Mutter von John ins Krankenhaus. Unablässig fleht sie Gott an, ihren Sohn am Leben zu lassen. In der Notaufnahme angekommen, betet sie laut, dass der Heilige Geist ihren Sohn retten möge. Und nach einer Stunde ohne Herzschlag kommt in diesem Moment wieder Leben in Johns Körper.

Er hat aber noch einen weiten Weg der Genesung vor sich, und die Ärzte bezweifeln, dass er derselbe sein wird, den er vorher war, wenn er überhaupt überlebt. Joyce ist aber überzeugt, dass Gott ihren Sohn vom Tod auferweckt hat, und dass er ihn darum vollständig heilen wird. Sie lässt keine negativen Gedanken zu, und im Krankenhaus kämpft sie, beharrlich wie eine Bärenmutter, um die beste Pflege für ihren Sohn.

Fesselnd geschrieben, wird es beim Lesen dieser Erzählung selten langweilig, obwohl auf über 300 Seiten über einen relativ kurzen Zeitraum berichtet wird. Der Leser erfährt viele Details über die Vorgänge im Körper bei einer Erfrierung, manchem Leser wird das zu sehr ins Detail gehen. Beeindruckend ist die Unterstützung der Schulkameraden, vor allem aber auch der Gemeinde.

Die Mutter, Joyce, ist eine Kämpferin, wie sie mehrmals selbst feststellt. Ihr starker Glaube an die Genesung ihres Sohnes steht im Mittelpunkt dieses Buchs. Darum wehrt sie sich vehement gegen alles und jeden, der diese Zuversicht in Frage stellt. Das kann auf den Leser manchmal befremdlich wirken, z.B., wenn sie sagt sie hätte am liebsten ihren Mann erwürgt, als er sich schwertat, dieselbe Zuversicht zu haben.

Ihre Charakterstärke wird auch an ihren schimpfenden Selbstgesprächen deutlich, z.B. als sie ins Krankenhaus eilt und andere Autofahrer ihr im Weg sind, oder wenn Krankenschwestern, ihrer Meinung nach, ihrem Sohn mehr schaden als helfen. Es stellt sich die Frage, wie sich diese unfreundlichen Gedanken mit ihrem festen Glauben an Gott vertragen. Und doch ist es erfrischend, dass sie offen über ihre Fehler und Schwächen schreibt, und wie sie sich schließlich Ermahnungen anderer zu Herzen nimmt. Trotz der verzweifelten Situation, beschreibt Joyce manche Ereignisse mit einem wohltuenden Humor. Auch ihre ironischen Bemerkungen über Teenager lockern das Erzählte auf.

Erst spät im Buch, als Joyce am Krankenhausbett über ihre Kinder nachsinnt, erfährt der Leser mehr über diese ungewöhnliche Familie, und wie John ein Teil davon wurde. Solche Einschübe sorgen dafür, dass die Spannung dieses Buchs erhalten bleibt.

Befremdend wirkt manchmal, dass es so scheint, als wäre die Genesung in erster Linie von Joyces Glauben abhängig. So schreibt sie, „Irgendwie wusste ich: Wenn John dies alles überstehen würde, dann wegen unseres Glaubens.“ Es ist schade, dass das „Werk“ der Menschen, nämlich der Glaube, der keine Zweifel zulässt, an manchen Stellen dieses Buchs das Wirken Gottes überdeckt. Mit diesem Glaubensverständnis stellt sich auch die Frage, ob andere Kindern nicht genesen, weil der Glaube der Angehörigen nicht stark genug war. Dieser Gedanke widerspricht aber Gottes Souveränität, der am besten weiß, was für uns gut ist, und nach seinem guten Plan handelt.

Fazit: Ein bewegender Bericht über den starken Glauben einer Mutter, die wie eine Bärenmutter mit Gott und dem medizinischen Personal ringt, weil sie ihren geliebten Sohn nicht verlieren will.

Veröffentlicht am 29.11.2018

Im richtigen Tempo unterwegs

Gehen. Weiter gehen
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Der Norweger, Erling Kagge, ist ein Abenteurer. Nicht nur, dass er zum Nordpol, Südpol und Mount Everest unterwegs war, auch unter den Straßen New Yorks kämpfte er sich, inmitten von Kakerlaken und Ratten, ...

