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Veröffentlicht am 06.01.2019

Leider ging der Spannungsbogen nach ca. einem Drittel rasant in die Tiefe und blieb da unten...

Ein Teil von ihr
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Wie kam ich zu dem Hörbuch?
Ich habe das Buch öfter im Laden stehen sehen und schon viel gutes von Karin Slaughter gehört.

Cover:
Das Cover finde ich genial. Das zerkratze Foto und der Schmetterling darüber ...

Wie kam ich zu dem Hörbuch?
Ich habe das Buch öfter im Laden stehen sehen und schon viel gutes von Karin Slaughter gehört.

Cover:
Das Cover finde ich genial. Das zerkratze Foto und der Schmetterling darüber wirken zur gleichen Zeit verstörend und wundervoll.

Inhalt:
In einem Restaurant marschiert ein Junge ein, der wie wild um sich schießt. Nur knapp überleben Andrea und ihre Mutter Laura dieses Horror-Szenario. Andrea fehlen die Antworten auf ihre Fragen. Ihre Mutter verhält sich immer seltsamer und dann taucht auch noch ein Fremder zuhause auf, was dazu führt, dass Andrea die Flucht ergreifen muss.

Handlung und Thematik:
Das Hörbuch begann so spannend, dass ich gar nicht genug davon bekommen konnte. Besonders das erste Drittel hat mich sehr gefesselt. Leider plätscherte irgendwann alles nur noch so dahin und die Handlung wirkte notdürftig zusammengeschustert und gar nicht wie ein Thriller. Die ständigen Sprünge in die Vergangenheit waren anfangs sehr verwirrend. Die Weltveränderungsarmee fand ich irgendwie komisch und schwach inszeniert. Das Ende war vorhersehbar und unspektakulär…

Charaktere:
Mit den Charakteren konnte ich irgendwie wenig anfangen. Andy wirkte weder schwach noch stark, sie hatte so gar nichts an sich was in mir Sympathie oder Unsympathie weckte. Auch ihre Mutter hatte wenige Punkte die es einem möglich machten sich eine Meinung zu bilden. Sie war für mich eher die Mitläuferin die zur richtigen Zeit die richtigen Handlungen durchgeführt hat.

Sprecher:
Auch wenn mich die Handlung nicht ganz überzeugt hat, fand ich Nina Petri als Sprecherin passend. Die Variation ihrer Stimme, das Tempo usw. hat alles perfekt gepasst. Sie war der Grund, warum ich das Hörbuch bis zum Ende gehört habe.

Persönliche Gesamtbewertung:
Spektakulärer Beginn, der Spannungsbogen sank jedoch nach einem Drittel rasant in die Tiefe und blieb dort unten. Die Handlung war absolut nicht mein Fall und die Charaktere leider auch nicht. Nina Petri als Sprecherin fand ich dafür großartig. Mich konnte das Gesamtpaket leider nicht überzeugen, daher keine Empfehlung von mir.

Veröffentlicht am 26.07.2018

Passendes Ende, aber das Potential der Trilogie wurde leider nicht ausgeschöpft

Die Beschwörung des Lichts
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe mir direkt beim Lesen von Band 1 die Folgebände zugelegt. Nur deshalb habe ich Band 3 überhaupt gelesen, da Band 2 für mich der totale Reinfall war…
Cover:
Wie ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe mir direkt beim Lesen von Band 1 die Folgebände zugelegt. Nur deshalb habe ich Band 3 überhaupt gelesen, da Band 2 für mich der totale Reinfall war…
Cover:
Wie bereits die anderen beiden Bände ist auch hier wieder eine Person auf einer Ellipse zu sehen. Das Buch ist klar erkennbar als Fantasy-Roman.
Inhalt:
Die dunkle Magie des Schwarzen Londons reist in das rote London. Osaron ist auf der Suche nach einer Hülle, in der er über sein neues Reich herrschen kann. Können die drei Antari Osaron und somit die dunkle Magie aufhalten, bevor das rote London ganz untergeht?
Handlung und Thematik:
Im Gegensatz zum zweiten Teil der Trilogie war hier an Handlung einiges geboten. Auch waren mehr spannende Passagen dabei. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass das Problem durch Zuhilfenahme der Mächte der Antari und der anderen Reiche gelöst werden kann. Es war immer genau im richtigen Moment die richtige Idee oder Sache vorhanden. Die Welten gerieten für mich viel zu sehr in den Hintergrund, was ich sehr schade fand, das diese Trilogie ja die Weltenwanderer-Trilogie sein sollte…
Charaktere:
Leider fand ich die Charakterentwicklung nicht soo berauschend. Rhy handelte immer noch wie ein kopfloses Huhn, obwohl er König werden soll… Kell wirkte eher wie ein Nebencharakter und Lila kam zu selten vor (ja ich weiß, sie ist ein Nebencharakter, aber sie hatte die größte Entwicklung in den letzten beiden Teilen). Mir fehlte hier der Held in Kell. Für mich war Lila die Heldin, die am meisten an Kraft gewonnen hat und am meisten getan hat, die aber für einen Hauptcharakter doch eher wenig vorkam.
Schreibstil:
Auch wenn mehrere spannende Passagen enthalten waren, so waren auch einige langatmige Teile bei denen ich am liebsten ganz schnell drübergelesen hätte. Die Perspektivenwechsel waren gut, ich hätte mir aber (wie oben bereits erwähnt) mehr von Lila gewünscht. Diesmal wurden auch Vergangenheitspassagen eingefügt, die nicht schlecht waren.
Persönliche Gesamtbewertung:
Passendes Ende für eine (für mich) nicht so großartige Trilogie. Das Potential war da, es wurde meines Erachtens aber nicht ausgeschöpft. Ich bin leider im Gesamten sehr enttäuscht. Teil 1 und 3 gingen, Teil 2 war für mich aber eine Qual. Ich kann daher die Trilogie nicht empfehlen. Wer Band 1 und 2 bereits gelesen hat, sollte Teil 3 auch noch lesen, da dies ein runder Abschluss war und nochmal Einblicke in die Vergangenheit gibt.

