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Veröffentlicht am 14.12.2018

Spannend, flüssig zu lesen, toller Plot

Im Fokus
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Bei " Im Fokus" von Carsten Schütte handelt es sich um einen Kriminalroman.


Klappentext übernommen:
ER TÖTET SPURLOS, WÄHLT SEINE OPFER ZUFÄLLIG
Profiler Thorsten Büthe ist knallhart, unbestechlich ...

Bei " Im Fokus" von Carsten Schütte handelt es sich um einen Kriminalroman.


Klappentext übernommen:
ER TÖTET SPURLOS, WÄHLT SEINE OPFER ZUFÄLLIG
Profiler Thorsten Büthe ist knallhart, unbestechlich und schwört auf sein Team. Erfahrung und Schmerz haben ihn zu dem gemacht, was er ist: Ein Ruheloser! Ein Suchender! Sein Bauchgefühl trügt ihn nie. Das macht ihn zum schlimmsten Feind der Täter ...
Doch dieser tötet spurlos. Wählt seine Opfer zufällig. Sie verlieren die Stimme, dann ihr Leben. Ein Stich in die Kehle. Ein Schnitt durch den Hals. Exitus. Nur tote Augen schreien.
Büthe hat den Mörder im Fokus, doch der dreht den Spieß um. Niemand kann aus seiner Haut. Der Profiler ist auch Mensch und Vater. Jetzt wird was er liebt zur Beute. Das Tier in ihm erwacht. Er muss handeln. Wird er den nächsten Zug des Täters kennen?
Erst auf hoher See entscheidet sich beider Schicksal.

Die Geschichte ist von der ersten bis zur letzen Seite sehr spannend. Bis hin zu einem atemberaubendem Ende. Die vielen Wendungen und Verdächtigen tragen ebenfalls zu der Spannung bei. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Der Plot ist sehr gut konstruiert und plausibel. Der Autor hat eine fiktive Geschichte mit vielen autobiografischen Teilen gepaart. Dies macht die Geschichte noch spannender, realistischer und interessanter.
Während seinen 40 Jahren Berufserfahrung hat Carsten Schütte, vielseitige Erfahrungen in verschiedenen Polizeibehörden sammeln können.

Durch den tollen Schreibstil, lässt sich die Geschichte sehr flüssig lesen und ich war sofort in der Geschichte gefangen.

Die Charaktere werden sehr gut beschrieben. Ich konnte mir jeden Einzelnen sehr gut vorstellen und stellenweise mit ihnen fühlen.
D ie Örtlichkeiten werden ebenfalls sehr gut beschrieben. Während dem Lesen fühlte ich mich an Ort und Stelle "gebeamt",

Ich empfehle dieses sehr spannende Buch uneingeschränkt weiter.

Veröffentlicht am 09.12.2018

Tolle Idee, sehr gut umgesetzt, flüssig zu lesen

Seelenfall
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Bei " Seelenfall" von Michaela Weiß handelt es sich um einen Jugendroman, den man als Erwachsene auch sehr gut lesen kann.


Eine verfangene Seele.
Ein kryptisches Ritual.
Ein neues Leben.
Ein fremdes ...

Bei " Seelenfall" von Michaela Weiß handelt es sich um einen Jugendroman, den man als Erwachsene auch sehr gut lesen kann.


Eine verfangene Seele.
Ein kryptisches Ritual.
Ein neues Leben.
Ein fremdes Ich.

Mina, alias "broken wings" ist unglücklich über sich selbst .
Ihr Internetfreund "Nightmare" erzählt ihr von einem verrückten Ritual:
Einem Seelentausch, der alles verändern könnte.

Die Geschichte ist in 23 kurze Kapitel und einem Epilog aufgeteilt. Jedes Kapitel ist mit einem sehr passenden Titel versehen.

Ich war sofort in der Geschichte gefangen. Die Autorin hat auf eine sehr leicht verständliche und plausible Art und Weise , die Geschichte erzählt. Alle "übersinnlichen" Ereignisse lösen sich auf.

Die Charaktere werden sehr gut beschrieben, sodass ich ihre Gedanken, Aktionen sehr gut nachvollziehen konnte.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Mina´s Gedanken, ihr Seelentausch, ihre Erfahrungen, ihre Einsicht. All dies fand ich sehr sehr spannend.

Die Geschichte wird aus der Sicht von MIna erzählt. Dies macht sie sehr realistisch. Ich konnte mich sehr gut in Mina hineinversetzten und mir machte es sehr viel Spaß sie auf ihrem Weg zu begleiten.

Die Geschichte ist sehr facettenreich. Die Themen: Ängste, Verfolgungswahn, Familie, Wahrheit , Täuschung usw. werden aufgegriffen.
Um dies alles aus der Geschichte herauslesen zu können, finde ich muss man schon ein paar Jährchen und Lebenserfahrung mit sich bringen.
Daher finde ich, dass ein Jugendlicher diese Geschichte problemlos lesen kann, aber so richtig verstehen kann man sie erst als Erwachsener.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Veröffentlicht am 09.12.2018

Sehr spannend, viele Wendungen, viel Lokalkolorit

Rabenvatersorgen
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Bei "Rabenvatersorgen" von Emlin Borkschert handelt es sich um einen Krimi.



Die Warburger Börde im Herzen Deutschlands: Hier, zwischen Diemel und Desenberg, scheint die Welt noch in Ordnung.
Der alleinstehende ...

