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Veröffentlicht am 19.05.2019

Viel Potenzial, schlechte und langweilige Umsetzung

Elite
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“Wir sind Außenseiter [...]. Außer uns scheint sich niemand darum zu scheren, was passieren kann”
Seite 334



“Elite - Die Welt gehört euch nicht” von Brendan Kiely, welches am 29.04.2019 beim Bastei ...

“Wir sind Außenseiter [...]. Außer uns scheint sich niemand darum zu scheren, was passieren kann”
Seite 334



“Elite - Die Welt gehört euch nicht” von Brendan Kiely, welches am 29.04.2019 beim Bastei Lübbe Verlag erschienen ist, befasst sich auf 384 Seiten mit top aktuellen Problemen von Schülern auf einem hochangesehenen Internat.

James Baxter, auch Buckeye oder Bax genannt, kommt neu auf die Fullbrook Academy, nicht weil seine Familie viel Geld hat, sondern wegen eines Eishockey Stipendiums.
Schnell merkt er, dass das nicht seine Welt ist.
Der zweite Hauptcharakter ist Jules Deveraux, seit dem letzten Schuljahr hat sich ihr Leben verändert, sie ist jetzt eine Außenseiterin, eine Rebellin.
Zusammen mit Jules besten Freund Javi und “Der Wikingerin” Aileen stellen sie sich gegen die Elite der Schule, gegen das Ungerechte und haben dabei alle mit ihren eigene Problemen zu kämpfen, Probleme denen es egal ist, ob du arm oder reich bist.

Der Klappentext der Geschichte hat mir sehr neugierig gemacht, weswegen ich mich sofort für die Leserunde beworben hatte, was ich im nachhinein zwar nicht bereue, aber es dennoch sehr enttäuschend war.
Aber kommen wir erstmal zum Cover, denn das gefällt mir ziemlich gut, es ist sehr schlicht, klar und einfach gestaltet, was zum Buch passt.
Ich wurde oft gefragt, ob das Buch was mit der gleichnamigen Netflix Serie zu tun hat, im nachhinein wünschte ich es würde, denn dann wäre das Buch wahrscheinlich spannender gewesen.
Denn leider gab es im Buch nicht wirklich einen Spannungsbogen, ganz zum Schluss, so die letzten 20 Seiten kam dann endlich mal ein wenig Spannung, aber der Rest war eigentlich alles monoton, naja langweilig.
Die Charaktere haben mir als solches gefallen, sie waren interessante Persönlichkeiten, aber ich habe keine Verbindung zu ihnen gehabt, es war unmöglich eine herzustellen, was sehr schade war, da sie so viel erlebt hatten und man nicht selber fühlen konnte wie es ihnen geht, was gerade in einigen Situationen extrem wichtig gewesen wäre.
Die Idee des Buches finde ich extrem gut, deswegen macht es mich ja auch so traurig, dass das Buch nicht so gut geworden ist.
Der Roman wird aus der Ich-Sicht von Jules und Brax geschrieben, was auch immer gut gekennzeichnet ist, trotzdem schaffte der Schreibstil eher eine Distanz, eine Barriere, aber auch nicht als würde man sich etwas angucken, sondern eher als würde man in der Schule einen Text über Chromosomen lesen, was einen eigentlich nicht die Bohne interessiert.
Kommen wir zum Lesespaß, bei diesem Buch habe ich mich echt gefragt was das ist und ob man das essen kann. Ich musste mich regelrecht zwingen weiterzulesen, mehr als das. Es war als würde man ein Schulbuch lesen, wobei die an einigen stellen sogar noch spannender waren. Um ehrlich zu sein, wenn es keine Leserunde gewesen wäre hätte ich das Buch schon sehr früh abgebrochen. So habe ich mich da irgendwie durchgerungen. Das Buch hat mir irgendwie jegliche Motivation zum lesen geraubt, ich muss da jetzt irgendwie schnell wieder rauskommen.


Zusammenfassend kann ich sagen, dass wenn ich das Buch mit einigen Schlagwörtern beschreiben sollte wären es folgende.
Langweilige Handlung, Distanz zum Leser, Top Aktuelle Themen, schlechte Umsetzung.
Was sehr schade ist, man hätte soviel aus diesem Buch herraushoeln können und vorallem hat einen das Buch gerade bei den ernsten und wichtigen Themen nicht so erreicht wie es wahrscheinlich sein sollte. Sehr schade.

Ich gebe diesem Buch 2 von 5 Sternen.

Wieso? Die Idee hat mich sehr begeistert und auch die Charaktere haben mir gut gefallen, sie waren vielschichtig und sind sich selbst treu geblieben.

Vielen Dank an die Lesejury bzw. Bastei Lübbe für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Geschichte
  • Figuren
  • Spannung
Veröffentlicht am 02.01.2019

Schöne Idee, aber grausige Umsetzung

Küss mich unterm Wintermond
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“Du hast ganz schön viele Talente. Hilfst deinen Eltern, die Lodge zu schmeißen, fährst einen Hundeschlitten” - Seite 218, Küss mich unterm Wintermond

Das Winterbuch “Küss mich unterm Wintermond” von ...

“Du hast ganz schön viele Talente. Hilfst deinen Eltern, die Lodge zu schmeißen, fährst einen Hundeschlitten” - Seite 218, Küss mich unterm Wintermond

Das Winterbuch “Küss mich unterm Wintermond” von Joanna Wolfe erschien am 08. Oktober 2018 beim cbt Verlag. Das 320 Seiten Buch ist eine Liebesgeschichte in der gezeigt wird, dass nicht jeder Mensch schlecht ist.

Als die Lodge ihrer Familie pleite geht, entwickelt Annie ein rettendes Konzept. Dann soll auch noch Mark eine Art Arbeitstherapie machen und plötzlich wandelt sich Annies ganzes Leben. Schuld daran sind nicht nur fünf Superhelden. Aber was ist mit Annies Stalker, ihr Verehrer mit dem sie eigentlich zusammen mit einer Gruppe gleichaltrigen nach Kalifornien wollte?

Annie hat gerade die Highschool abgeschlossen und wollte bis die Uni startet eigentlich das schneebedeckte Kanada gegen das sonnige Kalifornien eintauschen, aber der Anfang der Reise endete leider unvorhersehbar. Sie ist eine begnadete Reiter und Hundeführerin und hilft ihren Eltern mit der Lodge.

Mark hat sich mit den falschen Leuten eingelassen und ist in eine Straftat verwickelt worden. Seine Eltern, die fast keine Zeit für ihn haben, sind der Meinung, dass Arbeit ihn wieder auf die rechte Bahn lenken würde und schicken ihn deshalb zur Rainbow Lodge.

Ich kann leider nicht viel Gutes an diesem Buch lassen. Als erstes hat der Klappentext so gut wie gar nichts mit der Handlung des Buches zutun, mal abgesehen von den falschen Namen (Alana und Paul -> Annie und Mark). Man denkt der Klappentext gehört zu einem völlig anderen Buch. Aufgrund der verschiedenen Namen habe ich zu Anfang immer gefragt wann denn das Buch endlich losgeht, bis ich dann gemerkt habe, dass die Namen falsch sind. Wo wir gerade bei den Namen sind, finde ich das man Walker und Walter einfach zu leicht verwechselt, ist mir jedenfalls so passiert. Im Klappentext steht, das Paul/Mark aus Vancouver kommt im Buch steht aber das er aus Prince George kommt, die beiden Städte liegen ca 800 km voneinander entfernt, es ist also nicht verallgemeinert.
Auch der Schreibstil der Autorin hat mir nicht sonderlich gefallen, das Buch war aus der Erzählperspektive erzählt, es konnte mich gar nicht fesseln und es war eher ein gezwungenes Lesen und ich hatte Null Motivation weiterzulesen. Ehrlich gesagt hat mich Mark nachher ziemlich genervt, immer hieß es sofort ich hab kein Bock mehr und will weg, wenn mal irgendwelche Kleinigkeiten falsch gingen. Auch Annie war nicht so meins, alle Jungs finden sie gut und ohne das überhaupt irgendwas wirklich passiert ist sind sie auf einmal zusammen und sagen ich liebe dich.
Allgemein konnte mich keiner der Charaktere wirklich überzeugen.
Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen.
Die Idee der Geschichte hingegen gefällt mir sehr nur die Umsetzung nicht. Ich bin mir sicher Joanna Wolfe hat sich sehr viel Mühe gegeben, konnte mich mit diesem Werk aber nicht überzeugen.

Ich gebe diesem Buch 2 von 5 Sternen