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Veröffentlicht am 28.12.2018

Tod im fremden Land

Fremdland
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Klappentext:

Peng,peng. Zwei nächtliche Schüsse ins Nichts. Zwei Schüsse, die trotzdem alles verändern.
Eine junge Familie aus dem Senegal glaubt nicht mehr an das neue Leben in der Fremde. Treulose ...

Klappentext:

Peng,peng. Zwei nächtliche Schüsse ins Nichts. Zwei Schüsse, die trotzdem alles verändern.
Eine junge Familie aus dem Senegal glaubt nicht mehr an das neue Leben in der Fremde. Treulose Polizisten schlagen nie wieder über die Stränge. Und die uralte Frau in der Seniorenresidenz singt keine Lieder mehr.
Berlin, du kannst so grausam sein.
Jerusalem (Jay) Schmitt, Leiter der neunten Mordkommission für besondere Fälle, vermutet ein düsteres Kapitel seiner eigenen Dienststelle .
Für ihn beginnt alles mit einer rätselhaften Botschaft neben einer Leiche. Und endet dort, wo die Schüsse fielen. Und wieder fallen werden?

Meine Meinung:

Der Roman ist in viele, teilweise sehr kurze Kapitel unterteilt,die in ständig wechselnden Zeiten spielen. Hier wäre eine kurze Zeitangabe , meiner Meinung nach, hilfreich gewesen.
Ansonsten gefielen mir der Schreibstil und das Thema gut. Die innere Zerrissenheit des Protagonisten bezüglich der Ereignisse in der Vergangenheit, in welche sein Vater verwickelt war, wurde gut herausgearbeitet.
Auch im aktuellen Mordfall warten einige kryptische Botschaften darauf von Jay und seinem Team entschlüsselt zu werden.
Ob es einen Zusammenhang zwischen den Fällen gibt,das wird mit Hilfe seiner Kollegen und seinem Bauchgefühl entschlüsselt.

Fazit:

Obwohl das Thema gut gewählt war,konnte mich das Buch leider nicht vollständig überzeugen, was an einigen Längen im mittleren Teil und einem Zuviel an kryptischen Botschaften lag.
Daher von mir leider nur drei Sterne.

Veröffentlicht am 07.11.2018

Rückblick auf ein bewegtes Leben

Das rote Adressbuch
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Ein rotes Adressbuch, welches die zehnjährige Doris von ihrem Vater geschenkt bekam, hat sie ihr ganzes Leben lang wie einen Schatz gehütet.
Im Alter von 96 Jahren vertraut sie diesem Buch die Geschichte ...

Ein rotes Adressbuch, welches die zehnjährige Doris von ihrem Vater geschenkt bekam, hat sie ihr ganzes Leben lang wie einen Schatz gehütet.
Im Alter von 96 Jahren vertraut sie diesem Buch die Geschichte ihres bewegten Lebens an, um es dann ihrer Großnichte Jenny zu hinterlassen. Es befinden sich viele Namen in diesem Buch, hinter den meisten steht“ tot“.
Ihr Lebensweg führte sie von Schweden über Amerika und Frankreich wieder zurück nach Schweden. Es gab viele Hochs und Tiefs und eine alles überdauernde, jedoch unerfüllte, Liebe.

Meine Meinung:

Die einzelnen Abschnitte waren jeweils einer Person zugeordnet, die Geschichte als solches in einer Art Tagebuch geschrieben. Dieser Schreibstil machte es etwas schwierig,eine Beziehung zu den einzelnen Personen aufzubauen.
Die Hauptprotagonisten Doris und Jenny dominierten, die anderen Personen blieben jedoch relativ blass.
Meiner Meinung nach hätte die Geschichte deutlich mehr Potenzial gehabt, was hier leider nicht ausgeschöpft wurde.

Veröffentlicht am 26.10.2025

Geballtes Drama

Apfelzeit am Deich
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Das Cover, welches einen Apfelhof im „ Alten Land “ zeigt,läßt einen Cozy Roman vermuten,aber schon der Text verheißt etwas anderes. Eine Familiengeschichte in der es viele unbewältigte Konflikte gibt, ...

Das Cover, welches einen Apfelhof im „ Alten Land “ zeigt,läßt einen Cozy Roman vermuten,aber schon der Text verheißt etwas anderes. Eine Familiengeschichte in der es viele unbewältigte Konflikte gibt, reichlich Schuldzuweisungen und wenig konstruktive Gespräche.
Oma Grete lebt auf dem Apfelhof,zu ihrer Familie hat sie schon seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr ,lediglich ihre Enkelin Merle ,für die ihre Oma immer ein Fixpunkt in ihrem Leben war,besucht sie regelmäßig.Nun macht sie sich Sorgen, dass ihre Oma altersbedingt nicht mehr alleine leben kann. Sie versucht mit Unterstützung von Gretes Freundin Herta, alles zu tun, um den lange entbehrten Familienfrieden wieder herzustellen.
Obwohl ich Familiengeschichten mag,in welchen die Beteiligten Ecken und Kanten haben und natürlich nicht immer alles rund läuft, war es mir hier deutlich zu viel.Es erschien mir so, dass nicht ein vernünftiges Gespräch zustande kam , weil ständig jemand ausfallend wurde oder beleidigt von der Bildfläche verschwand. Das führte dazu, dass ich zu keiner der Personen ein näheres Verhältnis entwickeln konnte, was mir bei einer Lektüre immer sehr wichtig ist.
Auch das Ende ,als bei einem Familientreffen ,alle Geheimnisse gelüftet wurden und ein plötzlicher Friedensversuch gestartet wurde,bei dem sich viele Probleme plötzlich in Luft auflösten , erschien mir zu unglaubwürdig und wirkte konstruiert.
Von mir daher leider nur drei wohlgemeinte Sterne,ich werde den Folgeband nicht lesen.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Konnte mich leider nicht überzeugen