Der Norweger, Erling Kagge, ist ein Abenteurer. Nicht nur, dass er zum Nordpol, Südpol und Mount Everest unterwegs war, auch unter den Straßen New Yorks kämpfte er sich, inmitten von Kakerlaken und Ratten, durch die stinkende Kanalisation. Bei seinen Abenteuern ist er größtenteils zu Fuß unterwegs. Darum weiß er wovon er spricht, wenn er über das Gehen schreibt.

Aber ein ganzes Buch über das Laufen? Warum? Und gibt es überhaupt so viel dazu zu sagen? Der Autor sammelt in diesem Band viele verschiedene Gedanken über das Gehen. Von der Schwierigkeit des Gehens im Alter und den ersten Gehversuchen eines Kleinkindes, über dem gesundheitlichen Nutzen des Gehens, bis hin zur seelischen Entspannung beim Gehen, stehen hier ganz unterschiedliche philosophische Gedanken über das Unterwegssein nebeneinander. Wer eine durchstrukturierte Abhandlung über das Gehen sucht, wird in diesem Buch nicht fündig. Aber wer auf der Suche ist nach ganz unterschiedlichen Perspektiven und Gesichtspunkten zu diesem Thema, wird an diesem schön gestalteten Buch viel Freude haben.

Ein Gedanke klingt immer wieder durch; es würde uns guttun, wenn das Gehen eine größere Rolle in unserem Leben spielen würde. Wir haben uns angewöhnt sehr viel zu sitzen, was nicht gesund ist. Gehen hat viele gesundheitliche Vorteile und kann das Leben verlängern. Aber nicht nur das, Gehen führt auch zur Entschleunigung des Lebens. Wir sind meistens viel zu schnell unterwegs und nehmen uns nicht die Zeit auf den Weg und unsere Umgebung zu achten. Wie gut könnte es uns tun unser Lebenstempo etwas zu verringern, und den Weg zum Ziel zu machen. Dazu bietet dieses Buch einige Anregungen.

Veröffentlicht am 21.11.2018

… und schnell noch die Welt retten!

Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten
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Der beliebte hundertjährige Allan beginnt sich zu langweilen. Der Dauerurlaub auf Bali kostet nicht nur viel, es gibt dort auch nicht allzu viel zu tun. Mit einem Tablet eröffnen sich dem Hundertjährigen ...

Der beliebte hundertjährige Allan beginnt sich zu langweilen. Der Dauerurlaub auf Bali kostet nicht nur viel, es gibt dort auch nicht allzu viel zu tun. Mit einem Tablet eröffnen sich dem Hundertjährigen neue Welten. Nun ist er immer am Laufenden, denn er weiß immer was in der großen, weiten Welt geschieht. Sein Freund Julius beschäftigt sich derweil mit dem Anbau von Spargel. In Bali angebaut, kann dieser „schwedische Spargel“ mit Gewinn verkauft werden. Trotzdem herrscht im Geldkoffer bald gähnende Leere. Julius und Allan müssen sich etwas überlegen, um ihre hohen Kosten zu decken, aber zuerst soll gefeiert werden.

Zu Allans hundertersten Geburtstag muss es etwas Besonderes sein, nämlich eine Fahrt im Heißluftballon. Aber wie so oft bei diesem abenteuerlustigen Hundertjährigen läuft es nicht wie geplant, und Allan und Julius befinden sich bald auf weitem Meer in einem sinkenden Ballonkorb. Wie gut, dass sie schnell gerettet werden. Oder ist diese Rettung eher ein Unglück? Denn das Schiff, das sie aufsammelt, ist auf dem Weg nach Nordkorea. Allan, phantasievoll wie immer, lässt sich rasch etwas einfallen. Da der Kapitän des Schiffs schließlich überzeugt ist in Allan einen ausgezeichneten Atomwissenschaftler gefunden zu haben, lässt er die beiden Männer am Leben. Allan steht jedoch in Nordkorea vor der nächsten Herausforderung. Er soll für Nordkorea eine Atombombe bauen.

Es scheint fast unmöglich, aber schließlich können sich die beiden Männer retten. Von Nordkorea geht es nach Amerika, dann nach Schweden, und schließlich nach Afrika. Allan verhandelt mit mehreren Staatschefs, immer in dem Bestreben die Welt zu retten. Denn wie schlecht es um die Welt steht, verrät ihm stets sein treuer Begleiter mit dem Apfelzeichen.

Dieses Buch lässt sich auch dann gut lesen, wenn man den ersten Band nicht kennt. Der zeitliche Zusammenhang stimmt nicht allerdings ganz, denn dieses Buch spielt im Jahr 2017, aber Allan ist nur um ein Jahr gealtert.

