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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2019

Geht weg wie nichts!

Die Todesfee der Grindlay Street
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Worum geht's?

"London 1889. Nach der Aufführung von »Macbeth« wird eine mit Blut geschriebene Botschaft aufgefunden: In Edinburgh, der nächsten Station der berühmten Theatertruppe, soll jemand grausam ...


Worum geht's?

"London 1889. Nach der Aufführung von »Macbeth« wird eine mit Blut geschriebene Botschaft aufgefunden: In Edinburgh, der nächsten Station der berühmten Theatertruppe, soll jemand grausam zu Tode kommen. Der Fall ruft die Inspectors Ian Frey und Adolphus McGray auf den Plan. Während der vernünftige Engländer Frey die düstere Ankündigung für reine Publicity hält, ist McGray von einem übernatürlichen Phänomen überzeugt, da Besucher eine »Todesfee« vor dem Theater gesehen haben wollen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn was auch immer dahintersteckt – in der Premierennacht in der Grindlay Street soll der Tod die Hauptrolle spielen ..."



Warum hab ich es gelesen?

Die Reihe um rund um Frey und McGray ist schnell zu meinen liebsten Krimis aufgestiegen und ich war bereits sehr auf den nächsten Fall gespannt.


Wie war's?

Während ich an Band zwei ein wenig zu mosern hatte, dass es stellenweise langatmig wurde, bin ich hier trotz fast 600 Seiten nur so durch die Geschichte geflogen. Das lag natürlich zum Großteil an den Hauptfiguren, die ich einfach unglaublich komisch und trotz ihrer Eigenheiten unheimlich passend zueinander finde. Oscar de Muriel versteht es sehr gut, die Beziehung der beiden zu vertiefen, ohne dass es auf Kosten der für den Leser einfach höchst amüsanten Streiterein und Diskussionen geht.

Zum anderen hat mir hier das ganze Setting wesentlich besser gefallen. Man bekam eine schöne Vorstellung vom Theaterbetrieb des viktorianischen Zeitalters und ich war wirklich überrascht, was damals so alles gang und gäbe war.

Was war besonders?

Das dieses Mal sogar real existierende Personen wie der große Bram Stoker, Autor von Dracula, oder Henry Irving, eine entscheidende Rolle in der Geschichte spielen fand ich sehr ansprechend. Der Autor hat im Nachwort zudem erklärt, was historisch korrekt war und welche Umstände seiner Fantasie entsprangen. So etwas finde ich immer sehr angenehm, da mein Interesse schnell geweckt ist, mehr über diese Menschen zu erfahren.

Der Kriminalfall an sich ist spannend, wendungsreich und wir für de Muriel typisch - zumindest für mich - nicht von Anfang an durchschaubar. Es dauerte wieder ein Weilchen, bis ich mich auf Verdächtige festlegen konnte. So soll es bei einem klassischen whodunit sein.



Reading Die Todesfee der Grindlay Street: Ein Fall für Frey und McGray makes me feel like...

...diese Reihe ist und bleibt aktuell mein Liebling in der weiten Welt der Krimis!


Mit herzlichem Dank an das Bloggerportal und den Verlag für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 27.01.2019

Caravals Magie erreicht auch Legendary!

Legendary
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Worum geht's?

"Donatella Dragna hatte kaum Zeit, sich an ihr neues Leben bei den Caraval-Schauspielern zu gewöhnen, als sie erfährt, dass Caraval-Master Legend die Aufführung eines neuen Spiels plant. ...

Worum geht's?

"Donatella Dragna hatte kaum Zeit, sich an ihr neues Leben bei den Caraval-Schauspielern zu gewöhnen, als sie erfährt, dass Caraval-Master Legend die Aufführung eines neuen Spiels plant. Inmitten der Vorbereitungen spielt Donatella jedoch ein anderes, ebenso tödliches Spiel: Sie hat Schulden und es ist an der Zeit, diese zu begleichen. Wenn Donatella die Freiheit behalten will, die sie und ihre Schwester Scarlett sich so hart erkämpft haben, muss sie den Master von Caraval hintergehen. Donatella weiß, dass Legend gefährlich ist, doch sie lässt sich auf sein Spiel ein. Und obwohl sie sich geschworen hat, dass sie sich nie verlieben wird, ist ihr Herz plötzlich genauso in Gefahr wie ihr Leben ..."


Warum hab ich es gelesen?

Caraval war eines meiner absoluten Jahreshighlights 2017. Logisch, dass ich mich auf die Geschichte von Scarletts Schwester Donatella wahnsinnig gefreut habe.