Meine Mutter
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Für eine Lesung zum Buch „ Meine Schwester“ kehrt die Autorin nach Celle zurück,für sie eine Reise in die Vergangenheit.Sie besucht den Friedhof,auf dem ihre Mutter ,nach ihrem Suizid vor fast vierzig ...

Für eine Lesung zum Buch „ Meine Schwester“ kehrt die Autorin nach Celle zurück,für sie eine Reise in die Vergangenheit.Sie besucht den Friedhof,auf dem ihre Mutter ,nach ihrem Suizid vor fast vierzig Jahren beerdigt wurde und auf dem sich auch viele Gräber von anderen Familienangehörigen befinden.
Sie beschließt sich auf Spurensuche zu begeben,um die Geheimnisse ihrer Familie zu ergründen, in der es sehr viele Selbstmorde gegeben hat.Dabei besucht sie auch Wölfesgrund,im heutigen Polen gelegen ,wo ihre Vorfahren ein Sanatorium geleitet haben.Aus Briefen,Fotos und alten Dokumenten ergibt sich nach und nach eine ungewöhnliche Geschichte.

Ich lese sehr gerne Bücher ,die sich mit der Vergangenheit beschäftigen,speziell die Zeit vor,während und nach dem zweiten Weltkrieg steht dabei besonders im Fokus. Das schöne Cover und die Kurzbeschreibung weckten sofort mein Interesse, eine Familiengeschichte der besonderen Art, dachte ich zumindest.
Leider konnte mich diese Geschichte überhaupt nicht abholen. Das lag zum einen an der Unzahl der Personen (ein Verzeichnis wäre hier äußerst hilfreich gewesen),zum anderen an den übergangslos wechselnden Zeiten,welche bei mir keinen Lesefluss aufkommen ließen.
Durch die ,nach meinem Dafürhalten ziemlich unstrukturierte Geschichte,konnte ich keine Beziehung zu den einzelnen Personen aufbauen,was ich sehr schade fand.
Insofern ließ mich das Buch mit vielen Fragezeichen und Unzufriedenheit zurück. Von mir keine Leseempfehlung und drei Sterne

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Veröffentlicht am 11.10.2023

Verwirrender Schreibstil

Jedes Herz ist ein Puzzle aus Scherben
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Inhalt übernommen:



Adelaide Williams lebt den Traum der tausend Möglichkeiten: Sie macht die Londoner Pubszene unsicher, versucht, ihren Master abzuschließen und einen Job zu ergattern, der nicht aus ...

Inhalt übernommen:



Adelaide Williams lebt den Traum der tausend Möglichkeiten: Sie macht die Londoner Pubszene unsicher, versucht, ihren Master abzuschließen und einen Job zu ergattern, der nicht aus unterbezahlten Überstunden im PR-Bereich besteht. Und sie verliebt sich. In den umwerfenden Rory Hughes, immer einen Schritt außer Reichweite. Aber Adelaide weiß: Wenn sie sich ein wenig mehr Mühe gibt, ihn noch etwas mehr liebt, wird er ihre kleinen Fehler schon vergessen. Da stirbt Rorys Exfreundin Nathalie, Times-Journalistin, Perfektion in Person. Es geschieht, wovor sich Adelaide immer gefürchtet hat: Das genau ausbalancierte Gefüge ihres Lebens fällt in sich zusammen. Egal, wie sehr sie sich bemüht, sie kann sich nicht mit dem Geist von Nathalie messen. Es dauert, bis Adelaide erkennt, dass das Licht gerade dann am hellsten funkelt, wenn es sich in den tausend kleinen Unperfektheiten des Lebens bricht.



Meine Meinung:



Ich bin, aufgrund der Vorschusslorbeeren für dieses Buch mit großen Erwartungen in die Lektüre gestartet. Leider muss ich gestehen, dass ich mehrmals kurz davor war, abzubrechen. Der Schreibstil war ziemlich verwirrend und übergangslos wechselnd,sodass es sehr lange dauerte, bis ich überhaupt einen eingeschränkten Zugang zu diesem Buch gefunden habe. Außerdem störten mich die vielen in Klammern gesetzten Sätze zunehmend,habe ich noch nie in dieser Häufigkeit in einem Buch gesehen.Obwohl mir die Protagonistin sympathisch war,auch ihre Freundinnen habe ich verstanden,konnte ich ihre Handlungen nicht nachvollziehen.Wie kann man es so lange mit einem Mann aushalten,der offensichtlich nur sich selbst liebt und in sehr verletzender Weise seine Trauer um seine verstorbene Ex Freundin vor ihr zur Schau trug.

Ein Buch ,dessen Thema sehr viel versprach und leider nur wenig gehalten hat.

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