Während es im ersten Buch des Hundertjährigen um geschichtliche Ereignisse im zwanzigsten Jahrhundert ging, sind die Geschehnisse in diesem Buch aus jüngster Vergangenheit. Dadurch ist die Erzählung allerdings nicht so überzeugend, denn vermutlich zeigt sich erst mit einem größeren zeitlichen Abstand, welche Ereignisse wichtig oder gar weltbewegend waren. Allan bringt viele aktuelle Begebenheiten ins Gespräch, die vielleicht im Jahr 2017 einigermaßen interessant waren, in der Rückschau aber eher belanglos sind.

Die Sympathien des Autors sind ganz klar. Kanzlerin Merkel erscheint größtenteils als Heldin, Präsident Trump eher als Idiot. Leser werden sich vielleicht an dieser Überzeichnung stören.

Sehr sympathisch ist die positive Ausstrahlung Allans, der in jeder Situation fröhlich und hoffnungsvoll ist, ob in Seenot oder unter Beschuss von einem verrückten Nazi. Und mit seiner Lebensfreude und seiner charmanten Art gelingt es ihm immer wieder, sich und seine Begleiter aus jeder noch so verzwickten Situation zu befreien.

Fazit: Dieses Buch ist nicht ganz so gut, wie der erste Band über Allan, aber trotzdem spitze! Wer sich nicht an der Meinung des Autors zu Politikern und Ereignissen aus der jüngeren Vergangenheit stört, kann sich auf eine unterhaltsame, lesenswerte Geschichte aus dem Leben dieses sympathischen, lebenslustigen, hunderteinjährigen Mannes freuen.

Veröffentlicht am 20.11.2018

Kriegsbedingte Lebenswirrungen

Geliebt. Getäuscht. Gefunden.
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Der kleine Janek wächst als Einzelkind auf. Seine Eltern umsorgen ihn liebevoll, auch wenn sie es oft nicht leicht haben. Als freikirchliche Christen in Polen leiden sie unter Verfolgungen und Benachteiligungen. ...

Der kleine Janek wächst als Einzelkind auf. Seine Eltern umsorgen ihn liebevoll, auch wenn sie es oft nicht leicht haben. Als freikirchliche Christen in Polen leiden sie unter Verfolgungen und Benachteiligungen. Auch Janeks Vater muss, wie viele andere, wegen seines Glaubens ins Gefängnis. Die Eltern versuchen Janek vor dieser harten Realität zu beschützen, doch hin und wieder schnappt er Einzelheiten aus den Gesprächen der Eltern auf.

Aber noch etwas verwundert ihn. Warum nennt ihn die Nachbarin in ihrer Wut Findling? Warum fragen die Eltern seines Freundes nach seinen echten Eltern? Und was hat es mit diesem geheimnisvollen, grauen Umschlag auf sich? Warum steht sein Name auf einem Zettel mit Adoptionsunterlagen?

Erst viel später erfährt Janek, dass er das Kind deutscher Eltern ist. Wegen dem Krieg wurde er in einem Kinderheim zurückgelassen, als seine Familie in eisiger Kälte fliehen musste. Als die Mutter ihn später wieder zu sich nehmen will, gehört er bereits einer anderen Familie an, und wird als polnischer Junge erzogen. Janek ahnt nichts von dem Tauziehen der beiden Elternpaare, von denen das eine in Polen lebt, und das andere in Ostdeutschland. Obwohl es für ihn sehr schwer ist so spät im Leben zu erfahren, dass er eigentlich ein ganz anderer ist, ist er schließlich dankbar, dass er durch das Aufwachsen in seiner polnischen Familie Gott kennenlernen durfte.

An Anfang dieses Buchs verfolgt der Leser in kurzen Streiflichter Ungereimtheiten in Janeks Kindheit und Jugend. Immer mal wieder lassen Gesprächsfetzen erahnen, dass er vielleicht nicht das leibliche Kind seiner Eltern ist, aber er will das nicht wahrhaben. Das Buch setzt dann in den Tagen nach der Beerdigung seiner Eltern ein, um zu zeigen wie es Janek ergeht, als sein ganzes bisheriges Leben in Frage gestellt wird.

Neben Janeks persönliche Geschichte, erfährt der Leser einiges über den Zustand in Polen nach dem Zweiten Weltkrieg. Wichtige Begriffe werden in Fußnoten erklärt. Aber es geht nicht nur um das Schicksal dieses kleinen Landes, das im Zwiespalt zwischen Russland und Deutschland steht; in dieser Erzählung spielt der Glaube eine große Rolle. Janek erlebt Gott als den, der bei seinem scheinbar verworrenen Lebensweg stets die Fäden in der Hand hat, und dabei einen guten und liebevollen Plan für ihn hat. Auch die feste Zuversicht der Christen, die unter Verfolgung zu leiden hatten, ist beeindruckend.