Veröffentlicht am 31.05.2018

Realistische Kriegsbeschreibungen, holprige Handlung

Der Angstmann
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Wie kam ich zu diesem Buch?
Eine Dame hat das Buch in der Bücherei zurückgebracht und es als sehr gruselig und düster beschrieben. Daraufhin musste ich es mir natürlich auch ausleihen.

Cover:
Das Cover ...

Wie kam ich zu diesem Buch?
Eine Dame hat das Buch in der Bücherei zurückgebracht und es als sehr gruselig und düster beschrieben. Daraufhin musste ich es mir natürlich auch ausleihen.

Cover:
Das Cover ist etwas geheimnisvoll, aber nicht allzu gruselig.

Inhalt/Klappentext:
Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Gassen schleicht. Heller gibt nichts auf das Gerede. Inmitten der Wirren des letzten Kriegswinters macht er sich auf die Suche nach einem brutalen Frauenmörder. Nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp legt Heller dabei Hindernisse in den Weg. Als im Februar 1945 die Stadt in einem beispiellosen Bombenhagel dem Erdboden gleich gemacht wird, hält man auch den Mörder für tot. Doch der Angstmann kehrt zurück ...

Handlung und Thematik:
Als Krimi- und Thriller-Fan musste ich natürlich dieses Buch unbedingt lesen. Die Vorstellung, ein Mörder namens Angstmann geht während des Krieges um war einfach zu verlockend. Max Heller muss sich gleich zwei Problemen stellen: Dem Angstmann und dem Krieg. Der Krieg, die Bombenangriffe und die Situation der Menschen sind erschreckend gut beschrieben. Man kann direkt das Surren der Bomben hören. Meine Ansprüche an den Angstmann waren wohl zu hoch, mich hat die Kriegsthematik nämlich mehr gefesselt als die Verfolgung und das Schnappen des Mörders. Zum Ende hin gab es dann mehr und mehr unrealistische Wendungen, die mir dann fast den Lesewillen geraubt hätten. Ich habe tapfer durchgehalten, war aber froh als das Buch vorbei war.

Charaktere:
Max Heller ist ein willensstarker Ermittler. Weder der Krieg, noch seine Frau oder sein Chef können ihn davon abbringen den Mörder schnappen zu wollen. Manchmal wirkte Heller etwas zurückhaltender bzw. ängstlicher, das ist wohl der Unterdrückung durch das Naziregime zuzuschreiben.

Schreibstil:
Der Autor hat die Kriegsszenen wirklich wahnsinnig realistisch beschrieben. Mir stellte es die Haare auf, als wieder ein neuer Fliegeralarm kam. Leider war die Story zwischendurch sehr langatmig. Ich hatte mir auch die Totenfund-Situationen grausamer und detaillierter beschrieben vorgestellt. Ich hatte hier wohl eine andere Erwartung, die leider nicht erfüllt wurde.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich war leider im Großen und Ganzen nicht überzeugt von diesem Buch. Der Ausflug nach Dresden zu Zeiten der Bombennacht war zwar interessant, der Angstmann aber weniger furchterregend wie ich ursprünglich erwartet hatte.

Veröffentlicht am 15.07.2026

Hat mich enttäuscht, Mittelteil super zäh

Dragon Cursed – Zeig keine Gnade (Deluxe-Ausgabe)
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover ist mir ins Auge gesprungen und ich lese gerne Drachen-Fantasy.

Cover:
Das wunderschöne Cover mit dem um das Schwert geschlungenen Drachen passt ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover ist mir ins Auge gesprungen und ich lese gerne Drachen-Fantasy.

Cover:
Das wunderschöne Cover mit dem um das Schwert geschlungenen Drachen passt perfekt zum Inhalt. Das Farbspiel passt perfekt und ist in Kombination mit dem Farbschnitt und dem Schuber wirklich ein Hingucker. Das Lesebändchen rundet die Deluxe-Ausgabe ab.