Wie war's?

Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Wow! Caraval hatte mich damals unglaublich gefangen genommen und ich hätte mir nicht träumen lassen, dass es Legendary ebenfalls in dieser Form gelingen würde. Aber der Reihe nach.

Einige Wochen sind seit den Geschehnissen von Caraval vergangen und wir treffen unsere bereits bekannten Charaktere Donatella, Scarlett und Julian wieder, während sie Pläne für ihre weitere Zukunft schmieden. Schnell zeichnet sich ab, dass es um ein neues, gefährlicheres Spiel gehen wird, als es noch bei Caraval der Fall war. Darüber habe ich mich ziemlich gefreut, weil es zwar ein ähnliches Muster wie beim Vorgänger war, jedoch trotzdem einen ganz eigenen Sog entwickelt hat. Generell empfand ich die Geschichte schon als ein wenig düsterer, aber mindestens genauso magisch.

Tella ist eine äußerst sympathische Protagonistin, an der ich vor allem ihren Mut und ihr Selbstbewusstsein schätze. Sie hat so kaum etwas mit ihrer Schwester Scarlett gemein und trotzdem merkt man, dass die beiden einfach alles füreinander sind.

Um möglichst spoilerfrei zu bleiben möchte ich hier nur erwähnen, dass ich es ganz spannend fand, mehr über die Mutter der beiden Mädels zu erfahren, da sich um sie ja schon vorher einige Geheimnisse zu ranken schienen.

Die größte Freude bescherte mir dann doch wieder das etwas offene Ende, was einen weiteren, vermutlich aber letzten Teil verspricht. Ich bin gespannt!


Was war besonders?

Etwas profan, aber ich liebe das Cover und die Innengestaltung. Die Karte von Valenda ist so wunderschön gestaltet, dass ich sie mir am liebsten irgendwo aufhängen würde.


Reading Legendary makes me feel like...

...diese Welt nimmt einen einfach sofort in ihren Bann. Bitte bitte mehr davon!

Mit herzlichem Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 15.01.2019

Zurück zu den Lux

Revenge. Sternensturm (Revenge 1)
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Worum geht's?

"Vier Jahre nach der verheerenden Invasion der Lux sind die Außerirdischen nun Teil der Bevölkerung. Die siebzehnjährige Evie Dasher verlor damals ihren Vater, dennoch ist sie fasziniert ...


Worum geht's?

"Vier Jahre nach der verheerenden Invasion der Lux sind die Außerirdischen nun Teil der Bevölkerung. Die siebzehnjährige Evie Dasher verlor damals ihren Vater, dennoch ist sie fasziniert von den Lux, die aussehen wie Menschen, mithilfe von Licht jedoch ungeheure Kräfte entfesseln können. Als sie den geheimnisvollen – und unverschämt attraktiven – Luc kennenlernt, findet sie sich in einer Welt wieder, von der sie bisher nur gehört hat. Einer Welt, die sie an ihrem eigenen Verstand zweifeln lässt, denn Schein und Wirklichkeit sind kaum noch auseinanderzuhalten. Bald wird Evie klar: Der Schlüssel zur Wahrheit liegt bei Luc …"


Warum hab ich es gelesen?

Wer mich kennt weiß, dass die Lux-Reihe eine meiner allerliebsten ist. Keine Frage, dass ich auf dieses Spin-Off wahnsinnig gespannt war.


Wie war's?

Ein bisschen war es, als wäre man nie weg gewesen. Natürlich hat sich vier Jahre später einiges verändert - trotzdem sind die Lux und der Umgang mit ihnen ein großes Thema. Ich habe es geliebt, in diese neue und doch bekannte Welt zurückzukehren und mich unglaublich gefreut, dass einige bekannte Figuren aus der Lux-Reihe dabei sind (allen voran natürlich Daemon Black, der mein Herz gleich wieder höher schlagen ließ).

Gleich zu Beginn trifft die recht unschuldige, aber unglaublich sympathische Evie auf Luc, der ihre Welt sogleich aus den Angeln hebt. Er und seine äußerst süffisanten Kommentare sind nach wie vor äußerst unterhaltsam. Es macht unglaublich Spaß nie wirklich zu wissen, was genau Luc vor hat und welche Rolle Evie in seinen Plänen spielt.

