Neue Enthüllungen, neue Verstrickungen, entdeckte Gefühle. Es geht hemmungslos und rasant weiter, also lehne dich beim Lesen lieber nicht zu weit zurück!
Sinner CityDie Stadt schläft nicht, die Sünden auch nicht…
Abby ist nach den ganzen Ereignissen wieder mit ihrem Vater daheim. Vergessen kann sie es deshalb jedoch nicht unbedingt, besonders da Damian reges Interesse ...
Die Stadt schläft nicht, die Sünden auch nicht…
Abby ist nach den ganzen Ereignissen wieder mit ihrem Vater daheim. Vergessen kann sie es deshalb jedoch nicht unbedingt, besonders da Damian reges Interesse zeigt. Dabei will sie doch gerade die Sinners, oder eher gesagt nur die Erinnerung an einen, verdrängen.
Blöd nur, wenn gerade dieser ihr verfallen zu sein scheint und zudem die Gefahr noch an so vielen Ecken lauert...
Zwischen dem Ende von Band eins und dem Anfang des zweiten Bandes vergeht ungefähr ein Monat.
Interessant ist dabei, wie unterschiedlich Abby und Savior in manchen Belangen hier agiert haben, wo sie sich doch recht ähneln. Meiner Meinung nach bemerkt man hier wieder die Unterschiede in der Sozialisation der beiden, denn in Sachen Hitzköpfigkeit und Eifersucht stehen sich die beiden in nichts nach.
Besonders gut hat mir in diesem Zusammenhang das Verhalten der Freunde der beiden gefallen. Sie stutzen den beiden regelmäßig den Kopf zurecht, wenn man es selbst nur zu gern erledigen würde, was die Charaktere einmal wieder super sympathisch gemacht hat. <3
Verteilte ich im ersten Band noch Abzüge in der Abby-Note, gibt es hier keine, denn Abby, aber auch Savior und die anderen haben sich weiterentwickelt und das sehr zufriedenstellend. Andererseits bleibt ihnen in Teilen auch nicht viel anderes übrig.
Bereits in Band eins ist viel passiert, aber hier überschlagen sich die Ereignisse. Jeder erholsame, schöne Moment knüpft an zahlreiche unschöne Neuigkeiten.
Die Sinners sind ja namentlich eigentlich die Sünder. Allein sind sie damit allerdings keinesfalls.
Kaum öffnet sich eine Tür, treten sogleich neue Konfliktpotentiale zum Vorschein. Zur Ruhe kommt hier so wirklich keiner.
Ein Handlungsstrang jagt den nächsten, wodurch immer deutlicher wird, dass Band eins der Einführung diente, bevor man in den Machenschaften der Beteiligten fast schon untergeht.
Das ist keinesfalls negativ zu werten, manchmal muss man lediglich pausieren, um kurz Luft zu holen.
Die Sinners wären dabei nicht die Sinners, wenn das meiste nicht nur einen selbst sondern auch die Charaktere überraschen würde und im Unklaren lässt.
Manches wird zwar in Ansätzen geklärt, dafür stellen sich nicht minder weniger neue Fragen oder Gefahren auf.
Man fängt irgendwann selbst an, die Charaktere zu hinterfragen, denn eins wird hier erneut mehr als deutlich:
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
Wie weit die Tragweite dessen sein kann, überrascht einen bekanntermaßen selbst immer einmal wieder.
Man begleitet die Charaktere nun schon eine Weile und doch bleibt selbst über sie vieles im Unklaren.
Das frustriert allerdings erst, wenn der Cliffhanger einen voller Hoffnung und Bangen zurücklässt.
Dieser Fakt ist definitiv dem Schreibstil zuzuordnen.
Kate Dark schafft es eine Szene vollumfänglich auszufüllen und den Leser weiterhin im Dunkeln tappen zu lassen.
Das Stück des Kuchens sättigt den Leser, dabei gibt es noch so einiges zu probieren.
Band drei soll scheinbar andere Töne anschlagen. Ich bin gespannt, wie sich das äußern wird. Man muss einfach wissen, wie es weitergeht und zugleich hat man Angst, Dinge zu erfahren, Charaktere zu verlieren, die man nicht erwartet hätte und dessen Ereignis somit umso mehr aufwühlt.
Langweilig wird es bei den Sinners gewiss nicht. Bis zum Ende zu kämpfen, zu hassen und zu lieben, ist ein Markenzeichen der Sinners.
Band zwei gefällt mir so noch ein bisschen besser, da ist die 5 / 5 die logische Konsequenz.
Die wahren Charaktere der Figuren und ihre Geschichte werden sichtbarer und doch weiß man nichts.
So verbleibe ich voller Erwartung auf Band drei und hoffe, dass wenigstens Hailey recht behält. Beeinfluss- oder vorhersehbar ist hier absolut nichts.