Fazit: Eine bewegende und ermutigende Lebensgeschichte, die auf wahre Tatsachen beruht. Dieses Buch ist besonders interessant für alle, die authentische Erzählungen lieben und sich für geschichtliche Zusammenhänge interessieren.

Veröffentlicht am 19.11.2018

Einmal gerettet, immer gerettet?

Mit Ausharren laufen
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Evangelikale Christen sind sich mehr oder weniger einig, wie ein Mensch errettet wird. Die Vergebung der Sünden ist ein Geschenk Gottes. Wer sich seiner Sünde bewusst ist, kann dieses Geschenk annehmen ...

Evangelikale Christen sind sich mehr oder weniger einig, wie ein Mensch errettet wird. Die Vergebung der Sünden ist ein Geschenk Gottes. Wer sich seiner Sünde bewusst ist, kann dieses Geschenk annehmen und ein neues Leben als Jünger Jesu beginnen; ein wunderbarer, einfacher Weg zur Erlösung. Was geschieht aber, wenn ein Christ dieses neue Leben beginnt, aber dann vom Weg abkommt? Kommt er trotzdem in den Himmel? Oder kann er sein Heil verlieren?

Die Autoren dieses Buchs haben sich eingehend mit diesen Fragen beschäftigt. Unter Christen gibt es verschiedene Vorstellungen zur Frage der Heilsgewissheit, denn es gibt Bibelverse, die dem Errettenden Gewissheit geben, und andere, die davor warnen von diesem Weg abzukommen. Die unterschiedlichen Erklärungsversuche führen immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten und manchmal sogar zu Gemeindespaltungen.

So versteht eine Gruppe die Bibel so, dass ein Christ sein Heil verlieren könnte. Andere sagen, egal wie der Christ lebt, sein Heil ist ihm sicher, er kann aber seinen Lohn verlieren. Eine dritte Gruppe meint, erst im Nachhinein stellt sich heraus, ob die Errettung echt war. Und eine vierte Gruppe vertritt die Meinung, es wäre hypothetisch möglich das Heil zu verlieren.

Die Autoren dieses Buchs halten daran fest, dass ein erretteter Christ nicht verloren gehen kann. Das liegt vor allem daran, dass Gott die Glaubenden erwählt und auf dem Weg des Glaubens bewahrt. Menschen wie Judas, so begründen sie mit verschiedenen Bibelstellen, sind Mitläufer, aber nicht Erwählte bzw. Errettete.

Welche Bedeutung haben aber dann Ermahnungen und Warnungen in der Bibel, die den Glauben auffordern auf dem Weg des Glaubens zu bleiben? Einleuchtend erklären die Autoren, dass wenn es eine Warnung gibt, das nicht bedeutet, dass das, wovor gewarnt wird, auch eintreten muss. Die Warnungen dienen also dazu den Glaubenden zum Ausharren aufzurufen, und dennoch kann der Errettete gewiss sein, dass er sein Heil nicht verlieren kann.

Ein wichtiger Gedanke in diesem Buch ist der Kontrast, der immer wieder in der Bibel vorkommt, „schon jetzt – noch nicht“. So wie Gottes Reich mit Jesus gekommen ist, aber erst am Ende der Zeit vollendet wird, so sind Christen schon jetzt errettet, aber die Vollendung ihrer Errettung steht noch aus.

Sehr gründlich werden die einzelnen Aussagen biblisch belegt; das erschwert das Lesen jedoch. Der Leser muss sich an vielen Stellen sehr konzentriert durch dieses umfangreiche Buch arbeiten. Leichter verständlich wäre es gewesen mit weniger Bibelstellen, dafür aber mehr anschauliche Beispiele.

Fazit: Wer sich intensiv mit dem Thema der Heilsgewissheit befassen will, bekommt mit diesem Buch eine Fülle an Argumenten und biblischen Erklärungen. Wer sich eher einen Überblick über die verschiedenen Positionen verschaffen will, wird vielleicht das Lesen dieses Buchs stellenweise anspruchsvoll oder gar ermüdend finden. Positiv an diesem Buch ist auf jeden Fall, dass das Wirken Gottes im Vordergrund steht.