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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2016

Leckere Ideen für ein ausgefallenes Frühstück

sweet & salty
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Dieses Buch begeistert schon durch sein Cover, das süße und salzige Leckereien für ein ausgiebiges Frühstück verspricht. Die appetitlichen Fotos auf dem schwarzen Hintergrund machen Lust auf mehr und auch ...

Dieses Buch begeistert schon durch sein Cover, das süße und salzige Leckereien für ein ausgiebiges Frühstück verspricht. Die appetitlichen Fotos auf dem schwarzen Hintergrund machen Lust auf mehr und auch innen bietet das Buch eine ansprechende Optik mit vielen tollen Bildern der jeweiligen Rezepte. Das Buch bietet Frühstück für den ganzen Tag mit Waffeln, Toasts und anderen schnellen Kleinigkeiten.
Auf den ersten Blick klingen die Rezepte seltsam und auch kurios in ihrer Mischung der teilweise doch sehr unterschiedlichen Zutaten, Das ist gewollt, denn das Buch möchte Leckereien bieten, die man immer essen kann - egal welche Uhrzeit es gerade ist.
Gut gefällt mir, dass sich die meisten Zutaten leicht finden und besorgen lassen und dass die Rezepte einfach und übersichtlich gestaltet sind. Selbst für Anfänger in der Küche sollte das Gelingen quasi garantiert sein.

Veröffentlicht am 24.09.2016

Das perfekte Brot backen

Brot backen in Perfektion mit Hefe
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Dieses Brotbackbuch besticht gleich durch mehrere Dinge: Erstens durch die wunderbaren Fotos, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Klar sind die Fotos gestellt, aber das Brot oder jeweilige ...

Dieses Brotbackbuch besticht gleich durch mehrere Dinge: Erstens durch die wunderbaren Fotos, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Klar sind die Fotos gestellt, aber das Brot oder jeweilige Backwerk ist so schön in Szene gesetzt, dass es einfach Spaß macht, das Buch durchzublättern und sich inspirieren zu lassen. Am tollsten ist das Inhaltsverzeichnis, das jeweils ein Foto mit dem Namen des Gebäcks zeigt.
Als zweites sind die einfachen Rezepte zu nennen, die klar strukturiert und gut verständlich aufgeschrieben sind. Hier kann jeder - egal wie gut er vorher backen konnte - etwas lernen und am Ende sicherlich ein gutes Backergebnis vorweisen. Vor allem die einleitenden Kurzkapitel sind hilfreich, auch wenn man schon mal Brot gebacken hat.
Drittens fand ich es sehr sympatisch, dass der Autor mit großem Foto vorgestellt wird und selbst das Vorwort geschrieben hat. Auch sein Blog ist sehr interessant, dessen Adresse bereits am dem Cover verraten wird.
Viertens und eigentlich ist das auch das Wichtigste: Der Praxistest! Bereits in der Leseprobe gab es ein Rezept für Pain d´Épi. Dieses besondere Baguette kenne ich bereits aus dem Urlaub und liebe es sehr. Ich habe es schon nachgebacken und bin begeistert. Einfach und lecker!
Ein herrliches Buch, für Anfänger und Fortgeschrittene, das schon beim Durchblättern und noch mehr beim Nachbacken Spaß macht.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannung und gute Unterhaltung bis zum Ende

Die rubinrote Kammer
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Dieses Buch hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen. Es bietet Spannung und gute Unterhaltung bis zum Ende und wird nie langweilig und hat auch keine unnötigen Längen.
Victoria ist eine durch ...

Dieses Buch hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen. Es bietet Spannung und gute Unterhaltung bis zum Ende und wird nie langweilig und hat auch keine unnötigen Längen.
Victoria ist eine durch und durch sympatische Hauptfigur und ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil! Sie ist für die damalige Zeit eine starke und besondere Frau, aber das hängt auch mit ihrer Familiengeschichte zusammen. Sie lässt sich nicht einschüchtern oder verbiegen - egal was ihre Großmutter oder andere zu ihrem Lebenswandel sagen. Das hat mir sehr gut gefallen.
Schön fand ich auch die vielen interessanten Beschreibungen des historischen Londons. Das hat die Geschichte noch authentischer und für mich interessanter gemacht.
Ein herrliches Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte!

Veröffentlicht am 19.01.2026

Super - spannend und interessant! Kein alltäglicher Krimi!

Im Eis
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Dieses Buch ist eines der besten, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Ein Krimi, der alles hat, was er braucht und sehr spannend ist. Schon sehr bald passiert ein Unglücksfall - man ahnt, dass es sein ...

Dieses Buch ist eines der besten, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Ein Krimi, der alles hat, was er braucht und sehr spannend ist. Schon sehr bald passiert ein Unglücksfall - man ahnt, dass es sein Mord sein muss. Und dann geht alles sehr schnell weiter und man hat kaum Zeit zum Atmen. Besonders gelungen finde ich die vielen Wendungen, die die Geschichte nimmt. Man ahnt bis zuletzt nicht, wer hinter allem steckt und was so wichtig ist, dass dafür getötet wird.