Bei "Rabenvatersorgen" von Emlin Borkschert handelt es sich um einen Krimi.



Die Warburger Börde im Herzen Deutschlands: Hier, zwischen Diemel und Desenberg, scheint die Welt noch in Ordnung.
Der alleinstehende Bankangestellte Lothar Menne wird in seinem Haus überfallen und mit mehreren Messerstichen getötet.
Zunächst widerwillig übernimmt Hauptkommissar Emil Storck von der Kripo Höxter den Fall.
Mit oftmals unkonventionellen Methoden und akribischer Kleinarbeit taucht er in das Leben des Mannes ein. Stück für Stück bringt er die Fassade des ruhigen Nachbarn und zuverlässigen Arbeitskollegen zum Bröckeln..


Der Schreibstil ist sehr gut. Die Sätze sind klar formuliert und durch die bildhafte Sprache konnte ich mir hier besonders die Landschaft und die Ortschaften sehr gut vorstellen.

Der Lokalkolorit kommt nicht zu kurz. Emil und seine Kollegen sind sehr viel zwischen Diemel und Desenberg unterwegs (z.B. Trendelburg, Höxter, Willebadessen u.v.m.)

Die Spannung beginnt schon auf den ersten Seiten und endet auf der letzen Seite. Mit einem sehr überraschendem Ende.

Durch die vielen Wendungen, Tatverdächtigen , Motive konnte ich sehr gut mitraten und war bis zum Schluß auf dem Holzweg- so muss ein guter Krimi sein.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Durch die tolle Beschreibungen der einzelnen Personen konnte ich mir alle sehr gut vorstellen. Bei einigen konnte ich ihr agieren nachvollziehen.

Der Plot ist sehr gut konstruiert und plausibel. Die Geschichte ist sehr facettenreich.

Sehr gut hat mir gefallen, dass der Autor sich auf den Kriminalfall konzentriert hat und das Privatleben der Ermittler wirklich nur am Rande erwähnt wird.

Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt weiter.

Veröffentlicht am 08.12.2018

Spannend, viele Wendungen

Der Fluch des Ikarus
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Bei " Der Fluch des Ikarus" von Stephan Leenen handelt es sich um das dritte Buch aus der Reihe: Spreenebel.


Obwohl ich die Vorgängerbücher nicht kenne, hatte ich keinerlei Probleme dieser Geschichte ...

Bei " Der Fluch des Ikarus" von Stephan Leenen handelt es sich um das dritte Buch aus der Reihe: Spreenebel.


Obwohl ich die Vorgängerbücher nicht kenne, hatte ich keinerlei Probleme dieser Geschichte zu folgen.
Der Fall ist neu und wird abgeschlossen.

Der Schreibstil ist sehr gut. Die Sätze sind sehr gut formuliert und ich war sofort in der Geschichte gefangen.

Der Spannungsbogen baut sich sehr schnell auf und endet recht am Ende der Geschichte. Von Seite zu Seite nimmt die Geschichte fahrt auf und es kommen keine Längen vor, die die Spannung nehmen.

Durch die vielen Wendungen, den vielen Tatverdächtigen konnte ich sehr gut miträtseln wer der Täter ist und was für einen Grund er hatte. Ich war bis zum Schluß auf dem Holzweg- so muss ein guter Krimi sein.

Der Plot der Geschichte ist sehr gut konstruiert und plausibel. Sehr gut hat mir das Milieu gefallen, in dem der Krimi spielt.

Die Protagonisten werden gut beschrieben und ich hatte nie das Gefühl, dass ich etwas verpasst habe, was sich in den vorherigen Büchern ereignet hat.

Ich finde bei einer Reihe sehr wichtig, dass alle Bücher unabhängig von den anderen gelesen werden kann. Dies ist hier der Fall.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Veröffentlicht am 08.12.2018

Spannend, toller Plot ( klein aber fein)

Wie ein Blatt im Wind
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Bei dem Thriller " Wie ein Blatt im Wind" von Margarete van Marvik handelt es sich um das Erstlingswerk der Autorin.


Wie ein Blatt im Wind ist das Leben. Voller Farbe, verblasst und farblos.
Bei der ...

Bei dem Thriller " Wie ein Blatt im Wind" von Margarete van Marvik handelt es sich um das Erstlingswerk der Autorin.


Wie ein Blatt im Wind ist das Leben. Voller Farbe, verblasst und farblos.
Bei der ehrgeizigen Anwältin Anita ist dies nicht so. Ein Ereignis jagt das andere, seit sie beim Joggen die Leiche einer jungen Frau entdeckt hat. Wäre dass nicht schon schlimm genug, jetzt soll sie den Tod der jungen Frau rächen. Warum sie?
Sie versteht die Welt nicht mehr und wird von Alpträumen geplagt. Trotz Polizeiüberwachung gerät sie in die Hände eines schattenhaften Monsters, das ihr nach dem Leben trachtet.
Paul, der fesche Polizeibeamte, soll sie beschützen....

Der Spannungsbogen fängt schon auf den ersten Seiten an und endet mit der letzten. Auf knapp 100 Seiten hat die Autorin einen sehr spannenden Thriller verfasst.

Der Plot ist sehr gut durchdacht und plausibel.
Über die Charaktere wird das nötigste erzählt, sodass man sich ein gutes Bild machen kann.

Der Schreibstil ist sehr gut. Klar formulierte Sätze und eine überschaubare Anzahl an Protagonisten.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt weiter.