Evie und Luc haben diese bittersüße Beziehung, die sich zwar in Ruhe entwickelt und trotzdem ihre stürmischen Momente hat. Natürlich ist die Geschichte der beiden recht vorhersehbar und auch das große Geheimnis hat mich nicht wahnsinnig aus den Socken gehauen, aber nichtsdetotrotz habe ich diese Geschichte unglaublich genossen und bin bereits sehr gespannt darauf, wie es mit den beiden nach den Entwicklungen in diesem Band weitergeht.



Was war besonders?

Besonders interessant gelöst ist die aktuelle Situation der Welt nach den Ereignissen aus 'Opposition'. Ich mag nicht spoilern, ich sage nur, dass Jennifer Armentrout realistische Ideen dazu hatte.


Reading Revenge - Sternensturm makes me feel like...

...was ist das schön, zurückzukehren. Definitiv ein sehr gelungenes Spin-Off, das Lust auf mehr macht!

Mit herzlichem Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 15.01.2019

Ein Highlight für Fans!

Das große Reich der Sieben Höfe-Fanbuch
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Worum geht's?

"Tauch ein in die Welt der Sieben Höfe

Fanbuch für die treue und stetig wachsende Sarah J. Maas-Fangemeinde mit vielen Extras wie Lieblingszitaten aus den drei bisher erschienenen ›Reich ...

Worum geht's?

"Tauch ein in die Welt der Sieben Höfe

Fanbuch für die treue und stetig wachsende Sarah J. Maas-Fangemeinde mit vielen Extras wie Lieblingszitaten aus den drei bisher erschienenen ›Reich der sieben Höfe‹-Bände und Illustrationen zum Ausmalen.

Mit vielen Extras:
• zum Nachlesen, Ausmalen und Schmachten
• Lieblingszitate aus den drei bereits erschienenen ›Das Reich der Sieben Höfe‹-Bänden"


Warum hab ich es gelesen?

Das Reich der sieben Höfe war eines meiner absoluten Fantasyhighlights der vergangenen Jahre - darum war ich auf dieses Fanbuch besonders gespannt.


Wie war's?

Das Reich der sieben Höfe ist für mich eine Reihe, die einfach im Gedächtnis bleibt. Auch wenn es dort nicht besonders angenehm für Menschen ist, will man doch trotzdem sofort zurück nach Prythian.

Das große Fanbuch aus dem dtv Verlag hat mir schon beim Durchblättern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Auf der linken Seite findet sich immer ein Zitat, während die rechte dazu passend illustriert ist. Es sind ganz viele besondere Szenen aus allen drei Bänden dabei, so dass man die gesamte Geschichte noch einmal Revue passieren lassen kann.

Die Bilder sind für mich recht nah an meiner Vorstellung (das kann ja wirklich ein Problem sein) und haben schon etwas märchenhaftes. Das Ausmalen wird durch die zahlreichen Schnörkel sicher sehr zeitintensiv, aber hey, so what.

Alles in allem ist dieses Buch also eine schöne Bereicherung meines High Lord-Fanherzens (...wobei ich zu einem Buch über Cassian sicher auch nicht nein sagen würde!).


Was war besonders?

Ich fand es ganz spannend, dass nicht nur die Bilder der liebgewonnenen Charaktere dabei waren, sondern auch Kreaturen wie dem Suriel und dem Attor eine Seite gewidmet wurde.


Reading Das große Reich der Sieben Höfe-Fanbuch makes me feel like...

...für Fans der Reihe ein wunderschöner Weg, die Highlights der Reihe noch einmal zu genießen!


Mit herzlichem Dank den Verlag für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 26.11.2018

Was für eine spannende Welt!

Rückkehr der Engel
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Worum geht's?

"Eine Welt, in der nichts mehr ist, wie es einmal war. Eine Zeit, in der Legenden Wirklichkeit sind. Ein Geheimnis, das nicht offenbart werden darf. Der fesselnde Auftakt der neuen Saga ...

Worum geht's?

"Eine Welt, in der nichts mehr ist, wie es einmal war. Eine Zeit, in der Legenden Wirklichkeit sind. Ein Geheimnis, das nicht offenbart werden darf. Der fesselnde Auftakt der neuen Saga von Marah Woolf.