Inhalt:
Vingard ist die letzte menschliche Bastion und um diese zu wahren und vor den Drachenangriffen zu beschützen, müssen sich alle dem Tribunal stellen. Die tödlichen Prüfungen sollen dafür sorgen, dass all diejenigen, die den Drachenfluch in sich tragen, entdeckt und beseitigt werden. Isola befürchtet den Fluch in sich zu tragen, genauso wie sie es von Lucan erwartet, der sie auf Schritt und Tritt zu verfolgen scheint.

Handlung und Thematik:
Das Setting um Menschen die sich in Drachen verwandeln können ist nichts neues, leider spiegelt sich das auch in der Handlung wider. Ich konnte in diesem Buch keine Besonderheit finden, die es nicht schon in anderen Drachenwandler-Büchern gab. Der Cliffhanger war zu erwarten.

Charaktere:
Leider konnte ich mich nicht so gut in Isola und die anderen Charaktere hineinversetzen wie ich mir erhofft hatte. Sie Sie war mir zu oberflächlich und zu Standard. Ich weiß nicht, an was es lag, da das Buch eigentlich aus der Ich-Perspektive geschrieben ist und sie doch viele Gedanken teilt. Mir fehlte das Besondere und auch ihre Beziehung zu ihrer Mutter oder anderen Personen war nicht überzeugend. Die Einzige die gut reinpasste war Saipha.

Schreibstil:
Ich habe bisher von der Autorin nur Gutes gehört und freute mich sehr auf das Buch. Leider konnte mich ihr Schreibstil nicht so begeistern wie ich es von einer Bestsellerautorin gewünscht hätte. Mir fehlten sowohl Spannung als auch Tiefe. Den Mittelteil des Buches empfand ich als super zäh und langweilig. Mir fehlte die Bindung zu den Charakteren, da mir diese zu flach waren, trotz Ich-Perspektive. Das Setting ist toll, aber auch hier fehlte mir das Besondere. Die letzten Seiten waren ein bisschen besser als der Rest, aber dennoch reichte es nicht es für mich in ein gutes Buch zu verwandeln. Der Cliffhanger und auch generell die Handlung waren sehr vorhersehbar. Super schade, ich hatte mich so sehr gefreut und auch die Aufmachung inklusive Karte und andere schöne Zeichnungen im Inneren begeisterten mich. Hier hätte es so viel Potenzial gegeben! Ich werde mir den zweiten Teil nicht holen.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich bin enttäuscht! Fehlende Spannung, vorhersehbare Handlung und flache Charaktere.

Serien-Reihenfolge:
1. Dragon Cursed - Zeig keine Gnade
2. ???

Veröffentlicht am 15.07.2026

Düstere Stimmung aber eher langweilig und sicher kein Horror

Mein zärtlicher Schatten
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der Titel machte mich neugierig und ich wollte wissen, was denn nun eine Gothic-Novel ist.

Cover:
Das Cover packte mich direkt. Es sieht düster und unheilvoll ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der Titel machte mich neugierig und ich wollte wissen, was denn nun eine Gothic-Novel ist.

Cover:
Das Cover packte mich direkt. Es sieht düster und unheilvoll aber doch irgendwie romantisch aus. Auch der Farbschnitt ist perfekt darauf abgestimmt. Es passt thematisch gut zum Inhalt.

Inhalt:
Roos wird seit Jahren von Mamman als Medium missbraucht und die Einzige, die auf ihrer Seite zu sein scheint ist Ruth, ein Geist. Als sie eines Tages von Agnes gekauft wird, beginnen die beiden ein neues Leben auf dem Anwesen ihres verstorbenen Mannes.

Handlung und Thematik:
Soll eine Gothic-Novel mit Hang zum Horror sein. War für mich absolut unspannend und nicht gruselig. Ja es kommen Geister vor und schreckliche Ereignisse. Vielleicht lag es auch am historischen Flair? Ist wohl nicht mein Genre.

Charaktere:
Leider konnte ich mich nicht in Roos hineinversetzen. Sie war mir zu oberflächlich. Ich weiß nicht, an was es lag, da das Buch eigentlich aus der Ich-Perspektive geschrieben ist und sie doch viele Gedanken teilt. Vielleicht war mir ihr Denken zu kindlich? Ich bin mir nicht sicher. Auch zu Agnes und den anderen Charakteren verspürte ich keine Sympathie.

Schreibstil:
Dieses Buch ist für mich in anderer Sicht als der Handlung Horror gewesen. Der Schreibstil strengte mich an. Es war leicht historisch angehaucht, aber überzeugte mich nicht vollends. Die Handlung plätscherte einfach dahin, es war nicht mitreißend und die Charaktere oberflächlich. Von den Horror-Elementen konnte ich nichts nachempfinden (Geister die vielleicht seltsam aussehen sind für mich nicht automatisch Horror). Das düstere Setting, die melancholische Stimmung und die bildlichen Beschreibungen waren das einzig Positive. Das Ende konnte es leider nicht retten.

Persönliche Gesamtbewertung:
Handlung plätscherte und oberflächliche Charaktere. Leider nichts für mich.