Ich war traurig, als Edies Stiefsohn Joe gestorben ist. Ich dachte zuerst wirklich, dass er sich umgebracht hat und wollte zuerst gar nicht mehr weiterlesen. Ich konnte und wollte mir nicht vorstellen, dass dieser junge Mann doch nicht das ist, was er vorgibt und dass Edie sich so täuscht. Gut, dass ich weitergelesen habe, sonst wäre mir dieser wunderbare Krimi durch die Lappen gegangen. Das wäre wirklich schade gewesen. Zumal dieser Krimi kein alltäglicher ist. Die Beschreibung des Lebens der Inuit ist sehr bildreich und plastisch, man hat sofort einprägsame Bilder im Kopf. Das Leben im ewigen Eis ist schwierig und bietet nicht allzu viele Chancen für die Zukunft. Besonders die Jungen leiden darunter und trinken oder nehmen Drogen. Auch Edie hat das hinter sich und wird im Laufe der Tragödie rückfällig. Trotz allem aber gibt sie sich nie ganz dem Alkohol hin, sondern glaubt - trotz aller Widersprüche - fest daran, dass Joe ein guter Mensch war. Nur ihrem beharrlichen Kampf ist es zu verdanken, dass sich sein angeblicher Selbstmord als Mord herausstellt. Um seine Unschuld zu beweisen, scheut sie keine Gefahr, auch dann nicht, wenn ihr Leben bedroht ist. Edie ist eine eindrucksvolle Frau. Sie ist oft innerlich zerrissen, da sie sowohl Inuitblut als auch das der Weißen, der qalunaat, in sich trägt, dennoch aber lässt sie sich letztendlich nicht von ihrem Weg abbringen. Weder von Russen, noch von Gewehren oder scheinheiligen Bürgermeistern.

Ich finde es grandios, wie in diesem Buch die verschiedenen Geschichten ineinander verwoben werden. Zum Schluss passt alles zusammen und ergibt ein stimmiges Bild. Die einzelnen Charaktere sind sehr detailliert und anschaulich beschrieben. Die vielen Ausdrücke der Inuitsprache, Inuktitut, machen die Geschichte authentisch und sehr spannend. Sehr interessant fand ich auch die vielen Einblicke in das Leben der Inuit und die Vergleiche zu den Südlern. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, bald wieder ein Buch von Melanie McGrath lesen zu können! Denn "Im Eis" habe ich sehr gerne gelesen!

Veröffentlicht am 23.10.2025

Gefährliche Intrigen

Das Lied des Vogelhändlers
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Bisher hatte ich noch kein Buch von Autor Ralf H. Dorweiler gelesen, dabei lese ich eigentlich sehr gerne historische Romane. "Das Lied des Vogelhändlers" hat mich besonders angesprochen, weil ich die ...

Bisher hatte ich noch kein Buch von Autor Ralf H. Dorweiler gelesen, dabei lese ich eigentlich sehr gerne historische Romane. "Das Lied des Vogelhändlers" hat mich besonders angesprochen, weil ich die Werke von Walther von der Vogelweide noch aus meinem Germanistikstudium kenne und so toll fand. Für mich hätte er hier gerne noch stärker in den Vordergrund treten dürfen.

Die ganze Geschichte ist leicht zu lesen, obwohl es um so schwere Themen geht. Gerade die Kapitel mit Franziska beim Kreuzzug fand ich sehr berührend und eindrucksvoll. Ich mochte es auch, wie die Geschichte in zwei Strängen, zeitlich und örtlich versetzt, spielt, um sich dann am Ende zu verbinden. Manches war ein bisschen vorhersehbar, aber insgesamt hat mir die Erzählung gut gefallen. Ich mochte den Witz, den zum Beispiel Walther hat. Den Vogelhändler fand ich wirklich sympathisch, er hat es mir schon auf den ersten Seiten angetan. Als er einen gefährlichen Berg erklimmt, um ein Küken aus dem Nest zu holen, den Falkeneltern aber ihr zweites Küken lässt, weil es schon zu spät im Jahr für eine zweite Brut ist. Damit hatte ich ihn schon ins Herz geschlossen. Auch wie er sich um sein Mündel kümmert, fand ich herzerwärmend. Spannend ist hier die Pfeifsprache der Vogler, von der ich vorher noch nie gehört hatte. Aber ist ja einleuchtend, dass diese Verständigung im Wald besser funktoniert und auch die Tiere nicht aufschreckt.

Ein schöner historischer Roman, der alles hat, was man sich als Leser so wünscht, wie schon der Klappentext hinten sagt: Von Kreuzrittern, Minnesang und einem herzlosen Verrat.