»Ich kann dir nicht helfen«, flüstere ich. Wenn die Männer uns entdecken, werden sie mich töten und den Engel bei lebendigem Leib rupfen.
Stöhnend dreht er sich auf die Seite und im Licht des Mondes erkenne ich sein Gesicht. Es ist Cassiel. Der Engel, der mir in der Arena bereits zweimal das Leben gerettet hat. Quer über seine nackte Brust verläuft ein tiefer Schnitt. Glas knirscht unter seinem Körper. Am Kopf muss ihn ein Stein getroffen haben, denn die linke Gesichtshälfte ist blutverschmiert und auch sein Haar ist rot gefärbt.
»Moon«, flüstert er. Seine Stimme klingt dünn.
Er erinnert sich an meinen Namen. Ich bin so überrascht, dass ich innehalte und viel zu viel Zeit damit verschwende, ihn anzustarren.
»Lass mich nicht hier liegen.« Lange Wimpern senken sich über seine blauen Augen. »Bitte.«
Ein Engel, der um etwas bittet. Trotzdem kann das nicht sein Ernst sein! Wie stellt er sich das vor? Ich habe schon genug Probleme, da kann ich mir nicht noch einen Engel aufhalsen. Mit gesenktem Kopf stolpere ich davon und lasse ihn liegen.

Im Venedig der Zukunft, besetzt von den Erzengeln und deren himmlischen Heerscharen, führt Moon einen beinahe aussichtslosen Kampf, um ihre Geschwister zu schützen. Ganz auf sich allein gestellt, darf sie niemandem vertrauen, schon gar keinem Engel."



Warum hab ich es gelesen?

Über die Götterfunke-Reihe bin ich auf Marah Woolf aufmerksam geworden. Nun war ich natürlich gespannt, was es mit der Angelussaga auf sich hat.


Wie war's?

Rückkehr der Engel war ein klassisches 'Ich muss es an einem Tag durchlesen weil ich unbedingt wissen will wie es weitergeht'-Buch. Mittags begonnen, war ich so schnell in der Welt rund um Moon und den Engeln gefangen, dass ich abends schon hätte weinen können, weil es noch keinen zweiten Teil gibt.

Generell ist Rückkehr der Engel sehr viel düsterer und blutiger als die anderen Werke, die ich bisher von der Autorin gelesen habe. Das Marah Woolf altbekannte Mythologien geschickt in unsere Welt einfügen kann, wusste ich schon. Aber die Idee, Engel als uralte, mystische Wesen mit einem futurisitischen, dystopischen Venedig mit zum Teil mittelalterlichen Zuständen zu mixen, hätte ich mir so nicht vorstellen können. Das Ganze klingt ziemlich verrückt, aber der Autorin gelingt es, diese Welt äußerst geschickt und vor allem plausibel rund um ihre Handlung zu entwerfen. Ich hatte keine Probleme, mich in ihr zurechtzufinden und konnte schnell in Moons Geschichte einsteigen. Besonders spannend fand ich es, dass sie nur einige Jahre in der Zukunft spielt. So kann Moon sich beispielsweise noch gut an Handys, Schokolade und das 'normale' Teenagerleben erinnern, während sie heute überlegen muss, wie sie an Essen und Medikamente kommt. Diese Szenen hatten für mich sehr viel Wehmütiges.

Moon ist eine sympathische Protagonistin, die das Herz am rechten Fleck trägt. Sie kümmert sich um ihre Geschwister Tizian und Star, die an einer Form des Asperger Syndroms leidet, kämpft wöchentlich in der Arena um ihr Leben und versucht, in dieser verrückten Welt zu bestehen. Ich mochte Moon, ihren Mut und ihre lockere Zunge sehr gerne, vor allem da sie nicht alles hin genommen, sondern sich auch mal über ihre Situation beschwert hat, ohne gleich das ganze Buch über zu jammern. Das machte sie für mich unglaublich menschlich.

Die Engel waren für mich äußerst überzeugend dargestellt, ich fand sie gleich faszinierend, aber auch bedrohlich. Es hat Spaß gemacht, die Annäherungen von Cassiel und die langsam wachsende Beziehung zu Moon zu beobachten, allerdings hoffe ich sehr, dass die Autorin hier nicht allzu sehr in Götterfunke-Verhältnisse abdriftet.

Alles in allem hatte ich eine aufregende Zeit in Venedig und kann es kaum erwarten, in diese Welt zurückzukehren. Vor allem nach dem doch fiesen Cliffhanger ist meine Neugier auf die weitere Handlung unfassbar groß - bleibt zu hoffen, dass wir nicht allzu lange darauf warten müssen.


Was war besonders?

Lucifer ist schon jetzt mein großer Held und ich kann es kaum erwarten, dass er mehr Seiten bekommt. Es zieht mich eben doch immer auf die dunkle Seite...


Reading Rückkehr der Engel makes me feel like...

...stimmungsvoll, tolle Charaktere und eine äußerst interessante Idee. Bitte schnell her mit Teil 2!


Mit herzlichem Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar