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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2019

Nichts für mich

One More Chance
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Aubrey ist auf dem Weg in ein neues Leben, sie hat alles hinter sich gelassen und will in einer völlig fremden Stadt einen neuen Job anfangen. Doch an einer Raststätte hat sie einen platten und keine Ahnung, ...

Aubrey ist auf dem Weg in ein neues Leben, sie hat alles hinter sich gelassen und will in einer völlig fremden Stadt einen neuen Job anfangen. Doch an einer Raststätte hat sie einen platten und keine Ahnung, wie man einen Reifen wechselt.
Der etwas aufdringliche Australier, der ihr schon im Laden aufgefallen ist, ist jedoch bereit ihr zu helfen, wenn sie ihn mitnimmt, da sein Motorrad gerade den Geist aufgegeben hat und er dringend weitermuss. In Aubrey sträubt sich zwar minimal etwas, einen völlig Fremden mitzunehmen, aber wie soll sie sonst schließlich den Reifen gewechselt bekommen. Nun ja, dass da durchaus andere Menschen sind, die man fragen könnte, kam wohl nicht in Frage… Bei der Weiterfahrt haben sie einen Unfall, da Aubrey etwas ausweicht und mit dem Wagen im Seitenstreifen im Gebüsch landet. Es stellt sich als ein hilflos umherirrender Ziegenbock heraus, der anscheinend dringend Hilfe braucht. Kurzerhand wird er mitgenommen und zum nächsten Tierarzt gebracht. Wobei mir immer noch nicht klar ist, wie sie das Auto wieder auf die Straße bekommen haben…
Und so geht es in diesem Buch für mich weiter, teilweise würde niemand so handeln oder man fragt sich, wieso geht das denn auf einmal, wie die Weiterfahrt von dem Auto nach dem Unfall.
Daher muss ich sagen, dass ich die Bücher der Autorinnen bisher sehr gerne gelesen, aber dieses hier ist für mich ein absoluter Ausrutscher nach unten.
Die beiden kamen als Paar überhaupt nicht bei mir an und ihre Gespräche waren für mich nicht wirklich witzig, sondern eher ständige Wiederholungen. Auch das Wiedersehen der Beiden hat mich kaum beeindruckt. Nur der Ziegenbock hat das ganze Buch noch etwas gerettet, aber nur wenn man nicht darüber nachdenkt, dass man einen Ziegenbock kaum in der Wohnung halten sollte. Wenn schon nicht aus Tierhaltungsgründen, alleine der Geruch in der Wohnung dürfte Interessant gewesen sein. Vielleicht sollten die Autorinnen erstmal einen unkastrierten Ziegenbock näher kennenlernen…

Veröffentlicht am 05.12.2018

Nicht mein Fall

Honig aufs Herz
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Evryn hat ein gutes Leben, sie wohnt bei ihrem sehr wohlhabenden Freund und hat ein Detektivbüro In der der Detektivdatei arbeitet sie allerdings nicht, da sie ja gut über ihren Freund leben kann. Das ...

Evryn hat ein gutes Leben, sie wohnt bei ihrem sehr wohlhabenden Freund und hat ein Detektivbüro In der der Detektivdatei arbeitet sie allerdings nicht, da sie ja gut über ihren Freund leben kann. Das Büro war der Traum ihres verstorbenen Vaters und von ihr, als sie sich in ihrer Jugendzeit Krimis angesehen haben.
Doch dann ändert sich ihr Leben deutlich. Sie erwischt ihren Freund in flagranti und verlässt ihn sofort um im Büro zu übernachten. Und oh Schreck, auf einmal muss man selbst für sein Leben aufkommen und evtl. dafür sogar arbeiten. Doch wer gibt einer jungen Frau einen Detektivjob die überhaupt keine Ahnung von der Materie hat. Kaum jemand. Dazu macht ihre Familie ihr Leben nicht einfacher, da sie nicht verstehen können, warum sie sich von ihrem bequemen Leben getrennt hat. So da Evryn nun sehen muss, wie sie über die Runden kommt, doch da ist ein sehr attraktiver Nachbar, der ihr des Öfteren aus der Patsche hilft und sie doch von ihren Problemen etwas ablenkt.
Mit hat die Hauptperson Evryn überhaupt nicht gefallen. So eine Detektei zu eröffnen, weil man als Jugendliche mit dem Vater Krimis geguckt hat und davon geträumt hat, ist ein Hirngespinst. Da sie dort ja eigentlich nie gearbeitet hat, habe ich mich gefragt, wer da bisher eigentlich die Miete und Unterhaltskosten bezahlt hat?
Ich fand Evryn nur nervig und von den Jobs, die sie dann bekommen hat, konnte sie ihre Unkosten wohl auch kaum bestreiten. Die Person von Evryn ist bei mir überhaupt nicht gut angekommen, das konnte dann auch der Versuch sie mit ihrer Tollpatschigkeit charmant zu machen nicht mehr retten.
Ebenfalls habe ich die Situation von Joshua nicht nachvollziehen können. Wenn man ein Kind liebt, hilft auch die Familie, die doch bei Nic angeblich so klasse ist. Nein auch hier nimmt man das negativste in dem keiner was macht.
Das Erste Buch der Autorin und für mich auch das letzte. Die Personen haben mir nicht gefallen, die Handlung war teilweise sehr vorhersehbar und wirklich nichts Besonderes.